Hallo Gissmo,
die Nachricht ist für dich ja auch noch ganz neu... Das dauert, bis man eine Erkrankung für sich akzeptieren kann.
Und auch dann hat man immer mal wieder Frustphasen, in denen man hadert und auch verzweifelt ist.
Genau auch dafür ist dieses Forum genial, denn wir wissen alle, wie man sich dann fühlt.
Das Umfeld kann einen da nur begrenzt verstehen, wenn sie nicht selber chronisch krank sind.
Und leider ist das ja - trotz Medikamenten - schon der Fall, dass man diese Erkrankung meist nicht "los wird", nur z.T. und hoffentlich meistens gut mit ihr leben kann.
Sehr viele Menschen kommen gerade durch MTX gut mit ihrer Erkrankung zurecht. Und viele sind dann vielleicht auch garnicht in einem Forum, nehmen ihre Spritze, leben so gut wie beschwerdefrei. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Und sollte das nicht klappen, gibt es heute noch so viele andere Mittel, die helfen können.
Wichtig ist, das Leben schon ein bißchen auf die Krankheit einzustellen - möglichst viele Ruhephasen, gute Ernähung, viel Schlaf und möglichst Streß vermeiden.
Wenn man möglichst "stabil" bleibt, so ist meiner Erfahrung auch die Erkrankung nicht so belastend.
Das ist gerade in der Anfangsphase aber leichter gesagt als getan - zumal man am liebsten einfach auf "reset" drücken würde und sein altes Leben wieder hätte.
Ich drücke dir die Daumen, dass du die Krankheit zügig akzeptieren und auch eindämmen kannst.
Und es ist wirklich super, dass du den Schritt hier ins Forum getan hast - wirst sicher auch sehen, dass dies sehr hilfreich ist.
Alles Gute für dich !!! LG von anurju
