Rheumaschmerz bei nasskaltem Wetter

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von ChristinHHCux, 28. Oktober 2018.

  1. ChristinHHCux

    ChristinHHCux Neues Mitglied

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    Hallo,

    heute ist es wieder soweit, der nächste Rheumaschub ist da. Ich habe RA.
    Zugegebenermaßen nehme ich Sulfasalazin seit einigen Monaten nicht mehr, weil ich es nicht ausgehalten habe dann trotzdem noch Gelenkschmerzen zu haben und zusätzlich dazu 15 großteils starke Erkältungen in nur 12 Monaten..
    Den Sommer über hätte ich nun kaum etwas, aber es war ja auch ungewöhnlich warm und gleichbleibend.
    Vielleicht ging es euch auch so?

    Nun meine Frage, was hilft euch bei dem derzeit nasskalten Wetter?

    Das Kneip Rheumabad wird leider nicht mehr hergestellt..
    Tape habe ich schon an den Fingern, hilft aber nur bedingt und ich bin auch ständig müde von dem Schub..

    Eine möglichst schmerzfreie Herbstzeit wünsche ich euch.
     
  2. Lisa4720

    Lisa4720 Guest

    Hi,
    ich war heute lange draußen und sehr ausgekühlt.
    Jedenfalls habe ich mir dann eine fette Frottee-Leggings angezogen und noch ne Pumphose drüber,dann eine dicke Fleecejacke und an die Füße
    Lammfell-socken.
    Sieht zwar mega bescheuert aus, aber schön warm.
    Mir hilft warme Kleidung wunderbar.
    Und von diesen Rheumabädern halte ich überhaupt nichts.

    Dir auch ne schöne Herbstzeit.
    LG
    Lisa
     
  3. ChristinHHCux

    ChristinHHCux Neues Mitglied

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    Hi Lisa,
    vielen Dank für deine Antwort.
    Besonders warme Kleidung habe ich schon ausprobiert. Draußen geht es dann einigermaßen, nur hab ich auch ii nicht der Wohnung schon gleich schmerzwn, egal wie dick ich eingepackt bin. Die Heizung läuft jetzt schon auf Hochtouren
    LG
     
  4. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Naja, Christin,

    gegen einen Rheumaschub hilft keine warme Kleidung, sondern eine gezielte Therapie ;)
     
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  5. ChristinHHCux

    ChristinHHCux Neues Mitglied

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    Hallo,
    Sulfasalazin hat bei mir ja leider nicht ausreichend geholfen..
    Vor MTX scheue ich mich noch, wegen den ganzen Nebenwirkungen und Spritzen. Ich hab auch Sorge was man dann in 20 Jahren noch nehmen kann, da ich erst 26 Jahre alt bin.
     
  6. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Ich an Deiner Stelle hätte eher Sorge, was in 20 Jahren durch die RA so alles kaputt sein könnte....aber das ist natürlich jederfraus eigene Sache :cool2:
     
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  7. Lisa4720

    Lisa4720 Guest

    Resi hat recht, denn ich habe auch zu lange gewartet.
    Oder sagen wir mal so, es wurde zu spät erkannt.

    Und dann versuche ich mich nach der Fünf-Elemente-Ernährungslehre zu richten und dem Chi ordentlich Feuer zu geben :angryfire:
    das wärmt zusätzlich von Innen.
    http://www.wimmer-partner.at/pdf.dateien/fuenf_elemente_ernaehrung.pdf

    Das muss jeder für sich selber stimmig finden.
    LG
    Lisa
     
  8. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Ganz genau; Magister Wimmer ist Unternehmensberater und damit sicher hochkompetent für Fragen der Ernährung und Lebensberatung ;)

    Findet man über Tante Gockel!
     
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  9. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Keine Sorge, MTX kann man lange nehmen. Ich wurde mit 24 diagnostiziert und habe mit 28 mein erstes MTX bekommen. Seitdem durchgehend - bin jetzt 51.
    Und einen Rheumaschub kuriert man wirklich nicht nur mit Wärme. Die Basis einfach abzusetzen halte ich jetzt auch nicht für unbedingt hilfreich - ich hoffe, du hast das in Abstimmung mit dem Arzt getan.
    Unter den Umständen (Kälteempfindlichkeit und keine Basis) würde ich aber deinen geplanten Trip nach Spitzbergen nochmal überdenken.

    Bei mir hat das Wetter auf die Arthritis übrigens gar keine Auswirkungen. Auch die Ernährung nicht. Da meldet sich dann höchstens die Fibro auf verschiedenen Ebenen.

    Gruß,

    Birte
     
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  10. norchen

    norchen Registrierter Benutzer

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    Also ich bin auch ne gute Wettervorhersage, so lange es trocken ist und dabei ist egal, ob es warm oder kalt draußen ist, geht es mir immer deutlich besser. Wenn es aber nass wird spüre ich das Recht schnell.
     
  11. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    War am Wochende in der Therme und dann in der Sauna.Hilft mir bei dem nasskaltem Wetter am besten
     
  12. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    So ist es bei mir auch - als Wetterfrosch bin ich total ungeeignet. :D
     
  13. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich lese gern das Biowetter in der Zeitung. Aber auch nur, um die Bestätigung zu lesen für das, was mir mein Körper schon 1-2 Tage vorher gesagt hat.:D

    Ich würde niemals auf meine Basismedikamente verzichten wollen! Wozu sollte ich mich unnützerweise selbst quälen? Es gibt so viele verschiedene Medikamente auf dem Markt, da ist garantiert für jeden das geeignete dabei.
     
  14. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Mir hilft eine Heizdecke sehr - ich habe so eine halbe, die man sich eigentlich über den oberen Rücken legen soll. Die kommt aufs Sofa, ich drauf und Decke drüber … und dann höchste Stufe und es wird schon muggelig.
    Macht mich zwar nicht gesund, aber dem Körper tut es trotzdem gut.
     
  15. Dittmarsche

    Dittmarsche Guest

    mir geht's wie @norchen.
    Wind ist bei mir auch Gift.
    Daher hilft bei mir auch "warmes Bad oder Dusche" nur bedingt, da feucht. Am besten ist trockene und milde Wärme.
    Klamottentechnisch trage ich aktuell "gern" so "Kurzleggings" drunter (bis untern Hintern oder bis zum Knie), habe aber auch ein unerotischen Woll-LWS-Schutz. Auch helfen tut: selber aufwärmen, Muskulatur möglichst gut durchbluten durch Bewegung. Das hält bisschen vor. Vorsicht mit "Zug kriegen" und "Schwitzen". Dagegen hilft entsprechende Kleidung (bei mir IMMER "windchill").
    Keine Basis bislang, aber bin an der Grenze. (Der trockene Sommer hat's noch mal rausgerissen. Derzeit Warten auf Labor wg. aktueller Stand dsDNS-Ak., ggf. beim nächsten Termin dann neues Überdenken. Werde gerade recht engmaschig kontrolliert, was mir durchaus lieb ist. Mag meine Ambulanz, machen gute Arbeit und man kann mit denen auch gut kommunizieren. Was ein Segen, gut "gelandet" zu sein!)
    Allen dann schmerzarme anstehende Tage, hier für morgen 21°C - das hilft durchaus!
     
  16. Dittmarsche

    Dittmarsche Guest

    @Maggy63
    *lach* kenn ich. Das mach' ich auch.
    Dasselbe mit meinem Meniere-Migräne-Overlap. Ereilt mich eine Attacke, dann schaue ich (sobald ich wieder kann) am Rechner und lasse mir bestätigen, dass es gerade mal wieder 1019hP sind. Ich könnte mich irgendeiner meteorologischen Institution auch prima als Messgerät zur Verfügung stellen. (Oder der örtlichen Biowetterzentrale :D)
     
  17. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das wäre ein prima Nebenjob. Wir können uns ja mal bewerben. :D
     
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  18. Dittmarsche

    Dittmarsche Guest

    Super! Dann habe ich ja schon mal ne Kollegin, die mich im Krankheitsfalle *lol* vertritt :D. (Blöd, dass wir dann immer gleichzeitig krank, gell? Sofern meteorologische Nähe...)
     
  19. kleine Eule

    kleine Eule Registrierter Benutzer

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    Wenn Sturm aufzieht, merke ich das auch schon am Tag vorher. Habe eine Kollegin mit Psoriasisarthritis und oft sind wir uns einig, dass Sturm im Anmarsch ist und dann stimmt es in der Regel auch. Sie witzelte auch schon, man könne im Nebenjob ja Barometer werden.
    Also, die menschlichen Barometer scheinen recht weit verbreitet zu sein.
     
  20. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das geht bestimmt auch telefonisch, dann mach ich den Job vom Bett aus. :D
     
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