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Rheumaerkrankungen mit Lungenbeteiligung?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Christina29, 18. April 2007.

  1. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo,
    mein Doc vermutet bei mir eine Atuoimmunerkrankung ausgelöst durch meine chronsiche Borreliose. Ein LTT-FU-Test vor ca. einem dreiviertel Jahr ergab schon, dass mein Immunsystem überschießend ist. Nun wird er noch mal überprüft und viele weitere werte. Zudem hat sich mein Doc zum Röntgen der Lunge geschickt, um eine Sarkoidose auszuschließen. der Röntgenbefund der Lunge ergab keine typsichen Anzeichen für eine Sarkoidose, allerdings eine "netzige streifige Mehrzeichnung bds. perihilär".
    Der Radiologe meinte, dass man das oft sieht bei einer chronifizierten bronchitischen Reziung mit akuter Verschleimung. Ich habe aber keine Erkältung o.ä. und neige auch nicht zu Bronchitis oder so. Zudem sah man das vor einem halben Jahr noch nicht. Der Radiologe meinte, als er von meinen Gelenkbeschwerden etc. hörte, dass es auch Rheumaerkrankungen mit solchen Lungenbefunden gibt. Weiß jemand was darüber, um welche Rheumaerkrankmung sich das handeln könnte bei so einem Lungebfund?
    Meinem Doc spreche erst in eineinahlb Wochen wieder, vielleicht kann hier ja jemand mir schon was darüber schreiben. Danke für eine Antwort!

    Viele Grüsse von Christina
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Goggleeingabe: netzig streifig lunge

    Hallo Christina,

    Morbus Boeck ist bekannt für eine streifige, netzartige Veränderung.

    Ausserdem bin ich auf folgenden Bericht gestossen:

    http://arbmed.med.uni-rostock.de/bkvo/m4201.htm

    Ob dir das was hilft?

    Lungenveränderungen kommen in Kombination mit mehreren rheumatischen Erkrankungen vor. Ich denke nicht , dass man da so einfach auf eine bestimmte schliessen kann. Die Fibrose ist sicher eine der häufgsten und bekanntesten Erscheinungen.

    Viele Grüße
    Kira
     
  3. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo Kira,

    danke für Deine Antwort und den Link, er ist sehr interessant.

    Woher weißt Du das denn bzw. wo steht das? Der Radiologe, dem ich allerdings nicht ganz traue,. meinte, dass wäre nicht typsich Sarkoidose. Und bei allem was ich gelesen habe im Ment, war als typisch Lymphknotenvergrößerungen in der Lunge angezeigt, aber das habe ich ja nicht, soviel ich weiß.

    Meintest Du damit, dass mein Befund auf eine Fibrose hindeutet?

    Sorry für die Fragen, aber ich bin jetzt ein bischen durcheinander.

    Danke für eine Antwort.

    Viele Grüsse von Christina
     
  4. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    ui das wird lang

    Guten Morgen Christina,

    Ich hab seit 25 Jahren Beschwerden und war unzählige Male im Krankenhaus. Wenn man da nur lange genug bleibt und die Augen und Ohren offen hält bekommt man mehr mit, als mancher Medizinstudent. ;)

    Aussderdem hab ich selber Pulmonal Stenose und COPD, das ist eine Herz-Lungen- Erkrankung und auch da bekomm ich beim Pneumo-Kardiologen was mit.

    Autoimmunerkrankunge paaren sich gerne mit anderen.

    Und wenn du mal "Morbus Boeck" gogglest, dann kommst du auf allerlei Berichte über Sarkoidose.

    "Meinen" ob du Fibrose hast tu ich gar nicht. :) Ich bin absoluter Laie und kann keine solchen Diagnosen machen. Nicht mal die Vermutung äussern, ich kenn dich und deine Geschichte doch gar nicht. Ich sag nur, dass die Fibrose sehr sehr häufig in Verbindung mit Rheuma vorkommt.

    Eines hab ich bei nem Vieteljahrhundert Rheuma gelernt. Nichts aber auch gar nicht ist typisch bei Rheuma. :cool:

    In deinem Beitrag stehen einige Schlagworte bei denen sich jedem belesenen Rheumatiker die Nackenhaare Kräuseln.
    Borelliose - Immunsystem überschießend - "netzige streifige" Mehrzeichnung der Lunge - akuter Verschleimung - aber keine Erkältung - Gelenkbeschwerden

    Das alles passt wunderbar beisammen. Lass mich raten:

    Du bist durchgängig müde und abgespannt. Neuerdings regst du dich über Kleinigkeiten sinnlos auf und rastest aus um dich im nächsten Moment gleich drüber zu ärgern.
    Du fühlst dich morgens wie eine alte Oma und schaffst dein Pensum nicht mehr wie gewohnt. Anstrengende Sachen wie Badewanne schrubben werfen dich um Tage zurück. Gehst du mehrere Stockwerke Treppen hoch pfeiffst du wie aus dem letzten Loch mit der Lunge, obwohl du eigendlich relativ "sportlich bist". Bei Anstrengung kriegst du Hustenreiz, der erst nachläßt wenn du dich ausgeruht hast und plötzliche Klimawechsel aus dem verschwadeten Bad ins gut belüftete Zimmer sind Gift und du hustest gleich wieder? Die Gelenkbeschwerden werden bei Belastung mehr und am liebsten hast du die Beine hochliegen, sie über die Couchkante hängen zu lassen ist irgendwie unbequem.

    Hm? Erkennst du das?

    Ich will gar nichts sagen, d.h. doch hole dir einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen und bastle nicht lange mit Hausarzt an diesen Sachen rum.

    Bitte lass dich nicht verschrecken, so meine ich das gar nicht.

    Nur du wolltest wissen
    .

    Und ich sag dir es gibt über 400 Arten von Rheuma. Zu sagen welche es ist ist unmöglich für uns hier. Möglich ist es. Und weiterhelfen kann dir nur ein internistischer Rheumatologe.

    Noch ein link aus "Rheuma A-Z" in der linken Spalte:

    http://www.rheuma-online.de/a-z/l/lungenbeteiligung-bei-rheumatischen-erkrankungen.html

    Lass dich nicht kirre machen und kümmere dich um gründliche Abklärung.

    Viele Grüße
    Kira
     
  5. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo Kira,

    danke für Deine Antwort.


    Eine gründliche Abklärung versuche ich schon seit Jahren oder soll ich lieber sagen Jahrzehnte, wenn ich den Anfang, was mit Knie- und Hüftschmerzen los ging, mit zurechne. Sehr akut mit sämtlichen anderen Symptomen ist es seit Frühling 2005 und ich war in der Zwischenzeit bei dutzend von Ärzten und auch einen internsitischen Rheumatologrn, der eigentlich sehr gut sein soll. Hat aber nichts gefunden gehabt, das war November 2005. Der Arzt, der mich jetzt vorwiegend behandelt, ist nicht mein Hausarzt, sondern ein Arzt der sich u.a. auf Infektionskrankheiten spezialisiert hat, der mich, obwohl ich bei ihm schon über ein Jahr bin mit meinem sämtlichen Beschwerden immer noch ernst nimmt, viel gründlicher als der Rheumatologe war und mich auch zuerst wegen der Borreliose und auch Herpesvireninfektionen behandelt hat. Er hat schon Blut abgenommen, aber die Werte dauern halt und wegen dem Röntgenbefund und den Blutwerten spreche ich erst Ende nächster Woche mit ihm, wenn die anderen Werte da sind. Ich wollte nur so lange schon mal nachforschen. Nach Morbus Boeck bzw. nach Sarkodose hatte ich auch schon geoogelt, aber halt mein Röntgenbfeund in den Beschreibungen nicht wiedergfunden, die Symptome kommen hin, obwohl meine Symptome ebenso zu borreliose und anderen Rheumaerkrankungen passen.

    Die Beschreibung passt gut, außer dass es mit dem Hustenreiz nur phasenweise ist und ich zwar in letzter Zeit gereizt bin, aber nicht ausraste. es ist halt nicht klar ist, ob es noch von der Borrelioise alles kommt oder von einer Autoimmunerkrankung oder von beiden.

    Viele Grüsse von Christina
     
  6. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Ich weiss, es ist müssig, diese Warterei und unnützen Untersuchungen die am Ende keine Erklärung bringen. Ich habe meine Diagnose auch erst nch 15 Jahren in der Tasche gehabt.

    Ich wünsch dir das notwendige Durchhaltevermögen und berichte mal was weiter bei rauskommt.

    Grüßchen
    Kira
     
  7. Yvi78

    Yvi78 in memoriam † 31.10.2007

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    ich auch

    Hallo, ich leide an einer Mischkollognosse, die stark ausgeprägt ist, aber das alles aufzuzählen würde dauern....
    dazu kommt ne Lungen und Herzerkrankung mit Lungenfibrose, inzwischen bin ich auch Sauerstoffpflichtig.

    Wenn wer mehr wissen mag, einfach anschreibseln...

    Wünsch euch was

    Yvi
     
  8. Christina29

    Christina29 Guest

    Hallo,
    ich bins seit längerem mal wieder.
    Sarkoidose ist nach meinem doc ausgeschlossen, da auch der ACE-Wert negaitv war und im vergleich mit der röntgenaufnahme 2005 die lungebefunde ähnlich waren, aber nicht sehr vermehrt. der lungebfund sei ein nebenbefund, aber nicht die hauptsache. der LTT-FU-Immuntest hat ergeben, dass mein immunsystem überschießend ist. ich habe dann azathioprin 50 mg (handlesname immurek) bekommen und sollte die quensyl, die ich eh schon nham auf 3x1 erhöhen. die schmerzen wurden wirklich weniger, das brennen und die nervenirritationen auch. allerdings bekam ich so eine starke schlappheit und müdigkeit, dass ich zum schluss fast nur noch lag und agr nichts amchen konnt4e. die alternative fand ich nicht so toill, egrade auch wiel ich mitten in der diplomzeit stecke. so sollte ich nun quensyl ausschlecihen und dann wieder mit azahtioprin 25 mg anfangen. leider reicht dies nicht in bezug auf die schmerzen aus und zudem werde ich davon wieder so schlapp und müde. kennt jemand vielleicht ein immunsupressivum, dass vegleichbar mit dem imurek 50 mg ist, aber nicht so schlapp und müde macht?
    mein doc meinte, das nächste wäre mtx. aber das macht soch auch so schlapp uind müde und heftige übelkeit oder nicht? oder zumindest kann es machen.
    wie lange hält erfahrungsmäßoig diese schlappheit beim iimurek oder mtx an oder bleibt die, wenn man sie als nebenwirkung hat?

    ach so, meine rheumawerte und antikörperwerte sind negaitv, deswegen kann der doc nur sagen, dass es eine autoimmunerkrankmung ist, aber nicht wleche. es geht aber vorwiegend bei mir um
    muskelschmerzen, gelenkschmerzen, wirbelsäulenschmerzen, aber auch brennende schmerzen, pieksen und stechen und geringe belastbarkeit. zudem wäre wichtig, dass das jeweilige mittel keine depression auslösen kann.

    danke für eine antwort.

    viele grüße von christina
     
    #8 3. Juni 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Juni 2007
  9. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo Christina,
    an Deiner Stelle würde ich MTX ausprobieren, wenn der Arzt es vorschlägt. Möglichst als Spritze, wenn Du mutig genug zum Selbstspritzen bist. Bei mir kam die Müdigkeit und Abgeschlagenheit vom Rheuma, nicht von den Medis!!! Man muss aber etwas Geduld haben. Wenn Du eine Autoimmunkrankheit hast, dann ist es notwendig, die Medikamente durchzuprobieren. Jeder reagiert anders. Ich nehme MTX (15mg) seit 6 Jahren, habe noch keine gravierenden Nebenwirkungungen gehabt. Ich bin kein Einzelfall. Beste Grüße von Susanne
     
  10. Christina29

    Christina29 Guest

    hallo susanne,
    danke für deine antwort.
    ich habe aber heute mit dem doc telefoniert und er meinte mtx würde noch mehr in den körper eingreifen als azathioprin. deswegen will er es nocheinmal damit versuchen. und zwar soll ich erst einmal azathioprin 25 mg weiter nehmen und dazu celebrex und gucken, ob die schmerzen so weniger werden. wenn ja, soll ich mein antidepressiva mirtazapin ausschleichen und gucken, ob dann die müdigkeit und schlappheit abnimmt und wenn ja, azathioprin auf 50 mg setzen. aber erster schritt sei, celebex 14 tage zu nehmen und dannach nochmal mit ihm telefonieren.
    bin damit nicht ganz so glücklich, weil azathioprin 25 mg mich ja schon so schlapp machen. die müdigkeit aufgrund der autoimmunerkrankung, die ich auch habe, ist anderes, fühlt sich anders an und kann ich besser gegen ankämpfen, gegen die schlappheit vom azathioprion nicht. aber der doc vermutet eine aufsummierung der müdigkeit durch mehrere medis.

    wenn das alles nichts wird, dann versucht er mtx oder sulfasalazin wäre noch eine möglichkeit, meinte er.


    viele grüße von christina
     
  11. Hypo

    Hypo NO-HYPO.....

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    hallo zusammen,

    ich habe psa oder bechterew und auch probs mit der lunge.jetzt ist asthma und copt festgestellt worden, ich habe eine sehr schlechte lungenfunktion und mir tun die rippen weh bzw. die sind geschwollen. der pulmploge meinte asthmamittel nehmen, der orthopäde meinte an ihrer stelle nicht nehmen und meine rheumatologin meinte "dazu kann ich garnichts sagen", das muss der pulmolge entscheiden.ich bin dabei an den rippen einzusteifen und das tut verdammt weh.

    LG hypo