Hallo,
es geht um meine 9jährige Tochter.
Angefangen hat es mit Schmerzen und einem Erguss in der linken Hüfte Anfang Februar. Der Erguss bestand etwa 5 Wochen und in dieser Zeit wurden, durch Röntgen und MRT, Erkrankungen wie Morbus Perthes und Hüftkopfabgleiten ausgeschlossen. Die Diagnose war Hüftschnupfen.
Die Schmerzen in der linken Hüfte kamen in den folgenden Wochen und Monaten wieder, mit Pausen, mal stärker, mal schwächer.
In den Sommerferien wurden sie wieder stärker und so wurden ihr vom Orthopäden (der Kinderarzt hatte uns bei persistierendem Erguss im Febr. dahin überwiesen) Einlagen und Krankengymnastik (Physiotherapeut solle nach der Muskulatur schauen) verordnet. Das war Ende August.
Die Physiotherapeutin stellte fest, das meine Tochter hinkt (ein "komischer" Gang war mir auch schon aufgefallen) und dass die Muskulatur (li Bein) um Oberschenkel, Hüfte und Po verhärtet und verkürzt war.
Als dann im September Schmerzen im Rücken (unterer Rücken und Nacken) und in den Füßen (unter den Fersen) dazukamen, bin ich mit ihr wieder zum Kinderarzt.
Dieser überwies sie, auch aufgrund der Vorgeschichte, in die Kinderorthopädie der Uni Mainz.
Vorgeschichte: 2004 hatte meine Tochter Purpura Schoenlein-Henoch und einige Wochen danach schon mal einen Hüftschnupfen in der linken Hüfte. Damals hatte sie in der Folge über ein Jahr auch immer wieder Beinschmerzen, die mit Ibuprofen bei Befarf behandelt wurden und dann irgendwann verschwanden. Damals wurde in der Kinderortho. nichts gefunden.
Mitte Oktober war der Termin in der Kinderorthopädie. Die Hüfte wurde geröngt und meine Tochter untersucht: coxa valga und eine Beinlängendifferenz (re Bein 1cm kürzer). Blut war in Ordnung. Außer den Schmerzen waren, wie schon die ganze Zeit, keine Schwellungen oder Rötungen an den Gelenken zu sehen. Also weiter Einlagen eine Schuherhöhung re und KG wurden verordnet.
Da aber weiter Schmerzen bestanden empfahl der Ki.orth. eine Vorstellung in der Kinderrheumaambulanz, da es Rheumaarten gäbe, die nicht im Blut sichtbar seien, er denke an Enthesiopathien.
Letzten Montag waren wir dann teilstationär in der Tagesklinik/Rheumasprechstunde der Kinderklinik. Die Ergebnisse stehen noch aus (erfahre ich nächste Woche telefonisch von der Ärztin). Ausgerechnet zum Untersuchungstermin hatte sie mal wieder eine Phase, wo seit mehreren Tagen mal wieder keine Schmerzen bestanden haben. Im Ultraschall der Hüften war dann auch kein Erguss zu sehen, nur links unscharfe Konturen, die auf eine abgelaufene Entzündung hindeuten können. Da die Kinderrheumatologin den Ultraschall nicht selbst durchgeführt hat, sondern eine andere Ärztin und die Ki.Rh. sich die U.aufnahmen erst später ansieht, konnte sie mir dazu nichts sagen (erst nächste Woche am Telefon).
Bei der Untersuchung hatte meine Tochter dann "nur" eine Bewegungseinschränkung in der linken Hüfte und dort auch Schmerzen beim Bewegen. Rücken und Füße waren an diesem Tag völlig beschwerdefrei.
Es wurde noch Blut abgenommen und Urin abgegeben.
Ein Gespräch wurde geführt und ich habe ihr meine Notizen gezeigt, die ich seit Oktober gemacht habe, wann und welche Schmerzen aufgetreten sind. Die Ärztin hat noch nicht viel dazu gesagt, erst will sie die Laborergebnisse abwarten und die U.bilder ansehen. Der Begriff reaktive Arthritis fiel allerdings.
Außerdem soll ich mit meiner Tochter zum Augenarzt, da sie gerötete Augen hat und rheumatische Erkrankungen auch die Augen befallen könnten.
Weiß jemand, was es mit Hinweisen auf eine abgelaufene Entzündung im Ultraschall auf sich hat? Wie lange ist die Entz. dann her?
In den Blutwerten vom Oktober steht etwas von HLA B27 grenzwertig negativ - Test sollte wiederholt werden. Dieser Wert spielt doch bei rheumat. Erkrankungen eine Rolle. Was bedeutet grenzwertig negativ?
Kann es sein, dass meine Tochter eine rheumatische Erkrankung hat, obwohl keine Schwellungen und Rötungen sichtbar sind und es zwischendurch immer wieder Phasen mit Beschwerdefreiheit gibt?
Hat der niedergelassene Orthopäde recht, der sagt es gäbe komische Dinge im Wachstum?
Gestern ging es wieder los mit Beschwerden in der linken Hüfte. Und heute Morgen brauchte sie Schmerzmittel, um in die Schule zu können. Sie sagte, ihr hätte nachts schon der Rücken wehgetan. Heute schmerzte dieser dann den ganzen Tag, sowie die linke Hüfte wieder und der rechte Fuß.
Ich möchte endlich wissen was los ist. Seit Februar geht das jetzt schon. es wird Zeit für eine Diagnose und eine sinnvolle Behandlung, damit die Schmerzen endlich verschwinden!
Könnte es sich wirklich um eine reaktive Arthritis handeln?
peppa
es geht um meine 9jährige Tochter.
Angefangen hat es mit Schmerzen und einem Erguss in der linken Hüfte Anfang Februar. Der Erguss bestand etwa 5 Wochen und in dieser Zeit wurden, durch Röntgen und MRT, Erkrankungen wie Morbus Perthes und Hüftkopfabgleiten ausgeschlossen. Die Diagnose war Hüftschnupfen.
Die Schmerzen in der linken Hüfte kamen in den folgenden Wochen und Monaten wieder, mit Pausen, mal stärker, mal schwächer.
In den Sommerferien wurden sie wieder stärker und so wurden ihr vom Orthopäden (der Kinderarzt hatte uns bei persistierendem Erguss im Febr. dahin überwiesen) Einlagen und Krankengymnastik (Physiotherapeut solle nach der Muskulatur schauen) verordnet. Das war Ende August.
Die Physiotherapeutin stellte fest, das meine Tochter hinkt (ein "komischer" Gang war mir auch schon aufgefallen) und dass die Muskulatur (li Bein) um Oberschenkel, Hüfte und Po verhärtet und verkürzt war.
Als dann im September Schmerzen im Rücken (unterer Rücken und Nacken) und in den Füßen (unter den Fersen) dazukamen, bin ich mit ihr wieder zum Kinderarzt.
Dieser überwies sie, auch aufgrund der Vorgeschichte, in die Kinderorthopädie der Uni Mainz.
Vorgeschichte: 2004 hatte meine Tochter Purpura Schoenlein-Henoch und einige Wochen danach schon mal einen Hüftschnupfen in der linken Hüfte. Damals hatte sie in der Folge über ein Jahr auch immer wieder Beinschmerzen, die mit Ibuprofen bei Befarf behandelt wurden und dann irgendwann verschwanden. Damals wurde in der Kinderortho. nichts gefunden.
Mitte Oktober war der Termin in der Kinderorthopädie. Die Hüfte wurde geröngt und meine Tochter untersucht: coxa valga und eine Beinlängendifferenz (re Bein 1cm kürzer). Blut war in Ordnung. Außer den Schmerzen waren, wie schon die ganze Zeit, keine Schwellungen oder Rötungen an den Gelenken zu sehen. Also weiter Einlagen eine Schuherhöhung re und KG wurden verordnet.
Da aber weiter Schmerzen bestanden empfahl der Ki.orth. eine Vorstellung in der Kinderrheumaambulanz, da es Rheumaarten gäbe, die nicht im Blut sichtbar seien, er denke an Enthesiopathien.
Letzten Montag waren wir dann teilstationär in der Tagesklinik/Rheumasprechstunde der Kinderklinik. Die Ergebnisse stehen noch aus (erfahre ich nächste Woche telefonisch von der Ärztin). Ausgerechnet zum Untersuchungstermin hatte sie mal wieder eine Phase, wo seit mehreren Tagen mal wieder keine Schmerzen bestanden haben. Im Ultraschall der Hüften war dann auch kein Erguss zu sehen, nur links unscharfe Konturen, die auf eine abgelaufene Entzündung hindeuten können. Da die Kinderrheumatologin den Ultraschall nicht selbst durchgeführt hat, sondern eine andere Ärztin und die Ki.Rh. sich die U.aufnahmen erst später ansieht, konnte sie mir dazu nichts sagen (erst nächste Woche am Telefon).
Bei der Untersuchung hatte meine Tochter dann "nur" eine Bewegungseinschränkung in der linken Hüfte und dort auch Schmerzen beim Bewegen. Rücken und Füße waren an diesem Tag völlig beschwerdefrei.
Es wurde noch Blut abgenommen und Urin abgegeben.
Ein Gespräch wurde geführt und ich habe ihr meine Notizen gezeigt, die ich seit Oktober gemacht habe, wann und welche Schmerzen aufgetreten sind. Die Ärztin hat noch nicht viel dazu gesagt, erst will sie die Laborergebnisse abwarten und die U.bilder ansehen. Der Begriff reaktive Arthritis fiel allerdings.
Außerdem soll ich mit meiner Tochter zum Augenarzt, da sie gerötete Augen hat und rheumatische Erkrankungen auch die Augen befallen könnten.
Weiß jemand, was es mit Hinweisen auf eine abgelaufene Entzündung im Ultraschall auf sich hat? Wie lange ist die Entz. dann her?
In den Blutwerten vom Oktober steht etwas von HLA B27 grenzwertig negativ - Test sollte wiederholt werden. Dieser Wert spielt doch bei rheumat. Erkrankungen eine Rolle. Was bedeutet grenzwertig negativ?
Kann es sein, dass meine Tochter eine rheumatische Erkrankung hat, obwohl keine Schwellungen und Rötungen sichtbar sind und es zwischendurch immer wieder Phasen mit Beschwerdefreiheit gibt?
Hat der niedergelassene Orthopäde recht, der sagt es gäbe komische Dinge im Wachstum?
Gestern ging es wieder los mit Beschwerden in der linken Hüfte. Und heute Morgen brauchte sie Schmerzmittel, um in die Schule zu können. Sie sagte, ihr hätte nachts schon der Rücken wehgetan. Heute schmerzte dieser dann den ganzen Tag, sowie die linke Hüfte wieder und der rechte Fuß.
Ich möchte endlich wissen was los ist. Seit Februar geht das jetzt schon. es wird Zeit für eine Diagnose und eine sinnvolle Behandlung, damit die Schmerzen endlich verschwinden!
Könnte es sich wirklich um eine reaktive Arthritis handeln?
peppa