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Rheuma und Stress

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kukana, 4. Oktober 2008.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

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    Eine rheumatische Erkrankung bedeutet für den Körper und die Seele Stress pur. Ständig ist etwas im Unklaren, da verändern sich Zellen, Entzündungen flammen auf und ab. Der Körper hat ständig zu tun, um die körpereigene Polizei überall hinzuschicken. Dazu kommen Nebenwirkungen der Medikamente, Unverständnis der Familie, Probleme die Arbeit zu schaffen. Man kommt irgendwie nie zur Ruhe.

    Nun haben Wissenschaftlerinnen herausgefunden, dass es Telomerase(ein Enzym) gibt, die eine Art Schutzkappe aus Eiweißmolekülen bilden. dadurch werden die DNA Stränge vor ungewollten chemischen Reaktionen und Zerstörung bewahrt.

    Unter Stress werden diese jedoch schneller abgebaut, was zu einer schnelleren Alterung der Zellen führt. Umwelteinflüsse haben hier einen großen Einfluss auf die Lebensspanne. Sirtuine, eine Eiweißsorte, helfen der DNA beim Aufbau der komplizierten Strukturen und schützen die Telomere. Diese Sirtuine werden bei einer kalorienreduzierten Nahrungsaufnahme aktiviert. Ebenso aktiviert ein Bestandteil im Rotwein diese Sirtuine, wobei er nur in ganz geringen Mengen darin enthalten ist.

    Fazit wäre für mich persönlich: ich weigere mich weiterhin an Völlereien teilzunehmen, lasse öfter mal fünfe gerade sein und vermeide somit Stress, geniesse statt dessen ab und zu einen guten Roten.

    Die Wissenschaftlerinnen sind übrigens Carol Greider und Elizabeth Blackburn. Vielleicht findet sich dazu ja auch was noch im Internet. Ich habs gerade als Morgenlektüre in der zeitung entdeckt.

    LG Kuki

    http://idw-online.de/pages/de/news280507
    http://de.wikipedia.org/wiki/Carol_W._Greider
    http://www.gesundheitpro.de/A081001GOK0P097159

    wenn ich mir alles so durchlese, dann hab ich das da oben sicherlich ein bisschen falsch beschrieben, aber ich lass das mal so stehen. man kanns ja nachlesen.
     
    #1 4. Oktober 2008
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2008
  2. Anadins

    Anadins Neues Mitglied

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    Super Nachrichten, danke fürs Posten. Bin Rotwein-Fan. (keine Angst, in Maßen :p)

    Die beiden Professorinnen sind Wissenschaftlerinnen von renommierten Universitäten (die Johns Hopkins Universität hat einen super Namen weltweit) und Wiley ist ein wissenschaftlicher Verlag. Ist nicht einfach, dort einen Artikel unterzubekommen (hab beruflich damit zu tun). Von daher hat das Forschungsergebnis auch Hand und Fuß.

    Die News gehen übrigens irgendwie auch konform mit dieser Info http://www.rheuma-online.de/news/artikel/genuss-weiter-erlaubt-alkohol-redu.html
     
  3. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Das Stress nicht gut tut - und besonders uns Rheumatikern, haben wir ja alle schon bemerkt ( mir fällt es auch gerade wieder sehr auf ) - umgekehrt haben viele erfahren, das eine stressfreie Umgebung / stressfreies Umfeld / Zufriedenheit und Glücklichsein auch die Aktivität der Erkrankung verringert

    - ich finde gut, jetzt mal den Zusammenhang zu kennen ...

    Rotwein ist nicht so mein Ding, trinke eh kaum noch Alkohol ... aber für`n Mal ...

    Allen eine stressfreie Zeit und viel " Glückklichsein "

    Bernd
     
  4. Mäuschen1

    Mäuschen1 Neues Mitglied

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    Hmmmmmmm, fast schon schade, dass ich keinen Alkohol trinke...
    Aber sehr interessant und der Vergleich mit den Schnürsenkeln ist sehr veranschaulichend erzählt.
    Werde versuchen, was kürzer zu treten.