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Rheuma und klassische Homöopathie

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von betzi76, 21. Oktober 2010.

  1. betzi76

    betzi76 Registrierter Benutzer

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    21. Oktober 2010
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    Hallo miteinander,

    wer von Euch hat Erfahrung mit der begleitenden Behandlung einer rheumatischen Erkrankung mit Hilfe der klassischen Homöopathie? Hängt natürlich auch stark vom Arzt /Heilpraktiker ab.
    Wir haben einen antroposophischen Rheumatologen ausfindig gemacht, wurden aber nun fast ein Jahr für ein Termin hingehalten und vertröstet, da er zu vieler Patienten hat.
    Hier geht es um meinen Sohn, 7 Jahre, hat seit Mai´09 "juvenile ideopathische Artritis" (= JIA = Kinderrheuma). Er wird seit August´09 mit "Basistherapie" behandelt, d.h. Iboprophen seit Behandlungsbeginn, Prednison und MTX seit Februar´10. Die 4. Gelenkpunktion und den 4. Urbason-Stoß haben wir hinter uns.
    Desshalb meine Fragen:
    - Hat jemand schon Erfahrung sammeln können zur begleitenden homöopathischen Behandlung bei JIA?
    - Kann mir jemand einen Tipp geben, zu wem wir gehen können? Wir wohnen in Ostfildern, also Raum Stuttgart, Esslingen. Für einen guten Tipp fahren wir aber auch gerne in die "weitere Umgebung"

    Danke für rege Antworten:)
    LG betzi76
     
  2. Freebird

    Freebird Neues Mitglied

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    Hallo,

    war gerade vor ein paar Tagen auf einer Veranstaltung der Deutschen Rheuma Liga und da ging es genau um dieses Thema "Akkupunktur und andere natürliche Heilverfahren".

    Dort hat neben dem Prof. Dr. Wollenhaupt (Chefarzt der rheumatolgischen Fachklinik) auch ein renommierter orthopädischer Rheumatolge aus Hamburg referiert.

    Beide haben einstimmig erklärt, dass Akkupuntur, Phytotherpie und andere Naturheilmethoden bei Arthrose schlagende Erfolge aufweisen, besonders die Akkupuntur.

    Allerdings empfahlen sie auch einhellig, dass diese Anwendungsmethoden beim entzündlichen Rheuma kontraindiziert seien, da es sich um eine sehr agressive Erkrankung handele, die schwerste Gelenk-, oder auch Organschäden nach sich ziehen. Sie würden daher immer auf die klassisch schulmedizinischen Behandlungen zurückgreifen.

    Im übrigen der Orthopäde hat viele Monate an einer Universität der WHO in Peking Akkupuntur und TCM studiert und weiß wo von er redet.

    Liebe Grüße
    Corinna
     
  3. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    irgendwie hab ich das gefühl, dass die professoren ihrer eigenen methode nicht trauen. denn warum soll etwas, das sehr gut bei arthrose hilft, keinen erfoig bei entzündlichem rheuma haben? natürlich ist das aggressiver, aber wer sagt, dass die noch aggressiveren mittel der schulmedizin wirklich das beste sind?

    also, betzi76, damit du weißt, mit wem du's zu tun hast, hier das wichtigste von mir in wenigen worten:
    - heilpraktikerin für klassische homöopathie
    - 13 jahre eigene praxis, musste diese vor 2 1/2 jahren krankheitsbedingt (nicht durch rheuma) schließen
    - mein heute fast 20järiger sohn hat auch JIA, vor knapp 3 jahren diagnostiziert, hat's aber schon länger.

    als erstes: homöopathische zusatzbehandlung wird zwar von vielen rheumatologen geduldet, ist aber im sinn der homöopathie eigentlich nichts. die h. muss sich erst mal darum kümmern, dass die nebenwirkungen der schulmedizinischen mittel nicht so stark sind, zur eigentlichen behandlung des rheumas kommt sie nicht oder nur sehr spät. außerdem cortison, mtx und biologicals solllen ja das immunsystem unterdrücken, h. wirkt genau in der anderen richtung.

    weil er sein immunsystem nicht kaputt machen lassen wollte, hat mein sohn sich nur h.isch behanden lassen (nicht von mir), mit ganz gutem erfolg. natürlich ist sein rheuma nicht ganz weg, aber wir sind recht zufrieden.

    hier noch ein link für eine therapeutenliste: http://www.dgkh-homoeopathie.de/

    lg, sabine