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Rheuma und Kinderwunsch - was tun nach 2 Fehlgeburten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Majowka, 15. Dezember 2005.

  1. Majowka

    Majowka Guest

    Hallo allerseits!
    Bin neu hier, so neu wie die Nachricht nach 3 Jahren Kämpfens um schwanger zu werden und nach zwei Fehlgeburten - dass ich erhöhte Rheumawerte im Blut habe.
    Ich nehme keine Medikamente und meine Beschwerden sind nicht besonders lästig. Die kleinen Schmerzen in den Händen und im Nacken sind Nichts im Vergleich mit Früher, als ich zwei Mal im Jahr wie gelähmt im Rücken war. Seitdem ich regelmäßig Sport mache und die Sauna gehe, habe ich nur minimale Beschwerden.
    Leider es sind nicht die Rückenschmerzen, die ich zu behandeln hatte, um ein Kind zu bekommen.
    Die Blutuntersuchungen laufen noch, aber was kann ich machen, um meinem Wunsch ein Kind zu bekommen, näher zu kommen?
    Einen Rheumatologen in Hannover habe ich noch nicht. Als ich letztes Jahr zu einem ging, konnte er nichts im Blut finden. Erst jetzt die Kinderwunschklinik fand es...
    Ich sitze da mit meinem Befund und bin so ratlos.
    Könnt ihr mir ein paar Tipps geben?
    Was muss man noch untersuchen?
    Wo muss ich mich wenden?
    Liebe Grüße an Alle hier.
    Majowka
     
  2. blondie66

    blondie66 Registrierter Benutzer

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    14. Dezember 2005
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    Hallo Majowka,

    welcher Befund hat den die Kinderwunschklinik gemacht, liegts an den Hormonen ? Es muss nicht wegen dem Rheuma sein das euer Kinmderwunsch ausbleibt, dafür gibt es viele Gründe. Also ich wollte bis voe 2 Jahren auch ein Kind, aber bei mir geht das nicht mehr weil ich zu starke Medis bekommen und die Gefahr zu groß ist das das Kind was abbekommt, wir haben das Thema gestrichen. Ich habe je auch schon einen Sohn von 15 Jahren. War also nicht so tragisch für mich.
    Du bekommst keine Medis, so wie es sich angehört hat. Das musst du klären lassen ob es wirklich am Rheuma liegt, glaube ich nicht.
    Gruß Blondie
     
  3. zuckerschnutenmama

    zuckerschnutenmama Neues Mitglied

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    Hallo Majowka
    Dieses Thema gibt es hier und wieder ... versuche mal über die Suchen Möglichkeit dich zu informieren.

    Grundsätzlich kann ich sagen obwohl ich das im Körper unwissend hatte; hat mein komplizierter KiWu sich erfüllen lassen.
    Aber es gibt Basismedikamente die sich mit KiWu nicht vereinen lassen & die auch Kontraindiziert sind bei SS & Stillenden.
    Aber genaueres kann nur ein Rheumatologe sagen; alsoo ab zu einem internistischen Rheumatologen & versuche deine KiWu Behandlung unabhängig von diesen Resultaten durchzuziehen.

    Schau mein Mann & ich haben beide Einschränkungen um Kinder bekommen zu können ( bei mir hormunell & Schilddrüsenbedingt ) & auch mein Mann hat ein ein eingeschränktes SG ... und nun schau unten die Namen.
    Ich möchte dir Mut machen **OK**

    Viel Erfolg
     
  4. Trudi

    Trudi Neues Mitglied

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    Hallo majowka

    Erstmal herzlich willkommen bei rheuma-online!!! Ich kann Deinen Wunsch fuer ein Kind sehr gut verstehen. Ich hatte auch eine Fehlgeburt und habe danach 2 gesunde Kinder bekommen. Nach einer Eileiterschwangerschaft haben wir sogar unser drittes Wunschkind bekommen. Meine chron. Polyarthritis hatte ich schon beim 2.Kind, damals wusste ich aber noch nichts davon. Daher glaube ich kaum, dass der unerfuellte Kinderwunsch vom Rheuma herruehrt.

    Trotzdem rate ich Dir schleunigst einen internistischen Rheumatologen aufzusuchen, um zu sehen, ob die Diagnose der Kinderwunschklinik bestaetigt wird.

    Liebe Gruesse und alles Gute
    Trudi :)
     
  5. jutta S.

    jutta S. Guest

    Hallo Majowka

    Ich habe sogar unter Sandimmun meinen Sohn, heute 5 jahre bekommen.
    Doch vorher hatte ich einige Probleme mit dem Schwanger werden. Mir wurde das folgendermaßen erklärt
    cP ist eine Autoimmunerkrankung, d.h der Körper geht gegen sich selbst. Fraune die unter Autoimmunerkr. leiden haben oft ein Abwehrmechanismus auch gegn die eigene Schwangerschaft, oder sie töten das Sperma bevor es zu einer Befruchtung kommen kann.
    Ich bekam Cortison um diesen Abwehrmechanismus, der bei mir vorlag zu unterbrechen und wurde bald darauf schwanger.
    In der Schwangerschaft hatte ich sogar das Sandimmun ganz absetzen können so gesund wurde mein Körper. Allerdings 6 Wochen nach der Entbindun wurde es um so schlimmer. Ich wollte unbedingt stillen und habe keine Medis nehmen wollen, bis mein Paul 8 Monate alt war. Der Schub war sehr schlimm, ich habe mindestens 2 Jahre gebraucht um micht einigermaßen davon zu erholen.
     
  6. Majowka

    Majowka Guest

    Hallo!
    Das sind ja tolle Nachrichten, dass es bei Euch mit dem Kinderkriegen geklappt hatte. Ich erhoffe mir natürlich, da ich "äußerlich" keine gravierende Beschwerden habe, dass ich gute Chancen habe, aber nach 3 Jahren ist der Glaube ganz schön ramponiert.
    Tja - was steht in dem Laborbericht drin?
    z.B.:
    "erhöhter T4/T8 Index"
    "extreme Erhöhung des Anteils von NK-Zellen 34%"
    "Vor dem Senken der NK-Zellen Anteils sollte aber im Vorfeld sicherheitshalber das Vorliegen von spezifischen ENA-Antikörper gegen PM-SCL ausgeschlossen werden"
    "Alternativ zur aktiven Immuntheraphie mit Partnerlymphozyten käme lediglich eine Behandlung mit poyvalenten Immunglobulinen in betracht"
    "Gegenwärtig sollte m.E. aber auch die zelluläre Immundifferenzierung nochmals kontrolliert werden"
    "Schilddrüsensituation ist ausgegliechen"
    "eine Immunthyreophatie ist auszuschließen"
    Im Cross match zeigt sichh zwar ein negatives Ergebnis, allerdings zeit sich gegenüber den B-Lymphozyten eine gewisse Reaktion, auch senn diese entsprechend den jetzt gängigen Beurteilungskriterien nicht für eine ausreichende Reaktion spricht"

    Sagt Euch das etwas?
    Liebe Grüße
    Majowka
     
  7. merre

    merre Aktives Mitglied

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    erhöhte Rheumawerte

    Davon ausgehend, daß der Rheumafaktor erhöht ist, wäre eine rheumatoide Arthritis wahrscheinlich.
    Allerdings sollte, wenn dieser Punkt zur Diagnose hinzugezogen wird die Formulierung auf "deutlich erhöhter, positiver Rheumafaktor " gehen.
    B-Lymphozyten wären Zellen des Abwehrsystems; sie bilden Antikörper, die sich an körperfremde Substanzen anlagern, um sie für andere Zellen als fremd kenntlich zu machen.
    NK-Zellen heißt ganz simpel: Natürliche Killerzellen, sie wären bei einer Abwehrreaktion beteiligt, dazu gehören auch die T4/T8 Lymphozyten (weiße Blutkörperchen).
    Also man kann das ganze abkürzen und meinen ein Entzündungsprozeß wäre denkbar und das ganze einer RA zuzuordnen.
    ENA- Antikörper ausschließen zu wollen heißt eine Abgrenzung bzw. ein Ausschließen einer Kollagenose.
    Immunglobuline sind Eiweiß-Stoffe, die der Körper zur Abwehr fremder Substanzen bildet.
    Besonders wichtig ist in Bezug auf Schwangerschaft "Ig G", es tritt als einziges Immunglobulin von der mütterlichen Blutbahn in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und gewährt so einen wichtigen Infektionsschutz für das Neugeborene sogar über die Geburt hinaus. Der Schutz besteht, bis dessen eigene Antikörperproduktion anläuft.

    Den Befund könnte man interpretieren, daß eine mögliche Rheumatoide Arthritis nicht auszuschließen ist, aber ebenso die Frage der Immunreaktion zu klären wäre. Die Anzahl CD4 Zellen würde z.B. den Grad der Immunfähigkeit anzeigen, die der Körper eines
    Patienten hat, um gegen opportunistische Krankheiten ankämpfen zu können.
    Ich denke, daß hier der Zusammenhang betreffs Diagnose und Behandlung zu sehen wäre.
    Die Möglichkeit einer richtigen Abwehrfunktion ist für Mutter und Kind (auch ungeboren) sehr wichtig.
    Man kann allerdings auch in Vorbereitung bzw. bei Schwangerschaften in diese eigentliche natürliche Immunabwehr und deren Funktion eingreifen.

    Das Thema ist nun aber bezugnehmend auf eine mögliche Erkrankung des Rheumatisxchen Formenkreises (wegen der Positivität des Rheumawertes) sehr vielschichtig und betreffs der Frage der Immunfähigkeit insbesondere in Hinsicht auf eine Schwangerschaft noch komplizierter.

    Eigentlich erwartet man bei solchen Diagnosen eine treffende Beratung durch den Arzt, denn ich denke auch das hier Angesprochene wirft neue Fragen auf.
    ich würde eine Schwangerenberatungstelle bzw. eine Beratung beim Frauenarzt anraten.

    Gruß "merre"
     
  8. Angie

    Angie Alte Häsin

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    Liebe Majowka,
    zunächst einmal drück ich Dich, es tut mir leid das Du Fehlgeburten hattest, ich kann das wirklich gut verstehn. Hast Du das wirklich schon gut verarbeitet? Bitte nicht böse sein, ich weiß nur aus eigener Erfahrung wie schwer das ist.
    Ich habe drei Würmchen zu den Sternen gehen lassen müssen. Nach der dritten Fehlgeburt wurde ich zusammen mit meinem Freund von einem Humenagenetiker gründlich untersucht. Der kann eventuelle Mutationen festtstellen. Aber ich denke wenn Du in einer Kinderwunschklinik in Behandlung bist, dann ist soetwas sicherlich schon gemacht worden.
    Ich bin zur Zeit in der 21. SSW. Wir waren vorher in der Uniklinik, die sehr gute Erfolge bei habitueller Abortneigung haben. Sofort nachdem ich wußte ich bin wieder schwanger wurde die Medikation eingeleitet. Ich nehme nun jeden Tag Utrogest, ASS 100, spritze täglich Heparin und bekomme eine wöchentliche Infusion aus Immunglobulinen. Die Dottores haben sehr gute Erfolge mit dieser Kombination.

    Bisher geht alles gut und ich weiß einfach das diesmal alles gutgeht.
    Falls ich Dir noch weiterhelfen kann, frag einfach nach.

    Liebe Grüße
    Angela
     
  9. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Majowka,

    erst ein Mal tut es mir leid um Deine beiden Sternenkinder... auch ich verlor letztes Jahr mein Sternenkind...
    nach langer Umhersucherei habe ich dann eine homöopathische Erstversorgung gemacht und anschließend mich ein wenig damit versorgt. Nach einem zweiten Anlauf hatte es dann geklappt.... seit August ist unser Sohnemann da...

    Homöopathische Erstversorgung

    10 Globuli Arnica C30 (die sind für Verletzung jeglicher Art, kannst Du auch später bei Verletzungen gut gebrauchen)

    1 Tag später gibt es eine Gabe (das sind immer 10 Globuli):
    Aconitum C 1000, 5 Kügelchen.

    Es hilft uns mit dem Verlust besser klar zu kommen...

    Ab OP oder Entbindung, oder eben soblald es möglich ist:
    tgl. 2 Gaben für 1 Woche: Ruta D4, 10 Kügelchen.

    Ruta ist speziell für die Verletzungen usw. der Gebärmutter, und bei Verstauchungen und Quetschungen gut

    Diese drei Mittel sollten jeder FG oder Entbindung eines Sternenkindes folgen. Das ist quasi die Erstversorgung.

    Dann nahm ich 1 Gabe Nux Vomica C1000 (nach Absetzen der Pille und nach längeren Zeiträumen von OPs usw. es entgiftet sozusagen)
    -----------------------------------------------------------------
    nach ca. 4-6 Wochen nahm ich dann die Sepia C1000 1x mtl. 1 Gabe

    Ab der Mitte vom Regelzyklus kamen dann noch PHL-Tropfen (ist sehr teuer, daher lieber auf die Globuli zurück greifen, kommste ca. 80 Tage damit aus, mit den Tropfen nur 14 Tage) bzw. diese als Globuli 3x tgl. je 5 Globuli:
    Chelidonicum majus D6
    Silybum marianum D6
    Vitex agnus-castus D6

    Das half mir zumindest bei meiner ziemlich heftigen PMS.

    Ab der gestrichelten Linie nahm ich dann monatlich:
    Am 1. die Sepia
    ab dem 15. die anderen

    Das alles kannst Du auch unter www.kinderwunschhilfe.de nachlesen. Diese Seite ist sehr liebevoll und informativ aufgebaut.

    Viele Grüße
    Colana
     
  10. Majowka

    Majowka Guest

    Liebe Angela,
    Utrogest bekam ich während der 2. Schwangerschaft. Es hat leider nichts genützt, da das Problem woanders lag. Als das Kind in mir starb, hat es Nachteile mit sich gebracht, dass es nicht wie beim ersten Mal (ohne Utrogest) abgehen wollte. Die tote SW war in mir mit Utrogest noch 2 Wochen länger und nach der AS, war mein Hormonenhaushalt total durch den Wind. Meine Mens kam erst nach 2,5 Monaten.
    Nun die anderen zwei Aspekte: Heparin und Immunglobuline wären wahrscheinlich bei mir sehr wichtig. Ich denke, dass sie bei mir das auch anwenden werden.
    Ich habe einen Arzt in der Med. Hochschule angeschrieben, ob er mit Schwangeren und Rheuma betreut oder jemanden kennt.
    Jetzt habe ich eine Adresse und werde einen Termin machen. Ich habe vor, diesen Rheumtologen mit der KiWu zusammen arbeiten zu lassen.
    Obwohl die Kiwu sicherlich auch ihre Spezialisten hat.
    Liebe Grüße,
    Majowka
     

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  11. Majowka

    Majowka Guest

    Liebe Merre,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Leider verstehe ich wenig davon, weil mir die Krankheit und Immunologie fremd ist.
    Das einzige was zu mir durchringt, ist, dass ich höchstwahrscheinlich krank bin aber die Immunabwähr vielleicht nicht nur dagegen arbeitet? Richtig? Man müsste checken wogegen noch?
    Und dass das ausschalten der Immunabwähr sehr kompliziert ist, weil ich und das Kind es brauchen.
    Welche "Krankheitsymptome" werden bei mir noch weiter untersucht werden müssen?
    Ich habe zwar ein Schluck Medizinwissen im Studium abbekommen, aber leider bei Leukozyten, Trombozyten usw. hört es bei mir auf.
    Liebe Grüße,
    Majowka
     

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  12. Majowka

    Majowka Guest

    Liebe Colana,
    die letzte AS ist schon ein halbes Jahr her. Ich habe 3 Monate gebraucht, um mich seelisch und körperlich davon zu erholen. Ich bin sofort danach zu einer Heilpraktikerin gegangen. Ich kam mit dem Verlust nicht klar.
    Bei mir haben die Bachblüten Wunder bewirkt.
    Zum Heilen der Wunden bekam ich Belladonna.
    Aus den homäopatischen Mitteln suche ich mir gerade manche aus.
    Nach der Beschreibung wären für mich gegen Rheuma eher:
    Calcium fluoratum D6 2-3 täglich
    Rhus toxicodendron D12
    geeignet.

    Pulsatilla D12 wäre für die weiblichen Hormone und Rheuma gut.

    Was hälst du davon? Ich habe vor diese zu nehmen.


    Mein weiblicher Zyklus ist perfekt. Man kann danach eine Uhr stellen. Aber ich trinke trotzdem Kräutertees. Hier sind meine Rezepte:

    Dieser Tee soll für die Einnistung und die Gebärmutterschleimhaut gut sein, da er das Gewebe auflockert.
    1.Zyklushälfte
    ***************
    2 Teile Himbeerblätter: östrogenähnliche Anteile
    1 Teil Rosmarinblätter: regt die Keimdrüsentätigkeit an, fördert den Eisprung
    1 Teil Beifuss: fördert den Eisprung und die Entschlackung
    1 Teil Holunderblüten: unterstützt das folikelstimulierende Hormon aus der Hirnanhangdrüse
    1 Teil Salbei: östrogenartig
    2.Zyklushälfte
    ****************
    2 Teile Frauenmantelkraut: gelbkörperregulierend
    1 Teil Schafgarbe: gestagenartig
    1 Teil Brennessel: Schlackenabtransport

    Pro Tasse 1EL, 5min ziehen lassen. Davon 4-5Tassen über den Tag verteilt trinken.
    ****************************************************************************************************
    Ein weiterer Fruchtbarkeitstee: Dazu müssen Schafgarbenkraut, Frauenmantelkraut, Brennesselsamen, Johanniskraut und Rotkleeblüten zu gleichen Teilen vermengt werden. Pro Tasse einen Eßl. Dieser Mischungen mit 200ml heißem Wasser überbrühen und zehm bis 15min. ziehen lassen.

    Von PHL habe ich gelesen. Hört sich viel versprechend an.

    Jeder von uns muss nach eigenen Mitteln suchen. Denn jeder Mensch ist anders.
    Ich trinke außerdem jeden Tag aufgebrühte Leinsamen (2 EL) mit Wasser, Milch und Honig. Leinsamen sind das einzige Mittel, dass nicht eingreift, reguliert aber das Gleichgewicht zwischen zwei Zyklushälften bei der Frau.

    Da ich mit meinen Hormonen keine Probleme habe, werde ich jetzt verstärkt die Rheuma im Schach halten. Denn das sehe ich als Hauptproblem, bei der evtl. Schwangerschaft.

    Liebe Grüße und danke für deine Tipps,
    Majowka
     

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  13. Majowka

    Majowka Guest

    Hallo Blondie,
    alle möglichen Untersuchungen wurden bereits bei der KiWu gemacht.
    Sicherlich, man kann nicht 100% sagen, ob Rheuma daran schuld ist. Aber soweit ich weiß, die NK-Zellen liegen beim normalen gesunden Menschen bei 3%, bei 12% gibt es Fehlgeburten. Bei mir sind sie um 34%, also es ist zu klären, warum so viele da sind.
    Und Rheuma ist nun eine immunologische Ursache für Fehlgeburten.
    Also es gibt schon 2 Faktoren, die dieses begünstigen.
    Vielleicht gibt es noch weitere. Du hast Recht.
    Ich hoffe, es wird rechtzeitig die Ursache gefunden.
    Liebe Grüße,
    Majowka
     
  14. üpoi

    üpoi Neues Mitglied

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    Die beste Verhütungsmethode...

    Die beste Verhütungsmethode ist es, um Kinder "zu kämpfen". Klappt nie! :eek: Der Vorteil ist, dass "er" so oft darf, wie er möchte :D , meist schließlich viel öfter, als er möchte. :mad: Dann muß "Mann" ran. Ebenfalls etwas betrüblich, weil mann merkt, dass es gar nicht um ihn geht, sondern nur noch um seine Samenspende :mad: , weil "Sie" auf nichts Anderes mehr konzentriert ist. Das ist insgesamt nicht nur abtörnend, sondern nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig empfängnisverhütend. Meine Frau hat unsere Kinder auch bis oben hin mit lebenswichtigen Medikamenten vollgekippt bekommen. Beide sind gesund und munter. Und wir hatten keine Fehlgeburten, sondern zwei Abbrüche, von denen einer ein furchtbares Massaker war, der vierzig Stunden gedauert hat (sehr schwerwiegende Fehlbildungen).

    Mein Rat: Entspannen, Pausieren, nur noch miteiander schlafen, wenn beide Lust dazu haben, zum Lockerwerden durchaus mal eine Zeit ohne "Höhepunkt".

    Gewisse Risiken gehören zudem -leider- zum Spiel, die meisten Schwangerschaften enden in Fehlgeburten, ohne dass die Frau es bemerkt, weil der Körper "richtig" reagiert, wenn die Dinge falsch laufen.

    Natürlich kann dein Fall anders und komplizierter liegen und ich wollte keine Vorwürfe formulieren oder doofe Gemeinplätze absondern, aber vielleicht versuchst du es wirklich erstmal mit Lockerwerden. Das bißchen Rheuma machts nicht.
     
  15. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Majowka,



    Was üpoi schreibt, stimmt leider, vor allem dann, wenn eine Empfängnis auch noch aus anderen Gründen schwierig ist. Ich kann ein Lied davon singen: starke, mehrfach operierte bzw. mit Hormonen behandelte Endometriose, dadurch bedingt nur ein Eileiter halbwegs durchlässig, dazu auch noch extrem nach hinten geknickte und vernarbte Gebärmutter. Mit Mühe wurde ich 5x schwanger, kein einziges Kind kam lebend zur Welt. Es hatte halt nicht sein sollen.

    In diesem Sinne: Locker bleiben! Liebe Grüße von
    Monsti
     
  16. Majowka

    Majowka Guest

    Lottospiel und Gottes Gnade

    Hallo Üpoi & Monsti,
    also nach drei Jahren Versuchens und zwei Fehlgeburten weiß ich schon ganz genau, dass man die Natur nicht verplanen und "sich wünschen" kann.
    Wenn ich soweit bin und Glück habe, kann es nur klappen. Aber... es gibt Menschen, die sich flachlegen lassen und auf Gnade Gottes warten und welche die Kämpfernaturen sind. Ich gehöre nun zu den zweiten, wobei ich schon an die Gnade Gottes glaube. Ich glaube, dass 3 Jahre Wartens und Entspannens reichen. Oder? Jetzt ist an der Zeit, den Ärzten bisschen Feuer unterm Arsch zu machen, damit mein Ofen nicht still legt.
    Gibt es da wissenschaftliche Studien, dass ein Mann, wenn er ein Kind zeugen will, die eigene Spermienqualität verschlechtern kann?
    Ich muss schmunzeln über die Geschichten, wo die Männer öfter müssen als wollen. Bei meinem Mann (Gott behüte, dass es so bleibt) gibt es keine Schwierigkeiten, im Gegenteil (frech grins).
    Üpoi.... und den Kommentar dazu kenne ich.. (lachen)
    Ah und, ich glaube an die Schöpfung Gottes, aber vom Entspannen ist noch kein Mensch schwanger geworden, schließlich ist die Eizelle nur 12 Stunden bereit ein Spermium zu empfangen. Also so etwas dem Zufall zu überlassen, wäre wie eine 6 in Lotto zu wissen und nicht abzuschicken.
     
  17. üpoi

    üpoi Neues Mitglied

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    Na denn weiter so...

    ;) Ähem. Paul Watzlawick (genau, der Autor von "Anleitung zum Unglücklichsein") empfahl für den Fall, dass ein Rezept nicht funktioniert, einfach "mehr desselben". Also zu Beispiel: Wenn Prügel Kinder nicht zu besseren Menschen machen, dann mehr Prügel. In diesem Sinne kann es bei bisher erzieltem Mißerfolg nicht "schlecht" sein, weiter zu machen, wie bisher "Mehr desselben".
    Zuzustimmen ist auch bezüglich der Erfrischung der Ärzteschaft. Da sollte man allerdings nicht alles und jedes probieren, sondern vor allem bei "ihm" nicht vergessen, die Spermienqualität zu testen. Ist auf dem Kloo bei Urologen schnell gemacht und die Ärzthelferinnen haben sich meist das Grinsen abgewöhnt. Oft darf man die Samenprobe durch eine Durchreiche ins Labor langen. Das sollte allerdings wirklich getestet werden.

    Ja und sonst bleibt nur "Mehr desselben!" "Mehr Kampf", keine Sekunde verstreichen lassen, denn es sind ja nur 6 Stunden in 28 Tagen.

    Und übrigens bin ich der festen Überzeugung, dass die Fertilität auch eines Mannes auch von psychologischen Faktoren abhängt.
     
  18. Majowka

    Majowka Guest

    Sperma im Angriff

    Hallo Üpoi,
    (wo kommt überhaupt so ein Name her? :)
    Das mit dem Sperma Prüfen ist schon ein guter Ansatz. Ich werde meinen Mann vorsichtshalber schon jetzt auf eine Klo-Stimmulierungswunschliste setzen.
    An sich hat man das bei ihm noch nicht gemacht, weil ich schon 2 mal schwanger geworden bin und in so einem Fall werden die Schwimmerchen in Ruhe gelassen. Da ich aber in 3 Jahren nur 2 Mal schwanger geworden bin, das läßt natürlich zu denken. Danke für die Mahnung, ich werde es beim nächsten Artztermin die Spermauntersuchung zur Sprache bringen (was für eine feine Wortkombination:).
    Gestern haben sie bei mir wieder Blut zur Kontrolle entnommen. Anfang Januar, gibt es die Ergebnisse. Sie prüfen jetzt, ob die Borrelien weg sind, und wie es um die Rheumawerte und der Unmenge an NK-Zellen steht.
    Leider der Termin bei einem guten Rheumatologen ist erst am 31.01.06. Tja Kassenpatienten werden wie ein alter Schnee zur Seite geschaufelt, die Privatpatienten fahren mittendurch auf einem Prachtschlitten.

    Könntest Du das mit der Fertilität des Mannes näher beschreiben und mit Beispielen belegen? Ist das auch so bei Dir?
     
  19. üpoi

    üpoi Neues Mitglied

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    Riesengeheimnis!!!

    Riesengeheimnis!!! Also was es mit üpoi auf sich hat, ist natürlich ein Megageheimnis! Ein Code, den nur die Pfiffigsten der Pfiffigen rauskriegen :cool: Oft hilft beim Decodieren der Blick auf die Tastatur.

    Also die Fertilitätsminderung durch psychische Ursachen ist ein Gemeinplatz, für den du bei Google binnen Sekunden Tausende von Treffern finden wirst.
    Natürlich bin ich Privatpatient aber du hast doch auch einen frühen Termin :D Zumindest kann Stress zu erhöhtem Tabak- und Alkoholkonsum führen, beides mindert Durchblutung und Fertilität. :eek:
     
  20. Monsti

    Monsti das Monster

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    @üpoi

    Ups, da ich Linkshänderin bin, müsste ich demnach "wert" heißen *gggg*

    :p macht Monsti