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Rheuma und Homöopathie

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von blaues wunder, 10. August 2006.

  1. blaues wunder

    blaues wunder Registrierter Benutzer

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    Gibt es jemanden, der/die gute Erfahrungen mit homöopathischer Behandlung bei Rheuma gemacht hat?
    Habe seit einem Jahr cP und bin seit einem halben Jahr auf MTX und Cortison eingestellt. Es geht mir deutlich besser, möchte aber nicht bis ans Ende meiner Tage diese Tabletten schlucken...Wenn ich das Wort "Homöopathie" in den Mund nehme, dann spuckt meine Rheumatologin Blut und Galle... Hat sie recht? Dass ich mit 50 am Stock gehe, wenn ich Kügelchen nehme? Also, vielleicht gibt es ja jemanden unter Euch, der/die mir Mut machen kann?

    Wünsche noch'nen netten Sommer...
     
  2. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo blaues Wunder,

    ich habe gerade letztens jemanden geantwortet, der aufgrund seines Alters noch kein MTX nehmen wollte. Ich stelle dir das hier mal rein, da ich finde, dass es auch passt.

    Homöopatische Medis ist ja auch nicht mit "Kügelchen" gleichzusetzen. Ich muss mir meine Medis zum Teil auch spritzen. Mir geht es damit so lala. Ungefähr der Stand den das Rheuma hatte als ich Sulfasalazin bekommen habe. Mit Arava ging es mir eindeutig besser, aber halt nur vom Rheuma, nicht vom Herzen her. Zusätzlich nehme trinken mein Sohn und ich noch ein Bioaktivgrundstoff der u.a. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren enthält. Dieser entschlackt den Körper und reduziert zumindest bei mir die Schmerzen. Hierüber habe ich schon mal einen eigenen längeren Thread geschrieben: Cellagon

    Auf alle Fälle kannst du zusätzlich zum MTX homöopatisch arbeiten, um damit evtl. die MTX Dosis zu verringern oder auch nicht mehr auf Schmerzmittel angewiesen zu sein.

    Ob du ganz auf MTX bzw. eine Basis verzichten möchtest, dass muss gut duchdacht werden. Ich würde zum Beispiel meinen Sohn nicht auf homöopatische Medis umstellen. Stell dir vor, die Gelenke erleiden dadurch größere Schäden und ich muss ihm dann später erklären, "Ja, ich habe es ja nur gut gemeint.....".

    Ich selber bin jetzt 41 Jahre alt und ich habe eine nicht aggressive Form des Rheumas. Dieses lasse ich auch regelmäßig durch Röntgenaufnahmen abklären.
    Es kann sein, dass ich in 6 Monaten oder auch in 6 Jahren nicht mehr mit den homöopatischen Medis auskomme, aber bis dahin denke ich es ist gut für den Körper. Aber man muss dabei gut auf seinen Körper hören und darf die Schulmedizin nicht verteufeln, man muss bereit sein rechtzeitig wieder umschzuwenken.

    Auf alle Fälle solltest du, wenn du das mach möchtest, eine gute Ärztin (Arzt) dafür haben und nicht einfach nur irgendwelche Kügelchen aus der Apotheke kaufen.

    Viel Erfolg mit deiner Entscheidung

    Gruß

    anko
     
  3. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Hallo blaues Wunder,

    ich kann mich ankos Meinung nur anschließen. Ich habe RA und mir ist ziemlich schnell klar geworden, dass ich das nicht mit der Homöopathie in den "Griff" bekomme.

    Bei allem Verständnis für nicht nur Deinen Wunsch, die Schulmedis nicht nehmen zu müssen - es gibt Grenzen auch bei der Homöopathie. Obwohl ich von der Homöopathie überzeugt bin, weiß ich doch in meinem konkreten Fall eben um ihre Grenzen.
    Ich persönlich habe mich entschlossen, die Homöopathie zusätzlich einzusetzen, um die Nebenwirkungen der "Keulen" zu lindern und dahin zu kommen, weniger nehmen zu können.

    LG
    JMCL
     
  4. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo Blaues Wunder,

    das blöde ist, man hat nicht eine wirkliche Chance es auszuprobieren, ohne ein enormes Risiko einzugehen. Wie Anko schon schrieb, kann es sein, dass bei einer zu langen Testzeit ob die Naturheilkunde vielleicht hilft (erfahrungsgemäß braucht sie vor allem Zeit), irreparable Schäden an den Gelenken entstehen.

    Irreparabel durch die Schuldmedizin und auf jeden Fall irreparabel mit Naturheilkunde ...

    Es gibt da, laut "Schulmedizin" eben ein gewisses - sehr knappes - Zeitfenster, in der Medikamente noch gut greifen können, und wenn das vorbei ist, ist die Chance vertan.

    Ich war/bin da auch hin und her gerissen, schließlich ist Rheuma (zumindest die chronische Polyarthritis an der ich leide) in erster Linie eine Autoimmunerkrankung und muss ja irgendwo ihre Ursache haben, die man evtl. naturheilkundlerisch beeinflussen könnte ...

    Ich habe zu Beginn meiner Erkrankung eine gut befreundete Naturheilkundefrau um ihre Meinung gefragt. Sie hat über 20 Jahre Erfahrung mit den "Kügelchen" ( = Globuli ) und einer breiten Palette von Naturheilverfahren, behandelt sich, ihre Familie und ihre Tierschar sehr oft selbst auf diese Weise. Sie schüttelte beim Thema Rheuma nur heftig mit dem Kopf ... Es gäbe viele Beschwerden in dem Zusammenhang, die man mit der Naturheilkunde natürlich verhindern oder lindern kann - aber gegen die eigentliche Ursache einer rheumatischen Erkrankung und den "Gelenkfraß" (ihre Worte!) helfe keine Homöopathie und ich soll brav schlucken bzw. spritzen, was der Rheumatologe empfiehlt.

    Nun, dies war ihre Ansicht und die schätze ich schon seit vielen Jahren.

    Ein anderer Bekannter, der sich schon viele Jahre von der Schulmedizin abgewendet hat und seine Arthrose und seine Diabetes mit entsprechender Ernährung und Naturheilkunde mehr schlecht als recht zu lindern versucht, schleppt mir laufend irgendwelche Bücher/Artikel an, in denen es um die Heilung rheumatischer Erkrankungen mit alternativen Heilmethoden geht ... wirklich überzeugt hat mich da überhaupt nichts.

    Ich muss sagen, ich bleibe lieber bei der Schulmedizin - denn wer heilt hat recht. Und im Moment zumindest, hilft mir das MTX sehr gut. Und das tägliche Cortison (was ja im Prinzip, weil ein körpereigenes Hormon, quasi ein natürliches Medikament ist).

    Am besten wendest du dich an einen seriösen Naturheilkundler oder einen "Alternativmedizinler" ( also nicht "nur" einen einen Homöopathen ) und bittest um Rat. Man sollte schon überzeugt sein von den schulmedizinischen Hämmern, die wir Rheumis nehmen müssen. Leider. Wichtig ist natürlich, dass man auch da das richtige Medikament findet, und seinen Körper nicht mit wirkungsloser Schulmedizin belastet. Das ist scheinbar schon bei vielen Rheumis schwer genug. Leider ...

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
    #4 12. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2006
  5. blaues wunder

    blaues wunder Registrierter Benutzer

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    Erstmal Danke für Eure Antworten...

    ... so ähnlich hatte ich mir das schon gedacht. Benutze selber seit ca. 15 Jahren ausschließl. Homöopathie für mich und meinen Sohn, (der glücklicherweise noch kein Rheuma hat.) und war bis zu meiner Rheumadiagnose fest davon überzeugt. Habe natürlich auch eine Homöophatin meines Vertrauens, aber meine Leidensfähigkeit ist begrenzt und die Angst vor bleibenden Schäden groß und ich stimme dem völlig zu, "wer heilt, hat recht".
    Meine Reumatologin kann Homöopathie nicht leiden, das machts schwierig, hier zu ergänzen, aber ich glaube, das werde ich zukünftig mal probieren.
    Euch alles Gute und liebe Grüße
     
  6. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    seid bitte so nett und klärt mich auf! :D

    ich schlucke selber die leckeren omega-3 kapseln,
    aber ich wundere mich, warum omega-6-arachidonsäure geschluckt werden soll? ich vermeide wie viele andere zb schweinefleisch, hack
    und anderes um die arachidonsäure zu vermeiden.
    (meine gelenke zeigen mir sofort einen vogel, wenn ich schinken
    esse oder bestimmte wurstsorten :D )
    habe ich da etwas falsch verstanden?

    lieben gruss marie
     
  7. blaues wunder

    blaues wunder Registrierter Benutzer

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    Hallo Marie2,
    kann Dir leider nicht erschöpfend antworten, da mir jeglicher Durchblick fehlt. Was schluckst Du? Und was müßtest Du schlucken? (Ich kenn beides nicht.) Also, es bleibt spannend, bitte hiermit auch um Aufklärung,

    Grüße, Martina
     
  8. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    liebe martina, ich schlucke/spritze mtx + cortison, wenn du das meinst :confused: und als "mittelchen" omega 3 kapseln.

    vielleicht interessieren dich diese beiden umfragen:

    *mittelchen* wer hat was ausprobiert

    schulmediziner heilpraktiker, tcm

    lg marie
     
  9. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo

    zum thema hömöopathie ist hier im forum auch schon sehr viel geschrieben worden...oder alternative medizin etc.

    schau doch mal in der suchfunktion nach, dann wirst du viele antworten vieler user finden.

    gruß´

    liebelein
     
  10. Evi3000

    Evi3000 Registrierter Benutzer

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    Hier noch ein weiterer Link zur Alternativmedizin. Ich habe die erfahrung gemacht, dass nicht alles bei jedem Menschen in gleicher Form hilft.Vielleicht findest Du ja sogar hier noch den ein oder anderen Tipp, der Deine Schmerzen zwar nicht heilen, aber lindern kann.
     
    #10 25. September 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. September 2006
  11. Hallo zusammen

    Ich habe zum Thema Naturbehandlung bei Rheuma durchaus positives zu berichten.

    Meine Geschichte:
    - Alter 33, Psoriasis seit 20 Jahren, seit Sommer 2005 Psoriasis arthropatica gesichert, mit recht massiven Gelenkbeschwerden- vorher schon immer mal Beschwerden - seit Herbst 2005 auf MTX und Diclac eingestellt

    - bin selbst in einem KH tätig - habe super Chef, der als Schulmediziner auch zur Natur schaut - hat nach Naturheilkurs mir folgendes vorgeschlagen:

    - 10 Infusionsbehandlungen mit VitaminC (2 mal pro Woche ), parallel Eigenblutbehandlung
    - Darmsanierung durch Ernährungsumstellung (kein Zucker, kein Fett, keine Hefe.........)
    - Behandlung des Darmes mit Adiclair ( Antipilzmittel) und prosymbioflor - symbioflor über insgesamt 3 Monate zum Aufbau der Darmflora

    Ich sage euch:::::

    - 1,5 Wochen nach Behandlungsstart (habe alles parallel gemacht!!) habe ich meine letzte Diclac genommen - bis heute keine (sonst in guten Zeiten jeden 2. Tag)
    - fühle mich sehr viel besser, meine innere Uhr geht wieder - nicht mehr nur schlapp... - mir geht es ohne Medis viiiiiel besser, als je Diclac geschafft hat
    -Habe MTX jetzt nach Absprache mit Rheumadoc auf 15 mg reduziert - hoffe, der Effekt des angeschupsten Immunsystems hält an und wirkt weiter

    Viele Grüße

    Kleiner Brummer
    -----------------------------------------------------------------------
    Ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels
     
  12. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo kleiner Brummer,

    schön, dass es dir besser geht. Kannst du mal was genaueres zu der Ernährungsumstellung sagen? Wie soll das denn gehen ohne Fett, Zucker (Hefe ist ja noch nachvollziehbar)? Mit wenig Fett und Zucker kann man sich ja noch vorstellen, aber ganz ohne? :confused:
    Schreib mal, wie das im Alltag machbat sein soll und wie lange du das jetzt machst.

    Lg, KatzeS
     
  13. Hallo KatzeS

    -ganz ohne Zucker und Fett geht es natürlich kaum
    -es gibt verschiedene Empfehlungen, wie man eine ANTIpilzdiät durchführen soll -INTERNET
    -ich habe mir einen Fahrplan zusammengestellt, was ich essen dürfte, um im Notfall etwas zu haben, z.B. geröstete und karamellisierte Sonnenblumenkerne, Kaffee..
    - grundsätzlich habe ich 2 Wochen gebraucht, um mir vom Kopf her klar zu werden, dass ich dieses Programm meines DOCS ausprobieren wollte- ohne wenn und aber- d.h. schon strenge Essenkontrolle, keine Kantine...
    -wenn ich auch jetzt etwas dringend möchte, sage ich mir immer, ich könnte ja, aber ich will mein Ergebnis halten

    Da ich schon nach so kurzer Zeit (knapp 2 Wo) Erfolg gespürt habe, war ich super motiviert dies weiter zu tun, und dass ganze mit 8 Stunden Arbeit und 2 Kindern.

    Die Behandlung ist jetzt beendet, ich nehme nur noch Tropfen zum Aufbau der Darmflora.

    Ich habe 5 Kilo abgenommen - tut mir gut - ich nehme seit Behandlungsbeginn keine täglichen Medis!! (außer MTX- wir reduzieren langsam).Dahin zu kommen, war immer mein Wunsch - mit einer hoffentlich noch geringeren Dosis MTX kann ich leben , da es mir gut mit der Haut hilft und Rheuma ja eigentlich nicht wieder geht.....
    Mal schauen was die Zukunft bringt.

    VG
    Kleiner Brummer
     
  14. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo kleiner Brummer,

    danke für deine Antwort. Ich finde es toll, dass du so gut durchhälst und es dir hilft. Ich habe im Frühjahr auch mit einer Ernährungsumstellung begonnen und auch relativ streng und konsequent, mache aber auch immer wieder Ausnahmen, wenn ich irgendwo eingeladen bin etc. Ich finde es aber nicht so einfach. Wenn ich lange unterwegs bin, dann mache ich auch ab und an mal eine Ausnahme (z.B. wenn ich einen Tagesausflug mache und vorher nicht dazu komme, mir genug 'Proviant' vorzubereiten). Ich habe seitdem auch viel neues ausprobiert, was das Kochen und Backen angeht. Ich will ja trotzdem zu Mittag nicht immer das gleiche essen, sondern genügend Auswahl haben. Schließlich sind ja Gerichte wie Milchreis, Fleischgerichte, etc. erstmal aus meinem Speiseplan verbannt. Da habe ich dann versucht, Ersatz zu finden, aber ich muss an einigen Dingen wohl noch feilen.

    Lg, KatzeS
     
  15. Hallo KatzeS

    Michreis, z.B. geht bei mir gut zu essen - ich nehme halt keinen Zucker aber Apfelmus.
    Wenn der Darm saniert ist, muss man die Diät auch gar nicht mehr so streng einhalten, es reicht eigentlich pro Woche 1 strengen Tag einzulegen..Reis, Quark..
    Ich esse z.B. auch gern Riegel aus dem Aldi ohne Zucker.
    Jede Diät, sagte mein Chef, ist nur da, um gebrochen zu werden. Also sollte man sich glaube ich besser einen Fahrplan erstellen, wo auch schöne sachen erlaubt sind, denn wenn der Kopf streikt, wird es eh nichts.
    Ich denke und hoffe, dass ich meine Ernährung länger nun halten kann, ein Glas Weiswein am WE ist auch locker drin. Ich versuche ganz intensiv auf meine Körpersignale zu achten, und versuche trotzdem zu "leben". Auf Feten ... komme ich gut zurecht; esse halt vorrangig Obst und Gemüse im Sinne von Trennkost, merke, dass ich da meinen Körper nicht überfordere.

    LG
     
  16. Lunamara

    Lunamara Neues Mitglied

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    Hallo kleiner Brummer und KatzeS
    auch ich habe vor ca. 3 Jahren eine Anti-Pilz Diät gemacht.Hatte Pilze im Darm ,meine Schilddrüse drehte am Rad(ich natürlich auch) und hatte ein Bauchspeicheldrüsenentzündung (Boooh was ein Wort).
    Da war natürlich Umstellung angesagt.Ich habe damals noch einen Bioresonanz-test durchführen lassen und hatte bei 4 Sachen(Zucker,Eiklar,Bananen und Hausstaub) unverträglichkeiten.Die wurden dann ausgeleitet.Ich muß dazu sagen ,das ich echt Zuckersüchtig war und mir nicht vorstellen konnte,ohne zu leben und noch genuss haben.Nach 2 Wochen ließ ich dann endlich den Zucker weg,na und obst war auch nicht mehr,wenn dann mal ne Grapefrucht oder nen sauren Appel.Kein weißes Mehl,wenn dann Vollkorn-Dinkel oder Roggen... Nach einer Woche war das Gefühl weg ,ich brauche Zucker oder würde gerne mal.Aber ganz schön nervig ,wenn wir (mein Ex und ich)mal essen waren,iß da auch Zucker oder Süßstoff(darauf steh ick ja überhaupt nich)drinne.Die Kellner immer nö,ich dann"bitte fragen sie in der Küche nach".Logisch war was drinne und es blieb oft nich viel für mich zum futtern übrig.Auch beim Job und sonst habe ich mir immer alles zu essen mitgenommen.Man spart aber ne menge Geld,ich konnte an jeder Bäckerei oder Süßigkeitenregal vorbei laufen und es machte mir nichts aus.Mein Körper hat sich erstaunlicher weise schnell daran gewöhnt,wirklich nichts mehr davon zu kriegen;Übrigens auch keinen Honig.Nach einem halben Jahr hab ich auch mal wieder eine weiße Schrippe gegessen und dann auch wieder Obst.Das mit dem Zucker hab ich 2 Jahre gemacht,ich fand es echt Buä.Dann aufgrund Therapie und Psyche fing ich leider wieder an.:o:mad::(
    Das waren aber meine 2 besten Jahre in meinem ganzen Leben und ich bin schon 41.Ich war noch nie so körperlich und auch geistig so fit und klar ,wie in der Zeit.Noch ein schöner Nebeneffekt,obwohl ich gefuttert habe wie ein Scheunendrescher (ich war wirklich nur am kauen) war ich superschlank und das ohne Diät.Leider ist ja heute überall Zucker (auch versteckter),Zuckeraustauschstoffe und Weißmehl drinne und das macht in der menge Krank und Süchtig.
    :eek: :eek::eek: Uiiiiiiiiiieh,damit beende ich nun meinen Vortrag, :rolleyes: soviel wollte ich gar nich schreiben.Wahrscheinlich auch zu meiner Motivation ,weil ich mich wieder so ernähren möchte und es ein super Körpergefühl war.:D

    Ihr könnt den Milchreis zb auch mit Sojamilch oder mit Soja-reis-drink machen.
    Liebe Grüße
    Luna:)
     
  17. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo!

    Also Weißmehl meide ich auch und nehme auch Sojamilch, aber die schmeckt mir auch nicht zu allem. Mein Problem ist auch, dass ich auf keinen Fall abnehmen will, weil ich schon immer eher Untergewicht hatte. Da muss ich ganz schön aufpassen. Naja, man gewöhnt sich ja eigentlich schnell dran, aber manchmal vermisse ich schon ein paar Dinge und dann gönne ich sie mir auch mal.

    Lg, KatzeS
     
  18. Mabe

    Mabe Neues Mitglied

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    hallo blaues wunder
    möchte auch noch meine meinung kundtun. ich nehme seit ´97 mtx als basis und bis vor 2 monaten auch resochin (habe cp&fibro- sero neg.)
    wenn ich mir sicher sein könnte, dass ich nicht in das alte schmerzraster zurückrutsche (z.zt. geht´s mir gut) würde ich auch alternativen probieren. ich freue mich für jeden der in irgendeiner weise etwas mit erfolg versucht. ich habe vor ein paar monaten grünlippmuschelkapsel probiert (meiner mutter bringen sie etwas linderung) und mir wird einfach nur schlecht. werde aber noch mal eine homöopathin ausprobieren, sofern diese mir nicht meine momentanen medis verbietet- ich will diese wahnsinns schmerzen nicht wieder haben.
    gruß martina
     
    #18 3. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 5. Oktober 2006
  19. kleeblatt

    kleeblatt Neues Mitglied

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    Hallo,
    schade,dass Deine Rheumatologin solche Vorurteile hat,sie kennt sich nicht aus mit Homöopathie und umso spezialisierter ein Arzt ist umso unwissender sind sie,sie sehen nur ihr Ding..
    Ich habe die Behandlung beim Rheumatologen abgebrochen,nachdem er mir nur eine Medikamentöse einstellung machen wollte,was soll denn das,sollte ich für den Rest meines Lebens Medikamente nehmen,deren Nebenwirkungen schlimmer werden als die Krankheit selber,nein danke...ich hab zum Homöopathen gewechselt,das ist jetzt fast ein Jahr her und es geht nicht darum Symptome zu bekämpfen,sondern darum die Seele zu heilen wo der Schmerz begonnen hat,ich würde jedem raten zusätzlich zum Homöopathen zu gehen,man muss die Medikamente ja nicht absetzen,sich aber die Gelegenheit geben etwas zu tun was vielleicht eine Möglichkeit gibt gesund zu werden,falls das überhaupt möglich ist,dann sicher nicht durch Medikamente.....
     
  20. Budweiser

    Budweiser Neues Mitglied

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    Hallo blaues Wunder

    Lass dich nicht so einengen, sondern probiere aus mit Hilfe von Fachleuten, die man erst mit der Zeit als gut oder nicht gut unterscheiden kann. Wir gehen alle zum Arzt, weil wir die Krankmeldungen, Überweisungen, Ratschläge Überprüfungen / Kontrollen und die Koornation von einer Praxis aus benötigen, damit alles im Blickfeld bleibt. Auch da wirst du mit der Zeit deinen Arzt finden, der offen für begleitende Alternativ-Medizin ist. Genauso schwer ist es, einen richtigen Heilpraktiker zu finden, der wirklich deine Wellenlänge hat,viel Ahnung und Erfahrung. Einfach viel mit anderen Reden, und nicht alles für bare Münze nehmen, was dir ein Weisskittel erzählt, egal ob Arzt oder HP. Du musst in dich hineinhorchen. Was bringt was, was tut dir gut. Das geht nicht von heute auf morgen. Hier stehen viele Tipps im Forum. Nicht alle sind für jeden gut. Das muss immer mit einem Fachmann abgesprochen werden. Der Fachmann muss nicht unbedingt der Arzt sein, ausser du hast glück und findest einen, der auch für andere Sachen / Wege ein offenes Ohr hat, und es mit dir zusammen beobachtet. Unsere HP in Nürnberg hat unser volles Vertrauen, und damit super Erfolg. Deine Ärztin muss nicht alles gleich wissen, was du machst, wenn sie so starr in ihrer Richtung ist. Keiner hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Es sind alles Mosaiksteinchen, die sich mit der Zeit zusammenfügen. Fange an mitzudenken und in dich hineinzufühlen. Dann findest du die richtigen Leute, die dir wieder ein Stück weiterhelfen. Aber immer Augen auf! Es ist überall viel Schmarrn dabei. Also dich Checken: bringt es was. Liebe Grüße!