linda13
linda13
ein herzliches hallo an alle rheumis!
nach langem und ausgiebigem lesen in eurem forum, hab ich mich heute endlich dazu durchgerungen, mich zu registrieren und hier um rat zu fragen.
nun hab ich ja schon einen groben einblick in die "materie" bekommen (dank der vielen interessanten beiträge),
aber eigentlich stehe ich mit meiner krankheit noch ziehmlich am anfang und muss erst lernen damit klarzukommen....

zu meiner person:
ich bin weiblich, bald 33 jahre alt und stehe voll im berufsleben.
habe schon seit jahren schmerzen i.d. ws, den fussgelenken(sehnen, bänder), extreme nackenschmerzen, immer wieder ergüsse und schwellungen am li knie und am li handgelenk und seit c.a. 2 monaten auch am li vorderfuss...
zuerst dachte ich (und auch die ärzte), dass das alles von meinem übergewicht und "schlechter" haltung käme...
im jänner 07 wurde dann per zufall eine sehr ausgeprägte hashimoto thyreoiditis fetsgestellt.
ab diesem zeitpunkt wurden meine beschwerden dann nat. auf diese diagnose geschoben.
da sich die symptome trotz sehr gut eingestellter schilddrüse nicht besserten,
entschloss ich mich im april diesen jahres zu einem privaten internistischen rheumatologen zu gehen und .....
stand plötzlich mit v.a. fibromyalgie und cp da !!!
nur hab ich in dieser zeit nun auch eine psoriasis pustulosa (an den fingern)+nagelbefall an nun schon 3 nägeln dazubekommen,
darum geht die diagnose jetzt eher in richtung psoa...

nach 15 infusionen mit diclofenac etc und etlichen nichtsbringenden infiltratonen bekam ich dann ebetrexat 20mg, welches ich seit 5 wochen nehme .

soweit so gut, ich weiss alles braucht seine zeit, nur genau die hab ich eigentlich nicht...besser gesagt: ich hatte in den letzten 2 jahren schon soooviele krankenstände, dass ich mir bereits ernsthafte sorgen um meinen arbeitsplatz mache!!!
meine vorgesetzte weiss bereits von meiner erkrankung (da ich ja nicht jeden arzttermin in meiner freizeit wahrnehmen konnte), aber irgendwie hab ich das gefühl, dass sie bzw meine kollegen mir meine schmerzen und die beschwerden (diese schreckliche müdigkeit z.bsp.) nicht glauben...
man zieht mich ins lächerliche und nimmt mich nicht ernst.
ich selbst habe immer versucht das thema "krankheit" nicht anzusprechen, bekomme aber immer "nette" komentare und äusserungen bezüglich krankenstand usw....
seitens meiner gewerkschaft wurde mir nahegelegt einen antrag auf feststellung einer behinderung zu stellen.
so wäre ich nicht kündbar und bräuchte mir wegen der krankenstände keine sorgen um meinen arbeitsplatz machen....
wie ich hier aber schon des öfteren gelesen hab, kann es über jahre dauern, bis so ein bescheid ausgestellt wird

ausserdem weiss ich auch nicht wie die genaue vorgehensweise bei so einem antrag ist, bzw diese prozente berechnet werden?!
hab ich überhaupt genug krankheiten dafür.....
ich möchte gleich noch dazusagen, dass es mir nicht um irgendwelche zusatz-urlaubstage oder geld geht, sondern nur um meinen job!
aber das wird wahrscheinlich bei der berrechnung eh keine rolle spielen...
puuuh, das war ein viiieeel zu langer beitrag, hätte er eigentlich auch nicht werden sollen, aber es tat auch gut, mal darüber zu schreiben!
ich hoffe ich geh euch nicht auf die nerven, aber sonst versteht mich ja sowieso niemand....

also schon mal vielen herzlichen dank für eure ratschläge im vorhinein (bitte, bitte)
und noch eine gute+erholsame nacht
linda
mein lebensmotto:
am ende wird alles wieder gut...
und wenn es noch nicht gut ist,
dann ist es noch nicht das ende!


