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Rheuma, Schwangerschaft und Rhesusfaktor

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von silkegrobi, 15. Oktober 2007.

  1. silkegrobi

    silkegrobi Neues Mitglied

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    Hallo,

    da ich nicht die Einzige bin, die ihre Rheumakarriere mit der Geburt eines Kindes gestartet hat, hätte ich gern von euch ein paar Infos, was bei euch auch zutrifft.
    Ich habe Blutgruppe A negativ und in jeder Schwangerschaft (2) so eine tolle Spritze bekommen, um die mögliche Abwehrreaktion meines Körpers auf ein evtl. RH-positives Kind zu unterbinden. Denkt man ja in dem Moment nicht so sehr drüber nach, Hauptsache dem Kind geht es gut. Im Nachhinein ist mir klar, dass dies ein erheblicher Eingriff ins Immunsystem war. In meinem Falle total umsonst, weil beide Kinder negativ sind.
    Nach dem 1. Kind gings mir schon bescheiden, aber nach dem 2. gings dann richtig los (PSA-Spondylitis).
    Habe aber auch schon von Frauen gehört, die nach dem nächsten Kind wieder beschwerdefrei waren.

    Silke
     
  2. Claudia1967

    Claudia1967 Neues Mitglied

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    Hallo Silke,

    hmh..das ist die sogenannte Anti-D-Prophylaxe die ich auch bekommen habe (habe 0-negativ) und bisher habe ich darüber (Eingriff ins Immunsystem) noch nie nachgedacht. Ich habe die letzte vor 7 Jahren bekommen, aber ob meine Beschwerden damit zusammenhängen weiß ich nicht. Eigentlich ging es bei mir erst vor knapp einem Jahr mit dem Schlamassel los und eine Diagnose habe ich bis heute nocht nicht.
    Mehr kann ich Dir leider nicht dazu schreiben.

    Gruß
    Claudia
     
  3. susan-ne

    susan-ne Neues Mitglied

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    hallo silke,

    auch ich habe die PSA und die erfahrung gemacht, das meine knochen während und nach der ssw bedeutend ruhiger waren. da ich ich positiv bin und mein kind negativ, habe ich auch während und nach der SSW eine spritze bekommen, jedoch kann ich von meiner seite von keinerlei auswirkungen sprechen.

    bei frauen kann der auslöser für eine pso die pupertät, eine ssw oder die wechseljahren sein. jedoch versicherte man mir vor jahren in einer klinik:
    dies können nicht nur die auslöser sein, sondern auch wendepunkte, an denen sich die pso (auslöser der psa) bessern können.

    einen schönen tag

    susan-ne
     
  4. dangermouse

    dangermouse Brillenträgerin

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    Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Anti-D-Prophylaxe und einer rheumatischen Erkrankung? Hab ich auch noch nie drüber nachgedacht.
    Habe die Spritze 1995 bekommen und wurde 2001 krank. Würde mich auch interessieren, was Ihr darüber wisst.
     
  5. silkegrobi

    silkegrobi Neues Mitglied

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    warten auf die Wechseljahre

    Ich habe keine Ahnung, ob es da wirklich einen Zusammenhang gibt, habe auch noch nichts drüber gelesen. Ich denke eben nur, dass alle Manipulationen am Immunsystem nach hinten losgehen können. Da mir der Mut zu einem weiteren Kind fehlt, werde ich wohl warten, dass die Wechseljahre eine Wende bringen. Wird aber noch ein wenig dauern - mit 36. Hab ich wenigstens ein Ziel :o .
    Bei mir ist direkt nach der Entbindung des 1. Kindes irgendwas passiert. Ich bekam erhöhte Temperatur und habe geschwitzt wie noch nie in meinem Leben. Die Schwestern haben mir in der ersten Nacht 5Mal das Bett neu bezogen bis sie mir ein neues Bett gebracht haben, weil auch die Matratze durch war. Mir ist das Wasser richtig in die Ohren gelaufen, als würde ich unter der Dusche stehen.

    Silke
     
  6. Kornelia

    Kornelia Neues Mitglied

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    Hallo,
    auch ich bin 0-neg. Allerdings bekam ich nur nach der ersten Geburt eine Anti-D-Prophylayxe. Meine älteste Tochter (20) ist A-pos., die zweite Tochter (16) ist A-neg. Die Diagnose RA wurde aber erst 2007 gestellt. Ob es einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht. Meine Schwester hat ebenfalls die gleiche Blutgruppe wie ich, aber keine RA. Wie ist es aber mit anderen Impfungen, hier wird ja auch ins Immunsystem eingegriffen?
    Liebe Grüße
    Kornelia
     
  7. uli

    uli Mitglied

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