Rheuma ohne Nachweis im Blut?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von naschuess, 7. August 2020.

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  1. naschuess

    naschuess Neues Mitglied

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    Hallo, für uns Eltern ist die Thematik ganz neu. Unsere 13 jährige Tochter leidet seit längerem unter Kieferschmerzen. MRT ergab kranke Kiefergelenke, beginnende Arthrose und verlagerte Diskusse. Im Februar und jetzt im August kamen Gelenkschmerzen im ganzen Körper hinzu (Hüfte, Schultern, Knie, Handgelenke, Wirbelsäule, Ellenbogen...) Ultraschall ohne Befund, Rheumafaktoren nicht erhöht, Entzündungswerte ebenso nicht. Keine Schwellungen. Morgensteifigkeit ist teilweise hinzugekommen. Gelenke knacken beim Bewegen hörbar und schmerzhaft. Zwei stationäre Aufenthalte brachten keinen wegweisenden Befund. Kennt jemand einen solchen Verlauf ohne Nachweis im Blut? Dankbar für jeden Hinweis...Wohnen in Hessen und waren in Heidelberg in der Uniklinik. Es wird ein Aufenthalt in der Rheumaklinik Garmisch-Partenkirchen folgen.
     
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Hallo naschuess und herzlich willkommen bei uns!
    Was mir immer spontan einfällt, wenn ich lese, dass die Werte unauffällig sind, ist die Psoriasisarthritis. Die ist dafür bekannt, wenig bis keine Auffälligkeiten zu produzieren.
    Ist bei euch Schuppenflechte bekannt? Möglich ist auch eine PSA, ohne selbst eine Flechte zu haben. Eventuell könnt ihr nochmal gezielt in die Richtung schauen lassen.
    Wegen des Kiefers würde ich einen Kieferorthopäden aufsuchen, möglich, dass die Probleme durch die Fehlstellung verursacht werden, da könnte eine Schiene oder Klammer hilfreich sein.
    Alles Gute für deine Tochter!
     
  3. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Hallo naschuess,
    Herzlich willkommen!
    Es ist bestimmt für Euch und eure Tochter eine schwere Zeit! Mit 13 möchte man seine Zeit bestimmt nicht bei Ärzten verbringen und zudem noch Schmerzen, deren Ursache nicht geklärt ist.

    Die Rheumaklinik für Kinder und Jugendliche in Garmisch Partenkirchen war die erste Klinik, die sich auf Rheuma bei Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat und gemießt mit den besten Ruf. Da seit ihr wirklich gut aufgehoben und die Diagnostik ist sehr gut. Ich denke die werden dort besser damit umgehen können, das alle Werte, die auf die Autoimmunerkrankungen Rheuma wie Entzündungsparameter, sichtbare Entzündungserscheinungen am Kieferknochen etc. nicht erhöht sind. Zudem müssen nicht zwingend die Rheumablutwerte vorhanden sein.
    Aber Rheuma hat so viele Gesichter,
    es gehören X Erkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis und ich glaube fest daran, dass ihr dort in den besten Händen seit und dort eine wie auch immer geartete Diagnose erhält. Ich drücke euch die Daumen, dass es nicht unbedingt eine chronische Immunerkrank ist, aber sollte es doch so sein, sind die dort auf die medikamentöse Behandlung spezialisiert. Kinder und Jugend Rheumatologen gehen sehr viel empfindsamer mit ihren kleinen und größeren Patienten um, dass viele nach der Volljährigkeit einen Schock bekommen, wenn sie zu einem normalen Rheumatologen kommen, weil sich viele nicht so viel Zeit nehmen wie zum Beispiel in Garmisch.
     
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