Ich hab vor einigen Tagen den Beitrag von "Bechti to go" (oder so ähnlich gesehen). Er hat hier im Forum auf einen Betrag über ihn aufmerksam gemacht, da konnte man ihn beim Klettern sehen. (Vielleicht kann jemand den Link einstellen, ich bin da nicht so gut drin.)
Er ist absolut bewundernswert, wie er kämpft, um seine Beweglichkeit zu erhalten - und ich fand es sehr bewegend zu sehen, wie verkrümmt sein Rücken inzwischen ist. Er sagt in dem Beitrag, dass er die Einnahme von Basismedikamenten abgelehnt hat.
Und dann sehe ich eine Freundin von mir, ebenfalls mit MB - Diagnose als junge Erwachsene, die hat danach 5 Kinder bekommen, sie halten viele Tiere - sie hat sich nicht gegen Medikamente gewehrt - und kann auch mit über 50 noch aufrecht gehen. Wenn man es weiss, dann kann man inzwischen eine gewisse Versteifung wahrnehmen. Aber eben mehr nicht.
Für mich sind das zwei Lebensentwürfe, die ich beide respektiere und es steht mir nicht zu, zu beurteilen, wer es "besser" macht.
Aber meine eigene Entscheidung ist, dass ich die Medikamente nehmen werde, die mir ein Arzt, dem ich vertraue, empfiehlt.