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Rheuma oder Yersinien-Arthritis?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sandra71, 23. Juli 2007.

  1. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    :confused: Hallo, bin ganz neu hier, ich wollte mal fragen, ob jemand ähnliche
    Beschwerden und Symtome hat oder sonst irgend etwas interessantes, was mir weiterhelfen könnte weiss.
    Ich war im Juli 2006 mit meinem Sohn und meinem Mann in Tunesien in Urlaub. Im November 2006 fingen auf einmal meine Oberschenkel an den Unterseiten ziehend zu schmerzen an, als hätte ich Dauermuskelkater. Ging
    nicht so schnell weg wie Muskelkater, hielt wochenlang an, hätte auch nicht gewusst, wovon ich Muskelkater hätte haben sollen. Nach und nach
    veränderten und verlagerten sich die Schmerzen in die Oberseiten der Oberschenkel und um die Kniekehlen herum, also an der Hinterseite der Beine von Mitte Oberschenkel bis Mitte Unterschenkel. Dann kamen auch
    noch Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich, so dass ich beim Autofahren Schwierigkeiten hatte, den Kopf weit genug zu drehen. Meine
    Hausärztin stellte durch eine Blutuntersuchung Yersinien fest, meinte die
    Schmerzen in den Beinen hätten mit oben denen nichts zu tun und verschrieb mir 50 muskelentspannende Tabletten, habe alle aufgefuttert, halfen überhaupt nicht. Dann gab sie mir Spritzen in die Triggerpunkte und
    Wärmebestrahlung, das brachte kurzzeitige Linderung, kam aber später alles genauso bzw. mittlerweile noch schlimmer wieder. Dann waren wir
    beide der Meinung, unten das ist das selbe wie oben. Sie tippte halt auf
    Verspannungen, klar, die hatte ich schon immer und auch schon oft diese
    Probleme, nur dann halfen diese Behandlungen auf lange Zeit. Die Yersinien
    überschreiten aber den Grauzonenwert nur um einen Punkt, ich weiß nicht,
    ob das ausreicht, um daran zu erkranken, naja, wahrscheinlich kann das
    sicher auch schon im Grauzonenwert passieren, deshalb heißt es ja so, oder? Ich habe dann bis zum letzten Sonntag der Osterferien insgesamt
    60 Cotrim Forte - Antibiotika vertilgt, davon (wahrscheinlich, weil woher
    auf einmal sonst?) eine Lugenentzündung bekommen, wieder neue Antibiotika dagegen und warte nun auf meinen neuen Blutuntersuchungs-
    termin Ende Juli und meinen Rheumatologentermin am 08.08.2007 und kann nichts tun außer hier schreiben und mit den elenden Schmerzen leben.
    Ich habe manchmal eher das Gefühl, die Muskel sind es, die weh tun, wenn
    ich z. B. auf dem Rücken liege, die Beine nur ganz leicht anziehe, zieht es
    ziemlich schlimm in der Oberseite der Oberschenkel. Ich kann mich gar nicht mehr hinknien und hinhocken, so dass die Oberschenkel und das ganze Gewicht vom Oberkörper auf die Waden drücken, tut entsetzlich weh. Bei diesen Bewegungen haben doch die Gelenke kaum zu tun, oder sollte das so sehr vom Gelenk ausstrahlen? Es kam immer mehr dazu, neue
    Stellen, es sind im Moment die Beine, also Oberschenkel, teils auch aus der
    Hüfte, und ziemlich stark um Knie und Kniekehlen herum bis jeweils Mitte
    Ober- und Unterschenkel, dann Schultern und Oberarme, Nacken und Rücken und Kiefer. Wenn ich den Mund z. B. beim Gähnen weit aufmache, tut es weh, wie wenn man dort durch Zugluft Schmerzen hat, wer das
    schon mal heftig hatte, weiß, was ich meine. Heute morgen hatte ich es
    sogar beim Essen und Kauen, wo der Mund ja nun nicht so weit auf muss.
    Der Rücken ist auch betroffen, hatte ja eh schon immer oft Rücken- und
    Nackenschmerzen durch Verspannungen bis zum Kopf hoch mit Kopfschmerzen, aber nun merke ich gar nicht mehr, ob es Verspannungs-
    schmerzen sind, oder die anderen, aber da sie ja gar nicht mehr weggehen, wohl dann doch die durch die Yersinien. Die von den Verspannungen gingen irgendwann immer wieder weg. Eine Stelle am Rücken tut mir z. B. beim Niesen oder Lachen, also wenn sich die Lunge durch tiefes ruckartiges Einatmen weitet und dagegen drückt, sehr stark
    weh. Es graut mir schon jedesmal vorm Niesen! Ganz schlimm sind die Schmerzen morgens, also dann überall, und in den Beinen und im Rücken, wenn ich länger saß oder längeren Moment gebückt stand, also immer wenn die Gliedmaßen eine Weile ohne Bewegung waren. Das gibt es ja
    glaube ich beim Rheuma, oder, den sogenannten Ruheschmerz? Man kann
    gar nichts mehr so richtig machen, aus dem Auto steigen, der Haushalt,
    Gartenarbeit, alles ist eine Qual, gegen Abend, wenn ich mich tagsüber viel
    bewegt habe, geht es ja besser, aber sonst...! Schrecklich, ich bin erst
    36 Jahre, ich will das nicht für den Rest meines Lebens haben.
    Hat jemand Tips, was ich beim Rheumatologen alles ansprechen soll, was
    und wie er untersuchen soll? Ich will, dass der endlich rausfindet, was es
    wirklich ist. Ich traue dem Frieden nicht so ganz, dass es durch die Yersinien sein soll, weil ich schon mal gelesen habe, dass das meistens nur eine Körperhälfte oder gewisse Gelenke betrifft, bei mir ist es ja nun fast
    mittlerweile überall. Ein Internist hatte auch schon meine Venen untersucht und auch die Orthopäden und der Neurologe haben nichts gefunden.
    Viele liebe Grüße, Sandra.
     
  2. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Sandra,

    und ein herzliches Willkommen hier bei uns...

    Schau mal wg der Yersenien hier:

    http://www.rheuma-online.de/a-z/y/yersinien.html

    Dazu gibt es noch einen 2. Link, der ist auf der obengenannten Seite ganz unten...

    Ansonsten lass Dir für den Rheumatologen alles Untersuchungsergebnisse als Kopie geben... der Rheumatologe kann sich das dann selbst abkopieren und Du hast gleich für Dich auch ne Kopie... anschl. lass Dir immer eine Kopie geben, es können hierbei jedoch Kopiekosten anfallen..

    Bei der Blut-Ug sollten auch nach den CK-Werten für die Skelettmuskulatur nachgeschaut werden... auch nach den LDH-Werten...

    Was Du noch machen kannst, ist ein Schmerztagebuch führen:
    was tat Dir
    wann (bei welcher Tätigkeit, Ruhe oder Bewegung, Datum u Uhrzeit)
    wo
    wie (war der Schmerz brennend, pochend, ziehend, stechend)
    weh?
    Halfen Dir Gegenmaßnahmen (Kälte o Wärme, Ruhe o Bewegung, Schmerzmedis)...

    Ich hoffe, dass Dir ganz schnell geholfen werden kann und wünsche Dir gute Besserung...

    Viele Grüße
    Colana
     
  3. üpoi

    üpoi Neues Mitglied

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    Nimm ruhig die Yersinien

    Kuckuck,
    iss total egal, ob es die Yersinien sind oder nicht. :D In diesem Club können sich 9 von 10 Betroffenen leider nicht berühmen, genau zu wissen, warum sie krank geworden sind. Vielfach ist es bezüglich der Therapie auch egal. Es ändert nichts.:confused: Bei mir sollen es die Yersinien gewesen sein, auf dem Höhepunkt der Krankheit waren Lachen, Niesen und K...... passé, überall Schmerzen. Nicht unterräglich aber aufgrund ihrer Allgegenwart so niederdrückend. Und dann das KO-Gefühl. Monatelang. :(

    Ich bin wieder gesund geworden, hatte mir 35 angefangen, jetzt bin ich 43. :) Die Psyche nicht vergessen.

    Nun ja. Habe mir vor 14 Tagen aus Paris eine Camphylobacter-Infektion mitgebracht. 41 Fieber, zwei Tage Krankenhaus, 14 Tage Antibiotika. Neigt auch zur reaktiven Arthritis oder zu späten Lähmungen. Bin vielleicht also in ein paar Jahren wieder im Club oder auch nicht. Und wenn. Woran hat es dann gelegen? An den gehabten Yersinien? Am gehabten Camphylobacter? An den psychischen Begleitumständen?

    Aber Kopf hoch. Hier werden zwar ziemlich dicke Bretter gebohrt, aber man kann auch Glück haben. Gestern war ich 200km mit dem Motorrad unterwegs, abends joggen. Morgen habe ich Kickboxen, übernächste Woche fängt Karate wieder an und in zwei Jahren habe ich vielleicht ein Rezidiv und schnippe mir wieder mit dem Messer in der Linken die Gabel in die rechte Hand:o
     
  4. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    Hier Grüßen die Chlamydien.Mein Rheumatologe sagte damals,es ginge darum dem Kind einen Namen zugeben.Es hieß bei mir Chlamydien induzierte Arthritis,aus der sich eine RA mit sekundärer Fibro entwickelt hat.
    Wenn ich am Anfang gewußt hätte,was alles auf mich zu kommt, dann hätte ich die Diagnose nicht so locker weggesteckt......
    Also mein Farzit ist,immeer schön schlau machen
    In diesem Sinne
    So long Katjes
     
  5. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,
    nun habe ich wieder was Neues dazubekommen, nichts Schönes natürlich... Seit 3 Tagen schlafen mir die Hände ein, zieht auch etwas in den Arm, jedenfalls links, wo es schlimmer ist. Nachts ist es aber nicht mehr nur ein Kribbeln, wie das bei eingeschlafenen Händen der Fall ist, sondern die linke Hand tut ziemlich schlimm weh. Bewegen hilft nicht, wie ich das sonst kannte. Ich muss mich auf den Bettrand setzen und den Arm
    lange runterhängen lassen, bewege zusätzlich die Hand. Dann kommt irgendwann wieder etwas Leben rein. Auch tagsüber kribbeln und eine Art Taubheitsgefühl in den Händen oder Fingern. Heute morgen fühlte es sich so an, als steckte meine linke Hand in heißem Wasser. War ich heute auf die schnelle beim Orthopäden, der hat geröntgt und so und nichts gesehen, außer meiner bekannten Scheuermann-Skoliose und nun auch
    beginnende Hüftabnutzung. Also kein Bandscheibenvorfall oder so was
    schlimmes. Nun soll der Neurologe noch die Nervenleitungen messen.
    Hat jemand von Euch auch sowas mit Einschlafen, Taubheitsgefühl?
    Der Orthopäde meinte, es gäbe sowas auch bei Rheuma.
    Nachts wache ich nun auch davon noch zusätzlich auf, hatte schon Angst, meine Hand stirbt noch ab, aber er meint, es läge nicht an der Durchblutung!
    Viele liebe Grüße, Sandra!
     
  6. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Hi, ich bin's noch mal, wisst Ihr was es bedeutet, das ich mein Thema
    abonniert habe? Das kommt, wenn ich auf das Häkchen klicke. Bin mir gar keiner "Schuld" bewusst und was hat das für Auswirkungen? Und warum ist mein Titel "Rheuma oder Yersinien-Arthritis" in der Liste dünn gedruckt und andere sind fett gedruckt?
    Kenne mich ja noch nicht aus!
    Danke für Eure Antworten, Tschau.
     
  7. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo sandra,

    wenn du einen thread erstellst oder ein posting schreibst
    hast du es automatisch abonniert, änderungen kannst du in deinem kontrollzentrum vornehmen (blaue leiste oben) unter dem punkt:
    einstellungen. dieses häkchen zeigt dir an, dass du in besagtem thread geschrieben hast, ist also eine praktische sache.

    fett sind diejenigen threads die du nicht gelesen hast.
    da du deinen eigenen thead vermutlich gelesen haben dürftest, ist die überschrift also nur normal.

    in deinem thread hier fragst du, ob man bei neuen fragen einen
    neuen thread erstellen kann. klar kann man! ;)
    nach möglichkeit ist es aber besser alles beisammen zu lassen,
    denn sonst fehlt ganz schnell der zusammenhang, und viele user haben keine zeit und lust die benötigten infos erst aus anderen threads zusammen zu suchen, es ist ja schliesslich alles eigene investierte zeit :)

    ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen, marie
     
  8. Fussel

    Fussel Neues Mitglied

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    Hachja, die lieben Yersinien. Waren´s bei mir auch.
    Ich hab allerdings ein schönes Gelenkrheuma davon bekommen.

    Stell dir für den Rheumatologen auf alle Fälle einen Fragenkatalog zusammen.
    Scheu dich nicht, nachzufragen, wenn du was nicht verstehst.
    Werd frech, wenn´s sein muß.
    Und führe ein Schmerztagebuch, wie oben schon beschrieben, versuch dabei den Schmerz so genau wie möglich zu lokalisieren und zu beschreiben.
    Es ist schon wichtig, ob die Muskeln schmerzen oder die Sehnen, ob es stechender, ziehender oder reißender Schmerz ist.
    Hast du Erwärmungen an den betroffenen Stellen?
    Was wurde bereits unternommen, etc. pp.
    Bring unbedingt deine Blutwerte mit und mach dich vorher damit vertraut.
    Es kann nicht schaden zu wissen was CRP, BSG oder ANti ccp heißen, du mußt ja nicht wissen, woher es kommt, aber Blutbefunde lesen zu können ist ein Riesenvorteil.

    Laß dich vom Arzt nicht niedermachen, wenn er dich bevormunden will, muck auf.
    Hast du das Gefühl, das er dich nicht ernst nimmt, such dir einen anderen Arzt.

    Das wichtigste bei Schmerzerkrankungen, ist selber das Ruder in die Hand zu nehmen, Hilflosigkeit und das Gefühl Dingen ausgeliefert zu sein, die du nicht verstehst sind unerträglich.

    Zum Thema GRauzonenbereich:
    Es gibt verschiedene Werte, die da untersucht werden können, oder korrekt gesagt, verschiedene Antikörper und Proteine, die in verschiedenen STadien auftreten IgM (immunglubolin M -> M Antikörper) zeigt zum Beispiel eine akute, frische INfektion an, IgG dagegen eine überstandene Infektion oder eine Impfung, diese Antikörper werden erst nach etwa 3 Wochen gebildet und bleiben lange erhalten.

    >Die Produktion von IgM sinkt einigen Wochen nach Beginn der Infektion ab. Dann sind zum Schutz des Organismus verstärkt die IgG Antikörper gebildet worden, die einen speziellen Schutz bieten. Gerade durch diesen Mechanismus ist eine spezielle Labordiagnostik möglich, die gezielte Fragen eindeutig belegen kann.

    * Besteht der Verdacht auf eine Infektion durch einen bestimmten Erreger, so müssen sich in der Elektrophorese IgM Antikörper nachweisen lassen.
    * Ist die Infektion eine Erstinfektion, dann steigt die IgM Produktion rasch an.
    * Ist die Infektion eine Zweitinfektion, dann bleibt die IgM Konzentration gering.
    * Ist die akute Phase einer Infektion überwunden, sinkt die Konzentration des IgM wieder.
    <


    Bei mir ist der Yersinien IgG auch im Grauzonenbereich, das kann heißen, dass die erreger bei mir mal im Körper waren und beseitigt wurden. Ob die Krankheit ausgebrochen ist, darüber sagt es nichts aus, aber ebensogut, kann das auch einfach so vorkommen. Es heißt einfach nur, das deine Antikörper Enzyme gg Yersinienerreger besitzen, dafür muß du nichtmal krank gewesen sein, es kann aber passieren.



    So, das war´s mit Tante Fussels kleiner Medizinstunde für ANfänger
     
  9. AntjeHamburg

    AntjeHamburg Mitglied

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    Hallo Sandra,
    diese Yersinien-Geschichte beschäftigt mich seit gut zwei Jahren... Ich hab auch zuerst so komische, muskelkaterähnliche Beschwerden in den Oberschenkeln gehabt. So nach und nach hab ich in ziemlich vielen Gelenken Schmerzen bekommen, auch die Sehnen sind dabei. Ein Karpaltunnelsyndrom hatte ich auch, durch OP beider Hände bin ich das aber los.
    Nach zwei Jahren mit verschiedenen Schmerzmitteln hab ich nun eine Basistherapie bekommen, Pleon RA, ein Sulfasalazin. Meine Rheumatologin vermutet nun eine Polyarthritis oder eine PSA.
    Mir ist mittlerweile fast egal, woher es kommt, wichtig ist mir, das die Erkrankung ernst genommen wird und behandelt wird. Und das ist schwierig und langwierig...
    Wünsche dir, das dir bald wirklich geholfen wird! Wenn du Interesse an einem Erfahrungsaustausch hast, melde dich doch per PN.:)
    Liebe Grüße und wenig Schmerzen,
    Antje
     
  10. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Hallo, also es ist echt beschissen, man kommt nicht weiter mit den Ärtzen. Jetzt war ich beim Internisten, also das Einschlafen und die Schmerzen in den Händen kommt nicht durch Durchblutungsstörung. Das ist alles in Ordnung, sagt er. Mittlerweile tut halt auch die rechte Hand nachts so weh, so dass ich einmal von der linken und einmal von der rechten aufwache, so zwischen 10 - 30 Min. warten muss, bis ich mich wieder hinlegen kann. Wenn ich so um 00.00 Uhr ins Bett gehe, ist es im Durchschnitt bis 06.00 Uhr sechsmal der Fall, mit dem Aufwachen, hinsetzen und Abwarten. Also sozusagen jede Stunde, naja hochgerechnet. Manchmal habe ich auch mal 1,5 bis 2 Stunden Ruhe und dafür ist es dann wieder pro Stunde zwei oder dreimal der Fall mit den Schmerzen. Gestern war ich in Göttingen, das Autofahren wie auch mittlerweile vieles, wo die Hände und Arme etwas höher sind, ist eine schmerzhafte Qual. Autofahren könnte mir auch gefährlich werden, weil meine Hände am Steuer dann gar nicht mehr so verlässlich sind. Mir fallen öfters Sachen aus den Händen, jetzt fiel vor kurzem ein Teller so blöd auf die Spüle, hüpfte wohl wieder ein Stück hoch und schnitt mich knapp neben der Pulsader dreieckförmig in den Arm, blutete ziemlich, hörte nur mit Pflasterspray auf. Ich kann keinen Lappen mehr richtig auswringen, kaum noch neue Flaschen oder Schraubgläser aufschrauben oder sonst irgendwie fest zupacken. Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch Karpaltunnelsyndrom ist, zumal ja nun doch laut Befund vom Neurologen die "kleinen Nerven" beim Medianusnerv
    eine Schädigung haben. Nehme abends und nochmal nachts eine Ibuprofen
    400, die hilft für die Hände überhaupt nicht, ausser dass etwas schneller
    das "halbwegs normale" Gefühl wieder in die Hände kommt, wenn ich sie
    im Sitzen auf dem Bettrand runterbaumeln lasse, kommt aber wenn ich mich hinlege dafür umso schneller wieder, als vorher ohne Ibuprofen, also
    wohl nur mehr eine "Verarschung"! Morgen gehe ich nochmal einfach ohne
    Termin zum Neurologen, der soll jetzt schon mal wieder die Nervenleitungen messen und zum Chirurgen, dass der per Ultraschall guckt, ob nicht eine Sehnenscheidenentzündung vorliegt. Wisst Ihr, ob das Karpaltunnelsyndrom immer zusammen mit Sehenscheidenentzündung vorkommt oder auch ohne? Hat jemand Erfahrung mit Cortisonspritzen direkt da rein? Weil ich mich nämlich nicht gleich operieren lassen will, kann ich mir an der Arbeit gar nicht erlauben! Es tut halt auch oft im Handgelenk weh, heute morgen zum Beispiel, wenn ich meine Finger gerade strecken wollte, ging kaum vor Schmerz. Und bei manchen Bewegung, z.B. Lappen auswringen sticht es an manchen Stellen in der Hand wie Stromschläge, das sind doch sicher die Nervenleitungen! Wer hat ähnliches erlebt und weiß Rat? Auf jeden Fall, verlange ich morgen von den Ärzten Nägel mit
    Köpfen, nächste Woche muss ich wieder arbeiten und ich kann nicht warten, bis ich mit den Händen gar nichts mehr machen kann, es geht schon vieles im Haushalt nur noch mit so viel Mühe und Schmerzen. Meine drei Wochen Urlaub habe ich nun mehr mit Zeit bei den Ärzten verplempert als alles andere und keiner hilft mir bis jetzt weiter. Ich könnte kotzen!
    Sorry für die ungepflegte Umgangssprache.
    Ach so, an Antje: wegen dem Kontakt per PN, was ist eine PN, Postnachricht, also E-mail oder was? Bin nicht so ein Computerfreak, sorry!
    Viele Grüße an alle und hoffe, ich hab nicht zu viel gejammert...!
    Sandra
     
  11. AntjeHamburg

    AntjeHamburg Mitglied

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    Hallo Sandra,
    bin auch kein Computerfreak:D:):D. PN heißt Persönliche Nachricht. So ´ne Art e-mail Adresse über Rheuma online. Wenn du meinen Namen anklickst, findest du die Möglichkeit des Sendens einer PN.;)
    Deinen Frust kann ich gut nachvollziehen! Bin kein Mediziner, aber für mich klingt einiges was du schreibst nach Karpaltunnelsyndrom. Ich hab mich auch um eine OP drücken wollen, hatte ein bißchen Angst... sind ja die Hände und so... Irgendwann waren die Schmerzen, der fehlende Schlaf usw. so schlimm, da war ich froh über die Möglichkeit, das es besser wird. Und ehrlich: es war bei weitem nicht so schlimm, wie ich mir vorgestellt habe und als der Wundschmerz vorbei war, ging es schnell aufwärts. Ich hab mit dem Einschlafen der Hände keine Probleme mehr seit dem Zeitpunkt der OP! Die Schädigung des Nerves ist ein zu großes Risiko, warte lieber nicht zu lange!
    Liebe Grüße von
    Antje
     
  12. Elfe

    Elfe Neues Mitglied

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    Hallo Sandra,

    ich bin auch Yersinien positiv, meinen Rheumadoc interessiert es nicht weiter woher die Schmerzen kommen, er schreibt nur als Hinweis: Serologisch ist eine läner zurückliegende Infektion anzunehmen. Kein Anhalt für einen aktiven Prozess, woraus er das nun schließ weiß ich auch nicht. Meinen HA interessiert es aber auch nicht. Als nächstes werden im Okt. dann nochmals meine ANAs und Enas kontrolliert, und weiterhin werde ich fleißig Schmerzmittel schlucken. Was soll man davon halten?

    Liebe Grüße
    Elfe
     
  13. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Hi, allerseits,
    also Nägel mit Köpfen wollte ich gestern, kann man vergessen, der Neurologe war nicht da, erst wieder ab Dienstag und die Arzthelferin sagte schnippisch, schließlich schlagen die Schmerzmittel und Entzündungshemmer nicht so schnell an, ich kann sie ruhig die vier Wochen lang nehmen (die müssen sie ja nicht fressen...) und die Nervenleitungen sollen halt erst dann wieder gemessen werden. Habe aber Angst, dass das Ibuprofen 400 vielleicht gar nicht stark genug ist und auch nicht nach längerer Zeit hilft und ich das Zeug, was ja genug Nebenwirkungen hat, umsonst schlucke. Nach 5, 6 Tagen müsste man doch zumindest etwas Besserung merken, oder? Vielleicht hilft es auch nur so ein bisschen und bei der Messung kommt das selbe raus und vertuscht dem Neurologe, wie schlimm es in der zwischenzeit war. Ist ja viel schlimmer statt besser geworden, aber bis die 4 Wochen rum sind, kann sich ja doch noch was tun. Die Unfallchirurgen meinten gestern, es sei keine Sehnenscheidenentzündung, Karpaltunnelsyndrom könnte es sein, dass kann auch durch andere Sachen, nicht nur durch Sehnenscheidenentzündung, kommen. Kann aber nur der Neurologe feststellen, ob Karpaltunnel. Wollte ja, dass die mal per Ultraschall gucken, ob keine Sehnenscheidenentzündung, weil auch die Handgelenke weh tun. Da klopfte die Ärztin drauf rum und sagte, wäre nichts mit Sehenscheide.
    Habe dann für die Nacht so eine Art Gipsschienen mit Klettverschlüssen zum selbst dran und ab machen bekommen, damit die Nerven nicht abgeklemmt werden und vielleicht auch wegen Ruhigstellung. Es war zwar bei der linken Hand vorm Einschlafen und heut morgen Kribbeln und Schmerz aber rechts gar nicht und ich bin davon keine einziges mal aufgewacht, hat also geholfen! Wahnsinn, mal ein kleiner Erfolg! Bin nur aufgwacht, so dreimal im Dreh, weil es in den Oberarmen und Schulter mehr wehtat, sicher durch das Gewicht der Dinger am Unterarm und durch Schwierigkeiten beim Drehen damit.
    Aber nun musste ich wieder lesen, war's jetzt in meinem Thread oder wo anders, keine Ahnung, das Ruhigstellen bei Rheumapatienten nicht gut ist für die Gelenke wegen Steifwerden? Naja, ist ja nur für nachts, was meint Ihr? Tags haben meine Hände ja genug Bewegung!
    An Elfe: ja, ist bei Dir ja auch so ein schlechter Witz mit den Ärzten, langsam komme ich mir vor wie in einem Dritte-Welt-Land und nicht wie in Deutschland! Man fragt sich, bei vielen, wofür die Ärzte geworden sind, wahrscheinlich nur wegen der dicken Kohle...!
    Ab Montag ist endlich meine HÄ wieder da, oder Dienstag, da gehe ich gleich hin und hoffe, sie kann mir wegen Ibuporfen einen gescheiten Rat geben, sie ist immer mehr für weniger "harte Drogen". Ach ja, und heute rief ich bei der Rheumaärztin an, sie haben irgendwas gefunden, wo es denn endlich vielleicht mal voran geht und mir geholfen werden kann, dürfen mir aber am Telefon nichts genaues sagen (die Arzthelferinnen), hätte ja am 24.08. eh meinen Termin und wenn es was schlimmes gewesen wäre, hätte mich die Ärztin angerufen. Was soll man davon halten? Ich glaube, alles was mit solchen Schmerzen einhergeht, ist schlimm, oder?
    Keine Ahnung, vielleicht gibt es ja auch Rheumaerkrankungen, von denen man stirbt oder was amputiert bekommt, keine Ahnung, bin ja Anfänger!
    Denn mal Tschüss, viele Grüße und möglichst viele schmerzfreie Zeiten
    wünscht Sandra!:confused:
     
  14. AntjeHamburg

    AntjeHamburg Mitglied

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    Hallo Sandra,
    Schmerzmittel sollten sehr wohl schnell anschlagen, nicht nach Wochen, spätestens nach einem Tag würde ich (medizinisch unqualifiziert) sagen. Deshalb heißen sie ja wohl SCHMERZMITTEL! Ich denke, Ibu 400 ist nicht so hoch dosiert, schau mal in den Beipackzettel, du kannst (wenn du willst) bestimmt höher dosieren, es gibt Ibuprofen auch mit 800mg:cool:.
    Hm, Gipsschienen?:confused: Ich hatte solche "Strümpfe":o mit ´ner Metallschiene drin. Auch zum Nachts tragen. Hat eine Zeit lang auch echt geholfen. Wenn die Dinger schwer sind, ist das ja blöd! Keine Sorge wegen dem Ruhigstellen, wie du schon sagst, bewegst du deine Hände doch Tagsüber genug:).
    Mach dich wegen der Blutwerte nicht verrückt (ich weiß, das ist leichter gesagt:(), ich glaub auch, wenn es dramatisch wäre, hätten sie dich schneller zum Wiedervorstellen gebeten. Ich versteh bloß nicht, warum sie dir nicht sagen, um welche Werte es geht, ist doch nichts geheimes oder??!! Sind doch deine Werte!!

    Ich wünsch dir wenig Schmerzen,ein erholsames Wochenende und schicke dir liebe Grüße,
    Antje
     
  15. Elfe

    Elfe Neues Mitglied

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    Hallo Sandra,

    ich weiß auch nicht mehr was man davon alles halten soll.
    Aber amputieren oder sterben, nein mit Sicherheit nicht, und so schnell wird nicht aufgegeben.

    Liebe Grüße
    Elfe
     
  16. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Hallo, tut mir leid, habe lange nichts hören lassen. Ich muss wohl jetzt alles stichwortartig schreiben, sonst wird es zu lang. Arzthelferin von Rheumatologin hat wohl am Telefon nichts gesagt, weil sie immer noch nicht richtig wusste, was es ist. Vermutet Bindegewebs-oder Gefäßrheuma. Hat "Versuch!" (so sagte sie es wortwörtlich...) gestartet mit Cortisontabl., ziemlich hoch, finde ich, erste Woche morgens 40 mg, mittags 20 mg, zweite Woche morgens 40 mg, mittags 10 mg und so wird es Woche für Woche weniger, zusätzl. Calci-Care für die Knochen und Omeprazol für Magenschonung, was ja auch selbst "Giftzeugs" ist. Ibuprofen 600 hatte ich vorher dann mittlerweile von meiner HÄ, fing dann gerade an, zu helfen wegen der schlimmen Hände, wusste gar nicht mehr, was ich nun nehmen soll, weil Ibu und Corti sollte ich nicht, aber HÄ meinte auch, ich soll Ibu weglassen und Corti anfangen (dachte immer, sie ist gegen so "gefährliche" Medis, pustekuchen...habe dann Ibu noch ein bisschen genommen, weil es grad so eine Erleichterung war und dann mit Corti halt später angefangen. Ich fing am 01.09. damit an, morgens nach Frühstück nach Einkaufen, hatte beim Aufstehen noch keine Ahnung, halten mich meine Beine oder knicken sie mir vor Schmerz weg, wie willst du das mit dem Einkaufen schaffen, lief wie eine 80 jährige zum Auto, fuhr auch so, konnte einen Liter-Milch-Behälter nur mit beiden Händen aus dem Regal nehmen und hatte bis dahin von den "Rheuma-Schmerzen" aus auch die schlimmste Nacht auf diesen 01.09., nur das mit den Einschlaf-Schmerz-Händen war halt noch schlimmer. Und ich nahm mittags brav die 20 mg und konnte nachmittags meine Himbeeren pflücken und Schüssel toll halten ohne Ameisenlaufen und Krämpfe und Schmerzen in den Händen und abends holte ich nochmal einen Sechserträger mit 0,5 l Wasserflaschen aus Plastik, was ja schwerer wie 1 l Milch ist. Ich konnte ihn mit einer Hand heben, tragen, ich hatte dann schon so gut wie keine Schmerzen mehr, egal ob Hände, Beine, Arme oder sonst wo. Ich dachte, naja vielleicht vom besseren Wetter oder viel bewegt heute, hilft ja meist. Aber mir kam doch der Verdacht des Cortisons! Die nächste Nacht brachte die
    Bestätigung, sonst wär's da durch wenig Bewegung wie immer schlimm gewesen, war es aber nicht, gut geschlafen, nichts gemerkt, seitdem ist es weiterhin so, ich merke nur noch bei extremen Biegungen der Beine oder so etwas, z. B. beim Fußnägelschneiden. Ich dachte, ich träume, wie toll es auf einmal wieder war, sich einen Pulli normal schnell an- und auszuziehen oder normal schnell ins Auto rein und raus. Aber wenn ich daran denke, ohne dieses Teufelszeug wäre alles beim alten, nur dadurch geht es mir gut, dieser fiese Gedanke bleibt halt im Hinterkopf, wobei ich dauern sehr viel davon verdränge...Ich glaub, es war zu hoch dosiert, wenn es so schnell reinhaut! HÄ meinte, nach drei Tagen merke ich was...!
    Ach so, Neurologe war patzig, weil ich mit dem Ibu später angefangen hatte und bei ihm zum nachmessen war, obwohl ich dann noch keine 4 Wochen Ibu genommen hatte. Sagte dann wie rausgeschossen, als ob er mich loswerden wollte, ist doch Karpaltunnelsyndrom, na, dann lassen sie halt die rechte Hand operieren! Dabei ist die linke schlimmer! Gehe am 01.10. zu einem anderen Neuro, zweite Meinung einholen, HÄ meinte, vielleicht ist es nur eine Nervenentzündung, dann braucht nicht operiert werden. Aber es ist halt nur das Kribbeln und der Schmerz weg, Taubheitsgefühl ist halt noch in den Fingern. Am 17.09. muss ich wieder zur Rheumatologin, hoffentlich muss ich nicht für immer Corti nehmen, bin doch total gegen so Zeugs. Hat ja auch so üble Nebenwirkungen. Wie vereinbart ihr das alle mit eurem Gewissen und vertragt ihr das ganze Zeugs, was ihr so schlucken müsst oder lasst ihr auch manchmal einfach was gegen die Ärztemeinung weg? Aber dann werden sie meistens sauer, dann hat man sie gleich gegen sich. Aber die hängen ja alle mit der Pharmaindustrie "unter einer Decke". Denen ist ja egal, was man schluckt.
    Zumindest vielen...
    So, dann viele Grüße und allen so wenig Schmerzen wie ich im Moment habe!!!:)
     
  17. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Hallo, schluchz, warum antwortet denn keiner mehr? Habe wohl doch zu viel "Senf" geschrieben und nicht stichwortartig...?
    War heute bei Rheumatologin, ist also undifferenziertes Bindegewebsrheuma (Kollagenose), habe sie gefragt, ob sie das nun 100prozentig festgestellt hat. Ganz 100prozentig könnte man das wohl nicht, aber dann wären die Entzündungswerte angeblich nicht so runter gegangen. Soll nun ihrer Meinung nach für ewig Cortison schlucken, je nachdem, auf welche Dosis man es einstellen kann.
    Will ich aber nicht, gibt es denn keine Alternativen? Werde aber irgendwann vielleicht mal einen Heilpraktiker aufsuchen. Hat jemand Erfahrung mit Heilpraktikern, ob die bei Rheuma helfen können?
    Tschau, liebe Grüße, Sandra!
     
  18. Elfe

    Elfe Neues Mitglied

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    Hallo Sandra71,

    acuh bei mir geht es jetzt wahrscheinlich von yersinien zu Kollagenose.
    Darf auch mit Cortison anfangen, bin aber ehrlich zu sagen, endlich macht mal ein Arzt was, bin ihm echt dankbar dafür. Wie es nach dem Corti weitergeht weiß ich noch nicht, muß nach der Stoßtherapie wiederkommen.
    Ob es Alternativen gibt weiß ich nicht, da antworten sicher noch andere die mehr Erfahrung haben. Ich bin erst mal froh die Schmerzen loszuwerden.
    Und Senf hast Du mit Sicherheit nicht geschrieben.

    Liebe Grüße
    Elfe
     
  19. Sandra71

    Sandra71 Neues Mitglied

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    Ja, die Schmerzen los zu sein, ist schon herrlich. Aber eigentlich trügt ja der Schein. Es sind ja nur die Symptome unterdrückt, die Ursache kann man ja nicht behandeln oder heilen. Komme ab Samstag endlich mal bei der Dosis von "nur" noch 20mg pro Tag an. Das soll ich dann zwei Wochen lang
    nehmen. Jetzt ging es pro Woche immer um 10 mg runter. Und dann soll ich nach diesen zwei Wochen mit 20 mg nur noch pro alle zwei Wochen 2,5 mg runter gehen. Ich mache aber einfach dann pro Woche wenigsten 5 mg weniger. Erst pro Woche 10 mg weniger, und dann nur 2,5 mg alle zwei finde ich ja echt unpassend. Ich will schneller auf eine kleine Dosis kommen! Kriege schon ganz viele Pickel oder so komische Pusteln im Gesicht und am Hals und das Gesicht ist auch irgendwie etwas aufgeschwollen, wer weiß, was noch kommt. Und mir ist sehr oft schwindelig, ob das alles vom Corti kommt oder vom Magenschoner Omeprazol, keine Ahnung.
    Frage an Elfe: Wie meinst Du das, es geht von Yersinien auf Kollagenose?
    Das eine hat doch wohl mit dem anderen nichts zu tun, oder? Mir kommt das alles spanisch vor. Da hat man auf einmal Schmerzen, es werden Yersinien festgestellt, die sowas auslösen können. Dann sind die nach Antibiotika weg, nicht mehr nachweisbar, und dann soll man auf einmal Kollagenose haben? Ich weiß nicht so recht. Mit wieviel Corti solltest du anfangen und in welchen Schritten geht es runter ?
    So, dann Tschüß an alle und wenig Schmerzen oder sogar "unterdrückte", wie bei mir...
     
  20. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Hallo Sandra,
    ich kann gut verstehen, dass dir mit der Cortisonmedikation recht mulmig ist. Ich teile deine Ansicht, dass das nur die Symptome unterdrückt.
    Trotzdem sind hier wohl so viele Betroffene von den Schmerzen so zermürbt, dass sie oft zu noch schlimmeren Hämmern als Cortison, nämlich MTX (Methotrexat, ursprünglich als Krebsmittel eingesetzt) oder TNF-alpha Blockern greifen, die das Immunsystem komplett angreifen.
    Da ich selbst Apothekerin und Heilpraktikerin bin, kenn ich mich relativ gut mit den Medikamenten aus, weiß aber auch, dass Rheumatiker ziemlich schwierig mit Alternativmedizin zu behandeln sind.
    Ich mache ausschließlich klassische Homöopathie, und ich muss sagen, dass die Rheumatiker, die ich behandelt habe, nicht lange genug Geduld aufbrachten, damit ihnen wirklich geholfen werden konnte (1/2 Jahr ist eindeutig zu kurz!).
    Bei manchen hatte ich sogar das Gefühl, dass sie irgendwie lieber krank blieben (gilt sicher nicht für jeden Rheumatiker, aber bevor man empört "Stimmt nicht!" schreit, soll man sich mal ganz ehrlich die Frage stellen, was man von der Krankheit hat, auch wenn die Symptome noch so schlimm sein mögen.)

    Für dich persönlich sehe ich aber gewisse Chancen bei einem guten Klassischen Homöopathen. Für dich scheint das Cortison ja wirklich nur eine Notlösung zu sein, was schon mal eine sehr gute Ausgangsbasis für eine klassisch-homöopathische Behandlung ist.
    Übrigens, schon bei der Schilderung deiner ersten Symptome hatte ich starke Zweifel an der Yersinien-Theorie. Mein 20-Jähriger Sohn macht seit ca. 3 Monaten mit einer reaktiven Arthritis durch Yersinien herum, bei ihm sind nur bestimmte Gelenke betroffen, aber zeitweise waren die Schmerzen so stark, dass er zum Pflegefall wurde. Das Schlimmste ist jetzt wohl vorbei, aber von gesund kann man bei weitem nicht sprechen. Auf dem Gipfel der Erkrankung sollte er auch mit 50 mg Cortison anfangen, aber da verschiedene Untersuchungen den Beginn der Einnahme verzögerten, fühlte er sich nach zwei Wochen um so vieles besser, dass sogar der Rheumatologe keine Notwendigkeit für Cortison mehr sah. Er wird jetzt ausschließlich klassisch-homöopathisch behandelt.
    Vielleicht suchst du dir jemanden (Hp oder notfalls Arzt) der ausschließlich klassisch-homöopathisch arbeitet (auf keinen Fall mit homöopathischen Komplexmitteln!). Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg dabei!

    Sabine