Guten Morgen in die Runde,
ich bin ein wenig verzweifelt, da ich von meinem Hausarzt die Aussage bekam, dass ich an sich gesund bin und sich die Kommunikation und Datenübermittlung meines Rheumatologen doch eher schwierig gestaltet.
Kurz zur Vorgeschichte:
Rückenschmerzen begleiten mich schon einige Jahre, hatte ich auf eine schlechte Haltung geschoben. Hinzu kommen Hüftgelenksschmerzen, gerade wenn ich bequem auf der Couch gesessen habe und mich wieder aufrichten möchte, dauert es einen Moment.
Im Jahr 2013 hatte ich massive Kniegelenksschmerzen, sodass ich kaum laufen konnte.
Abhilfe hat eine Schiene geschaffen, der Termin beim Orthophäden ergab nach ein paar Blicken! des Arztes: Arthrose. Nach einem halben Jahr war der Spuk vorbei und kam auch nie wieder. Des öfteren habe ich über mehrere Tage massiv geschwollene Lymphknoten am Ohr.
Unabhängig davon, habe ich die Diagnose Faktor-V-Leiden-Mutation, die erblich bedingt ist.
Soviel zur Vorgeschichte.
Aktuelle Situation:
Letztes Jahr (2017) kurz vor Weihnachten, hatte ich massiv schmerzende, geschwollene Finger an der rechten Hand (ausschließlich rechts), betroffen waren Mittel- und Zeigefinger. Ich konnte dementsprechend meine Hand kaum nutzen. Habe hier auch massiv auf Kälte reagiert, schnell blau geworden, kaum beweglich, eisekalt (auch bei normalen Wohnraumtemperaturen). Ein Vertretungshausarzt verschrieb mir ein Rheumamittel, welches ich auf gut Glück einnehmen sollte und dem Hinweis, wenn die Beschwerden nicht aufhören oder wiederkommen, ich eine Blutuntersuchung beim Hausarzt veranlassen solle. Die Tabletten habe ich nicht genommen, die Schmerzen und Schwellungen gingen zu Silvester zurück. Leider traten dann Ende Februar/Anfang März erneut die beschriebenen Beschwerden auf. Dieses Mal war jedoch der Mittel- und Ringfinger betroffen und mit dem Unterschied, dass nun massiv Wassereinlagerung auftraten und die Finger dementsprechend rissig wurden und aufplatzten.
Der Test beim Hausarzt ergabt: Leicht erhöhte Leberwerte (wirklich minimal) und ein hoher Rheuma-Wert. Also ab zum Internisten und Rheumatologen.
Befund Internist: Ultraschall alles i. O., keine Hepatitis, LDH-Wert sehr erniedrigt, jedoch ohne Relevanz.
Befund Rheumatologe: Vitamin-D Mangel, HLA-B27 positiv (++), ANA-Titer 1:80 (oben steht auch noch etwas unter ANA, was aber nicht lesbar ist, da abgeschnitten). Vitamin-D Mangel wird nun mittels Präparat ausgeglichen.
Es hat sage und schreibe 1 1/2 Monate gedauert, bis ich den Befund vom Rheumatologen hatte. Angeblich ist der Befund zwei Mal auf dem Postweg abhanden gekommen. Letztendlich wurden die Werte kommentarlos an meinen Hausarzt gefaxt. Keine Anamnese, nichts. Am Telefon mag man mir keine Auskunft geben. Datenschutz. Leider ist die Praxis nicht gerade um die Ecke.
Seit der warmen Tage habe ich momentan keine Beschwerden mehr.
Ich habe die Laborbefunde erst gestern in Kopie erhalten, aber schon vor ca. 4 Wochen mit meiner Hausärztin besprochen. Diese sprach jedoch kein Wort von dem positiven ANA-Titer und das der HLA-B27 nur ein angezeigter Wert ist, der nur bedeutet, dass ich ein erhöhtes Risiko habe, an einer Autoimmunerkrankung zu erkranken. Woher die Schwellungen kommen, ist also nicht diagnostiziert bzw. wird nicht in Zusammenhang mit den Blutergebnissen gebracht. Diagnose also verschoben, bis zu den nächsten Beschwerden.
Alle anderen Blutwerte sind völlig in Ordnung.
Ist es ratsam, einen weiteren Rheumatologen aufzusuchen, oder einfach die nächsten akuten Beschwerden abzuwarten? Muss ich mir überhaupt Gedanken machen oder kann ich die Befunde in der Form einfach ignorieren? Ist ja die Frage, bzgl. weiterer Schritte, wie Ernährung, Sport etc.
Edit: Vielleicht noch wichtig zu wissen, bin Jahrgang 90, übe einen Bürojob aus.
ich bin ein wenig verzweifelt, da ich von meinem Hausarzt die Aussage bekam, dass ich an sich gesund bin und sich die Kommunikation und Datenübermittlung meines Rheumatologen doch eher schwierig gestaltet.
Kurz zur Vorgeschichte:
Rückenschmerzen begleiten mich schon einige Jahre, hatte ich auf eine schlechte Haltung geschoben. Hinzu kommen Hüftgelenksschmerzen, gerade wenn ich bequem auf der Couch gesessen habe und mich wieder aufrichten möchte, dauert es einen Moment.
Im Jahr 2013 hatte ich massive Kniegelenksschmerzen, sodass ich kaum laufen konnte.
Abhilfe hat eine Schiene geschaffen, der Termin beim Orthophäden ergab nach ein paar Blicken! des Arztes: Arthrose. Nach einem halben Jahr war der Spuk vorbei und kam auch nie wieder. Des öfteren habe ich über mehrere Tage massiv geschwollene Lymphknoten am Ohr.
Unabhängig davon, habe ich die Diagnose Faktor-V-Leiden-Mutation, die erblich bedingt ist.
Soviel zur Vorgeschichte.
Aktuelle Situation:
Letztes Jahr (2017) kurz vor Weihnachten, hatte ich massiv schmerzende, geschwollene Finger an der rechten Hand (ausschließlich rechts), betroffen waren Mittel- und Zeigefinger. Ich konnte dementsprechend meine Hand kaum nutzen. Habe hier auch massiv auf Kälte reagiert, schnell blau geworden, kaum beweglich, eisekalt (auch bei normalen Wohnraumtemperaturen). Ein Vertretungshausarzt verschrieb mir ein Rheumamittel, welches ich auf gut Glück einnehmen sollte und dem Hinweis, wenn die Beschwerden nicht aufhören oder wiederkommen, ich eine Blutuntersuchung beim Hausarzt veranlassen solle. Die Tabletten habe ich nicht genommen, die Schmerzen und Schwellungen gingen zu Silvester zurück. Leider traten dann Ende Februar/Anfang März erneut die beschriebenen Beschwerden auf. Dieses Mal war jedoch der Mittel- und Ringfinger betroffen und mit dem Unterschied, dass nun massiv Wassereinlagerung auftraten und die Finger dementsprechend rissig wurden und aufplatzten.
Der Test beim Hausarzt ergabt: Leicht erhöhte Leberwerte (wirklich minimal) und ein hoher Rheuma-Wert. Also ab zum Internisten und Rheumatologen.
Befund Internist: Ultraschall alles i. O., keine Hepatitis, LDH-Wert sehr erniedrigt, jedoch ohne Relevanz.
Befund Rheumatologe: Vitamin-D Mangel, HLA-B27 positiv (++), ANA-Titer 1:80 (oben steht auch noch etwas unter ANA, was aber nicht lesbar ist, da abgeschnitten). Vitamin-D Mangel wird nun mittels Präparat ausgeglichen.
Es hat sage und schreibe 1 1/2 Monate gedauert, bis ich den Befund vom Rheumatologen hatte. Angeblich ist der Befund zwei Mal auf dem Postweg abhanden gekommen. Letztendlich wurden die Werte kommentarlos an meinen Hausarzt gefaxt. Keine Anamnese, nichts. Am Telefon mag man mir keine Auskunft geben. Datenschutz. Leider ist die Praxis nicht gerade um die Ecke.
Seit der warmen Tage habe ich momentan keine Beschwerden mehr.
Ich habe die Laborbefunde erst gestern in Kopie erhalten, aber schon vor ca. 4 Wochen mit meiner Hausärztin besprochen. Diese sprach jedoch kein Wort von dem positiven ANA-Titer und das der HLA-B27 nur ein angezeigter Wert ist, der nur bedeutet, dass ich ein erhöhtes Risiko habe, an einer Autoimmunerkrankung zu erkranken. Woher die Schwellungen kommen, ist also nicht diagnostiziert bzw. wird nicht in Zusammenhang mit den Blutergebnissen gebracht. Diagnose also verschoben, bis zu den nächsten Beschwerden.
Alle anderen Blutwerte sind völlig in Ordnung.
Ist es ratsam, einen weiteren Rheumatologen aufzusuchen, oder einfach die nächsten akuten Beschwerden abzuwarten? Muss ich mir überhaupt Gedanken machen oder kann ich die Befunde in der Form einfach ignorieren? Ist ja die Frage, bzgl. weiterer Schritte, wie Ernährung, Sport etc.
Edit: Vielleicht noch wichtig zu wissen, bin Jahrgang 90, übe einen Bürojob aus.