Rheuma obwohl Test negativ war?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von fabio, 11. Juli 2017.

  1. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo zusammen hoffe das mir jemand weiterhelfen kann.
    Habe seit zwei Monate schmerzen in den linken Hand (Finger)und beiden fusszehen.aber nur wenn ich drauf drücke oder ziehe.dazu auch ab und zu Gelenkschmerzen.
    Der Hausarzt hat Blut kontrolliert (Rheuma und Entzündungswerte)beides Negativ.Jetzt wurde mir voltaren Tabletten verschrieben.Bin mir nicht sicher ob das hilft weil diese Tabletten auf den Magen schlagen.kann man trotzdem Rheuma haben da die test nur zu 80 Prozent treffen?
    Wäre dankbar wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
    Lieben Gruß Fabio
     
  2. M.Smarty

    M.Smarty Neues Mitglied

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    Hey Fabio,
    Hast du mittlerweile was rausgefunden? Kann dir leider nicht helfen, ich bin selber verzeifelt auf der Suche nach einer Diagnose und nach Hilfe, seit 2 Jahren plagen mich immer schlimmer werdende Gelenkschmerzen und keiner was mir helfen :/
    Voltaren ist Diclophenac oder? Da die ´Tabletten enzündungshemmend wirken, solllten sie, falls es Entzündungen sind in deinen Gelenken, helfen. Nehme auch gerade welche, um meine Klausuren zu überstehen -.-
     
  3. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo smarty
    Danke für deine Antwort .leider habe ich bis jetzt nur festgestellt das ich ein Mangel von folsäure habe.ob davon die Schmerzen kommen?
    Habe erst einen Termin im Januar bei einem Rheumatologe bekommen.-( eine sehr lange Zeit.bin mir nicht sicher soll ich noch zu einem Neurologen gehen oder auch zu einem Orthopäden.......aber da Termine zu bekommen wir bestimmt nicht einfach sein.
    Wenn man hier im Netz so liest können 1000 verschiedene krankenheitsbilder zu einem passen......
    Bin da doch schon etwas verzweifelt wegen den Schmerzen .......einmal wieder schmerzfrei sein das wäre schön.
    Bei den voltarentabletten hast du da viele Nebenwirkungen?
    Lieben Gruß Fabio
     
  4. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Fabio!
    ja, man kann trotzdem Rheuma haben, gerade am Anfang sind spezifische Blutwerte nicht immer auffällig, ganz abgesehen davon, daß es auch sog. seronegatives Rheuma gibt, wo die Rheumawerte nichts anzeigen

    Hast Du denn Magenprobleme, jetzt, schon vor der Einnahme?
    Wenn nicht, dann solltest Du es probieren, es kann dir niemand sagen, ob dir die Medikamente helfen
     
  5. M.Smarty

    M.Smarty Neues Mitglied

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    Hey,

    Also die Ibu, sollte ich laut Orthopäde mal testen, sind mir trotz Pantoprazol total auf den Magen gegangen, das ist Wochen her und Ich hab da immer noch Spaß mit und muss zur Magenspiegelung bald -.-

    Zu den Diclophenac hab ich Riopan als Magenschutz bekommen, alles gut. Nehme sie aber wie gesagt nur zu den Klausuren.
    Ich wurde zum Neurologen geschickt, da es seltene neurologische Krankheiten gibt, die sich so äußern. Wo wohnst du denn? Beim Neurologen bekam ich super schnell einen Termin, ich meine 1-2 Wochen. Rheumadoc hat bei mir auch ewig gedauert. Aber bis Januar... hab 8 Wochen glaube ich gewartet.
    Frag doch mal deine Ärztin, ob ein Mangel an Folsäure sowas auslösen kann? Ich hab Vit D Mangel und da hieß es ja könnte dahin kommen. Besser wird es aber leider nicht unter den Tabletten.

    liebe Grüße :)
     
  6. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo
     
  7. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo josie16
    Danke für deine Antwort
    Habe bis jetzt noch keine Tabletten ausprobiert habe halt Angst das sie auf die Leber schlagen.
    Mein Hausarzt hat mir vorgeschlagen es eine Woche zunehmen.
    Bis jetzt hat er zweimal Blut abgenommen wegen den rheumatische Werte aber jedesmal negativ.
    Meinst du ich sollte sie eine Woche nehmen?
    LG fabio
     
  8. fabio

    fabio Neues Mitglied

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  9. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Hallo Fabio,

    wenn du nur dann Schmerzen hast, wenn du darauf drückst oder ziehst (wie in deinem ersten Beitrag beschrieben), würde ich glaube ich erstmal auf die Schmerzmittel verzichten. Sobald es schlimmer wird oder anfängt, dich einzuschränken (in deinem späteren Beitrag steht, dass du so gern wieder schmerzfrei wärst, also ist es wohl doch schon schlimmer, oder?), dann auf jeden Fall nehmen. So schnell schlägt es sich sicher nicht auf die Leber (habe es selbst lange genommen), nicht wie z. B. Paracetamol, was wohl sehr schnell Schäden anrichten KANN. Und sag deinem Arzt auf jeden Fall, ob du sie nimmst oder nicht.

    Gruß,

    Birte
     
  10. fabio

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    Hallo smarte
     
  11. fabio

    fabio Neues Mitglied

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  12. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Hallo Fabio,

    erst schreiben - dann, wenn du fertig bist, auf "Antwort erstellen" drücken. Zitieren ist nicht unbedingt notwendig.

    LG, Birte
     
  13. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo birte Danke für deine Hilfe muss mich hier noch etwas zurecht finden:)
    Ja leider sind die schmerzen schlimmer geworden in dem Sinne irgendwie schmerzt und stickt es überall.
    Habe mal im Internet geschaut und bin auf fibromyalgie hoffe schreibe es richtig gestoßen.
    Bin mir einfach nicht sicher......
    LG fabio
     
  14. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Hallo Fabio,

    du bist noch am Anfang der Diagnosefindung. Versuch mal das Voltaren (Diclofenac) für eine Woche. Das ist nicht nur ein Schmerzmittel, sondern auch ein Entzündungshemmer. Und um an Fibro zu denken, ist es noch zu früh - das ist mehr oder weniger eine Ausschlussdiagnose, d. h. bevor die gestellt wird, müssen erstmal die anderen mögliche Ursachen abgeklärt werden.

    Gruß,

    Birte
     
  15. Annaop

    Annaop Neues Mitglied

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    Hallo Fabio
    Ich bin 21 Jahre alt und kenne dein Problem sehr gut. Zu deinen magenproblemen: bei Voltarentabletten solltest du unbedingt magenschoner zu dir nehmen weil die wirklich extrem auf den Magen schlagen können ( z.b omeprazol/ pantoprazol o.Ä).
    Bei mir wurde mit 13 Rheuma dignostiziert und ich hatte eine Therapie bei einem Kinder- und jugendrheumatologen. Hat alles prima funktioniert bis ich 18 wurde und mir einen neuen Arzt für Erwachsene suchen musste. Seitdem höre ich von allen Ärzten dass meine Blutwerte normal sind und ich kein Rheuma habe. Ich wurde von dem letzten Arzt auch mit Fibromyalgie abgespeist und sollte zur Therapie in eine Klinik. Zum Glück habe ich gerade noch rechtzeitig herausgefunden dass er mich in eine Psychiatrie einweisen wollte wo ich dann aufeinmal nicht mehr wegen schmerzen sondern wegen einer personlichkeitsstörung behandelt werden sollte und konnte das alles noch abbrechen.
    Gestern hatte ich nun solche schmerzen das ich beim Orthopäden war und unter Tränen gebettelt habe das man mir hilft. Irgendwann hat man sich dazu herabgelassen mir eine spritze ins Gelenk zu geben die mir dann ganze 2 Stunden geholfen hat. Nachdem der Arzt sich meine Medikamente angesehen hatte wurde ich auf einmal angeschrien das ich ein junkie bin und an meinen Medikamenten sterben werde. Das ich diese verschrieben bekomme damit ich überhaupt morgens aufstehen kann hat ihn kein bisschen interessiert.
    Was ih damit sagen möchte ist eigentlich, dass die rheumatologen anscheinend nicht in der Lage sind, eine Diagnose zu stellen wenn das nicht ihre Kriterien erfüllt, die bei jedem Arzt anders liegen.
    Du solltest mal in Foren nachsehen ob es ähnliche Fälle gibt denn manchmal antworten j auch Ärzte und man merkt dann wie die eingestellt sind. Ich habe da gestern einen gefunden der anscheinend nicht nur auf die Blutwerte achtet: Dr. Hans-Eckhard Langer in Düsseldorf.
    Ich komme aus pinneberg bei Hamburg und werde dort nächste Woche einen Termin vereinbaren.
    Für die Diagnose Rheuma ist es leider normal, das Patienten bis zu 6 Jahre von Arzt zu Arzt pilgern um endlich mal ernst genommen zu werden.
    Du solltest von den schmerzenden Gelenken ein MRT machen lassen auch mit Kontrastmittel. Das war bei mir der ausschlaggebende Punkt.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du einen guten Arzt findest. Und lass dich nicht vorschnell mit fibromyalgie abspeisen denn mittlerweile habe ich den Verdacht dass die Ärzte das auch gerne diagnostizieren wenn sie nicht mehr weiter wissen oder keine Lust/ Zeit haben.
     
  16. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo annaop
    Es ist manchmal wirklich einfach den Alltag zu bewältigen wenn man den ganzen Tag schmerzen hat.mal mehr mal weniger aber sie sind leider immer da.der Bekanntenkreis schiebt das dann eher auf Einbildungen finde ich schon sehr ärgerlich.
    Bilde mir doch keine schmerzen ein.....jedenfalls hoffe ich schon das ich einen guten Arzt finde der mich weiterbringt und hilft.
    Habe letzten von einer schmerzlindernd gehört die wirklich sehr interessante Methoden haben und mit Physiotherapeuten zusammen arbeiten.
    Vieles hängt auch von Verspannungen ab.leider kann ich mich nicht zwei Wochen statiönär einweisen lassen.
    Werde erstmal zu einem Orthopäden gehen um einen Anfang zu machen

    Hoffe schnell die Ursache zu finden....
     
  17. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Annaop,
    ich denke, dieser Satz stimmt mal so nicht ganz.
    Nicht jeder "Gelenk-oder Knochenschmerz" ist eine rheumatische Erkrankung und leider erscheint auf unserer Stirn keine Leuchtschrift mit passender Diagnose.

    Es fehlen manchmal positive Befunde wie Blutergebnisse oder Röntgenuntersuchung, und bei rund 400 großen und kleinen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis fällt es manchmal auch erfahrenen Rheumatologen schwer, zügig eine Diagnose zu stellen. Es möchte niemand eine Fehldiagnose nur damit hopp-hopp eine benannt wird, und es möchte auch niemand falsch therapiert werden mit Medikamenten, die allesamt keine Bonbons sind und deren Einsatz wohl durchdacht werden muss/sollte.

    Daher kann man nicht verallgemeinern, dass "es leider normal ist" 6 Jahre zu warten, da muss man schon den Einzelnen betrachten, warum es so lange oder manchmal leider auch länger dauert. Und manchmal eben, auch wesentlich schneller (Wochen-Monate).

    Daher finde ich persönlich, manche Gruppen und Foren sind kein Masstab, oft liest man nämlich genau das negative und das bleibt hängen. Es gibt viele Menschen, die zügig eine Diagnose und Therapie bekommen und dadurch wieder gut den Alltag meistern, die wenigsten schreiben das jedoch im WWW, dadurch entsteht häufig ein falsches Bild.

    @fabio, Du bist ja noch am Anfang der Diagnosefindung.
    Hast Du mal bei mehrere Rheumatologen oder Ambulanzen nach Terminen angefragt? Manchmal fallen Termine aus und es gibt Wartelisten, wo man nachrücken kann.
    Manchmal hilft es wenn der Hausarzt/Praxis selbst dort anruft.

    "Rheuma" ist eine Erkrankung, bei der manchmal keine auffälligen Werte im Labor oder Röntgen gefunden werden, trotzdem aber vorhanden ist, und auch daher ist die Diagnostik manchmal sehr Zeitaufwendig.
    Manchmal bedarf es auch einer Zweitmeinung.

    Warum möchtest Du zum Neurologen?
    Ein Orthopäde macht da vorweg vielleicht mehr Sinn, er könnte vielleicht ausschließen, dass Deine Beschwerden nicht rheumatischer sondern orthopädischer Natur sind und im günstigsten Fall bekommst Du dort schon mal einige Untersuchungen.

    Wenn Du Dir unsicher bist aufgrund der Medikamente, zu denen der Hausarzt Dir geraten hat, ist er Dein Ansprechpartner, denn er kennt Dich und Deine Krankengeschichte und weiß, was Du ggf. nehmen kannst und was nicht.
    Du solltest ihm ehrlich Deine Bedenken schildern, damit er auch handeln kann. Wenn Du Deinen Folsäuremangel beheben möchtest sprich ihn darauf an, Folsäure ist ein Vitamin aus der Gruppe der B-Vitamine und ich glaube nicht, dass der Mangel ausschlaggebend für Deine Beschwerden ist.

    Vielleicht klappt es ja auch früher mit einem Termin beim Facharzt, Schmerzen sind immer unangenehm, nicht zu wissen, was die Ursache ist, umso mehr.

    Drücke Dir die Daumen
    Viele Grüße
    Käferchen
     
    #17 29. Juli 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Juli 2017
  18. kukana

    kukana Moderatorin

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    Moin in den Norden,
    ich hoffe du wirst in Düsseldorf einen Termin bekommen. Diese Seite wird von ihm betreut, auf der Startseite findest du viele Beiträge von ihm. Es gibt aber auch im Norden gute internistische Rheumatologen. Schau dir bitte dazu mal die Ärzteliste an. Bremen, Hamburg, Hannover.

    Und ja manchmal dauert es einige Jahre bis eine Diagnose steht, Rheuma versteckt sich zeitweise unter diffusen Beschwerden, die mal auftauchen und dann wenn man beim Arzt ist, sind sie weg. Da wäre es hilfreich ein Tagebuch darüber zu führen, so etwas findest du auch auf der Startseite. Bilder von Schwellungen sind für den Arzt auch hilfreich, wenn sie nicht ständig da sind.

    LG Kukana *auch aus deiner Ecke, heute aber in Kölle zu Haus
     
    Resi Ratlos, Lolobs und Lagune gefällt das.
  19. fabio

    fabio Neues Mitglied

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    Hallo käferchen
    Danke für die Ratschläge sie helfen mir echt weiter .wollte zum Neurologen da es mir so vorkommt als die Nerven es wären.das heisst dieses kommen und gehen stechen in Füße Beine und Arme.
    Werde jetzt erst mal zu einem Orthopäden gehen um das auszuschließen.um endlich zu wissen woher die Beschwerden kommen.
    Danke nochmal
    Lg fabio
     
  20. käferchen

    käferchen Guest

    Berichte weiter fabio,
    ich denke, wenn Du zwischenzeitlich einen Termin beim Orthopäden bekommst ist die Wartezeit bis zum Rheumatologen sinnvoll genutzt.
    Vielleicht kann er schon Erkenntnisse gewinnen und ggf. auch etwas ausschließen.

    Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du noch andere Fachärzte aufsuchen willst/solltest.

    Wartezeit ist immer lästig!

    Viele Grüße
    Käferchen
     
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