Rheuma mit 22

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von selinateuber, 8. Februar 2017.

  1. selinateuber

    selinateuber Registrierter Benutzer

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    Hallo liebe Leute..
    Mal wieder eine schlaflose Nacht voller schmerzen. Langsam weiß ich nicht mehr weiter habe seit 3 Monaten die Diagnose Rheuma zu meinem Morbus crohn hinzu bekommen . Ich erinnere mich noch wie es anfing jedoch wird es stätig schlechter .. ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll keiner nimmt mich ernst mit meinen 22 mein freund hat mich verlassen weil er meint ich hab mich stark verändert und bin nicht mehr so lebensfroh wie früher aber wo hab ich denn auch was zu lachen Bitte ?

    Bei der Arbeit auch ganz schlimm ich weiß nicht aber Kollegen nehmen mich auch nicht ernst und denken jaja oder wird schon wieder .. wenn ich nicht zur Arbeit kann weil meine Hände geschwollen sind wird gelästert oder sie sind ja auch erkältet und können arbeiten (alles schon erlebet)

    In der Familie bekomm ich lediglich gut zureden und das schaffst du schon .. (geht ja auch nicht anders ) jedoch wirklich Hilfe oder so bekommt ich nicht denn keiner will zu viel machen ..

    Weiß nicht und Freunde sehen es halt auch nur als (jetzt stell dich nicht so an) als ich krank geschrieben War War ich bei einer Freundin zu Besuch hab mein leid geklagt, was sagt sie .. ja wenn du erst mal wieder arbeitest und ein anderen Job hast wird alles gut .. ich komm mir veräppelt vor .. ich bin nicht arbeitslos sondern krank.. jedoch Word es nicht verstanden

    Selbst im Krankenhaus wo ich War sagte man zu mir .. sie sind doch noch jung sie müssen das können .. ich hab die Menschen einfach nur angeschaut und gesagt ich hab auch Rheuma wie alle anderen 40-90 jährigen auch ..

    Jedoch bin ich jetzt an einem Punkt wo ich einfach nicht mehr kann ich stopf mich voll mit tili 150 mg ansonsten wäre ich schon durchgedreht .. bin aber Grad auf Entzug ( 5. Tag) und hab so krasse schmerzen aber mein Arzt weiß auch nicht was er machen soll.. mein leben ist doch jetzt schon zu Ende .. ich kann nix machen außer Rum heule wie schmerzen ich hab .. Bitte wie macht ihr das ich weine schon seit 4 Stunden ich will doch einfach wieder normal leben können. Die Medikamente haben mich so kaputt gemacht .. was macht ihr so ? Gegen das Gesamtpaket Rheuma ?

    Ich musste mir das mal von der Seele schreiben kenne niemand der mitfühlen kann und bin gespannt und freue mich auf antworten und einbissxhen Aufmunterung

    Vielen Dank fürs lesen Gruß selina
     
  2. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ach Mensch, du Arme - lass dich mal drücken!!!

    Rheuma kann so gemein sein - und bei jungen Leute ist es besonders schlimm, weil die noch so viel vorhaben und ihr Leben genießen und gestalten sollen ... !!!! Wenn so eine tückische Krankheit dann alles ausbremst, dann kann man schon verzweifeln ... !

    Wir verstehen das hier alle, was du schreibst - also dass andere das nicht ernst nehmen, sich nicht vorstellen können, alles verharmlosen. Die meisten haben sich schon irgendwie damit arrangiert - also dass man nicht viel erwarten kann von den Mitmenschen. Umso wichtiger und schöner ist es, dass wir hier mal jammern können und auf Gleichgesinnte mit Verständnis treffen.

    Ich weiß jetzt auch nicht, was ich dir sagen kann - nur gib nicht auf! Gib nicht auf, die Ärzte in gang zu schieben - dass sie dich ggf. ins Krankenhaus einweisen oder zur Reha schicken oder was weiß ich, was es da noch gibt ... dass sie andere Medikamente einsetzen (Biologicas?) ... keine Ahnung. Es gibt so viele Möglichkeiten!

    Und gib die Hoffnung nicht auf! Denn das kennen auch viele von uns - die Verzweifelung der Anfänge, die Schmerzen, die Arztbesuche, die Diagnose. Aber rückblickend werden sicherlich viele bestätigen, dass sich doch irgendwann wieder das Leben gemeldet hat - dass vieles besser wurde - und dass man irgendwie damit leben konnte, und zwar gut, mit Beruf, Familie und allem Drum und Dran. Dass die Schmerzen erträglicher wurden und man die Schübe dann auch irgendwie hingenommen hat, weil man ja wusste, dass es Schübe sind, die dann auch wieder besser werden.

    Ach ich weiß auch nicht.
    Gib nicht auf!
     
  3. lumpi64

    lumpi64 Registrierter Benutzer

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    Hallo Selina,

    herzlich Willkommen auf RO. Vielleicht wärst du zusätzlich zu einem internistischem Rheumatologen bei einem Schmerztherapeuten gut aufgehoben. Möglicherweise sollte über einen Medikamentenwechsel bzw. eine Anpassung nachgedacht werden. Wobei ich natürlich nicht weiß, was du noch so alles nehmen musst wg. dem M. Crohn. Hast du schon mal einen Cortisonstoß gemacht? Wenn ja, wie ging es dir damit?

    Du hast wirklich 2 schwere Krankheiten und auch wenn man erst 22 Jahre alt ist, die Schmerzen sind doch genauso schlimm. Aber leider machen das viele durch....dieses nicht ernst genommen werden, das kann einen wirklich zermürben.

    Und wie Gertrud es schon sagte, sprich doch mal mit deinem Hausarzt, ob evtl. eine Reha für dich in Frage kommen könnte. Und lass dir eine Überweisung zu einem Schmerztherapeuten geben, der könnte dir evtl. weiter helfen.

    Und wann immer dir nach "Jammern" ist.....schreibs dir hier von der Seele. Das tut gut und befreit ein wenig. Außerdem können wir absolut nachvollziehen, was du durchmachst. :)

    LG Lumpi
     
  4. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Hallo Selina,
    ich hab meine Diagnose auch erst vor einem halben Jahr bekommen und auch mir gings verdammt mies, weil ich mich langsam mit den Zukunftsängsten bezüglich der Diagnose auseinandersetzen musste, obwohl ich schon 67 bin. Auch in dem Alter sitzt die Angst mit im Boot.
    Jetzt seh ich langsam etwas klarer, weil ich inzwischen einiges über die Krankheit und die Therapie weiß und etwas geduldiger geworden bin. Und ich denke, Geduld ist verdammt wichtig, weil alles seine Zeit braucht.

    Evtl. dauert es, bis die Medikamente wirken. Und es dauert auch, bis du etwas gelassener wirst. Ich bins noch nicht. Ich rödel im Kopf noch rum, meine ganze Familie ist durcheinander, weil auch sie die Krankheit mit tragen müssen. Es ist für alle Beteiligten nicht leicht.

    Und Fremde könnens sowieso nicht nachempfinden, weil viele denken, dass Rheuma lediglich Gelenkschmerzen bei kaltem Wetter sind und mit Angoraunterwäsche geheilt wird. So richtig weiß fast niemand, was diese Diagnose bedeutet.

    Ich seh aber hier, dass man/frau mit dieser Krankheit leben kann und seinen Weg, dieses Leben auch zu genießen, findet.

    Mir hat die Stoßtherapie mit Prednisolon geholfen, dass die Schmerzen gottseidank gleich besser wurden. Und so leb ich nun von Arztbesuch zu Arztbesuch und machs beste draus. Auch die vielen kleinen Begleiterscheinungen haben mir Angst gemacht. Aber auch das wird weniger.

    Allerdings hab ich keine starken Schmerzen, und da müsste bei dir angesetzt werden, denn Schmerzen zermürben noch mehr als alles andere.

    Ich drück dich mal virtuell und wünsch dir, dass alles jeden Tag ein wenig besser wird.

    Und an deiner Stelle würde ich eine Behandlung in einer Rheumaklinik anstreben. Sprich doch mal mit deinem Rheumatologen drüber, denn er sieht ja auch, wie es dir geht und dass dir geholfen werden muss/kann. Es gibt bestimmt viele Weg, und du wirst deinen finden. Aber du darfst bei den Ärzten nicht locker lassen und wirklich drauf dängen, dass ein Weg gefunden werden muss, die Schmerzen einzudämmen.
     
  5. DesperadoGirl

    DesperadoGirl Registrierter Benutzer

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    Hallo Selina,

    dich hat`s ja echt schlimm erwischt, aber bestimmt geht es irgendwann wieder aufwärts:top:. Wie schon geschrieben wurde....jetzt ist Geduld gefragt und Durchhaltevermögen. Und von anderen brauchst du kein Verständnis für deinen Zustand erwarten, ganz einfach, weil jemand, der gesund ist das schlicht und einfach nicht nachvollziehen kann und teilweise wohl auch nicht will. Als ich damals erkrankt bin, wollten meine Eltern das nicht wahr haben. Da kamen dann nur so Sprüche wie: "in unserer Familie gibt es so was nicht, das kann gar nicht sein, reiß dich gefälligst zusammen". Ab da war ich für meinen Vater gestorben....und er ehrlich gesagt auch für mich :(. Im Prinzip hat das aber nur dazu geführt, dass ich mich mit der Krankheit intensiv auseinander gesetzt und mich letztendlich durchgebissen habe. Du findest auch deinen Weg, auch wenn es eventuell etwas dauert:top:.
    Was ich nicht verstehe....hast du keine Basis erhalten? Mit deinem MC müsstest/könntest du doch z.B. ein Biological spritzen. Im Idealfall hilft das dann sowohl gegen Rheuma als auch MC.
     
  6. Huhu

    Huhu Registrierter Benutzer

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    Hallo Selina,

    ich bin 27 Jahre und habe die Diagnose Rheuma kurz nach meinem 20. Geburtstag erhalten. Inzwischen ist eine hämatologische Erkrankung hinzu gekommen.

    Auch ich kenne es bei Ärzten/ in Krankenhäuser, dass ich die Einzige bin, die so jung da ist.
    Selbst als ich mich vor ein paar Jahren bei der Rheuma Liga gemeldet habe, sagte man mir, dass ich doch zu jung dafür sei.

    Ich habe zwei Beziehungen selber beendet, weil mir suggeriert wurde, dass ich ja froh sein kann, wenn ich überhaupt einen Freund habe.

    Ich habe "Freunde" verloren, weil ich nicht mehr so spontan war und nicht mehr überallhin mit konnte.

    Und von der Arbeit fang ich gar nicht an zu reden.

    Am Anfang bin ich fast durchgedreht. Ich habe, wie du, stundenlang geheult. Vor Schmerzen und vor Zukunftsängste.

    Auch wenn das jetzt sich total bescheuert anhört, aber es hat nicht nur negative Seiten, dadurch zu gehen.
    Man sortiert seine Freunde aus. Heute habe ich eine Freundin, aber sie steht hinter mir und ist immer für mich da und ist mir auch nicht böse, wenn ich kurzfristig absagen muss.
    Meine Familie (Eltern und Bruder) und ich sind dadurch enger zusammen gerückt und ich weiß, dass ich bei Ihnen gut aufgehoben bin.

    Ich sehe die Arbeit nicht mehr als Mittelpunkt und nicht mehr bestimmend.

    Und wenn ich wieder einen Partner habe, weiß ich, was ich will und das ich keinen oberflächlichen Freund abkriege.

    Ich kann dir sagen, um aus dieser negativen Spirale rauszukommen, kann ich dir nur eine Psychotherapie ans Herz legen.
    Mir hat es sehr geholfen. Ich kann dort meine ganzen Ängste und Sorgen besprechen (ohne jemanden, den ich mag, zur Last zu fallen). Ich kriege eine objektive Sicht und habe eine Hilfe zur Schmerzbewältigung (das funktioniert meiner Meinung nach nicht nur mit Schmerzmitteln, vorallem wenn man so traurig ist).
    Trotzdem gibt es Zeiten, in denen ich noch heule, weil mich alles überfordert. Aber heute habe ich eine Anlaufstelle und kann darüber sprechen und kriege Hilfe.

    Traue dich den Schritt zu gehen. Wir sind noch so jung und die Krankheit sollte irgendwann (im aller besten Fall) in unserem normalen Alltag integriert werden.
    Das funktioniert aber nicht nur mit Medikamenten, sondern auch mit Akzeptanz.

    Liebe Grüße,
    Huhu
     
  7. selinateuber

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    Vielen Dank lumpi jaaa ich probiere ja nicht aufzugeben aber ich kann echt langsam nicht mehr .. ja Cortison hatte ich schon einige male und es hat nie geholfen sondern mir nur immer eine sch***e mehr beschert .. zb Haarausfall , ich konnte 3 Tage nicht schlafen .. musste mich sehr oft übergeben von den fressataken von Cortison weil ich nicht geschnallt hab wann ich kein Hunger mehr hab .. meine Augen sind viel viel schlechter geworden usw.. biologicals ( remikade bekomme ich dazu noch sulfasalazin und für die schmerzen tili 150 und dann immer mal hier und da was .. natürlich habe ich schon allen scheiß durch .. trotzdem vielen dann für die Antwort ausheulen ist auch mal wichtig :)
     
  8. selinateuber

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    Danke :)
    Ja bin jetzt nicht zur Arbeit .. meiner Kollegin hab ich das schon heute Nacht 4 geschrieben .. sie hat weder geantwortet noch im Geschäft Bescheid gegebenn (unverständnis von ihr) dabei sollte sie wissen was dies bedeutet da sie vor kurzem ein Bandscheiben Vorfall hatte . Naja und sowas macht mich einfach auch extrem fertig .. werde diese Therapie morgen mal ansprechen und nach einem schmerzen Arzt Ausschau halten .. puuuh meine Finger. .. vielen dann für die lieben Worte
     
  9. lumpi64

    lumpi64 Registrierter Benutzer

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    Hi Du,

    der Beitrag von Huhu ist auch sehr hilfreich. Könnte dich evtl. weiterbringen so ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten. Hast du einen guten Hausarzt? Vielleicht kannst du das mit ihm bei Gelegenheit mal besprechen und er könnte dir helfen, schnell eine psychotherapeutische und auch schmerztherapeutische Anlaufstelle zu finden.

    LG Lumpi
     
  10. selinateuber

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    Ja genau so wie du es sagst.. ich habe mir das auch schon gedacht mein Arzt hatte mir damals die Überweisung gegeben aber da War es noch nicht so und da habe noch nicht gewusst mit was ich es da schon wieder Zutun hab. Ich bin eigentlich eine sehr starke und taffe Persönlichkeit was mich noch mehr runter zieht weil ich nur noch ein medicoktail bin und einfach nicht ich selbst und ich hab es schon vergessen irgend wie Wie War ich denn früher .. davor ? Wie gesagt ich muss echt zum Psychologen wird als nächstes angegangen ..

    Eine kleine Frage .. wie machst du das mit der Arbeit ? Wen du sxhmerzen hast ider wieder msl nicht arbeiten gehen kannst? Wie sind deine Kollegen ? Wie haben Sie damals reagiert als du es bekommen hast bzw wie wurde generell reagiert ? Ja aussortiert habe ich auch gewisse Menschen vor allem wenn sie einen in der schwersten Zeit des Lebens nicht mal da sind .. najaa
     
  11. Huhu

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    Liebe Selina,

    ich habe es auch erst hinausgezögert, da ich zuvor auch immer sehr tough und selbstbewusst war.
    Aber Selina, diese Stärke wird dir helfen! Die Stärke ist nicht weg. Manchmal ist Stärke auch, Hilfe anzunehmenden. Und wenn du diese Hilfe annimmst, wirst du deine Stärke wieder merken, da sie dir hilft, an deinen Problemen zu arbeiten!

    Ich möchte nichts schön reden.
    Ich habe Probleme auf der Arbeit.
    Es gibt Kollegen, die überhaupt kein Verständnis haben. Da kommt dann sowas wie: "Ich gehe auch mit Schnupfen/ Kopfschmerzen/ etc. zur Arbeit".
    Aber ich habe auch sehr liebe und herzliche Kollegen, die nicht lästern, sondern mich unterstützen.

    Aber, auch wenn sich das krass anhört, mach dir nicht allzu viele Gedanken über die Arbeit. Du musst noch 45 Jahre arbeiten und ich noch 40 Jahre. Und bis dahin, haben sich die Gesetze 100 Mal geändert.
    Was ich sagen will. Wenn du sehr unglücklich bist, dann konzentriere dich erstmal auf deine Gesundheit und wenn es dir dort wieder ordentlich geht, dann such dir eine neue Stelle.
    Du und deine Gesundheit (körperlich und psychisch) stehen an erster Stelle.

    Liebe Grüße,
    Huhu
     
  12. selinateuber

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    Jaaa da hast du bestimmt recht und bis t sich schon Schritte weiter als ich .. ich habe kein Problem Hilfe anzunehmen habe es mir öfter gedacht nur nicht getraut weil ich dachte alle denken ich übertreib oder so ..ja genauso ist es bei mir auch nur das es die Mehrheit ist wo denkt ich mach mir schönes Leben .. aber das ich 20 mal auf Arbeit auf Klo renn/ humpel kotzen und Durchfall hab mir des kotzen so weh macht das ich einfach nur noch ein heulende Elend auf dem Klo bin mich zusammen Reis und weiter mit fetten geschwollenen Finger arbeite .. meine Arbeitskollegin hat mir nicht mal geantwortet als ich ihr gesagt hab das ich vor Schmerzen bis 5/6 wach War und hat es auch nicht im Geschäft gemeldet .. am Telefon bekommen ich dann zu hören was du bist schon wieder krank .. munter echt auf und entspannt auf jedenfalls mit so einem Gedanke im Hinterkopf den ganzen tag ..

    Ich will echt kein Mitleid oder so sondern einfach Verständnis vielen dank huhu wirklich du baust mich Grad bisschen auf .. darf ich fragen was du arbeitest ? Wie oft bist du krank gewesen ? Und was sagt dein Chef ?
     
  13. Talea

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    Hallo Selina,

    du hast geschrieben,dass du die Diagnose Rheuma seit 3 Monaten hast. In der kurzen Zeit kann man noch nicht alle Medikamente ausprobiert haben,oder hast du diese Art von Medis ( Biologicals wie z.B. Humira oder Enbrel )schon wegen des Crohns bekommen?
    Ich möchte dir nur Mut machen,dass es eine Menge medikamentöser Optionen gegen diese Krankheit gibt. Ich drück dir die Daumen,dass du eine Lösung und einen guten Rheumatologen findest.


    Liebe Grüße von Talea
     
  14. selinateuber

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    Jaaa genau habe das ganze schon wegen crohn bekommen .. und das hat alles nichts geholfen im Prinzip hab ich MC seit fast 4 Jahren im.schub weil einfach nix hilft . mit remicade lässt es sich bessern jedoch erreicht man einfach keine Senkung der entzündungswerte in Blut

    Cortison ging garnichz ich War ne wandelte Leiche die 24/7 wach War( Konzentration Motivation gleich 0)
    Azathiuprin sind mir viele Haare ausgefallen und War Schluss endlich wegen dem sch*** im Krankenhaus weil ich davon ne schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung bekommen hab .. Humira War für mich unnötig und haben rein garnichts gebracht .. so jetzt bekomme ich remicade. . Das hab ich bis jetzt immer gut vertragen
     
  15. Huhu

    Huhu Registrierter Benutzer

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    Hallo Selina,

    ich kann dir den Tipp geben, dich vielleicht per Mail krank zu melden (bei mir ist das möglich, ich weiß nicht, ob das prinzipiell möglich ist, vielleicht kannst du das googeln).
    Wichtig ist, halte bei der Krankmeldung die Regeln ein. Also nicht über eine Kollegin krank melden, die das dann "vergisst".
    Sondern selber eine Mail / Fax an das Sekretariat oder Chef schicken. So hast du auch einen Nachweis, das du dich gleich gemeldet hast.

    Außerdem wäre es von dir und deinem Arzt evtl. zu überlegen, dass du auf Grund deiner momentanen großen körperlichen Beschwerden und da du ja noch kein wirksames Medikament gefunden hast, nicht nur ein paar Tage krank geschrieben bist, sondern einen längeren Zeitraum (wenn du das auch möchtest) um dich wieder fit zu kriegen. Das heißt, eine Medikation, mit der du weniger Beschwerden hast und du vorallem nicht solche massiven Nebenwirkungen hast.
    Positiver Nebeneffekt wäre hierbei auch, dass du die Möglichkeit hast, dich auch seelisch zur Ruhe kommen zu lassen und die Zeit am Tag, in der es dir einigermaßen gut geht, für dich zu nutzen und dir Gutes zu tun.

    Ich arbeite im Büro und natürlich ist mein Chef nicht begeistert.
    Du wirst wahrscheinlich nirgends einen Chef finden, der sich freut, wenn ein Mitarbeiter krank ist.
    Aber du kannst deine Einstellung zu dieser Tatsache ändern, so dass dich das nicht mehr belastet.
     
  16. selinateuber

    selinateuber Registrierter Benutzer

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    Danke wieder für deine tolle Antwort .. ich War länger krank geschrieben Oktober bis Januar .. bei uns sind Termine beim Rheumatologen echt rarr War auch zur Diagnostik im Krankenhaus jedoch als ich dort War waren die schmerzen weg .. keine Ahnung ich weiß nicht ob ich das nochmal bringen kann weil es haben sich echt viele aufgeregt kam auch selten einer und hat gefragt wie es geht sondern mir gleich mal fette Ordner in die Hand gedrückt welche ich nicht mal tragen kann .. glaubt mir keiner .. also können schon aber unter brutalen schmerzen .. aber man stellt sich ja nicht so an gell
     
  17. Huhu

    Huhu Registrierter Benutzer

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    Ich finde es sehr ehrenwert von dir, dass du unbedingt arbeiten gehen möchtest.
    Aber wenn es dir so schlecht geht und du dort auch noch das Gefühl hast, dass du keine Wertschätzung bekommst, sondern das Gefühl vermittelt kriegst, dich dafür "entschuldigen" zu müssen, dass du krank bist, dann wäre es wirklich eine Überlegung wert, deine ganze Konzentration erstmal auf dich zu legen und dich wieder krank zu melden. Vorallem, weil du ja wirklich noch nicht wirklich fit bist, sondern noch sehr am kämpfen.
    Schon allein, dass man dir auf der Arbeit so ein Gefühl vermittelt, finde ich furchtbar. Niemand ist mehr davon betroffen, sei es körperlich oder psychisch, das du krank bist, als du selbst.
    Und ich denke absolut jeder, der krank ist, wünscht sich nichts mehr, als gesund zu sein.

    Aber eine gute Sache lese ich aus deinem Post heraus. Du hattest eine Zeit (auch wenn sie kurz war) in der deine Schmerzen weg waren. Wie super!
    Das wird auch bestimmt wieder so, wenn du erstmal das richtige Medikament kriegst.

    Ich muss auch immer mindestens 6 Monate auf meinen Termin beim Rheumatologen warten. Das ist z.T. schon sehr lange, vorallem wenn man die Hilfe braucht.
    Hier ist wirklich nochmal eine Option in ein Krankenhaus zu gehen (ich weiß nicht, ob du vielleicht in der Nähe einer Tagesklinik wohnst. Dann musst du dort nicht über Nacht bleiben.).
    Also, ich war ganz begeistert von der Rheumaklinik in Sendenhorst. Ich wohne davon etwa 600 km entfernt und trotzdem habe ich die sehr anstrengende Reise nicht bereut! Die Wartezeit von Anmeldung zu Klinikaufenthalt sind etwa 3 Wochen (zumindest in 2015). Tolle und viele Therapien und Vorträge und sind auch auf dem neuesten Stand der Medikamente.

    Liebe Grüße, Huhu
     
  18. selinateuber

    selinateuber Registrierter Benutzer

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    Du weißt nicht wie viel kraft mir deine Texte geben Grad.. ja das Problem ist halt, das Geld nicht auf Bäumen wächst :( ich muss leider arbeiten und kann nicht all zu lange krank sein .. genau wie du sagst so fühlt ich mich echt auf arbeit habe auch schon zich Bewerbungen geschrieben aber Funde keine andere Stelle .. das einzige Glück das ich hab ist mein Team Leiter .. also vermute ich mal das er hinter mir steht .. noch ein Problem ist halt meine Konzentration ich mach so viele kleine unnötige Fehler die man durch lesen oder zuhören vermeiden könnte .. ich kann aber manchmal nicht zuhören bzw kann mir dann gewisse Sachen einfach nicht merken oder mein Kopf ist dabei einfach aus und ich kann nix machen .. kann des sein das es an Medikamente liegt ? Weil das hat ca. Mit dem MC angefangen .. jaaa ich denke ich werde für beide Krankheiten dieses Jahr noch eine Reha machen falls die kk zustimmt .. und freue mich schon riesig auf morgen zum Arzt zu gehen ich hoffe so sehr er kann mir helfen .. War zur Diagnostik auch in so einem Reha kh mit Therapien War zwar zum falschen Zeitpunkt ( weil genau in diesen 2 Wochen ich keine schmerzen hatte)
    Kaum 2 Tage draußen kann ich nicht mal mehr meine Jacke alleine anziehen *ugh*
    Ich denk manchmal schon ich vera**** mich selber oder keine Ahnung .. das leben ist einfach so schwer und für mich im Moment einfach 0 lohnenswert. . Weil ich alles verloren hab und das ist das was mir zusätzlich zu schaffen macht

    Vielen Dank das ich mich hier ausheilen darf wirklich Danke !!
     
  19. Huhu

    Huhu Registrierter Benutzer

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    Habe dir eine Private Nachricht geschrieben :)
     
  20. eve60

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    Hallo Selina, bei mir ist die Baustelle zwar eine andere.

    Aber ich möchte auch Sendenhorst empfehlen, den St. Josefs-Stift. In dieser Klinik werden Körper und Geist behandelt, so man es braucht.

    Ist vielleicht wirklich eine Option für Dich.

    Liebe Grüße und halte bitte durch!!!

    Eve
     
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