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Rheuma ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Isabella2790, 16. Oktober 2013.

  1. Isabella2790

    Isabella2790 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich bin seit kurzem erst hier und habe den verdacht auf Fibromyalgie laut einem Rheumatologen. Mein Hausarzt jedoch ist der Meinung dass es sich bei mir um Spannungskopfschmerzen mit starken Verspannungen und einem verschleppten Infekt handeln kann. Nun habe ich 2 Verdachte und weiß nun nicht, was es sein kann.

    Seit 2 Jahren habe ich tägliche Kopfschmerzen von leicht bis schwer und nie weniger als 7 Stunden täglich. Ebenfalls kommen immer wieder Sehenentzündungen in beiden Handgelenken dazu und Schmerzen in Armen und Beinen (ca. 1 mal monatlich). Ebenfalls habe ich starke Verspannungen im Rücken und vorallem im Schulterbereich, die sehr schmerzhaft sind. Medikamente nehme ich folgende:
    --> Paracetamol gegen die Kopfschmerzen
    --> Pantoprazol gegen die Magenschleimhautentzündungen

    Mein Blutbild ist gut, bis auf den CK Wert ist nichts erhöht.

    Nun stell ich mir einfach die Frage, ob es jetzt noch etwas rheumatisches sein kann oder es sich tatsächlich um etwas nicht rheumatisches handelt.

    Kann mir jemand helfen??

    Lg Isabella

    ps: Danke für eure Antworten scho mal im Voraus
     
  2. Kampfkueken

    Kampfkueken Neues Mitglied

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    Guten Abend Isabella und Willkommen bei uns.

    War das ein internistischer Rheumatologe, bei dem du warst?

    Du hast seit 2 Jahren täglich Kopfschmerzen? Da wär ich schon eher beunruhigt gewesen. Warst du wegen der Kopfschmerzen auch mal beim Neurologen? Normal ist das jedenfalls nicht.

    Es wäre gut, wenn du dir eine 2. Meinung einholst. Da muss doch auch noch mehr untersucht werden. Ob das jetzt wirklich Fibromyalgie ist, ist schwer zu sagen, denn diese Erkrankung lässt sich eh nicht so leicht feststellen.

    Ich bin sicher, daß dir hier im Forum noch andere Mitglieder weiterhelfen können.

    Weiterhin alles Gute für dich.
     
  3. gabi0

    gabi0 Neues Mitglied

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    hallo isabella,natürlich weiss ich nicht ob du rheuma oder fibro hast.aber so fing es bei mir vor 20 jahren an.vor einem jahr stand dann die diagnose gesicherte fibro. lass dich noch mal von einen internistischen rheumatologen untersuchen.lg gabi:)ps herzlich willkommen.
     
  4. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Fibromyalgie ist ja eine Ausschluss-Diagnose ... d.h. es, müssen viele andere Ursachen ausgeschlossen werden. Warst du denn bei entsprechenden Fachärzten - z. B. bei Orthopäden, die deine Rückenschmerzen/Schulterverspannungen behandelt haben? Das kann ja auch Ursache für Kopfschmerzen sein.

    Neurologe wurde ja schon genannt. Wurde auch mal ein CT vom Kopf gemacht? Augen i.O.? Irgendwelche Allergien?
    Es gibt ja gerade für Kopfschmerzen viele Ursachen.

    Bei Fibromyalgie gibt es doch bestimmte Triggerpunkte - schlagen die Alarm? Oder wie kommt man überhaupt darauf?

    Alles Gute!
     
  5. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Hallo Isabella,

    kann Dir nicht sagen, was Du hast. Ich hatte auch "nur" monatelang sehr heftige Kopfschmerzen.
    Mein Hausarzt sagte: das kommt von den Medikamenten, die sie nehmen. Da kann man nichts machen.
    Auch meine Frage, ob es von Verspannungen kommen könnte... und weil man wohl in irgendeiner Untersuchung eine Arthrose sah... bekam ich dann noch ne Überweisung zum Röntgen.
    Schließlich meinte er: kann ja auch vom Rheuma kommen (Rheuma ist eine große Decke unter der man alles zudecken kann... dann ein Rheumatiker eine Verspannung, oder einen Schnupfen haben kann, ist wohl kaum noch drin:D)

    Durch Zufall erfuhr ich von einer sehr guten, jungen Physiotherapeutin genau an dem Vormittag und ging einfach hin. Sie nahm sich 10 Minuten zwischen zwei Patienten und ich hatte gleich einen Termin. Habe ich privat bezahlt... wollte einfach ausprobieren. Nach dem ersten Mal hatte ich noch zweimal Kopfschmerzen in der Woche, nach der zweiten Behandlung habe ich keine Kopfschmerzen mehr gehabt. Es war eine private Investition und ich bin heilsfroh, dass ich mein Urlaubsgeld so "verspielt" habe. War es aber ganz und gar wert.

    Inzwischen sind die Kopfschmerzen natürlich auch hin und wieder da. Ich bin sehr verspannt. Dagegen nehme ich im übrigen auch Magnesium und oft Kalium dazu. Und hin und wieder besuche ich die Physiotherapeutin.

    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahung sagen: aber manchmal kann man von der Erfahrung anderer lernen.

    Kati
     
  6. Isabella2790

    Isabella2790 Neues Mitglied

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    Danke

    Erstmal an alle ein dickes Dankeschön für eure schnellen antworten. Ja ich war bei nem Internistischen und bei nem orthopädischen Rheumatologen, sowie beim Orthopäden und beim Neurologen. Beide Rheumatologen sind sich uneinig. Der orthopädische Rheumatologe meint, dass es auf jeden Fall Fibro ist. Der internistische meint, dass es keine einzige Rheumaform ist und ich fühl mich von beiden einfach unverstanden.
    Laut orthopäde bin ich sehr verspannt im gesamten Rückenbereich und habe jetzt auch manuelle Therapie bei einer physiotherapeuten, die diese Verspannungen lockern soll. Von Geburt an habe ich eine Hüftschiefstand und eine Skoliose.
    Laut Neurologe sind meine Kopfschmerzen klare Spannungskopfschmerzen und wenn die Rheumatologen nichts machen oder nicht wissen was es sein kann, kann es ebenfalls eine Muskelerkrankung sein.

    Es ist alles total verwirrend!!! Ich habe langsam keine lust mehr, noch eine Diagnose zu bekommen und wieder in eine Schublade gesteckt zu werden.

    Lg Isabella
     
  7. gabi0

    gabi0 Neues Mitglied

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    hallo isabella,fibro ist kein richtiges rheuma.spannungskopfschmerzen und muskelbeschwerden gehören auch in das bild fibro.es kann bis zu ganzkörperschmerzen führen.hoffe das dir das erspart bleibt.hüfbeschwerden kann was ortopädisches sein .neben fibro kann es auch zu anderen beschwerden kommen.such mal eine schmerzambulanz auf die haben viel möglichkeiten oder eine reha. links an der suchleiste steht was über fibro.l g gabi:)
     
  8. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Die erhöhten CK-Werte sollte man im Auge behalten. Es kann verschiedene Ursachen dafür geben, aber auch bei den rheuma. enzündlichen Muskelerkrankungen wie z.B. Polymyositis sind diese erhöht. Auch die Entzündungswerte wie z.B. BSG und CRP immer mal wieder testen lassen. Evtl. auch wie geraten mal zu einem Neurologen od. in eine Muskelambulanz gehen.
     
  9. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Das ist prinzipiell richtig; bei der Beurteilung der CK muss jedoch sehr viel differenzierter das Drumherum beachtet werden und ist lediglich ein normaler Wert aussagekräftig.
    Erhöhte Werte erhält man schon, wenn man beispielsweise einen Hausputz macht, eine Stunde kräftige Gartenarbeit oder eine Runde Krafttraining oder Joggen absolviert.....es kommt nur darauf an, wann die Bestimmung danach erfolgt. Daran wird oft nicht gedacht.

    Kürzlich in einem Vortrag zum Thema "Myopathie oder Myositis?" von einem versierten, mit rheumatologischen Erkrankungen interdisziplinär befassten Neurologen gehört: eine verlässliche Beurteilung einer erhöhten CK als "pathologisch" setzt eine 1-2wöchige Karenz stärkerer Muskeltätigkeiten voraus, da die individuelle Dauer der aktivitätsbedingten Erhöhung unterschiedlich ist und bis zu 2 Wochen andauern kann.
    Anders sieht das natürlich aus, wenn elektrophysiologische Untersuchungen dazu passend auffällig sind.

    Quelle gerne namentlich auf Anfrage ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  10. Kampfkueken

    Kampfkueken Neues Mitglied

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    Hallo Isabella,

    wie wurde denn der Hüftschiefstand behandelt?
    Ich habe einen Beckenschiefstand und auch eine Skoliose. Nur weiß ich nicht genau, ob von Geburt an. Ich weiß nur, daß ich seit meinem 18. Lebensjahr Rückenschmerzen hab.
    In der Jugend hatte ich auch sehr oft Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen und migräneartige Kopfschmerzen.

    Nun hab ich seit 3 Jahren Schmerzen verstärkt Schmerzen im Rücken und in den Schultern. Das ist nun dieses Jahr mittlerweile so schlimm. daß ich Schmerzen in den Schultern, der HWS, BWS und LWS hab. Die rechte Körperseite ist von der Muskulatur geschwächt und ich hab Probleme mich zu drehen. Besonders nach rechts.

    Länger Stehen ist nicht drin und beim Gehen versteift sich auch der untere Teil der LWS. Kann mich dann kaum noch bücken.

    Die Muskulatur ist verhärtet und verspannt. Am Dienstag hab ich nun endlich einen Termin bei der internistischen Rheumatologin und bin gespannt, was sie sagt.
     
  11. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Isabella,

    Ich habe zwar ein entzündliches Rheuma-eine Kollagenose, aber ich habe zusätzlich auch Skoliose und Fehlstellungen und degenerative Veränderungen und eben durch all das Rücken und Nackenschmerzen, die auch mal zu Kopfschmerz führen.

    Was ich sagen möchte, diese Fehlhaltungen/Stellungen, Skoliose und Co können auch Schmerzen und Verspannungen verursachen und nicht immer steckt was rheumatisches entzündliches dahinter.

    Ich hab beides und manchmal ist es gar nicht so einfach für mich die Schmerz- arten zu differenzieren, was aber für die Therapie wichtig ist, denn das ist ja schon unterschiedlich, da bin ich schon froh, das mein Rheumatologe das schon differenzieren und auseinander halten kann, denn wenn es vom entzündlichen Rheuma ist muss ich mit Cortison hoch und bei den anderen Sachen sind ganz andere Therapien wichtig.

    Zusätzlich habe ich dann auch noch ein Hypermobilitäts- Syndrom, was auch noch Schmerzen verursachen kann und sogar zu Reizungen und folgenden Entzündungen der Sehnen usw., führen kann.
     
    #11 18. Oktober 2013
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2013