1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Rheuma, Galle und Darm

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Bröselmartin, 21. September 2006.

  1. Bröselmartin

    Bröselmartin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2006
    Beiträge:
    25
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Rheinhessen
    Hallo,

    mein Rheumatologe hat, obwohl auch Gastroenterologe, sich überhaupt nicht um meine Bauchschmerzen gekümmert.
    Ein anderer Arzt, der auch erst auf mein Drängen hin eine massive Fructosemalabsorption und mittlere Lactoseintoleranz diagnostiziert hat, sagt nun, der Enzymmangel komme wahrscheinlich vom rheumatischen Prozeß.
    Die Darmgeschichte hat aber zwei Jahre vor dem letzten Schub angefangen. Und bei einer Biopsie wurde kein pathologischer Befund der Darmschleimhaut festgestellt.

    Ist die monatelange Darmirritation mit Auslöser für die Gelenkprobleme?
    Der Schub ist dann direkt nach einer Gallen-OP aufgetreten. Ist das auch bei anderen Leuten schon als Auslöser bekannt?
    Ist jemandem bekannt, daß Rheuma zu den Zuckerabsorptionsstörungen führt?

    Gruß von Bröselmartin
     
  2. Yoga

    Yoga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    66
    Zustimmungen:
    0
    Hallöchen –
    wirklich Auskunft geben kann ich Dir leider nicht, aber ich habe seit meiner frühesten Kindheit cP und auch immer Darmprobleme, es gibt da also in jedem Fall einen Zusammenhang (und das sind nicht nur die Nebenwirkungen von Medikamenten). In den letzten 3 Monaten ist es wirklich schlimm geworden – auch dank IMUREK. Das Medikament hab ich inzwischen wg. ständiger Darmkrämpfe wieder abgesetzt.
    Inzwischen bin ich auch bei einem Heilpraktiker in Behandlung und erst der hat meine Gallenprobleme erkannt! Obwohl ich immer über Krämpfe geklagt habe, hat nur er auch auf die Galle getippt. Ich wurde genadelt (Akupunktur) und habe einige Verhaltensmaßregeln mitbekommen. Ganz toll hilft ein abendlicher (nach 18h) Gallen/Leber – Wickel. Man legt dazu ein feucht/warmes Tuch auf die Galle/Leber – Region (rechte Körperhälfte, nicht über den Nabel, die Hüfte, die Brust hinaus). Nach ein paar Minuten merke ich dann, wie die Galle beginnt zu arbeiten – es "gluckert" dann so richtig in dem Bereich.
    Vielleicht ist das ja auch was für Dich und Du kannst Dir so etwas Erleichterung schaffen. Dadurch, daß die Galle richtig arbeitet, geht’s auch dem Darm besser.
    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, außer, daß die Docs diese ganze Problematik leider nie besonders ernst nehmen...
    Ein schönes WE, Yoga
     
  3. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.070
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    überall
    Weisheiten

    Hei,

    die Chinesen sagen ja: der Darm ist der Sitz der Seele.

    Wenn da was nicht ok ist, leidet alles andere mit und viele Krankheiten entstehen aus dem kranken Darm heraus, ohne das man es nachweisen oder ersehen oder überhaupt beweisen kann.

    Ein gesunder, funktionierender fröhlicher Darm ist also eine lachende Seele.

    Alles Gute

    Pumpkin
     
  4. schaller

    schaller Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2006
    Beiträge:
    125
    Zustimmungen:
    0
    Hab auch eine Verdacht

    Hallo,Brösi!
    Bei mir kam die cP drei Monate nach einer Krebs Ope.(Etwas Bestrahlung.)(alles gut gelaufen)
    Und ich habe auch die ganze Zeit den Verdacht,dass es Zusammenhänge gibt.Vielleicht es der Streß für den Körper.Alles Gute für Dich und Grüße von schaller
     
  5. gesiba

    gesiba Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2006
    Beiträge:
    42
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Unterfranken
    Hallo Brösi!

    Ich finde, Du hast da ein gutes Thema angesprochen. Ich überlege auch schon sehr lange, was da mit was in Zusammenhang steht bei mir.

    Bloss bei mir ist es gleich ein Dreiklang und zwar Infektion (chron. Borreliose), dadurch also Lymearthritis, neben fortgeschrittener Hüftgelenksarthrose und dann noch Kohlenhydradmalabsorbsion, also Laktose- Fruktose- und Glutenunverträglichkeit, und ausserdem eine Menge Allergien.Ausserdem chron. Reizdarm, Galleflussschwierigkeiten und Magenprobleme die durch Tabletteneinnahme entstanden sind.

    Bekannt ist also eine gewisse Form Rheuma durch Borreliose.

    In den Nahrungsallergieforen wird häufiger von Teilnehmern erzählt, dass sie durch Ihre Unverträglichkeiten rheumatische Schmerzen haben und beim weglassen des Auslösers Besserung erfahren.

    Von mir kann ich Dir berichten, das vor allem bei zusätzlichen Infektionen im Darm und Blasenbereich sich auch alle anderen Faktoren verschlechtern. Also muss ein Zusammenhang bestehen. Bloss über die Wirkmeschanismen kann ich dir leider nicht viel sagen,das würde mich auch sehr interessieren?

    Viele liebe Grüsse von gesiba.