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Rheuma durch Entzündung oder umgekehrt?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von quilthexe, 10. Juli 2009.

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  1. quilthexe

    quilthexe Neues Mitglied

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    Hallo,

    nachdem ich bereits seit längerem mitlese und schon viele Informationen erhalten habe, habe ich eine Frage an Euch.

    Ein Verwandter (Vaskulitis erst kurz vor knapp erkannt) hat meine Mutter gefragt, ob es schon abgeklärt wurde, ob mein Rheuma durch eine Entzündung ausgelöst wurde oder ob mein Rheuma die Entzündung auslöst. :confused:

    das sollte vor einer Behandlung erfolgen und wird durch eine Gewebeprobe festgestellt. Ich kann meinen Verwandten frühestens am Wochenende erreichen um nachzufragen.

    Bei mit wurde nach fast 20 Jahren mehr oder weniger Beschwerden die Diagnose rheumatoide Arthritis mit HLA B27 positiv und Wirbelsäulenbeteiligung vor ca. 1 Jahr festgestellt. Medikamente derzeit 15 mg Methotrexat, Sulfasalazin und Cortison und Schmerzmittel nach Bedarf.

    Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

    Liebe Grüße

    Quilthexe
     
  2. alice c.

    alice c. Neues Mitglied

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    Hallo quilthexe,
    eine Vskulitis wird oft durche eine Biopsie bestättigt. Aber was ich so Über Reuma bis jetzt gelesen habe brauchen die keine Biopsi will dir aber auch nix falsches sagen vileicht meldet sich noch jemand. Oder such doch mal Themen zu deinen erkrankungen was da drinen Steht.

    Ein schönes wochenende

    gruss Alice
     
  3. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Bei Wirbelsäule und HLAB27 muss ich immer an Morbus Bechterew denken. Hast Du auch Beschwerden mit den ISG?
     
  4. quilthexe

    quilthexe Neues Mitglied

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    Morbus Bechterew

    Hallo Madcat,

    Morbus Bechterew wurde vom Rheumadoc nicht ausdrücklich als DIagnose gesagt, im gespräch aber unter meine rheumatoide Polyarthritis "dazugenommen". ISG sind lt. Röntgenbild bereits verknöchert, melden sich aber trotzdem immer wieder mit Schmerzen.

    Mir ging es bei meiner Frage eigentlich eher darum, ob schon mal jemand davon gehört hat, dass es einen Unterschied gibt, ob die Entzündungen durch Rheuma ausgelöst werden, oder ob die Entzündungen das Rheuma auslösen. :confused::confused: Habe bisher noch nie gehört, dass es da einen Unterschied geben soll. Es soll aber entscheidend sein für die weitere Behandlungsweise.

    Viele Grüße

    Quilthexe,
    die aufgrund eines akuten Schubs in den Fingergrundgelenken alles mehr oder weniger doppelt schreiben muss, da sonst sämtliche Buchstaben verdreht sind.
     
  5. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hm, es macht vll. eine Unterschied in der Behandlungsweise ob grade starke od. leichte Entzündungen od. gar keine vorliegen. Es gibt ja auch nichtendzündliche rheum. Erkrankungen wie z.B. Arthrose od. Fibromyalgie.
    Was nun die Entzündungen auslöst ist bei den entzündlichen rheum. Erkrankungen das überaktive Immunsystem. Das greift körpereigene Strukturen an, wie z.B. die Sehnen, Knocheninnenhaut, Muskeln, Organe usw. In der Folge kommt es zu Entzündungen die dann chronisch werden. Ich hab mich so noch nie gefragt, was nun zuerst da war. Kann aber deine Frage durchaus nachvollziehen. Ich würde es so sehen: Es kommt aus unbekannten Ursachen zu einer Störung des Immunsystems, welche Entzündungen im Körper auslöst und diese führen dann gleichzeitig zu einer rheumatischen Erkankung. Die meisten rheum. Erkrankungen sind gleichzeitig Autoimmunerkrankungen.
     
  6. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Vermutlich gehts es um den Unterschied zwischen einer sog. infektreaktiven Arthritis und einer "normalen" Arthritis. Erstere bekommt man als Reaktion des Immunsystems auf eine Infektion, die man sich einfängt. Da mag es sein, dass es einen Unterschied in der kurzfristigen Behandlung macht, weil man im ersten Fall u.U. auch noch mit einer Infektion zu kämpfen hat. Aber nach 20 Jahren sollte das ja wohl nicht mehr der Fall sein ;)

    Bei Deinen Symptomen, insbs. mit HLA B27 pos und den ISG-Beschwerden, kommt man an der Diagnose MB ja kaum vorbei. Wobei da MTX, Sulfasalazin und Cortison wohl eine gängige Medikation darstellt.