Hallo,
vor etwa 3 Jahren bakam ich die Dignose RA. Seit dem hat sich mein Leben, oder besser ich, total verändert. Ich merke mehr und mehr, dass ich noch immer nicht damit zurechtkomme oder RA für mich akzeptieren kann. Einerseits denke ich: Gut, so ist das jetzt, mach ich einfach das Beste draus. Ich meckere nicht über irgendwelche Beschwerden, weil sie ja leider dazugehören und ich dies auch nicht ändern kann. Insofern würde ich sagen, kann ich schon damit umgehen ...
ABER
Eigentlich kann ich es nicht.
Es stört mich, dass ich mich nicht so bewegen kann, wie ich es möchte, dass ich z.B. eingeschränkt bin in der Wahl des Sportes, den ich machen kann - das führt bei mir noch immer zu der Trotzhaltung, dass ich dann kaum noch Sport mache, wenn ich z.B. Badminton nicht spielen kann. ja, im Sommer gehe ich manchmal schwimmen, aber das ist nicht der passende Ausgleich.
Es stört mich, zu merken, dass ich mich immer mehr zurückziehe. Vor der Diagnose war ich ein relativ ausgeglichener, fröhlicher Mensch. Ich hatte ein paar Freunde, mit denen ich immer mal wieder etwas unternommen habe, ich habe schnell und gerne neue, andere Menschen kennengelernt und mich im Großen und Ganzen am Leben erfreut. Jetzt muss ich mir mehr und mehr eingestehen, dass ich total verändert habe. Ich kann mich nicht mehr richtig freuen - zumindest gibt es nur noch ganz wenige Situationen, in denen ich mal lache oder einfach nur glücklich bin. Alles schwappt so vor sich hin, ohne Höhen oder große Tiefen. frei nach dem Motto: Es muss ja irgendwie, also mache ich dies oder jenes eben. Dass ICH dabei total auf der Strecke geblieben bin, wird mir jetzt mehr und mehr bewusst.
Es stört mich, dass, so zumindest denke ich, die RA meine Beziehung verkompliziert. Seit der Diagnose und den Medikamenten, habe ich kaum noch Lust. Auch Sex ist für mich nicht wirklich interessant. Ich habe keine Lust und das (nicht nur das) wirkt sich nun (klar) auch auf die Beziehung aus. Meiner Partnerin fehlt diese Nähe verständlicherweise und trotzdem kann ich mich nicht 'überwinden'. Und es ist nicht nur das 'kein Sex' - wenn man sich so 'hängen lässt' wie ich es tue, weil ich RA noch nicht akzeptiert habe, kann ich das ja sogar auch nachvollziehen. Nun steht die Beziehung quasi vor dem Aus, im Grunde, weil ich nicht mehr ich bin.
Es stört mich, dass ich es unheimlich anstrengend finde, wenn andere von z.B. ihrer Unlust zur Arbeit o.a. sprechen. Ich kann dann zwar auch etwas dazu sagen, aber Leute, die oft alles anstrengend finden, ertrage ich irgendwie nicht - kalr, ich finde mich selbst ja anstrengend genug
Es stört mich, dass ich nich aus meiner Haut kann. Ich weiß sehr wohl, dass es sinnvoll ist, trotzdem mal z.B. zum Badminton zu gehen - das wären Bewegung und neue Menschen zum Kennenlernen. Und wenn es doch körperlich nicht geht, dann werde ich das schon merken. Ich weiß, dass es wichtig ist, überhapt etwas zu unternehmen, um überhapt wieder Leben ins Leben zu bekommen und nicht nur lethargisch vor sich hin zu ... was eigentlich ... - und trotzdem scheint der Leidensdsruck noch nicht hoch genug zu sein? - oder ist das überhaupt so? Am Ende ärgere ich mich über mich selbst, weil ich nicht 'in die Puschen komme' und es nicht schaffe, etwas zu ändern, obwohl ich mir nichts mehr wünsche als das.
So, genug gejammert - Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und/oder kann mir auch verbal einen 'Tritt zur Bewegung' geben?
vor etwa 3 Jahren bakam ich die Dignose RA. Seit dem hat sich mein Leben, oder besser ich, total verändert. Ich merke mehr und mehr, dass ich noch immer nicht damit zurechtkomme oder RA für mich akzeptieren kann. Einerseits denke ich: Gut, so ist das jetzt, mach ich einfach das Beste draus. Ich meckere nicht über irgendwelche Beschwerden, weil sie ja leider dazugehören und ich dies auch nicht ändern kann. Insofern würde ich sagen, kann ich schon damit umgehen ...
ABER
Eigentlich kann ich es nicht.
Es stört mich, dass ich mich nicht so bewegen kann, wie ich es möchte, dass ich z.B. eingeschränkt bin in der Wahl des Sportes, den ich machen kann - das führt bei mir noch immer zu der Trotzhaltung, dass ich dann kaum noch Sport mache, wenn ich z.B. Badminton nicht spielen kann. ja, im Sommer gehe ich manchmal schwimmen, aber das ist nicht der passende Ausgleich.
Es stört mich, zu merken, dass ich mich immer mehr zurückziehe. Vor der Diagnose war ich ein relativ ausgeglichener, fröhlicher Mensch. Ich hatte ein paar Freunde, mit denen ich immer mal wieder etwas unternommen habe, ich habe schnell und gerne neue, andere Menschen kennengelernt und mich im Großen und Ganzen am Leben erfreut. Jetzt muss ich mir mehr und mehr eingestehen, dass ich total verändert habe. Ich kann mich nicht mehr richtig freuen - zumindest gibt es nur noch ganz wenige Situationen, in denen ich mal lache oder einfach nur glücklich bin. Alles schwappt so vor sich hin, ohne Höhen oder große Tiefen. frei nach dem Motto: Es muss ja irgendwie, also mache ich dies oder jenes eben. Dass ICH dabei total auf der Strecke geblieben bin, wird mir jetzt mehr und mehr bewusst.
Es stört mich, dass, so zumindest denke ich, die RA meine Beziehung verkompliziert. Seit der Diagnose und den Medikamenten, habe ich kaum noch Lust. Auch Sex ist für mich nicht wirklich interessant. Ich habe keine Lust und das (nicht nur das) wirkt sich nun (klar) auch auf die Beziehung aus. Meiner Partnerin fehlt diese Nähe verständlicherweise und trotzdem kann ich mich nicht 'überwinden'. Und es ist nicht nur das 'kein Sex' - wenn man sich so 'hängen lässt' wie ich es tue, weil ich RA noch nicht akzeptiert habe, kann ich das ja sogar auch nachvollziehen. Nun steht die Beziehung quasi vor dem Aus, im Grunde, weil ich nicht mehr ich bin.
Es stört mich, dass ich es unheimlich anstrengend finde, wenn andere von z.B. ihrer Unlust zur Arbeit o.a. sprechen. Ich kann dann zwar auch etwas dazu sagen, aber Leute, die oft alles anstrengend finden, ertrage ich irgendwie nicht - kalr, ich finde mich selbst ja anstrengend genug
Es stört mich, dass ich nich aus meiner Haut kann. Ich weiß sehr wohl, dass es sinnvoll ist, trotzdem mal z.B. zum Badminton zu gehen - das wären Bewegung und neue Menschen zum Kennenlernen. Und wenn es doch körperlich nicht geht, dann werde ich das schon merken. Ich weiß, dass es wichtig ist, überhapt etwas zu unternehmen, um überhapt wieder Leben ins Leben zu bekommen und nicht nur lethargisch vor sich hin zu ... was eigentlich ... - und trotzdem scheint der Leidensdsruck noch nicht hoch genug zu sein? - oder ist das überhaupt so? Am Ende ärgere ich mich über mich selbst, weil ich nicht 'in die Puschen komme' und es nicht schaffe, etwas zu ändern, obwohl ich mir nichts mehr wünsche als das.
So, genug gejammert - Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und/oder kann mir auch verbal einen 'Tritt zur Bewegung' geben?

