Lusella
Aktives Mitglied
Hallo allerseits,
ich brauche bitte Euren Rat. Ich bin ziemlich ratlos und auch etwas entmutigt. Aber der Reihe nach:
Am Montag war ich bei meiner Rheumatologin zum üblichen Kontrolltermin. Sie hat mich untersucht und mir haben einige Gelenke, bei der Abtastung, ziemlich weh getan.
Sie hat nichts gesagt und als ich sie danach fragte, hat sie wissen wollen, wie sich meine Beschwerden äußern. Ob Ruhe- oder Bewegungsschmerz.
Der Schmerz ist mittlerweile anders als vor der Basistherapie (Leflunomid 20 mg/d) und Prednisolon 3 mg). Vorher war es ein heißer brennender Schmerz in jeder Lage. Ob Ruhe oder Bewegung, es hat immer extrem weh getan. Das ist nun anders.
Es ist ein dumpfer Schmerz, eher als ob mir jemand mit einem Baseballschläger auf die Gelenke schlägt. Aber dieser Schmerz ist auch in Ruhe. Nur nicht mehr so dominant, wie es schon war.
Sie hat gemeint, ich hätte hypermobile Gelenke und dass ich Arthrose hätte. Ich sagte, ich habe vor ca. 5 Jahren noch absolut keine Arthrose gehabt und nun soll ich das im ganzen Körper haben?
Sie sagte, das käme von den Entzündungen, die waren. Die hätten die Gelenke angegriffen und das Ergebnis ist diese Arthrose. Dagegen kann man nichts tun, außer viel Bewegung.
Mit dem Leflunomid sei ich gut eingestellt. Der Spiegel im Blut wäre eher hoch als zu niedrig.
Nun stehe ich wieder ziemlich dumm da.
Ich habe wieder mit meinem Sportprogramm angefangen. Das ging fast ein Jahr gar nicht mehr. Nun geht es wieder etwas besser. Aber ich kann nicht sagen, dass mir die Bewegung schmerzmäßig etwas bringt.
Mir tun im Moment sehr stark die Knie, die Sprunggelenke, Füße, Handgelenke und Finger und die Schultern weh.
Das auch in Ruhe. Nur kein heißer sondern eher ein dumpfer Schmerz.
Nun meine Frage an Euch:
Ist ein dumpfer Schmerz Arthrose? Und nur ein heißer, brennender Schmerz Rheuma?
Sie hat es mir so zu verstehen gegeben.
Mir ist auch aufgefallen, dass meine Finger nicht mehr sehr beweglich sind. Ich habe ein Hobby (Nähen) bei dem ich bewegliche Finger brauche. Mir ist in der letzten Zeit aufgefallen, dass meine Feinmotorik sehr nachgelassen hat.
Ich kann zum Beispiel Dinge, die sehr knifflig sind, nicht mehr gut machen. Es fehlt dann einfach das Feingefühl.
Ich habe nun Angst, dass der Prozess weiter voran schreitet.
Sie hat allerdings gesagt, dass das Rheuma im Moment nicht aktiv sei. Nur woran macht sie das fest?
Ich habe Psoriasis Arthritis und im Blut sieht man nichts und hat man auch nie etwas gesehen. Außer die Blutsenkung war erhöht. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.
Bei mir ist das Kopfkino angesprungen und es macht mir Angst. Ich habe Angst, dass mir die Basistherapie mit dem Leflunomid nicht ausreicht und meine Gelenke nach und nach immer mehr kaputt gehen. Vom Cortison komme ich auch nicht weg. Immer, wenn ich mal auf 0 bin, fangen nach 3 Wochen die Gelenkschmerzen wieder ganz schlimm an. Das ist doch alles nicht gut!
Ich bin mittlerweile recht ratlos und auch ein Stück verzweifelt. Es sind nun schon fast 6 Jahre, wo das so geht. Ein richtiger Durchbruch ist bisher nicht gewesen.
Wobei mir die Rheumatologin auch schon gesagt hat, dass ich keine Schmerzfreiheit mehr erreichen werde. Aber, das kann doch so auch nicht sein.
Mir ist schon klar, dass es nicht mehr wird, wie es einmal war. Aber etwas besser müsste es doch werden - oder?
Ich habe nun keine Schmerzen, die sich anfühlen, als würde mein Blut langsam zum Siedepunkt kommen.
Aber permanent das Gefühl, es schlägt mir jemand auf die Gelenke. Ist das normal? Bleibt das so?
Bitte entschuldigt meine dumme Fragerei aber ich weiß im Moment nicht mehr, was ich tun soll...
Liebe Grüße und Allen eine gute Zeit,
Lusella
ich brauche bitte Euren Rat. Ich bin ziemlich ratlos und auch etwas entmutigt. Aber der Reihe nach:
Am Montag war ich bei meiner Rheumatologin zum üblichen Kontrolltermin. Sie hat mich untersucht und mir haben einige Gelenke, bei der Abtastung, ziemlich weh getan.
Sie hat nichts gesagt und als ich sie danach fragte, hat sie wissen wollen, wie sich meine Beschwerden äußern. Ob Ruhe- oder Bewegungsschmerz.
Der Schmerz ist mittlerweile anders als vor der Basistherapie (Leflunomid 20 mg/d) und Prednisolon 3 mg). Vorher war es ein heißer brennender Schmerz in jeder Lage. Ob Ruhe oder Bewegung, es hat immer extrem weh getan. Das ist nun anders.
Es ist ein dumpfer Schmerz, eher als ob mir jemand mit einem Baseballschläger auf die Gelenke schlägt. Aber dieser Schmerz ist auch in Ruhe. Nur nicht mehr so dominant, wie es schon war.
Sie hat gemeint, ich hätte hypermobile Gelenke und dass ich Arthrose hätte. Ich sagte, ich habe vor ca. 5 Jahren noch absolut keine Arthrose gehabt und nun soll ich das im ganzen Körper haben?
Sie sagte, das käme von den Entzündungen, die waren. Die hätten die Gelenke angegriffen und das Ergebnis ist diese Arthrose. Dagegen kann man nichts tun, außer viel Bewegung.
Mit dem Leflunomid sei ich gut eingestellt. Der Spiegel im Blut wäre eher hoch als zu niedrig.
Nun stehe ich wieder ziemlich dumm da.
Ich habe wieder mit meinem Sportprogramm angefangen. Das ging fast ein Jahr gar nicht mehr. Nun geht es wieder etwas besser. Aber ich kann nicht sagen, dass mir die Bewegung schmerzmäßig etwas bringt.
Mir tun im Moment sehr stark die Knie, die Sprunggelenke, Füße, Handgelenke und Finger und die Schultern weh.
Das auch in Ruhe. Nur kein heißer sondern eher ein dumpfer Schmerz.
Nun meine Frage an Euch:
Ist ein dumpfer Schmerz Arthrose? Und nur ein heißer, brennender Schmerz Rheuma?
Sie hat es mir so zu verstehen gegeben.
Mir ist auch aufgefallen, dass meine Finger nicht mehr sehr beweglich sind. Ich habe ein Hobby (Nähen) bei dem ich bewegliche Finger brauche. Mir ist in der letzten Zeit aufgefallen, dass meine Feinmotorik sehr nachgelassen hat.
Ich kann zum Beispiel Dinge, die sehr knifflig sind, nicht mehr gut machen. Es fehlt dann einfach das Feingefühl.
Ich habe nun Angst, dass der Prozess weiter voran schreitet.
Sie hat allerdings gesagt, dass das Rheuma im Moment nicht aktiv sei. Nur woran macht sie das fest?
Ich habe Psoriasis Arthritis und im Blut sieht man nichts und hat man auch nie etwas gesehen. Außer die Blutsenkung war erhöht. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.
Bei mir ist das Kopfkino angesprungen und es macht mir Angst. Ich habe Angst, dass mir die Basistherapie mit dem Leflunomid nicht ausreicht und meine Gelenke nach und nach immer mehr kaputt gehen. Vom Cortison komme ich auch nicht weg. Immer, wenn ich mal auf 0 bin, fangen nach 3 Wochen die Gelenkschmerzen wieder ganz schlimm an. Das ist doch alles nicht gut!
Ich bin mittlerweile recht ratlos und auch ein Stück verzweifelt. Es sind nun schon fast 6 Jahre, wo das so geht. Ein richtiger Durchbruch ist bisher nicht gewesen.
Wobei mir die Rheumatologin auch schon gesagt hat, dass ich keine Schmerzfreiheit mehr erreichen werde. Aber, das kann doch so auch nicht sein.
Mir ist schon klar, dass es nicht mehr wird, wie es einmal war. Aber etwas besser müsste es doch werden - oder?
Ich habe nun keine Schmerzen, die sich anfühlen, als würde mein Blut langsam zum Siedepunkt kommen.
Aber permanent das Gefühl, es schlägt mir jemand auf die Gelenke. Ist das normal? Bleibt das so?
Bitte entschuldigt meine dumme Fragerei aber ich weiß im Moment nicht mehr, was ich tun soll...
Liebe Grüße und Allen eine gute Zeit,
Lusella
. Ist nicht ganz so gekommen. Ich hoffe, ich komm runter davon, allerdings kann ich nicht ewig nur von Arcoxia leben. Und gegen die vorgesehene Basis wehre ich mich jetzt nicht....aber so ganz wohl ist mir dabei auch nicht. Mal sehen, was der Orthopäde nächste Woche meint.
.
aber schon seit Kindheitstagen