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Rheuma alternativ behandeln?

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Sali, 8. März 2012.

  1. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Meinungen sind ja grundsätzlich verschieden und jeder steht der Homöopathie anders gegenüber. Ich persönlich und vor allem mein Hund und meine Pferde haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.Ich war heute wieder bei meinem Heilpraktiker, momentan bekomme ich eine Eigenbluttherapie. Da mir ja vorgestern vom Rheumatologen endgültig die Diagnose "rheumatische Erkrankung" gestellt wurde und er mir daraufhin MTXund Prednisolon verschrieben hat, habe ich mich hier angemeldet und mich im Internet ein wenig schlau gemacht. Bin ja absoluter Neuling was das alles angeht. Und gerade einfach total überfordert. Ich weiß einfach nicht ob ich wirklich diese Medikamente brauche, ob es wirklich keine Alternative gibt und ich habe große Angst vor den Nebenwirkungen.Mein Heilpraktiker riet mir heute auf keinen Fall MTX zu nehmen, Cortison ja, aber nicht als Dauertherapie sondern nur "ab und zu". Er sagte man könne das alternativ behandeln.Meine Frage an euch: wie ist eure Meinung dazu bzw habt ihr da Erfahrungen gemacht??Ich weiß überhaupt nicht mehr was richtig und falsch ist...einerseits hat mir die Homöopathie immer geholfen, andererseits glaube ich aber auch an die Schulmedizin und denke wenn man Rheuma alternativ behandeln könnte warum nehmen dann so viele diese Hämmer-Medis....Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben...
     
  2. pat_blue

    pat_blue Neues Mitglied

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    Hallöchen, tut mir Leid, dass bei dir auch eine rheumatische Erkrankung festgestellt wurde.

    Ich kann nur für mich sprechen, ich würde die Medis nehmen. Die Aussage von dem Heilpraktiker "ab und zu Cortison" halte ich nicht für sehr professionel. Alternative Heilmethoden sind bei mir zur Unterstützung. Von Akkupunktur, Schröpfen und Co, was mir gerade gut tut. Aber ausschliesslich darauf bauen würd ich nicht. Ich nehm lieber die Nebenwirkungen (wenn man überhaupt hat, MTX nehm ich seit ca. 5 Mte. habe keine) in Kauf und meine Gelenke bleiben länger ganz, als ohne Nebenwirkungen in kürzerer Zeit viel schwerer beeinträchtig.
     
  3. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Sali,
    was dein Heilpraktiker damit meint, Cortison mal ab und zu zu nehmen, ist mir schleierhaft. Möglicherweise sollte er sich mit der Wirkungsweise von Cortison einmal auseinandersetzen. Falls du mit "rheumatischer Erkrankung" rheumatoide Artrithis meinst, dann spielst du mit dem Feuer, wenn du möglicherweise die Zerstörung deiner Gelenke zuläßt.

    Es gibt sicher Möglichkeiten, nebenher alternativ zu arbeiten. An deiner Stelle würde ich zunächst sehen, dass die Gelenke nicht weiter zerstört werden und somit zunächst auf die Schulmedizin vertrauen und dann nebenher - und gut und vielfältig informiert.... evtl. noch bei anderen Heilpraktikern, Literatur etc. - ein Gleis für alternative Methoden aufbauen.

    LG
    Pezzi
     
  4. anurju

    anurju anurju

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    Hey Sali,

    erst einmal gut, dass du hier bist - Herzliche Willkommen.
    Die gleichen Gedanken hatte ich auch - allerdings konnte ich vor Schmerzen kaum meinen Alltag bewältigen und an dem Punkt war es mir dann (fast) egal, welche Mittel ich bekomme.
    Mir hat man in einer Rheumaklinik erklärt, dass man sich Rheumaerkrankungen wie Hunderassen vorstellen könne - sie sind unterschiedlich aggressiv, aber gehören an die Leine - und das sind die Rheumamittel. Selbst wenn sie dort ruhig sind, sollte man sie nicht einfach wieder von der Leine lassen, weil sie dann durchaus wieder beißen können.
    Im übertragenen Sinne - je nachdem welche Erkrankung und Prognose du hast (da gibt es ja spezielle Blutwerte...) verhindert die Basistherapie dauerhafte und nicht mehr wieder gut zu machende Schäden.
    Ich habe in der Klinik eine junge Frau kennengelernt - die wollte vor 5 Jahren kein MTX nehmen - kam nun per Notfall in die Klinik und hat massivste Gelenkschäden in Händen, Füßen und Knien. Jetzt nimmt sie freiwillig MTX und Enbrel, hat diverse Radiosynoviothesen bekommen und wird wohl dennoch die bisherigen Schäden nicht mehr verlieren...
    Das soll dich nicht beeinflussen, dir aber nur zeigen, wie ein Verlauf sein kann und dass du zumindest sehr genau nachdenken solltest, was zu tun ist - auf jeden Fall nicht einem Homöopathen blind vertrauen... Er muss später nicht mit den Schäden leben.

    Je nachdem wie die Diagnose des Rheumatologen aussieht, könnte man ja auch eine Zweitmeinung einholen.
    Aber ohne Grund verschreibt kein Arzt dieses Mittel - denn soooo risikoarm ist es nicht.
    Ich kann nur sagen, dass MTX mir meine Lebensqualität in großen Teilen wieder gegeben hatte.
    Vorher hatte ich (weil ich garnicht wusste, das sich Rheuma habe) massenhaft andere, alternative Therapien ausprobiert - leider ohne Erfolg. Ich möchte irgendwann gerne wieder ohne diese starken Medikamente leben - vielleicht auch mithilfe alternativer Wege (es gibt Leute, die das schaffen...) - aber aktuell lasse ich meinen "Rheumahund" nicht von der Leine - ist mir zu riskant...

    Alles Gute für dich und die richtige Betreuung wünscht dir
    anurju :)
     
  5. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Hallo Sali,

    wenn deine Diagnose feststeht und du eine entzündliche rheumatische Erkrankung hast, ist es sicher notwendig, die Medikamente, die dein Arzt dir verschrieben hat, zu nehmen.
    Du schreibst, du weißt nicht, ob du die Medikamente "brauchst". Genau. Du bist kein Arzt, du weißt es nicht! Ich gehe davon aus, dass du bei einem Rheumatologen in Behandlung bist, der sich damit auskennt ( der es "weiß" ! ) und der das mit Sicherheit nicht aus Spaß verschreibt !! Deinen Heilpraktiker kann ich nicht verstehen. Ich bin auch Heilpraktikerin und finde die Aussage fahrlässig. Er kann zusätzlich mitbehandeln und eventuell dazu beitragen, dass die Medikamente auf ein Minimum reduziert werden können und auch helfen, dass weitere Begleiterscheinungen ( Muskelschmerzen, Müdigkeit usw. ) verbessert werden.
    Cortison ist nicht als Dauermedikament vorgesehen und auch nicht "ab und zu". Sobald dein Basismedikament anschlägt, wird das Cortison reduziert. Irgendwann wird man auch versuchen, das Basismedi zu reduzieren. Das ist der normale Weg.
    Sicherlich gibt es auch Rheumatiker, die es rein über die Alternativmedizin und Ernährung etc. versuchen, einige anscheinend mit Erfolg. Bei mir gehts nicht. Muss akzeptieren, dass es Grenzen gibt.
    Es ist schwer die Krankheit zu akzeptieren, das siehst du hier häufig. Niemand nimmt gern Medikamente...

    Alles Gute und vielleicht sprichst du über deine Bedenken mit dem Arzt ? Es ist immer gut, die Dinge einfach anzusprechen.
    Liebe Grüße, Tina
     
  6. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Vielen Dank erstmal für eure Antworten...ich stelle ja weder das eine noch das andere in Frage, bin mir eben einfach nur unsicher. Um erstmal eure Fragen zu beantworten: meine Erkrankung geht in Richtung rheumatoider Arthritis, ich bin in Behandlung bei einem Rheumatologen der wohl sehr gut sein soll,mich selbst war dort erst zweimal, kann es also noch nicht so richtig beurteilen. Betreuen wird mich mit Blutbild etc meine Hausärztin, bei meinem Rheumatologen bekommt man kaum einen Termin. Ich werde die Medikation auf jeden Fall mit ihr nochmal besprechen. Grundsätzlich würde ich schon gerne eine zweite Meinung vom Rheumatologen einholen-nur bis ich da einen Termin bekomme vergeht mal wieder ein halbes Jahr...Also hör ich erstmal was die Hausärztin sagt...Ich vermute was mein Heilpraktiker mit der Aussage zum Cortison meinte war diese: ich soll es nehmen wenn ich einen akuten Schub habe und die Gelenke stark entzündet sind und das Cortison wieder absetzen wenn dieser Schub vorbei ist und die Schmerzen ertragbar werden...Momentan sind die Schmerzen in den Finger-und Zehengelenken ertragbar und der lange Schub ist abgeklungen, schlimmer sind die Knieschmerzen, kann nicht lange sitzen und laufen fällt erstmal schwer- da habe ich Montag einen Termin beim Orthopäden, mein Rheumatologe "kann nicht sagen" ob die knieschmerzen damit zusammenhängen. Einen Termin beim Hausarzt habe ich erst für Mittwoch bekommen, vorher nehme ich erstmal weder MTX noch Cortison. Da wird dann hoffentlich auch abgeklärt woher mein "schwerer Eisenmangel" kommt und weich diesen in den Griff kriege...Röntgenologisch ist bei mir bis auf die leichte Krümmung von Zeigefingern und den kleinen Fingern noch nichts zu sehen, also noch nichts zerstört...Was ich zum Beispiel auch nicht weiß- es ergeben sich auch ständig neue Fragen- ist, ob ich trotz der Medis dann die Schübe noch richtig spüre oder werden die dann komplett unterdrückt? Und halten die Medis meinen momentan Zustand oder wird der auch mit den Medis schlechter??Danke für eure Geduld, ihr hört sowas bestimmt ständig....
     
  7. anurju

    anurju anurju

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    Hey Sali,

    also es dauert erst einmal ca. 6-8 Wochen bis MTX wirkt - die volle Wirkung hatte ich erst nach ca. 6 Monaten.
    Bei mir reduziert es die Schübe auf ein erträgliches Maß - seit einer Dosiserhöhung habe ich bislang auch keinen schlimmen Schub mehr gehabt. Oft bekommt man aber zusätzlich noch andere Medikamente und viele Rheumatiker haben auch eine leichte Dosis Cortison mit dabei (ich auch). Diese geringe Dosis ist wohl viel verträglicher als das, was dein Heilpraktiker vorschlägt. Mir hat ein extrem kompetenter Prof. in einer Rheumaklinik erklärt, dass er vorrangig versuchen möchte, mich auf so wenig Cortison wie möglich einzustellen - gerade weil es eben (insbesondere bei höherer Dosierung) viel stärkere Nebenwirkungen verursachen kann als die Basismedikamente (wie MTX).
    Zumal Cortison komplett anders wirkt als die Basistherapie - dazu kannst du unter dem Punkt Medikamente links auf der Leiste ne Menge lesen. Dr. Langer (Gründer dieses Forums) hat sich eine Wahnsinnsmühe gemacht, hier alles dazu zu erklären - er kann das viel besser als wir !!!
    Die Medikamenteneinstellung ist aber eben für jeden Fall und für jede Rheumaerkrankung anders - und daher hilft hier Spekulieren nichts - wir kennen weder die Befunde noch deine genauen Blutwerte... und sind zudem keine Ärzte.

    Wie Tina das viel schöner ausdrückte - aber vom Sinn her: es ist eigentlich nicht die Frage, was man noch machen "könnte", sondern was die Fachleute dir raten.
    Und gerade wenn sich da eine rheumatoide Arthritis entwickelt, ist es gut, sehr schnell mit der Basistherapie zu beginnen - diese wirkt zu Beginn einer Erkrankung nämlich sehr gut und kann Schlimmeres verhüten.
    So - das wär aber nun mal mein Beitrag zu dem Thema.
    Lies dich hier doch einfach erst einmal ein - du findest unter den Stichtworten massenhaft Fachinformationen sowohl links in der blauen Leiste als auch über den Suchbefehl.

    Alles Gute von anurju :)
     
    #7 8. März 2012
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2012
  8. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Beides - gut kombiniert!

    Hallo Sali,

    was dein Heilpraktiker sagt, klingt nicht gerade vertrauenerweckend. Lass Dich nicht in die eine oder andere Richtung ziehen, sondern nimm dir das Beste von beidem.

    Dazu ist nötig, dass du bei einem guten Rheumatologen in Betreuung bist (eine zweite Meinung von einem anderen schadet sicher nicht), der wirklich Ahnung hat (es gibt leider viele die das nicht haben) und der dir vor allem auch erklärt was Sache ist. Schließlich bist du ein mündiger Patient. Positiver Nebeneffekt: Sich mit seiner Behandlung zu identifizieren, hat meiner Meinung nach auch einen positiven Effekt auf die Behandlung selbst. Und das geht nur, wenn man mit entscheidet.

    Dann würde ich mir einen guten Heilpraktiker o.ä. suchen, der nicht gegen die Schulmedizin arbeitet und der auch was von Rheuma versteht.

    Das dritte Standbein einer guten Therapie ist die Frage: Was kann ich selbst tun? Da gibt es auch viele viele Möglichkeiten...

    Seit meinem letzten Schub vor 1,5 Jahren mache ich eine "Rheuma Diät". Seitdem bin ich schmerz- und medikamentfrei.

    Viele Grüße
    Laura

    <<Meine Rheuma Diät>>
    Bitte bewertet meine Rezepte :)
     
  9. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Rheumadiät? Sicher ist es gut und sinnvoll, für sich herauszufinden, welche Ernährung einem guttut und welche nicht.
    Ich habe allerdings über Jahre hinweg bei einer Freundin erlebt, dass sie jeden Tipp über Rheumadiät ausprobiert hat von "kein Schweinefleisch" bis "keinen Zucker" und "wenig Arachidonsäure" : Effekt = Null. Ihre Beschwerden wurden leider jährlich schlimmer. Vielleicht ist die Sache einen Versuch wert, aber verlassen würde ich mich darauf allein nicht. LG, Johanna
     
  10. Aquarell

    Aquarell Sharpie

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    Hallo Sali,

    erstmal Herzlich Willkommen hier bei RO!!!

    Es tut mir leid, daß du dich nun auch mit einer heumatischen Erkrankung "herumärgern" mußt.
    Wenn du dich hier ein wenig eingelesen hast, wirst du feststellen, daß ganz viele von uns recht gut damit zurechtkommen. Nicht zuletzt auch wegen der Medikamente.
    MTX ist immer noch das erste Mittel der Wahl, wenn es um den Einstieg in eine Basismedikation geht. Es gibt Menschen die es gut vertragen und manche vertrages es weniger. So ist es wohl mit vielen Medis: was dem einen bekommt, bekommt dem anderen nicht.
    Cortison ist ebenfalls DAS Mittel um Entzündungen in den Griff zu bekommen. Ich nehme täglich 8mg als Erhaltungstherapie.

    Ich finde es vollkommen normal, wenn du erstmal verunsichert bist in Bezug auf dein Rheuma.
    Am besten erstmal hier einlesen, Fragen stellen ... und evtl. kannst du dir ja noch eine zweite Arztmeinung holen.

    Persönlich habe ich nicht viel Erfahrung mit Heilpraktikern. Die eine HP die ich konsultiert habe, sagte klipp und klar, daß sie mir wohl mit einigen Begleiterscheinungen meiner Mischkollagenose helfen könne aber auf keinen Fall an meiner Basismedi herangehen würde.

    Jetzt erstmal keine Panik, hier sind ganz Viele die dir helfen können.

    :top:
     
  11. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Sali!
    Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen und möchte dir zu deinem Heilpraktiker auch noch etwas sagen.
    Ich selber bin auch eine Freundin der Homöopathie. Ich habe leider eine sehr lange Wartezeit von 7 Jahren gehabt. bis ich die Diagnose Psoriasis Arthritis erhalten habe und das Rezept mit MTX-.

    In den 7 Jahren habe ich wirklich einige homöop. Mittel ausprobiert, alle ohne Erfolg. Als ich dann nach dem Rheumatologentermin wieder zur Heilpraktikerin bin und ich ihr von dem Rezept erzählt habe, MTX und Cortison, da war ihre Antwort: ich empfehle ihnen, die Medis zu nehmen, wir wollen keinen weiteren Befall ihr Gelenke riskieren und das würden wir auf jeden Fall, wenn Sie die Mittel nicht nehmen.

    In den 7 Jahren ist bei mir einiges kaputt gegangen, dank der nicht stattgefundenen Therapie, deshalb habe ich mich dazu entschlossen.
    Die Heilpraktikerin hat zu mir gesagt, daß es fahrlässig wäre, wenn sie mir empfehlen würde, die Medikamente nciht zu nehmen.
    Eine begleitetende homöop Therapie kann trotzdem stattfinden.
     
  12. wotti

    wotti Mitglied

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    Nabend Sali:) also ich stehe Persönlich auch voll hinter der Homöopathie. Hab vor jahren meine Hunde immer mit erfolg behandeln können.Ich werde es bestimmt auch bald mal bei mir mit meinem Rheuma versuchen .Ich bin noch ganz am anfang meiner Rheumatherapie aber die Hommööpathie verlier ich nicht aus den Augen .ich dachte mir immer ein Tier weiß nicht was man ihm gibt hat also keine Vorurteile so wie wir Menschen und trotzdem oder gerade deswegen hat es immer geholfen was ich Ihnen gab. ich kann mich erinner das der erste Arzt mal auf die frage einer Mutter antwortete nachdem Ihr Sohn Homöopathiesche Tabletten genommen hat (viele )das die Tabletten nicht schlimm nur die Verpackung:D:D:D also versuch es ruhig ich schreib dir mal was ich mir mal gebe an Mittel ..schönes Wochenende

    lg wotti
     
  13. Liliana316

    Liliana316 Neues Mitglied

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    Cortison und Homöopathie

    Hallo,

    beides zu kombinieren ist der beste Weg, um von den "Hämmer-Medis" ein bißchen runter zu kommen, hat bei mir super funktioniert. Cortison nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Dazu Bachblüten, Kräutertees, je nach Befinden und so viel Bewegung in der frischen Luft, wie nur irgendwie möglich. Je länger ich nicht raus kann (weils minus 14 Grad hat, oder so), desto schlechter gehts mir. Wenns ganz arg wehtut, dann geh ich halt nur eine Viertelstunde spazieren, das tut auch gut und belastet die Gelenke kaum. Der Kreislauf kommt besser in Schwung und ich krieg wieder ein bißchen Farbe im Gesicht.... nur Kleinigkeiten, aber sehr Wichtige. :top:
     
  14. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Vielen Dank euch, ihr habt mir wirklich sehr geholfen...Toll dass es so etwas wie dieses Forum gibt und toll dass ihr alle so geduldig seid und Fragen über Fragen beantwortet :)
     
  15. Briddel

    Briddel Neues Mitglied

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    Hallo Sali,

    auch ich kann mich all meinen Vorrednern nur anschließen!! Ich versuche eine gute Kombi aus beidem, damit die Medis so niedrig wie möglich dosiert werden können.
    Bei mir klappt das prima!!
    Meine Heilpraktikerin und meine Rheumatologin haben sogar schon miteinander gesprochen um meine Therapie abzustimmen!! Dank der Homöopathie, benötige ich zur Zeit nur 5 mg MTX alle 2 Wochen und 1x pro Woche 50 mg Enbrel, dafür aber kein Cortison und auch keine anderen Schmerzmedis!!!!!! :D
    Ich habe vieles ausprobiert, bis ich mit der Basis begonnen habe, aber letztlich hat das nur dazu geführt, dass ich inzwischen schon an 2 Gelenken operiert werden musste. Hätte ich gleich mit der Basis begonnen, hätte man das eventuell verhindern können, sagt sogar meine Heilpraktikerin!!
    Angefangen habe ich dann, als nix mehr ging, mit 15 mg Cortison täglich und 25 mg MTX (1x pro Woche), dazu täglich Schmerzmedis (bis zu 200 mg Diclo am Tag)!! Seit das MTX richtig wirkte ging es mir schon um einiges besser, aber ich wurde nie Schubfrei und konnte bei einem Schub teilweise nicht mehr laufen. Dann wurde ich auf MTX/Enbrel-Kombitherapie umgestellt und seit dem geht es mir prima!!
    Die Basismedis sollen dazu dienen, dass die Erkrankung keine bleibenden Schäden an Deinen Gelenken hinterlässt und wenn man die richtige Medikation gefunden hat, dann klappt das in der Regel auch wirklich gut. Allerdings gibt es unterschiedlich schwere Verläufe, weshalb es bei einigen zu Schäden kommt, auch wenn sie gleich mit Basismedis beginnen. Bei anderen, die eine mildere Form haben, passiert auch ohne Basismedis nicht und sie können die Erkrankung nur mit alternativer Medizin gut im Griff behalten. Das zu entscheiden ist aber nicht einfach, denn Schäden die da sind, kann man nicht mehr rückgängig machen!!
    Die Alternative Medizin hat mir aber trotzdem immer geholfen, z.B. dabei, dass ich das MTX mittlerweile so weit reduzieren konnte, darauf bin ich echt stolz!! :vb_cool:
    Ich rate Dir, wie viele andere auch schon, ja, eine Zweitmeinung schadet nie!! Vielleicht auch die eines zweiten Heilpraktikers, denn Deiner (sorry) klingt nicht sehr vertrauenserweckend!!
    Außerdem ein guter Rheumatologe verschreibt niemals nur zum Spaß Mittel wie MTX!!!
    Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du schnell Deinen Weg findest!!
    Wenn es der mit Homöopathie ist prima, wenn es nur Baisi ist auch gut und wenn es wie bei so vielen eine Kombi aus beidem wird wunderbar, hauptsache es geht Dir bald besser.
    Liebe Grüße
    Briddel
     
  16. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
    Ich bin mit meiner Familie schon seit 18 Jahren bei einer Ärztin in Behandlung, die fast ausschließlich mit klassischer Homöopathie behandelt.
    Besonders meinen Kindern hat sie super helfen können.
    Als die Diagnose Rheuma kam, hab ich erst mal ganz zuversichtlich gedacht, dass sie das ebenfalls gut in den Griff bekommen könnte.
    Aber sie hat mir gleich zu MTX geraten und gemeint, dass mit Rheuma nicht zu spaßen sei. Da müsse man mit Medikamenten hart durchgreifen.
    Eine homöopathische Behandlung kann nur als Ergänzung stattfinden, leider!
     
  17. Tina48

    Tina48 Neues Mitglied

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    Rheuma alternativ behandeln

    Hallo Sali,

    ich kann Dir nur sagen, ich bin weg vom Rheumatologen bin jetzt bei einem Heilpraktiker seit 4 Wochen. Ich kann nur für meine Erfahrung sprechen, möchte Dir nichts raten. Ich hatte so schlimme Schmerzen, dass ich kaum noch laufen konnte. Alle meine Gelenke spielten verrückt, zuerst wurde ich mit Sulfasalazin über 12 Wochen behandelt + 25 mg Cortison + 3 x Ibuprofen 800. Es wurde immer schlimmer. Dann war ich wieder beim Rheumatologen. Ich sollte auf MTX wechseln, halt mal wieder probieren. Irgendwas in mir sagte "STOP". Ich versuchte es dann anders. Bin jetzt wie schon erwähnt seit 4 Wochen in alternativer Behandlung und es geht mir richtig gut. Klar werden jetzt wieder welche schreiben und sagen, warte erst mal ab, weil viele hier über alternative Methoden lachen. Wie gesagt ich spreche von mir.

    Ich schlafe mal wieder, meine Gelenke schwellen kaum noch an, kann sogar wieder lange Spaziergänge mit meinem Hund machen usw. Wen es interessiert was ich dagegen tue kann mich gerne persönlich anschreiben.

    Ich denke, warum soll man nicht erst mal einen leichten Weg gehen als sich immer sofort der Schuldmedizin hinzugeben. Klar ist es auch bei vielen der finanzielle Asekt, was ich sehr gut verstehen kann, ich kann es mir leisten GOTT SEIN DANK. Aber warum viele hier dann über so ein Thema wie Alternative Medizin lachen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich sage Dir nur, probiere es einfach mal aus, zu MTX usw. kannst Du immer noch wechseln.
     
  18. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo Tina48,

    selbstverständlich ist und bleibt es jeder und jedem selbst überlassen, wie sie/er mit Erkrankungen umgeht.
    Deine Haltung zur Therapie kann ich verstehen, aber nicht gut heißen.
    Übrigens habe ich hier auch nirgends bemerkt, dass über "alternative Therapien" jemand gelacht hätte, wie du schreibst.

    Bedenke aber bei aller Euphorie: rheumatisch-entzündliche Erkrankungen verlaufen schubweise, das bedeutet, dass sie auch ohne Behandlung (also spontan) besser und schlechter werden können.
    Meist sind die guten Phasen die, die im Trott gar nicht besonders bemerkt werden - ein Beweis für die Wirksamkeit einer alternativen Therapie ist eine Besserung jedoch nicht.
    Was aber klar ist: wenn die Erkrankung erst einmal Fahrt aufgenommen hat und Schäden macht, ist schon einige Zeit verpasst.

    Ob die Ablehnung einer gut begründeten und erforschten und zusätzlich möglicherweise (hoch)wirksamen Therapie zugunsten alternativer Methoden (es gibt unendlich viele Angebote und Heilsversprechen) ein "leichter" Weg ist, erscheint mir sehr fraglich.....wenngleich ich nicht bestreiten möchte, dass es zahlreiche Beschwerden gibt, für die das Alles prima sein kann und der Charme solcher Versprechungen auch gut nachvollziehbar und verführerisch ist.
    Ich denke, dass die meisten, die HIER schreiben, diesbezüglich wenig Illusionen haben.

    Am Ende muss jede/r selber wissen, was sie oder er möchte - inklusive der Konsequenzen.

    Alles Gute für dich!
    Frau Meier
     
    #18 26. März 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. März 2012
  19. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    ***

    Hi Ihrs,
    Heilpraktiker ist auch nicht "gleich" Heilpraktiker.
    Auch hier gibt es unterschiedliche Ausbildungen.
    Meine Freundin,die eine Ausbildung gemacht hat,
    ist im ersten beruf Krankengymnastin.Sie darauf aufgebaut.
    Aber,sie hatdeutlich gesagt:
    Bei Rheuma funktioniert nur lindern.Alles andere zu behaupten
    wäre in ihren Augen "fahrlässig".
    Also,für sie ging es nur Hand in Hand mit meinem Rheumatologen.
    Biba
    Gitta
     
  20. kelvin

    kelvin Neues Mitglied

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    Nun der Ausdruck "über alternative Therapien gelacht" trifft es vielleicht nicht 100%ig präzise - vielmehr wird vieles hier heftigst diskutiert, zerrissen und kritisch hinterfragt.

    Kelvin und 100%ig alternativ am Start