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Welche Konsequenz hat diese Erfahrung für Dich? Was hat sie verändert?
Das ging mir ähnlich und es hat lange gedauert bis ich wieder Ärzten vertrauen konnte, allerdings nicht alles und immer oder 100 Prozent, denn ich hinterfrage nun auch mehr.Mein Vertrauen in alle Ärzte ist seitdem gestört. Leider!
Leider kommt das häufiger vor, ich kenne einige mit Lupus/Kollagenose denen es ähnlich erging. Da hast du Glück gehabt das du das 10 Jahre so überlebt hast.So war es bei mir. Und mich hat das genervt. Ich hatte starke Schmerzen, schlimme Ekzeme, bleierne Müdigkeit....alles was halt so einen Lupus im Anfangsstadium ausmacht und 10 lange Jahre, zermürbende Jahre hieß es immer wieder dass das halt psychosomatisch ist.
Es ist immer wieder sehr interessant, die unterschiedlichen Erfahrungen und Verläufe zu sehen....Das ging mir ähnlich und es hat lange gedauert bis ich wieder Ärzten vertrauen konnte,
Mir ist bekannt das du schnell zu deiner Diagnose kamst und auch flott einen Rheumatologen-Termin bekommen hast. Leider ist das aber häufig anders. Selber bin ich übrigens auch nicht auf meine Diagnose Mischkollagenose gekommen und damals konnte man auch noch nicht im Internet gucken usw. . Das war dann schon eine Ärztin in einer Uniklinik-Rheumatologie/Immunologie. Nur bis ich dort landete verging zu viel Zeit, es ging mir da dann schon sehr schlecht.Es ist immer wieder sehr interessant, die unterschiedlichen Erfahrungen und Verläufe zu sehen....
Bei mir war es ja genau umgekehrt.... Ich wäre nie auf Rheuma (RA/overlap Kollagenose) gekommen, habe alles sozusagen verdrängt. Und dann gehe ich endlich mal zum Arzt, als nichts mehr ging, und dann war das plötzlich so absolut, weil eben auch alles sofort seropositiv war. Der Rheumatologe ließ gar keinen Zweifel daran.... Das ganze hat mich so kalt erwischt und überrollt, dass ich da echt Hilfe brauchte, grad auch bei der Akzeptanz der sofort verschriebenen Medikamente. Vielleicht kann ich deshalb die Hilfe des Psychotherapeuten so viel leichter in Anspruch nehmen.
Mir hat es sehr geholfen und ganz nebenbei habe ich in der Therapie einige Themen aufarbeiten und Stressoren ausmachen können.....
Viele Grüße
Mit "Schwarmintelligenz" tue ich mich allerdings etwas schwer, denn es würde dabei ja auf eine Mehrheitsentscheidung hinaus laufen. Die wertvollen Impulse, die oftmals regelrechte Erdrutsche an Verbesserungen erbracht haben, sind aber häufig gerade in den Randgebieten zuhause und oft genug von Individuen beigetragen worden, die man dafür manchmal sogar zeitlebens geächtet, belächelt und nicht anerkannt hat, so dass der Wert ihrer Thesen und Arbeiten oft erst posthum zum Tragen kam.
) hab ich mal gelesen, dass die meinsten Bandscheibenvorfälle ihre Ursache nicht in der körperlichen sondern in der psychischen Belastung haben. Der Zusammenhang erschließt sich auch nicht auf anhieb, aber das nur am Rande.
Hmmm .... Wechselwirkung von Körper, Geist und Psyche ....
Dazu ist jetzt schon eine Menge geschrieben worden.
Übrigens (das gehört hier jetzt nicht so richtig hin, vielleicht aber auch doch) hab ich mal gelesen, dass die meinsten Bandscheibenvorfälle ihre Ursache nicht in der körperlichen sondern in der psychischen Belastung haben. Der Zusammenhang erschließt sich auch nicht auf anhieb, aber das nur am Rande.
Was mich aber jetzt eigentlich interessiert, ist ob jemand von euch eine Person mit einer ausgeprägten, diagnostizierten Autoimunerkrankung kennt, der/die zum Zeitpunkt der Erkrankung ein ausgeglichenes glückliches Leben ohne besondere psychische Belastungen hatte.
Wie war es bei euch als die Krankheit ausbrach?
Wie war eure Lebenssituation?
Hattet ihr jede Menge Leichen im Keller, die euch stark belasteten?
Eine besonders stressige Lebenssituation?
Vielleicht eine längere Übervorderung im Beruf?
Eine dauerhaft sehr belastende Beziehung?
Spielte eurer Meinung nach bei eurer Erkramkung der psychologische Aspekt überhaupt eine Rolle oder gab es ganz andere Auslöser, die sich identifizieren lassen?
Was glaubt ihr oder wisst ihr sogar, was bei euch die Erkrankung ausgelöst hat?
Ich freue mich auf eure Antworten
LG Manoul![]()
Das ist sehr schwer zu ergründen. Ich weis auch nicht wie häufig so etwas vorkommt. Es ist wohl so, dass es ganz unterschiedliche Auslöser gibt.Aber wie erklärt ihr euch denn,das auch schon Babys bzw Kleinkinder eine Autoimmunerkrankung haben ?

An dieser Stelle möchte ich mich ganz aufrichtig bei @Banditensocke entschuldigen, dass das Thema in eine ganz andere Richtung abrutscht.
Es wäre vielleicht besser dazu ein eigenes Thema aufzumachen.
Sorry liebe Banditensocke, es sollte nicht respektlos sein
LG Manoul![]()
JeppGenauso ist es
Aber wie erklärt ihr euch denn,das auch schon Babys bzw Kleinkinder eine Autoimmunerkrankung haben ?