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Rente wegen Fibromyalgie und C. P

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Lilalu, 21. Mai 2006.

  1. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Wer von euch ist auf Grund seiner Erkrankung, Fibromyalgie und Polyarthritis in Rente gegangen? Wie lange hat es gedauert? Wie war der Weg dort hin. Arbeitslosigkeit, Krankschreibung? Währe schön wenn mir jemand seine Erfahrung mitteilen würde. Grüß Lilalu
     
  2. etu

    etu Neues Mitglied

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    Hallo Lilalu

    :) Auf deine Fragen kann ich nicht beantworten. Habe die gleichen Diagnosen zusätzlich noch entzündliches Weichteilrheuma und Migräne. Bin Altenpflegehelferin und in Vollzeit beschäftig mit Früh und Spätdienst.Meine Arbeit empfinde ich als mein Motor und hilft mir oft in vielen dingen. Ich liebe meinen Beruf trotz manchmal meinen großen Schmerzen,es hilft mir auch zuvergessen.Auch möchte ich noch nicht in Rente gehen, obwohl mir es mein Hausdoc rät.Bin in einem Früherkennungsprogramm und erfahre nächste Woche wie weiter Behandelt wird. Im Moment nehme ich 20mg Corti,diclo100 und abends eine Amitriptyiin25
    Ich weis nicht ob du mich verstehs,aber ablenkung kann viel bewirken.Vieleicht bin ich auch im falschen Beitrag.

    gruß Ute:)

     
  3. SHARI

    SHARI Neues Mitglied

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    Ich habe auch vor allem cp, aber auch jedenfalls Anteile von Fibromyalgie und das nun seit 6 Jahren.
    Ich war sowieso schon arbeitslos, als die Krankheit losging, weil ich zuvor einen Bandscheibenvorfall hatte, der operiert wurde, es mir aber noch lange danach nicht besser ging.
    Ich bin Krankenschwester und weil der Orthopäde, der inzwischen Druck von der Krankenkasse bekam, keinen Bock mehr darauf hatte, mich einfach gesund geschrieben hat, habe ich dann gekündigt.
    Mein Hausarzt schrieb mir dann eine Bescheinigung, daß ich aus gesundheitlichen Gründen und auf seinen Rat hin gekündigt hatte und so bekam ich auch gleich Arbeitslosenbgeld.

    In dieser Zeit war ich auch dauernd krank und nicht arbeitsfähig, sodaß ich fürs Arbeitsamt andauernd krankgeschrieben war.
    Und wieder gab es Streß mit der Krankenkasse.
    Die haben mich dann zum Medizinischen Dienst geschickt und der hat mich einfach gesundgeschrieben!
    Danach habe ich mich auch nicht mehr arbeitslos gemeldet.
    Ich konnte mir das zum Glück leisten, weil ich verheiratet bin und wir auch mit dem Gehalt meines Mannes gut leben können.
    Nach etwa drei Jahren habe ich den Tip bekommen, mein Rentenkonto zu prüfen. Die Versichertenälteste, die mich beraten hat, schlug mir vor, ich könnte doch Erwerbsminderungsrente beantragen. Sie hat mir sehr dabei geholfen.

    Nach einer Absage habe ich Widerspruch eingelegt und kurze Zeit später hatte ich die Rente 100%. D. h bis zum 65.Lebensjahr.

    Es wird ca alle 2 Jahre nachgeprüft, ob es mir nicht doch viel besser geht und ob ich nebenher zuviel arbeite. Bis 400Euro darf man.
    Da man aber bei der cp nicht wirklich auf Besserung hin hoffen kann, wird es wohl kaum ein Problem werden.

    Sorry, das war jetzt ein bißchen lang!;)
     
  4. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    HalloShari, vielen Dank für deine Information. Ich habe vor 1Jahr und sieben Monaten Rente beantragt. Habe mich dann aber noch ein halbes Jahr in meinem Beruf rumgequält. Bin Kindergärtnerin und da muss man sich schon schön bewegen. Dann hat man mich zu Reha geschickt und kurze Zeit später die Rente abgelehnt. Rheha Bericht hieß aber ich soll nicht mehr heben, bücken, keine feinmotorik und nur zwischen 3bis 6 Stunden arbeiten und und und. Jetzt bin ich arbeitllos gemeldet , arbeite aber noch 3 STD.po Tag (4) wegen des Geldes Jedenfalls bin ich Mitglied im Sozialverband der Klagt im Moment für mich. Mal sehen wie lange es noch dauert. Aber einen Versicherungsältesten hinzu zu ziehen ist eine gute Idee. Ich hatte auch schon einmal den Gedanken, aber ich dachte die Arbeiten doch nur für die BFA. Jedenfalls werde ich das mal in Angriff nehmen . Hab erst mal vielen Dank. Deine Geschichte hört sich auch auf-regend an :rolleyes: . Ja man muß schon eine mänge ertragen und mitmachen. Viele Grüße von Lilalu:)
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    ich bin nicht wg. cp berentet worden, ich wurde berentet, weil mein arbeitgeber mich nicht weiter beschäftigen konnte. es ging nicht mehr.
    jahrelang bin ich trotz cp und schmerzen der arbeit nachgegangen. doc besuche wurden durch urlaubstage ausgeglichen, ich arbeitete länger, um immer alles zu erledigen. ich erledigte mein pensum korrekt und gewissenhaft. natürlich wollte ich zeiten für die rente sammeln. doch allmählich ging nix mehr. ich war total fertig. der vertrauensdoc der bfa bestellte mich zu sich. ich wusste, dass er sich immer bei rentenanträgen "quer" gestellt hat und hoffte, dass er den antrag abschmettern würde. ich nahm mich toll zusammen, versuchte eine gesunde arbeitnehmerin ihm vorzuspielen. der doc untersuchte mich nicht, als ich an seinen schreibtisch kam, sah er mich an, legte seinen arm kurz auf meine schulter und redete mir ins gewissen. ich solle aufhören, ich würde mir nur schaden. 2 tage später hatte ich die einweisung zu einer reha. zur arbeitsstelle bin ich nie wieder gegangen. während der reha haben die kollegen meinen schreibtisch und den spind ausgeräumt, mir in die reha einen wunderschönen blumenstrauss per fleurop gesandt und einen lieben brief geschickt. das war es gewesen.
    so schnell geht es.
    gruss
    bise
     
  6. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo Lilalu,

    ich bin auch berentet allerdings liegen bei mir so viele erkrankungen zu grunde das ich nicht genau sagen kann welche den nun letztendlich zur Dauerberentung geführt hat.

    es fing bei mir mit 8jahren an, als ich cp bekam, mit 9j. bin ich beinahe erblindet, mit 10jahren bin ich an einer herzmuskelentzündung erkrankt, dann kam immer mehr dazu, von herz-kreislauf-stillstand mit 14j., nierenproblemen ab dem 12j., mit nierenstaus die letztendlich meine re. niere auch noch angegriffen hat, dazu kommt noch eine blutgerinngungsstörung, migräne accompagneé, osteoporose, nun sind seit 2001 noch Psoriasis arthritis und Fibromyalgie hinzugekommen, letztes jahr hatte ich einen schlaganfall und einen herzstillstand, das hatte eine implantation eines defibrilators zu folge, seit dem hab ich erneut 2 op an dem defi, 1 op darmverschluß, eine TIA und einen kompletten zusammenbruch des Körpers mit immer wieder kehrender unterzuckerung und und und

    meine ärzte haben 2002 das erstmal mich überredet die rente einzureichen, sie wurde nach 6 monaten und 3 gutachtern abgelehnt da die gesundheitlichein einschränkungen nicht erheblich seien! ich bin von einem widerspruch in den nächsten, habe aber keine klage angestrengt da mir die nerven und die kraft dafür fehlten.
    2003 kam ich zu einem neuen arzt der auch gutachten schreibt, er war entsetzt das ich noch keine rente bekam und setzte sich sehr stark für mich ein und er ermutigte mich auch erneut einen rentenantrag zu stellen und auch einen verschlimmerungsantrag bei dem versorgungsamt zu stellen, nach guter beratung und hilfe von ihm habe ich beides gemacht und ich bekam innerhalb kurzer zeit und nach weiteren 2 gutachtern eine auf 2 jahre befristete rente und vom versorgungsamt bekam ich 90% und das G zuerkannt.
    letztes jahr lief meine rente aus und meine ärzte setzten sich wieder für mich ein das sie verlängert wird, bzw. das ich sie auf dauer bekommen sollte, ich musste zu 2 gutachter einem internisten und einem neurologen, beide gutachter schauten mich an und schüttelten den kopf da sie nicht wussten was sie noch begutachten sollten und schrieben dies auch so der bfa und die konnte auf grund der ganzen gutachten und schreiben meiner ärzte nicht anders als mir die rente auf dauer zu genehmigen.

    ich bin sehr froh das ich den kampf hinter mir habe und auch gewonnen habe udn ich wünsche jedem der seinen rentenantrag laufen hat das ihm gerechtigkeit widerfährt und er auch seinen kampf gewinnt.

    Lilalu, ich hoffe du kannst damit nun bisschen was anfangen, es ist sehr viel auf einmal, ich habe versucht es so kurz zu halten wie ich konnte*lächel*
    solltest du gezielte fragen haben dann kannst du mich ruhig fragen, entweder hier im forum oder auch per PN ganz wie du möchtest.

    ich wünsche dir viel erfolg bei deinem kampf und alles gute
    lieben gruß
    elke
     
  7. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Danke!

    Wollte nur kurz ins Forum schauen.Habe mich sehr über die Antworten gefreut. Werde heute abend oder morgen alles in Ruhe lesen. Danke . Lulalu
     
  8. Sol

    Sol Neues Mitglied

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    Fibro-Rente

    Hallo! Bin neu hier und auch berentet. Habe gestern die Fibro-Diagnose erhalten :)confused: ) und denke mal, dass die der Grund für die Berentung ist, obwohl ursprünglich ´ne andere Diagnose stand.
    War jedenfalls vor Jahren auf `ner Psychokur nach öfteren längeren Krankschreibungen. Die dauerte damals mit Verlängerungen 3Monate, wurde krankgeschrieben entlassen und erhielt den Rentenantrag zugeschickt. War darauf nicht vorbereitet...jedenfalls werde ich auch alle zwei Jahre befragt.Zur Berentung/Gesundheit wurde und wird immer mein Arzt befragt.
    Wünsche allen einen erträglichen Tag! Sol
     
  9. ChrisMa

    ChrisMa Registrierter Benutzer

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    Berentung wegen Fibro

    Hallo, ich bin ganz neu hier und möchte kurz zu diesem Thema Stellung nehmen, da ich noch für ein paar Stunden das Haus verlasse.

    Ich habe mein Renten-Klagverfahren wegen Fibro vor dem Sozialgericht in Lüneburg nicht durchbekommen.
    Es sind 4 Gutachten erstellt worden, abhängig war das Ganze von dem
    Gutachten einer Neurologin. Erst bei schwerer Depression hätte ich Erfolg gehabt. Das habe ich nicht verstanden. Meine Polyarthrose und meine schlimmen Gelenkschmerzen habe ich seit 1991. Einen Din-A-4 Order voller Arztberichte, und es hat für die Rente nicht gereicht. GdB habe ich 50 %. Die Bewilligung ist aber schon wieder über zwei Jahre her und mein Krankheitsbild hat sich verschlechtert. Ich habe leider keine private Rechtsschutzversicherung, von daher kann ich mir im Berufungsverfahren keinen Gutachter meiner Wahl nehmen. Ich stehe von einer schwierigen Entscheidung, da die Frist zur Einlegung der Berufung in der kommenden Woche abläuft. Eine private RS ist mir im Moment wegen Arbeitslosengeld II zu teuer. Ich bin auch am verzweifeln in dieser Sache. Mein Rechtsanwalt hat zwar gut formulierte Schriftsätze dem Gericht eingereicht, hat aber alles nichts genutzt.
    Ich schreibe noch einmal ausführlicher zu diesem Thema, da ich mich heute Morgen hier ganz spontan angemeldet habe und ich jetzt gleich mit meinem Hund zum Tierarzt muss.


    Liebe Grüße
    ChrisMa
     
    #9 1. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2006
  10. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Hallo

    Hallo chrisMa , warum läst du dich nicht vom Sozialverband(VdK) vertretten. Es kostet so gut wie nichts wenn du Mitglied bist. Erkundige dich auf jeden Fall mal dort. Ich Klage zur Zeit ja auch . Wann hast du einen Rentenantrag gestellt? Wie lange läuft es schon? Warst du schon zur Reha? Gruß Lilalu
     
  11. ChrisMa

    ChrisMa Registrierter Benutzer

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    Hallo Lilalu,

    schlechte Erfahrungen mit dem Sozialverband (VdK) in Hamburg gemacht.
    Ich hatte eine türkische Rechtsanwältin dort (ich habe nichts gegen Türken, bitte nicht falsch verstehen), die mir gleich zu Beginn unseres Gesprächs zu verstehen gab, dass eine Renteneinreichung bei Fibro keine
    Aussicht auf Erfolg verspricht. Sie hatte in so einem Katalog nachgeschlagen.
    Ich glaube, die war von den Rentenversicherungsträgern bezahlt worden für ihre negativen Auskünfte. [​IMG] Meine Meinung!

    Beim einem negativen Ausgang des Klagverfahrens wäre ich dann noch mehr am Boden zerstört, sagte sie mir schon damals. Es gab zwischen ihr und mir ein Wortgefecht hinsichtlich der Frage, auf welcher Seite sie denn nun stünde und war von dem Zeitpunkt an weg vom VdK.
    Weiß allerdings nicht, wie die anderen Ortsverbände sind. Kann sein, dass ich an eine nicht so kompetente Anwältin geraten bin. Für das jetzige Klagverfahren hatte ich PKH.



    Liebe Grüße

    ChrisMa
     
    #11 1. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2006
  12. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Hallo christaM

    Hallo, ich muß mal ganz dumm fragen was ist PKH(mir fällt grad nichts dazu ein) Meine Fragen hast du leider auch nicht beantwortet:( Hätte mich schon interessiert wie lange alles bei dir schon dauert. Wechsel doch einfach die Anwältin in Verband, meistens sind da noch mehrere, oder geh in einenanderen Ort. Das Fibro nicht anerkannt wird ist totaler Blödsinn! Gruß Lilalu
     
  13. ChrisMa

    ChrisMa Registrierter Benutzer

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    Hi Lilalu,

    PKH = Prozeßkostenhilfe
    Rentenverfahren lief mit Widerspruch bei der BfA und Klagverfahren vor dem Sozialgericht ca. 2 Jahre.
    Wie bereits weiter oben erwähnt, bin ich jetzt von einem Rechtsanwalt
    meiner Wahl vertreten worden.
    Fibro wird als Krankheit schon anerkannt, reicht aber nicht unbedingt aus, um Rente zu bekommen. Meistens muss man noch ein weiteres Leiden
    haben. Versuch dein Glück, wir sprechen uns dann mal wieder, wenn du deine Rente durchbekommen hast. Ich wünsche Dir viel Glück und Ausdauer dabei. Evtl. hast du bei den Gutachtern ja mehr Chancen, die Rente gleich auf Anhieb zu bekommen!

    Übrigens nur so am Rande, ich bin von Beruf RA-Gehilfin und habe über 20 Jahre beim Anwalt gearbeitet, da kennt man sich in der Materie schon sehr gut aus.

    Liebe Grüße
    ChrisMa
     
  14. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Wir warten ab, nützt ja nichts

    Hallo chrsMa, ich habe ja zum Fibro noch CPA. Ich muß in meinem Beruf (Kindergärtnerin) viel mit den Händen machen. Einige Zeit hatte ich sogar Kinder unter 2 jahren zu betreuen. Die Verantwortung kann doch heute gar keiner mehr übernehmen. Mich kann man nicht mit einem Tilidin-Kopf oder anderen starken Mitteln, die ich nehme, auf Kleinkinder los lassen. Man ist ja ganz schön beeinträchtigt und die Reaktio ist nicht mehr so wie sie in solch einem Beruf sein muß. Deshalb und weil ich nicht mehr konnte bin ich auch aus meinem Beruf rausgegangen. Dh. nach der Reha bin ich arbeitslos geworden. Eine Bekannte, deren Schwägerin, hat sehr stark Fiboe, kann kaum Treppen steigen und hat wahnsinnig starke Scherzen. Sie hat man erst einmal 5Jahre berenten. Und du mußt Ärzte haben die es beführworten. Na dann warten wir ab. Mich würde noch interessieren wo du wohnst. Gruß Lilalu
     
  15. anko

    anko Neues Mitglied

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    Vdk

    Hallo ChrisMa,

    ich war in Hamburg bei der Zentrale des VDK's. S- Hammerbrook.

    Dort sitzt der Leiter der Rechtsabteilung, Hr. Dräger. Der hat die Widersprüche für mich und meinen Sohn beim Versorgungsamt (inkl. Klageeinreichng) durchgeboxt. Allerdings musste ich ihm auch erst klar machen, dass auch Kinder schon ziemlich stark rheuma haben können).

    Ansonsten gibt ja auch den SVO oder so ähnlich.

    Mir hat man damals nur gesagt, ich solle auch alle Fälle gleich in die Hauptstellen gehen, da auf den AUßenstellen die Leute oft keine AHnung hätten.

    Ich wünsche dir noch viel Glück

    anko

    anko
     
  16. ChrisMa

    ChrisMa Registrierter Benutzer

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    Hallo Lilalu,

    ich kann das alles gut nachvollziehen. Ich leide zurzeit auch wieder unter starken Schmerzen und nehme jetzt folgende Medikamente ein:

    Amitriptylin-neuraxpharm (Tropfen)
    Ibu KD 600 mg
    Diclo-Divido
    Tetrazepam HEXAL
    Novamin-Lichtenstein (Tropfen)

    (aber nicht alle Medikamente auf einmal, sondern abwechselnd, je nach Bedarf)

    Ich hatte sehr gute Ärzte sowie einen Krankenhausbericht. Trotzdem kam ich an einer Gutachterin mit dem Namen Braun aus Altona nicht vorbei. Ich hätte noch ordentlich eine an der Klatsche haben müssen, um meine Rente zu bekommen. Obwohl Fibro nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Depression steht. Man findet ja hier genug Literatur drüber.
    Wegen dieser Frau Dr. Braun habe ich die Rente nicht durchbekommen. Ich möchte das jetzt aber hier nicht alles öffentlich darstellen.
    In das Berufungsverfahren werde ich wahrscheinlich nicht gehen, sondern in ein paar Monaten einen erneuten Rentenantrag stellen. Dann nehme ich mir einen anderen Rechtsbeistand und werde neue Arztberichte einreichen.
    Ich leide seit 1991 an dieser schrecklichen Krankheit, die in den Augen der Sozialgerichte kaum Beachtung findet.

    So genug gejammert. Das Leben geht ja irgendwie weiter.

    Ich wünsche dir ein schönes Pfingstfest.

    Ach fast vergessen, ich wohne an der Landesgrenze zu Hamburg, ist noch Niedersachsen.

    Liebe Grüße
    ChrisMa
     
  17. ChrisMa

    ChrisMa Registrierter Benutzer

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    Hallo anko,

    und genau den VDK meine ich, jetzt aber nicht den Herrn Dräger, bei dem ich nur einmal persönlich war. Ich war bei dieser weiter oben bereits erwähnten unkompetenten Rechtsanwältin. Möchte ihren Namen jetzt aber nicht nennen.

    Ist jetzt aber auch bereits über 2 Jahre, dass ich da war. Ich fand schon die Dame am Empfang äußerst unfreundlich.

    Mein jetziger Rechtsanwalt hat aber genauso wenig erreicht.
    Ich werde mich gleich mal auf der Webseite des Sozialverbandes informieren.

    Auch Dir wünsche ich ein schönes Pfingstfest.

    Liebe Grüße
    ChrisMa
     
    #17 2. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juni 2006