Rente abgelehnt, wie jetzt vorgehen?

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von malchatun, 17. Mai 2018.

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  1. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Ich habe meinen Ärzten zugesagt, dass ich ihnen das bezahle. Aber nur die Psychotherapeutin ist darauf eingegangen, und sie hat ja ihr Geld bekommen von mir. Mein Rheumaarzt hat mir sehr verspätet doch noch etwas gegeben, aber es ist ein normaler Arztbrief, den ich nach jedem Besuch bekomme.

    Ich denke nicht, dass es denen ums Geld geht.
    Mein Eindruck ist, die Fachärzte fühlen sich einfach nicht zuständig für meine sozialen Belange. Der Rheumaarzt sagte mir gleich, er gibt keine Einschätzung, inwieweit ich noch arbeitsfähig bin. Der weiß nicht mal wirklich was ich arbeite. Meine Hausärztin macht das auch nicht. Sie fühlt sich für die Behandlung meiner Erkrankung nicht zuständig, sie hat auch keinerlei Erfahrung mit meiner seltenen Erkrankung. Ich werde hauptsächlich im Vaskulitiszentrum von behandelt. Meine Hausärztin meinte, sie kennt sich zu wenig aus. Was ich eigentlich nicht verstehe, denn solange ich Krankengeld bekommen hab, hat sie mir die AU-Bescheinigungen problemlos ausgefüllt.
     
  2. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    So, die Praxis hatte letzte Woche noch Urlaub, deswegen hab ich dort niemanden erreicht. Hab gerade nochmals angerufen und konnte meinen Termin auf Anfang September verschieben. Das war überhaupt kein Problem.

    Mal wieder hab ich mich völlig umsonst aufgeregt und mir Sorgen gemacht. Wann lerne ich endlich, ruhiger, gelassener und zuversichtlicher zu sein? Aber es wird eher immer schlimmer!! :(

    Danke für euren Zuspruch!!
     
    Michaela79 und Ducky gefällt das.
  3. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    wir sind aus dem Urlaub zurück, es war so schön und erholsam, aber, kaum zu Hause, holt mich der Alltag mit all seinen Problemen wieder ein. In einer knappen Woche habe ich den Termin fürs psychiatrische Gutachten. Ich habe richtig Bammel davor und kann kaum an etwas anderes denken. Ich mache mich mal wieder schon vorher fertig. Zumal mein erstes Gutachten beim Rheumatologen äußerst unangenehm verlief.

    Kann mir denn jemand von so einem psychiatrischen Gutachten berichten? Wie läuft so etwas ab? Worauf muss ich mich eventuell einstellen? Kann ich mich irgendwie vorbereiten?

    Viele Grüße!
     
  4. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    will mich mal wieder melden, leider mit keinen guten Nachrichten. Ich hatte ja der Nicht-Bewilligung der vollen Erwerbsminderungsrente widersprochen, wurde zu einem weiteren, dieses Mal psychiatrischen Gutachten geschickt, welches ich in gruseliger Erinnerung habe. Der Gutachter hat mich nicht schlecht behandelt, hat gar nicht viel gemacht und gefragt, es war relativ kurz. Aber ich bin fast gestorben vor Angst. Wenn mich mein Lebensgefährte nicht an der Hand da hin geführt hätte, ich wüsste nicht, wie ich das geschafft hätte. Ich will das echt nicht noch mal erleben. Ich kann sowas irgendwie gar nicht mehr aushalten.

    Heute kam nun die weitere Ablehnung, die Rente wird mir nicht bewilligt. Es lägen keine Gründe vor, und ich sei für den allgemeinen Arbeitsmarkt... usw.
    Ich kann noch gar nicht klar denken. Am Montag wollen wir uns einen Termin bei meiner Anwältin holen für die Klage vorm Sozialgericht. Ich darf gar nicht daran denken, wie lange das nun wieder dauern wird, und was ich tu, wenn das auch keinen Erfolg hat. Inzwischen bin ich fast 56, seit 4 Jahren aus meinem Beruf raus und fühle mich nach wie vor nicht in der Lage, regelmäßig arbeiten zu gehen. Ich will jetzt nicht alles aufzählen, aber in den letzten Monaten hätte ich auch wieder sehr viele Ausfälle gehabt im Job einschließlich den gesamten November nach einer HNO-OP. Meine eigentliche Erkrankung ist natürlich laut Blutwerten nicht aktiv, aber ich fühle mich nicht so und komme mir total bescheuert vor.
    Was habe ich eigentlich für Chancen vor Gericht?
    Muss ich da persönlich mich irgendwie verteidigen oder macht das dann meine Anwältin?

    Viele Grüße
    Katrin
     
  5. general

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    kommt drauf an was du hast, wie deine einschränkungen derweil sind. erst dann lassen sich halbwegs konkrete hilfetsellungen geben.
     
  6. malchatun

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    Schau mal in mein Eingangsposting, da habe ich es zusammengefasst.
     
  7. general

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    Ist das hypereosinophyle syndrom mit der egpa gleich zu setzen? Sorry bin unterwegs und schreibe vom handy..
     
  8. malchatun

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    egpa sagt mir leider nichts.
    Bis vor einem Jahr war die Diagnose Churg-Strauss-Syndrom, das wurde korrigiert, ich habe wohl keine Vaskulitis. Die Symptome sind aber dieselben, auch die Therapie.
     
  9. general

    general Registrierter Benutzer

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    das meinte ich mit egpa ;-)
     
  10. general

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    schick mir eine pn :D

    helfe dir gerne!
     
  11. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    General, die Diagnose würde doch verworfen?
     
  12. general

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    habe ich gelesen.. und nun?
     
  13. Ducky

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    Warum jmd mit etwas voll Bomben was ihm gerade herzlich wenig bringt.
    Aber musst du wissen
     
  14. malchatun

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    Ihr Lieben, es geht mir jetzt nicht um meine Diagnose, sondern darum, dass mein Widerspruch von der DRV abgeschmettert wurde! Was sagt denn eine Diagnose? Der eine ist mit HES noch arbeitsfähig, der andere schafft es nicht, da ist jeder Fall anders.

    @general, was heißt "und nun"?
     
  15. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Malchatun,

    Einen Rat habe ich leider nicht.
    Wünsche Dir jedoch, dass Du mit der Klage Erfolg hast.
     
  16. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hallo malchatun,
    es soll wirklich nicht provokant klingen, aber ohne Diagnose (wobei ich nicht von Anfang an mitgelesen hab) und "ich fühl mich nicht so" finde ich es schwierig, an eine Rente zu kommen.
    Ich kann Dich aber insofern beruhigen, als dass Deine Anwältin vor Gericht Dein Interesse vertritt. Sie nimmt also für Dich die Angelegenheit in die Hand.
    Viel Glück und Erfolg,
    häsin
     
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  17. general

    general Registrierter Benutzer

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    hallo ducky,

    wen habe ich denn mit was "vollgebombt"?

    also mal ganz ehrlich.. und woher weißt du, was ich wissen muß?


    vielleicht kannst du mir da etwas weiterhelfen?
     
  18. general

    general Registrierter Benutzer

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    hi malchatun,

    für mich heißt das, dass eine evtl. naheliegende diagnose sich nicht bestätigt hat, möglicherweise richtungsweisende befunde vorliegen und nun mögliche differentialdiagnosen eruiert werden sollten. und das meine ich ganz ernst!

    die haltlose formulierung dich "vollbomben" zu wollen weise ich zurück, aber mir scheint es, als wäre eine hinterfragende art von manchen usern hier "besonders derer die eine diagnose haben und sich möglicherweise gerne darauf ausruhen" hier nicht sehr willkommen?

    @Ducky
    vielleicht kannst du ja, "wenn auch ratlos" etwas dazu beitragen, wie jemand ohne diagnose und damit nachweisbare probleme zu seinem "möglichen" recht kommen mag?

    ich werde von daher in zukunft meine meinung und erfahrungen hier nicht mehr preis zu geben!

    gerne stehe ich per PN zur verfügung! gerne auch bei fragen zu diesem thema!
     
    #58 19. Januar 2019 um 20:37 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2019 um 20:49 Uhr
  19. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......
    EGPA ist das aktuell gültige Synonym für das Churg-Strauss-Syndrom (mit oder ohne Vaskulitis) ;)
     
  20. malchatun

    malchatun Registrierter Benutzer

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    Natürlich habe ich eine Diagnose, aber darum gehts mir nicht, die muss jetzt hier nicht erörtert werden! Ich bin in guten ärztlichen Händen, alles gut!
    Mein Thema hier ist die Rente. Aber der nächste Schritt ist ja klar - Termin bei meiner Anwältin besorgen und klagen vorm Sozialgericht. Vielen Dank!
     
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