Remission mit Biologika. Bei wem klappts?

Dieses Thema im Forum "Biologika und niedermolekulare Wirkstoffe" wurde erstellt von Starfish, 11. Februar 2019 um 09:47 Uhr.

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  1. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Heike diese oder eine ähnliche Studie habe ich schon mal gelesen. Und darauf bezog ich mich.
    Wenns stimmt, dann erst auf die Waage, dann zur Blutabnahme.
    Ich bin aber der lebende Beweis, dass es zumindest bei mir nicht stimmt.
    Aber leider weiß ich, wie manche Studien zustande kommen.

    Viele Grüsse und gute Nacht!!!
    Kati
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Es gibt ja noch mehr Beweise falls eine Entzündung vorliegt. Die Studie besagt ja lediglich das der CRP Wert bei Adipositas nicht genügend Aussagekraft hat. Daher kann man das diagnostisch nicht allein am CRP festmachen.
     
  3. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Hallo ihr Lieben,

    Hauptsache schubfrei, oder nicht? Egal, ob das mit oder ohne Medikamente erreicht wird. Es gibt noch den wunderschönen Begriff der "Heilung von Rheuma wird definiert als therapiefreie Remission". Ist das nicht toll?

    Meine seronegative JIA ist sowohl durch Enbrel als auch durch Humira und Simponi zum Stillstand gekommen. Meine Uveitis war jedoch weder von Enbrel noch von Humira begeistert und tat trotzdem, was sie wollte... und ist auch jetzt noch nicht ganz von Simponi überzeugt, da müssen wir noch etwas zuwarten.

    Alles Liebe
    Natascha.
     
  4. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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  5. kukana

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    Ich habe die beiden Vorgänge zusammengefasst. Dann laufen die Antworten nicht doppelt.
     
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  6. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Genial - dankeschön kukana!
    [​IMG]
     
    #26 12. Februar 2019 um 15:06 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2019 um 15:28 Uhr
  7. Starfish

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    @kukana, danke fürs Zusammenführen. dass das mit den zwei Themen nicht de beste Idee war, habe ich erst realisiert, nachdem bei beiden schon Antworten da waren.

    Hast du eine Link zu der Studie mit dem CRP?
    Meine Rheumatologin sollte ja eigentlich wissen, dass die Erhöhung bei mir von der Krankheitsaktivität kommen muss, denn vor Ausbruch der Krankheit waren meine Werte, bei gleichem Gewicht, normal. Davon abgesehen korrelieren meine Schmerzen und die Cortisondosis mit dem CRP.
     
  8. Starfish

    Starfish Neues Mitglied

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    @sisu-natascha Das freut mich für dich, dass du einen Stillstand erreichen konntest, auch wenn die Uveitis noch hartnäckig ist.
    Klar, hauptsache schubfrei. Wenn da nicht meine stetig steigenden Leberwerte wären..... Das macht mir auch Sorgen.
     
  9. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Danke Starfish! Und pass gut auf dein Leberchen auf. Bis zu dreifach erhöhte Werte toleriert meine Rheumatologin, aufpassen muss man aber trotzdem.
     
    #29 12. Februar 2019 um 15:57 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2019 um 16:23 Uhr
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  10. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Starfish Du wirst Dich nicht gegen die "wissenschaftlichen" Erkenntnisse stellen können. Auch wenn Du und ich offenbar nicht ins Raster passen.
    Wenn das Blut nicht aussagekräftig ist, laut Deiner Rheumatologin, dann soll sie jedesmal einen Ultraschall machen (je nachdem, wo man Schmerzen hat, sieht man im Ultraschall ganz ohne Strahlung! die Entzündungen sehr gut). Damit wäre das Thema dann auch vom Tisch... auf Röntgenaufnahmen dagegen sieht man "geringe" Entzündungen meist nicht. Ich gehe zur Rheumatologin immer nur mit der neuesten Ultraschall Aufnahme (sie selbst hat im KH wo sie untersucht kein Gerät!!!). Das spart Zeit und Diskussionen. Denn gegen ein Bild kann nicht einmal mein Gewicht was (ah, natürlich bringe ich nicht den Ultraschall meiner Füße, sondern Hände mit...).

    Liebe Grüsse,
    Kati
    P.S. Da es immer häufiger wird, dass nicht der Patient eine Diagnose bekommt, sondern die Blutwerte... es gibt tatsächlich Ärzte die gucken auf die Blutwerte und sagen dann evtl.: es geht ihnen, so sehe ich, sehr gut... Nein, Herr Doktor, meinen Blutwerten - und nur denen die sie angefordert haben - geht es gut.
    Meine Freundin hatte jahrelang einen alten HA. Wie sie zu ihm mit den Blutanalysen kam - guckte er nie drauf. Er fragte erst: wie geht es ihnen? Was führt sie zu mir? Dann gab es evtl. eine Untersuchung und erst als allerletztes guckte er mal schnell aufs Blut.
    Damals gab es noch Ärzte... und heute gibt es hin und wieder noch solche Exemplare. Wer einen solcher Arzt gefunden hat, sollte sich täglich zweimal beim Herrn bedanken!!!
     
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  11. kukana

    kukana Moderatorin

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    Quelle: Calabro P, Chang DW, Willerson JT, Yeh ET. Release of C-reactive protein in response to inflammatory cytokines by human adipocytes: linking obesity to vascular inflammation. J Am Coll Cardiol 2005; 46: 1112-1113

    Die Studie selbst habe ich nicht entdeckt, aber dein Arzt hat da sicher bessere Möglichkeiten das zu finden in deren Datenbanken
     
  12. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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  13. Starfish

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    @kukana , @O-häsin, danke für eure Info.
    Es geht bei beiden offensichtlich um die gleiche Studie. Ich konnte jetzt nichts finden, dass eindeutig besagt, dass bei Übergewicht grundsätzlich das CRP erhöht ist. Es heist nur, dass Übergewicht einer der Gründe für erhöhtes CRP sein kann.
    Da hat sich meine Rheumatologin eher fein heraus geredet. und das bei einem CRP von 15, schrecklich.
     
  14. Starfish

    Starfish Neues Mitglied

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    @Kati tja, wir sind wohl Seltenheiten. :)
    Wenn man bedenkt, dass meine Rheumatologin selbst die Entzündungen an Zehen und Fingern im Ultraschall nachgewiesen hat und die Folgen leider an den Fingern sogar schon im Röntgen teilweise zu sehen sind, ist es echt völlig unverschämt von ihr, so was zu behaupten. Zumal ich auch noch mit Scherzen vor ihr stehe und sie es nicht einmal für nötig gesehen hat, den DAS28 vollständig auszufüllen.
    Was du über die Ärzte sagst, stimmt. Und mein Hausarzt ist einer von dieser Sorte.
    LG
     
  15. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Starfish ich habe eine seronegative Arthritis und habe mich gegen Biologica entschieden.
    Nach ca. 4 Jahren MTX und 1/2 Jahr Ciclosporin (was gut gewirkt hat- aber für mich unerträgliche NW hatte), lebe ich seit 6 jahren nur mit einer Dosis von ca. 5mg Cortison (zur Zeit 7,5). Es geht mir gut, bin aber nicht in Remission. Ich habe ohne Basistherapien weniger Nebenwirkungen, kann wieder gut arbeiten, mein Leben geniessen, und die Dosis Cortison ist weit geringer als unter MTX /Ciclosporin.

    Es gibt viele Wege. Lass Dich gut beraten und such Dir einen Arzt mit dem Du kannst!
    Ich drück Dir die Daumen!

    Kati
     
  16. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    So sehe ich das auch.
    Ob es weitere, bestätigende Studien gibt, bliebe auch zu fragen.
     
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  17. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Das ist nicht egal Natascha, die Medikamente wirken auf den ganzen Körper und alle Organe ein und hinterlassen ihre Spuren, die manchmal erst nach Jahren bemerkbar sind.
     
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  18. Starfish

    Starfish Neues Mitglied

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    @Mara1963 , da stimme ich dir grundsätzlich zu. Das Optimum wäre natürlich die medikamentenfreie Remission. Ich könnte jedesmal heulen, wenn ich meine Leberwerte sehe, und ich frage mich, wie lange meine Leber das mit macht. Und dann kommt wieder ein Schub, diese höllische Schmerzen, und ich kann meiner kleinen Tochter noch nicht mal morgens die Haare bürsten, geschweige denn mit ihr und den Hunden einen Spaziergang machen.....und dann wird das mit den Medikamenten besser.... Eine echte Zwickmühle.
     
  19. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Wer wünscht sich das nicht, Remission ohne Medikamente. Bei meiner älteren Tochter hat es leider bisher nicht geklappt, obwohl sie sich gut ernährt. Absetzen vom MTX wurde mit einem schon geschädigten Kiefer bestraft. Als dieser sich entzündete, bekam sie schnell noch Erelzi dazu und auf Grund nicht ausreichender Wirkung dann Humira. Dann ging die Entzündung endlich weg. Bei meiner jüngeren Tochter wird demnächst auch versucht, MTX auszuschleichen. Hoffentlich klappt es.
    Ich würde meinen Kindern gerne diese Medikamente aus Angst vor schlechten Auswirkungen auf den Körper ersparen. Sie haben definitiv Einschränkungen (Nebenwirkungen) mit den Medis. Aber ohne leider die größeren... So sind sie zumindest öfter schmerzfrei.
     
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  20. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Bei Kindern ist es besonders kompliziert, da sie ihr ganzes Leben noch vor sich haben. Ich würde hier auf jeden Fall einen Naturmediziner hinzuziehen; einen studierten Arzt meine ich, nicht etwa einen Heilpraktiker, wobei es auch hier wahrscheinlich gute gibt.

    Alles Gute für deine beiden Töchter Tinchen
    wüscht Mara
     
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