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Remicade hilft nicht mehr

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von Oldchecker, 21. September 2014.

  1. Oldchecker

    Oldchecker Neues Mitglied

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    Hallo, Leute,
    ich bin hier neu, deshalb ggf. sorry, falls mir nicht aufgefallen sein sollte, dass es einen Thread mit diesem oder einem ähnlichen Titel schon gibt!
    Ich bin seit Jahrzehnten Bechti und bekomme seit nunmehr 13 Jahren im Abstand von 9 - 10 Wochen jeweils 20 mg Remicade infusiert. Seit Monaten habe ich bereits bemerkt, dass die Wirkung schleichend nachlässt. Seit etwa 4 Wochen sind meine Schmerzen, die ich gehofft hatte hinter mir zu haben, wieder voll entbrannt - mit all den Begleiterscheinungen wie mangelnder Schlaf etc. Mein Rheumatologe hat darauf reagiert, indem er die Dosis auf 400 mg heraufgesetzt und auch die Zeitspanne verkürzt hat. Leider bislang ohne jeglichen Erfolg. Ich nehme inzwischen Acemetacin (180 mg täglich), aber eben auch ohne richtigen Erfolg. Ich habe den Rheumatologen angesprochen, ob nicht zusätzlich Cortison zumindest eine Zeitlang helfen könnte? Das hat er völlig abgelehnt. Mein Zahnarzt (der auch anderweitig medizinisch sehr interessiert ist) hat mir geraten, den Rheumatologen auf eine zusätzliche Einnahme von Methotrexat anzusprechen.
    Wie auch immer, es muss etwas passieren. Die Situation - da sage ich hier vermutlich niemand etwas Neues - macht einem mit der Zeit kirre.
    Gibt es im Forum Menschen, die etwas ähnliches hinter sich haben und mir den einen oder anderen Rat geben können? Ich bin für jede Antwort dankbar!!!!!
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Oldchecker

    Wenn Du 20 mg (ich vermute, es ist ein Schreibfehler??) alle 9-10 Wochen erhalten würdest, wäre ich eher verwundert über 13 Jahre Wirksamkeit ;)

    Im Ernst: die Dosis liegt normalerweise bei 5 mg plus je kg Körpergewicht, das bedeutet bei 40 kg 200 und bei 80 mg 400 mg oder mehr Remicade.
    Die Abstände von 9-10 Wochen sind lang und können deutlich kürzer gestaltet werden.
    Vielleicht liegt da die naheliegende Lösung des Problems, alles Gute dafür!

    Grüße, Frau Meier :)
     
  3. Oldchecker

    Oldchecker Neues Mitglied

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    Remicadedosis

    Vielen Dank Frau Meier, das war natürlich ein Fehler: In der Tat waren es 200 mg pro Infusion und jetzt 400 mg. Ich habe allerdings in den vergangenen drei Wochen erst 300 mg bekommen und in einer zweiten Sitzung weitere 200 mg - ohne jegliche Verbesserung. Im Gegenteil, es wird eher täglich schlimmer. Haben Sie vielleicht zum Thema Cortison ebenfalls eine Anmerkung?
     
  4. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Oldchecker

    Oh, bitte kein SIE, ich bin ein DU :D
    Zum Cortison: nö, wie könnte ich dazu ohne Informationen etwas sagen?
    Außer vielleicht, dass Cortison bei Bechterew an der Wirbelsäule nichts bringt.....ist das möglicherweise der Hintergrund bei der Haltung des Rheumatologen?
     
  5. Oldchecker

    Oldchecker Neues Mitglied

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    Virtuosin

    Gerne, also du Frau Meier, ich bin einer der Bechtis, bei dem die Wirbelsäule fast nicht befallen ist, stattdessen die oberen und unteren Extremitäten. Ich lese in Beiträgen ( auch von Fachleuten), dass Cortison zusätzlich gegeben werden soll, wenn es darum geht unter anderem die Nieren vor allzu viel Antirheumatika zu schützen. In meinem Fall würde ich das Cortison als Ersatz dafür nehmen. Cortison hat nur übrigens vor Remicade auch schon als Ersatz für nicht wirkendes Antirheumatika geholfen!!
     
  6. Oldchecker

    Oldchecker Neues Mitglied

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    Cortison

    ....hallo, Frau Meier, die Überschrift in meinem letzten Beitrag war natürlich Quatsch und dem rechthaberischen Rechtschreibprogramm meines Smartphones geschuldet, das aus Cortison einfach mal schnell Virtuosin gemacht hat!!
     
  7. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Oldchecker

    Hast Du ein Smartphone für Überflieger?? :D
     
  8. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hi Oldchecker,

    ich bin Bechti mit starken WS Beschwerden. Ich nehme Remicade seit 14 Jahren ( 400mg alle 6-8 Wochen) mit gutem Erfolg. Ganz wichtig wäre zu überprüfen, ob Du Antikörper gebildet hast- dann könntest Du soviel Remi nehmen wie Du willst... Bei anderen Erkrankungen darf Remi nur in Kombination mit MTX gegeben werden um eine Antikörperbildnug zu verhindern.

    Zu Cortison kann ich Dir leider nichts sagen, da ich es mir nicht geholfen hat.

    Alles Gute
    Jürgen
     
  9. Oldchecker

    Oldchecker Neues Mitglied

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    Antikörper

    Hallo, Jürgen,
    vielen Dank für deine Antwort. An Antikörper hat mein Rheumatologe auch schon gedacht, seltsamerweise steht diese Untersuchung aber nicht ganz oben auf seiner Liste. Er geht davon aus, das wenn das CRP nicht wesentlich erhöht ist, das Remicade noch wirkt und will nun auf eine mechanische Ursache (Bandscheiben etc.) untersuchen lassen, was wiederum mein Hausarzt völlig ausschließt. Es ist schon seltsam, dass Ärzte so häufig nicht aufs Naheliegende kommen.