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Reha und Dauerverordnung abgelehnt, was tun?

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von wurzel, 12. Juni 2012.

  1. wurzel

    wurzel Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich habe nun schon seit dem Frühjahr mit der Krankenkasse und der Rentenversicherung zu tun. Habe seit 2000 eine Wegener Granulomatose und seit etwa 2005 kaputten Rücken. Also die Wirbel sind HWS und BWS total verschlissen was zu sehr schmerzhaften Verspannungen führt. Gymnastik kann ich nict machen, da nach meinem dritten Wegener Schub die körperliche Belastbarkeit gleich null ist. Abhilfe schafft hier regelmäßige manuelle KG. Nun habe ich bei der KK einen Antrag auf eine Dauerverordnung gestellt, da ich mit den Verordnungen vom Arzt immer Probleme habe die zu bekommen, da ich schon weit außerhalb des Regelfalles bin. Diese wurde von der KK 2x mal abgelehnt mit der Begründung, dass der Arzt ja weiterhin Verordnungen außerhalb des Regelfalles ausgeben kann. Der Arzt gibt mir aber keine , da er sagt sonst hat er Probleme mit der Kasse. Ich als Patient stehe nun mit den Schmerzen und ohne Rezept da. Auf Dauer selber zahlen geht auch nicht.
    Dasselbe mit der Rentenversicherung. Habe einen Antrag auf Reha gestellt, wurde abgelehnt da ich ja erst 2010 war und ich nur eine genehmigt bekomme wenn wichtige Gründe vorliegen. Hab dort auch EInspruch eingelegt mit neuen Attesten, aber wieder abgelehnt. Wahrscheinlich war ich zu wenig krank, obwohl ich schon Firmenintern den Arbeitsplatz gewechselt habe um besser über den Tag zu kommen.
    Was habe ich ausser dem Sozialgericht noch für Möglichkeiten? Arzt wechseln?
    Gruß
    wurzel
     
  2. Bine 1971

    Bine 1971 Neues Mitglied

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    Hi,
    ja Arzt wechseln wäre schon mal eine Möglichkeit...
    Ich bin bei einem intern. Rheumatologen und der schreibt und schreibt und schreibt.
    Ich hatte mal bei der KK angefragt, wegen einer Dauerverordnung. Trotzdem muss der Doc weiter die Rezepte ausfüllen, da haben wir uns gegen den Verwaltungsaufwand der Genehmigung einer Dauerverordnung entschieden.
    Die Rheuma Docs können ganz schön aufschreiben, will der nicht??
    Ich bekomme seit 11 Jahren meine Verordnungen durchgehend und hatte noch nie mit meinem Rheuma Doc Probleme:)zum Glück.
    Ich wünsche dir, das du einen Weg findest.

    Zur Reha: Ich bin berentet, auf Grund meines Alters aber zur Zeit noch immer wieder auf Zeit. Hätte schon lange wieder in Kur/Reha gemusst, aber die Antwort der RV: Da sie dem Arbeitsleben eh nicht mehr zur Verfügung stehen werden, müssen wir von einer solchen Maßnahme Abstand nehmen!
    Toll, seinen Zustand evtl. auf einem Level halten ist nicht nötig.
    Krank sein ist halt SCH...
    Wenn du aber noch im Arbeitsleben stehst, leg immer Widerspruch ein. Ich weiß, das kostet Kraft, aber such dir (vielleicht hast du ja auch schon) gute Ärzte, die dich begleiten.
    Wenn du RS versichert bist, geh bis vors Gericht. Die ganzen Institutionen hoffen immer, das die Leute aufgeben. Wir müssen - leider - viel mehr kämpfen.
    Gibt nicht auf.
    Viel Glück
    LG
    Bine
     
  3. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Wurzel!
    Das mit der Dauerverordnung hat bei mir auch nicht geklappt. Ich habe allerdings keine Probleme mit dem KG-Rezept

    Was heißt weit außerhalb des Regelfalls?

    Entweder man ist ein Regelfall, dann gibt es genaue Vorgaben oder man ist außerhalb des Regelfalles und dann gibt es keine Vorgaben mehr sondern es liegt ausschließlich am Arzt, ob und wieviel er verordnet.

    Diese Aussage dürfte nicht ganz der Wahrheit entsprechen, da die KK ihm da keine Schwierigkeiten macht, schon eher die kassenärztliche Vereinigung.
    Allerdings bin ich der Meinung, daß es bei deinen Diagnosen durchaus zu begründen ist, daß Du Rezepte außerhalb des Regelfalles bekommst und zwar fortlaufend, er muß u.U. begründen.

    Du hast doch sicher auch einen Orthopäden und einen Rheumatologen? Wenn Du dir die Rezepte abwechselnd bei den Fachärzten holst, dann ist einer nicht so stark belastet, vielleicht wäre das eine Möglichkeit.
    Ansonsten bleibt dir nur der Arztwechsel, aber da weißt Du im voraus auch nicht, ob es bei dem Neuen anderst aussieht.

    Was die Reha betrifft, da wäre es halt wichtig, daß die Ärzte dazuschreiben, was Du alles an amb. Therapien die letzte Zeit gemacht hast und daß dein Zustand sich trotzdem verschlechtert und deine weitere Arbeitsfähigkeit stark gefährdet ist.
    Es ist tatsächlich nicht immer von Vorteil, wenn man sich zur Arbeit schleppt, natürlich sieht man keinen Grund für eine Reha, wenn jemand nie krank ist.
    Das betrifft jetzt aber nur die Reha, der Arbeitgeber sieht es natürlich anderst.

    Wenn Du einen Rechtsschutz hast oder Mitglied bei einem Sozialverband bist, dann kannst Du dich dort beraten lassen und der Schriftverkehr wird dann übernommen.
    Leider ist es jetzt fast schon normal, daß eine Reha nicht sofort durchgeht und da sie bei dir vorzeitig erfolgen soll, ist es besonders schwierig.
    Das geht soviel ich weiß nur, wenn es sich um eine neue Erkrankung handelt.

    Du solltest über einen Akutaufenthalt in einer Rheumaklinik nachdenken, da ist die KK der Kostenträger und das muß man auch nicht beantragen, sondern man bekommt vom ARzt eine Verordnung für den Krankenhausaufenthalt und setzt sich dann mit der Rheumaklinik in Verbindung, wegen einem Termin.

    Viel Glück!
     
  4. ursula1953

    ursula1953 Mitglied

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    dauerverordnung

    auch bei mir hat die krankenkasse ,mir 2 mal die ablehnung geschickt,nun gehe ich gerichtlich,mit dem sozialverband,dagegen an,die sind nach den rehabericht gegangen,bin arbeitsfähig entlassen worden,mit rheumaschub ,ohne basismedikament und kaputten knie,die reha hat mir mehr geschadet,als geholfen,das hatte ich dem chefarzt auch gesagt,dieser ist auf meine probleme nicht eingegangen,hat keine unterlagen angesehen,trotz hinweis von mir,das meine krankheiten und probleme alle drin stehen,nun muß ich mit der kk kämpfen ,um wieder auf dem damm zu kommen,ich kämpfe weiter,was bleibt mir den anderes über?lg