Hallo!
Ich hatte diese Seite erst kurz vor Antritt einer Reha gefunden.
Ich habe seit geraumer Zeit starke Schmerzen und weitere Symptome, die zunächst von meinem Arzt in den somatoformen Bereich eingeordnet wurden. Schmerzmittel wie auch PT halfen nicht wirklich.
Nach der Reha in einer Klinik für Psychosomatik hat sich mein Zustand nicht gebessert, sondern stetig verschlechtert. Der Mediziner meinte zum Abschluß, ich solle auf Rheuma untersucht werden, der Psychotherapeut meinte, die Sachlage, daß die Schmerzen trotz verordneter Psychopharmaka (drei versch. Mittel während der Reha) immer stärker geworden wären, sei dem psychosmatischen Ursprung zuzuweisen. Neue Symptome wurden nicht untersucht, sondern automatisch auch dort eingeordnet. Mache mir Gedanken, weil ich seit Wochen kribbelnde Hände und Füsse, taube Stellen am Körper und sehr oft hämmernde Kopfschmerzen einseitig habe.
Okay... ich weiß nichts mehr. Schlucke derzeit Opipramol, mit derben Nebenwirkungen, einfach in der Hoffnung, daß doch irgendetwas wirkt. Standard-Schmerzmittel wie Ibuprophen oder Paracetamol wirken nicht, machen hochdosiert einfach nur müde bzw. ich war wie ausgeschaltet.
Nun habe ich die Klinik nach mehr als 8 Wochen verlassen (planmäßig). Die Reha ist beendet. Ich bin arbeitsfähig mit der Diagnose somatoforme Schmerzstörung entlassen. Es wird dringend weitere Therapie empfohlen werden, IRENA ist beantragt. Um ehrlich zu sein, ich fühle mich ausgebootet. Der Aufenthalt hat in keiner Weise Besserung gebracht, ich bin kränker als zuvor (damals konnte ich wenigstens noch zeitweise einigermaßen zügig gehen, inzwischen schmerzen meine Beine wie der Rest noch mehr schmerzt), in einem Vortrag teilte die Leitung mit, daß Arbeitsuchende automatisch nach dem Aufenthalt als arbeitsfähig entlassen werden. Heißt das, daß der Krankheitswert vor der Reha in Frage gestellt werden kann? Die Behandlung vor Ort war alles andere als profund. Es ist einiges schief gegangen und versäumt worden, man stütze sich auf die psychosomatische Seite und wies körperliches bis kurz vor Abreise von der Hand.
Ich weiß nicht, was ich machen soll? Meine ganzen Hoffungen, endlich von den Schmerzen erläöst zu werden, sind dahin. Damitbekomme ich natürlich einen nicht grade förderlichen Tunnelblick hinsichtlich meiner gesamten Zukunft... Einfach alles bescheiden, harmlos ausgedrückt. Ich hab echt das Gefühl, ich habe kein Recht mehr, auf der Welt zu sein bzw nur mit dieser Strafe in einem Körper zu stecken, der das unerträglich macht.
Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, mit dieser Konstitution zu arbeiten, der Alltag mit Kind schafft mich schon vollends und ist nur mit Unterstützung zu schaffen. Vielleicht sehe ich auch alles zu schwarz, keine Ahnung, hab Bammel, mich aufzureiben. wenn ich schon den Alltag so nicht schaffe, was ist dann unter dem ständigen Druck in Zukunft.... kann gar nicht beschreiben, was mir im Kopf herumgeht.
Was ist mit der Diagnose? Wie kann ein Diagnosenwechsel begründet werden, wenn dies nicht durch Untersuchungen belegt wird? Dürfte zumindest nicht, nachdem was alles nicht getan wurde... habe den Mediziner maximal eine halbe Stunde in der ganzen Zeit gesprochen. "Rein, Medikament wirkt nicht bzw Nebenwirkungen klingen nicht ab, neues Medikament, Tschüss."
Mit traurigen Grüssen Korn, danke fürs Zulesen
Ich hatte diese Seite erst kurz vor Antritt einer Reha gefunden.
Ich habe seit geraumer Zeit starke Schmerzen und weitere Symptome, die zunächst von meinem Arzt in den somatoformen Bereich eingeordnet wurden. Schmerzmittel wie auch PT halfen nicht wirklich.
Nach der Reha in einer Klinik für Psychosomatik hat sich mein Zustand nicht gebessert, sondern stetig verschlechtert. Der Mediziner meinte zum Abschluß, ich solle auf Rheuma untersucht werden, der Psychotherapeut meinte, die Sachlage, daß die Schmerzen trotz verordneter Psychopharmaka (drei versch. Mittel während der Reha) immer stärker geworden wären, sei dem psychosmatischen Ursprung zuzuweisen. Neue Symptome wurden nicht untersucht, sondern automatisch auch dort eingeordnet. Mache mir Gedanken, weil ich seit Wochen kribbelnde Hände und Füsse, taube Stellen am Körper und sehr oft hämmernde Kopfschmerzen einseitig habe.
Okay... ich weiß nichts mehr. Schlucke derzeit Opipramol, mit derben Nebenwirkungen, einfach in der Hoffnung, daß doch irgendetwas wirkt. Standard-Schmerzmittel wie Ibuprophen oder Paracetamol wirken nicht, machen hochdosiert einfach nur müde bzw. ich war wie ausgeschaltet.
Nun habe ich die Klinik nach mehr als 8 Wochen verlassen (planmäßig). Die Reha ist beendet. Ich bin arbeitsfähig mit der Diagnose somatoforme Schmerzstörung entlassen. Es wird dringend weitere Therapie empfohlen werden, IRENA ist beantragt. Um ehrlich zu sein, ich fühle mich ausgebootet. Der Aufenthalt hat in keiner Weise Besserung gebracht, ich bin kränker als zuvor (damals konnte ich wenigstens noch zeitweise einigermaßen zügig gehen, inzwischen schmerzen meine Beine wie der Rest noch mehr schmerzt), in einem Vortrag teilte die Leitung mit, daß Arbeitsuchende automatisch nach dem Aufenthalt als arbeitsfähig entlassen werden. Heißt das, daß der Krankheitswert vor der Reha in Frage gestellt werden kann? Die Behandlung vor Ort war alles andere als profund. Es ist einiges schief gegangen und versäumt worden, man stütze sich auf die psychosomatische Seite und wies körperliches bis kurz vor Abreise von der Hand.
Ich weiß nicht, was ich machen soll? Meine ganzen Hoffungen, endlich von den Schmerzen erläöst zu werden, sind dahin. Damitbekomme ich natürlich einen nicht grade förderlichen Tunnelblick hinsichtlich meiner gesamten Zukunft... Einfach alles bescheiden, harmlos ausgedrückt. Ich hab echt das Gefühl, ich habe kein Recht mehr, auf der Welt zu sein bzw nur mit dieser Strafe in einem Körper zu stecken, der das unerträglich macht.
Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, mit dieser Konstitution zu arbeiten, der Alltag mit Kind schafft mich schon vollends und ist nur mit Unterstützung zu schaffen. Vielleicht sehe ich auch alles zu schwarz, keine Ahnung, hab Bammel, mich aufzureiben. wenn ich schon den Alltag so nicht schaffe, was ist dann unter dem ständigen Druck in Zukunft.... kann gar nicht beschreiben, was mir im Kopf herumgeht.
Was ist mit der Diagnose? Wie kann ein Diagnosenwechsel begründet werden, wenn dies nicht durch Untersuchungen belegt wird? Dürfte zumindest nicht, nachdem was alles nicht getan wurde... habe den Mediziner maximal eine halbe Stunde in der ganzen Zeit gesprochen. "Rein, Medikament wirkt nicht bzw Nebenwirkungen klingen nicht ab, neues Medikament, Tschüss."
Mit traurigen Grüssen Korn, danke fürs Zulesen