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Reduzierung meiner wöchentlichen Arbeitszeit

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von lumpi64, 1. Juli 2015.

  1. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Hallo allerseits,

    ich habe eben meinem Chef mitgeteilt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen meine Arbeitsszeit reduzieren möchte. Und zwar von 30 Std. auf 26 Stunden/Woche. Sollte ich meine Kollegin vertreten müssen bleibe ich natürlich länger. Ich habe vor knapp 10 Jahren hier mit 20 Std./Woche angefangen und aufgrund der ewigen Krankheitstage meiner inzwischen berenteten Ex-Kollegin auf 30 Std. erhöht. Damals wusste ich natürlich noch nix von der PsA. Inzwischen schreitet die PsA leider fröhlich fort und ich kann einfach nicht mehr stundenlang sitzen oder schreiben bzw. ist meine Konzentration relativ früh am Ende.

    Jetzt stellt sich mein Chef quer und sagt, ich bräuchte ein ärztliches Attest. Hab allerdings im Vorfeld mit der Personalabteilung gesprochen und die haben mir gesagt, dass er das nicht ablehnen dürfte (ich arbeite in einer Uniklinik, öffentlicher Dienst) und ich auch kein Attest bräuchte. Was nicht das Problem sein soll, ich frage nächste Woche beim Rheuma-Doc einfach schon mal danach. Gravierende Gründe für eine Ablehnung liegen nicht vor, da ich meine Arbeit mit ein wenig persönlicher Umorganisation auch in der von mir angestrebten Zeit erledigen kann. Dafür komme ich ja auch schon so früh (um 6.00 Uhr), auch wenn erst ab 6.45 Uhr die Zeit läuft. Die wird mir nicht angerechnet. Damit kann ich aber leben.

    Kennt sich eine/r mit diesem Thema aus? Kann er das einfach ablehnen? Muss ich ein Attest vorlegen?

    Danke schon mal....

    Grüßle Lumpi
     
  2. roco

    roco Guest

    von einem attest ist nichts zu finden, da ein arbeitnehmer regelmäßig auch aus nicht med. gründen das recht auf teilzeit hat.

    problematisch könnte evtl. nur die geringe verkürzung um ca. 4 stunden/woche werden, wenn die arbeit dann nicht geschafft wird. weil eben für diese 4 stunden/woche keine andere teilzeitkraft gefunden werden würde/könnte. wenn du dir sicher bist, die arbeit auch in kürzerer zeit zu schaffen dürfte diese argument aber nicht greifen.

    einfach, wie auch in den links beschrieben, den antrag auf verkürzte arbeitszeit schriftlich einreichen und sehen, was passiert...

    viel glück und LG

    http://www.anwalt.de/rechtstipps/mein-recht-auf-teilzeit_000041.html

    http://www.sns-anwaelte.de/recht/arbeitsrecht/verringerung-der-arbeitszeit.html
     
  3. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    [SUB]Hallo Roco,

    Danke schon mal...Antrag hab ich schriftlich vorgelegt. Ich bin mir sicher, die Arbeit auch in 26 Std. pro Woche zu schaffen....sollte ich Vertretung machen müssen, kann ich länger bleiben (halt so wie jetzt auch). Das hab ich auch so gesagt. Ich glaube, Chef weiß ganz genau, dass die Vertretungssituation für mich schon so oder so fast unmöglich ist. Meine Kollegin arbeitet ganztags....das kann ich mit meiner Teilzeitstelle eh kaum schaffen. Aber ich wäre ja bereit, es im Vertretungsfall genauso weiter zu machen.

    Ich les mich jetzt mal durch die Links :)

    Grüßle Lumpi[/SUB]
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich denke mal, wenn die Personalabteilung die Verkürzung abnickt, dann müsste das ja klappen. Ob deinem Chef das nun passt oder nicht.
    Allerdings würde ich persönlich nicht für 'lau' arbeiten, von wegen vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn anfangen.
    Das dankt Einem eh keiner. Nur so nebenbei gesagt...
     
  5. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    Vorweg, ganz wichtig: Bitte nicht falsch verstehen, ich will Dich nicht angreifen!!
    Ich stimme Maggy 100% zu. Du merkst doch schon jetzt, wie "dankbar" Dein Chef für Dein bisheriges Engagement ist.
    Provokationsmodus: Wenn Du sagst "kein Problem, ich schaff das ganze auch in der verkürzten Zeit" - dann sagst Du doch irgendwie auch, dass Du bislang einen lauen Job hattest?
    Warum kannst Du ganztags arbeiten, wenn Du Vertretung machst, aber sonst nicht? Kriegst Du dann frei für die Überstunden? /Provokationsmodus aus
    Wenn überhaupt: Durch Umorganisation an Deinem ARBEITSPLATZ!! und nicht etwa privat die Arbeit optimieren (und Dir am besten noch ein Lob für die guten Vorschläge abholen) und NICHT!! für Lau arbeiten. Wenn Du einfach so früh im Büro sein musst, dann nutze die Zeit für Gymnastik oder Lesen oder so.
    Bin selber im öffentlichen Dienst, eine unbegründete Reduzierung der Arbeitszeit bekommen wir nicht genehmigt, für z.B. die Pflege meines Vaters musste ich auch ein Attest vorlegen.

    Ich drück Dir die Daumen.
     
    #5 1. Juli 2015
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juli 2015
  6. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Lumpi,
    vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch.

    Du sagst, du willst weniger arbeiten und 4 Stunden pro Woche abbauen, weil es dir zuviel wird. Aber du kommst jetzt schon 45 min. früher zu Arbeit, damit du dein Pensum schaffst, das sind in der Woche 3 3/4 Std mehr, die du nicht bezahlt bekommst. Und wenn du 4 Std. weniger arbeitest, willst du das gleiche Pensum schaffen. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, warum du dann für weniger Stunden angestellt sein willst, wenn du dann trotzdem die gleiche Menge Arbeit schaffen musst. Du bekommst dann weniger bezahlt, aber der Arbeitsaufwand ist der gleiche. Du müsstest dich noch mehr konzentrieren wie vorher, weil du schneller arbeiten musst. Dabei wird es dann stressiger, du verspannst dich noch mehr und kannst vielleicht schon 1 Std. früher nicht mehr sitzen wegen des vermehrten Arbeitsaufwandes.
    Klar ist es deine Entscheidung, aber im Endeffekt arbeitest du dann genauso viel wie vorher, aber mit weniger Gehalt - und der Arbeitgeber spart sich Geld, obwohl die Arbeit genauso getan wird.
    Wenn ich meine Arbeitszeit verkürzen würde, was ich manchmal im Sinn habe, dann würde es für mich nur was bringen, wenn ich dann tatsächlich weniger arbeiten muss. Sonst ist das alles ja für die Katz.

    Ich weiß, du wolltest das jetzt gar nicht wissen, sondern nur die rechtlichen Belange, aber ich kann diese Entscheidung eben nicht ganz nachvollziehen. Das heißt aber nicht, dass du dich jetzt bei mir rechtfertigen musst. Deine Entscheidung ist deine Entscheidung.
     
  7. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Dank euch allen.....


    Also: in meiner Vertretungszeit arbeite ich nicht ganztags, sondern meine 6 Stunden/Tag. Die 3/4 Stunde, die ich vor der Arbeit da bin haben u.a. folgende Gründe:


    • Ich krieg den Parkplatz, den ich haben will (habe einen Parkplatzanspruch, aber muss den nehmen, der übrig bleibt). Will ich mittags nach Hause, steh ich dann so, dass ich nicht eingeparkt werden kann (was i.d. Regel ständig der Fall ist....Parkplatz ist sehr knapp)



    • Ich entgehe dem Verkehr und kann in Ruhe "durchrutschen".....mich stresst teilweise die Autofahrerei....haben ständig 1000 Baustellen, wo es auch schon morgens gewaltig klemmt.


    • Ich kann ganz gemütlich anfangen ohne gleich den Powerstart hinzulegen. Ich koch mir meinen Tee, fahr in Ruhe meinen PC hoch und kann ohne lästiges Telefongeklingel die alltäglich anfallenden Sachen ganz piano erledigen. Das stresst mich deutlich weniger.


    • Ich falle mittags gegen 12.00 Uhr immer öfter in ein "Müdigkeitsloch". Bin ich daheim falle ich erstmal in mein Bett und nachdem ich mich etwas ausgeruht habe, gehts dann wieder so einigermaßen.


    • Ich habe sehr oft Arzttermine, die ich irgendwie noch in den Tag einbauen muss. Ich habe (und zugegegeben, dass klingt ein wenig blöd) mit 4 Std. weniger endlich mal die Möglichkeit mir Gleitzeitstunden aufzubauen, um solche Sachen noch am Vormittag erledigen zu können. Das geht mit 6 Std. am Tag auch, aber ich muss immer ne 3/4 Std. länger bleiben, um ne 1/4 Std. gut zu machen, dass fällt mir aber aufgrund dieser blöden Müdigkeit/Erschöpfung schon sehr schwer. Das ist die Pausenregelung im öffentlichen Dienst. Nach 6 Std. wird eine 1/2 Std. Pause vorgeschrieben bzw. läuft für mich die Zeit erst nach dieser 1/2 Std. weiter.


    • Wir haben noch einen Stall daheim mit 4 Pferden. Habe dort schon Hilfe beim Misten, aber ich hab grad im Winter das Problem, dass ich erst so spät in den Stall komme und dann wirds so schnell dunkel. Kann ich früher gehen von der Arbeit, kann ich auch früher hin.
     
  8. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Sorry mit dieser Platzverschwendung...krieg das aber grad irgendwie nicht anders hin.:rolleyes:
     
  9. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Lumpi, danke für deine Erläuterungen. So klingt es für mich dann natürlich auch sinnvoll. ;)
     
  10. Mieze1960

    Mieze1960 Gonarthrose, RA u. Fibro

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    Hallo,

    wenn Du sagst, Du würdest die Arbeit auch in 4 Stunden weniger schaffen, würde ich mich als Chef fragen, ob Du bisher immer 4 Stunden vertrödelt oder rum gesessen hast...

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf längere Sicht weder "schneller" oder "langsamer" arbeiten kann. Man kann trödeln, aber nicht mal eben schneller machen..
     
  11. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,

    Vorschläge meinerseits:
    1. Lass dir die Arbeitszeit so einrichten dass du eher kommen kannst, dies aber auch mit gezählt wird
    2. 6 Std. gelten als Vollzeit 8zumindest bei der Rentenversicherung)
    3. warum nicht eine Erwerbsminderungsrente beantragen und dann auf unter 6 Std. gehen
    4. damit hättets du a. die Teilrente und b. eine etwas geringere Teilzeitvergütung
    5. somit wären für dich finanzielle alles ok
    6. da die RV vorgibt wieviel du verdienen darfst und dass dies unter 6 Std. sein muss, hast du eine bessere
    Argumentation für den Arbeitgeber
    7. keiner ist unersetzlich! Ich bin nach einem Unfall von jetzt auf gleich für 9 Wochen ausgefallen, geht auch!
    8. kostenlos arbeiten - da bist du nicht versichert! wenn du da umkippst, gibt es nichts von der BG weil du ja offiziell gar nicht da sein darfst
    9. rechne doch mal nach, du hast ja einen Vollzeitjob wenn du die Zeit mitrechnest die du kostenlos da bist - sorry, aber Geld so verschenken kann man heutzutage doch nicht mehr

    Generell würde ich mit dem Chef zusammen noch einmal sprechen. So ginge das bei uns z.B. gar nicht, da stehen Betriebsrat und Schwerbehindertenbetriebsrat sofort auf der Matte.

    Gruß Kukana


    PS: frag doch mal deinen Chef was er machen würde wenn du einen Unfall hast während du offiziell ja gar nicht da bist- ob er das aus privater Tasche dann bezahlt, u.U.lebenslang? das ist ein bisschen unverantwortlich von ihm, er hat als Chef auch die Pflicht sich um das Wohlergehen seiner Arbeitnehmer zu kümmern.
     
    #11 2. Juli 2015
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2015
  12. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    In Sachen Teilzeitrente o. ä. bin ich völlig ahnungslos, da ich denke, dass ich immer noch zu "gesund" dafür bin. Wann ist das angebracht, wann nicht? Ich bin da noch total verunsichert. :o

    @Mieze.....meine Arbeit schaff ich auch mit einer Stunde weniger am Tag. Schon ausprobiert, daher kam ich auf 26 Stunden. Das ist nicht immer bzw. jeden Tag der Fall, aber auf jeden Fall machbar. Ich lobe mich jetzt mal selbst....ich hab mich wirklich gut organisiert und meine Prioritäten richtig gesetzt. Mein Chef neigt aber dazu (wahrscheinlich deshalb), mir ständig neue Aufgabengebiete aufzubrummen, die ich bisher auch immer geschafft habe. Das ist mein persönlicher (vielleicht auch falscher) Ergeiz. Ich merke aber, so gehts nicht weiter. Ich habe schon manches Gespräch mit ihm diesbezüglich geführt, leider immer ohne Ergebnis bzw. Änderung. Daher sicherlich auch seine Ablehnung....vermute ich jetzt mal. Denn sein Wunsch ist es, mich ganztags zu beschäftigen, was ich aber bisher abgelehnt habe und auch weiterhin ablehnen werde. Erstens ist die Zeit weg, die ich für meine Pferde brauche und zweitens macht der Mehrverdienst brutto bei meiner Steuerklasse nicht wirklich viel im Nettoverdienst aus.

    @Kukana: Leider lässt er sich nicht drauf ein, meine Arbeitszeit wenigstens am 6.30 laufen zu lassen bzw. hat er da wohl auch keinen Einfluss drauf. Diese 3/4 Stunde ist im Prinzip mein persönlicher Luxus.....ich muss nicht gleich 100% geben, sondern kann den Tag ganz piano angehen lassen. Bringt mir persönlich mehr.....aber die Sache mit der Versicherung ist nicht von der Hand zu weisen. Denke, wenn ich mal "übe" um 6.30 da zu sein, ist das sicher kein Schaden;)
     
  13. kukana

    kukana Moderatorin

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    Lass dich doch mal bei deinem Rentenberater beraten, dafür sind die da. Und ob es eine Teilrente gibt oder nicht wird der Gutachter entscheiden. Maßgeblich sind deine Erkrankung und die Einschränkungen, auch dein falscher Ehrgeiz kann dich verleiten zuviel geben zu wollen und das stresst, bei Rheuma aber ist Stress durchaus auch ein Auslöser für einen Schub.
    Dazu kommt die psychische Komponente, wenn dein Chef mit ständig zusätzlichen Arbeiten kommt, die du ja bisher immer geleistet hast - kein Wunder wenn du das schaffst weil du ja jeden Tag eher da bist und schon deine eigentliche Arbeit angehen konntest.
    Für deinen Chef ist es prima wenn du so weitermacht. hab ich dir schon mal von meinem Kollegen erzählt in Japan, der eigentlich kaum noch nach Hause ging? Er hats leider nicht überlebt, eines Morgens fanden ihn die Kollegen tot nach einem Herzinfarkt im Büro mit Ende 40! Wobei die Arbeitsbedingungen in Japan härter sind als hier. Aber du bist auf dem "besten" Weg auch so einen Weg einzuschlagen wenn du nicht erkennst was jetzt wichtiger ist.

    Du bist ja versicherungspflichtig versichert- ***Wird eine Beschäftigung unentgeltlich verrichtet, steht dies der Versicherungspflicht entgegen. *** Soviel zu deiner kostenlosen Mehrarbeit.

    Es passt nicht so ganz zusammen wenn du einerseits reduzieren willst, andererseits aber freiwillig mehr arbeitest.

    gruß Kukana


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  14. lumpi64

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    Ich hab doch schon erwähnt, dass ich das angehen bzw. ändern will :o:o:o

    Da ist auch noch der Punkt mit der Gleitzeit.....ich hätte wirklich gern mehr Spielraum, um mal Stunden gut zu machen, wenn ich einen Arzttermin habe und diesbezüglich mal früher weg muss. Nach den 6 Stunden muss ich aber nochmal ne 3/4 Stunde länger bleiben, damit ich wenigstens 15 Minuten Zeitguthaben hab. DAS krieg ich kaum hin, weil ich mittags ab 12.00/12.30 wirklich schon total k.o. bin. Und es ist morgens z.Z. eine 3/4 Stunde in der ich gaaaaaanz langsam starte, weil es für mich weniger Hektik bedeutet. Und ich glaube, der ein oder andere ist auch ein paar Minuten früher im Job, was doch im Prinzip nicht ungewöhnlich ist. 45 Minuten sind schon mehr, aber ich will ja versuchen das nicht mehr so zu machen.
     
    #14 2. Juli 2015
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2015
  15. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    1/4 Stunde vorher ist sicher ok, weil man ja nicht abgehechtet im Job erscheinen will, also für mich bedeutet das wesentlich mehr Stress, als ganz in Ruhe loszulegen.....und mein Parkplatz. Das ist mir wirklich wichtig, weil ich mittags sonst kaum vom Hof komme, da ich erstmal rumtelefonieren muss (und das bei mehreren Fahrzeugbesitzern :rolleyes:)
     
  16. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Ach und noch was.....ich war im Januar zur Reha....hat ganz gut getan, war aber für Rheumatiker nur bedingt geeignet.

    Hab nun endlich mal den Bericht in die Finger bekommen und der liest sich, als wäre ich im Erholungsurlaub gewesen. Dieser Arzt war nämlich nicht nur in meinen Augen sehr seltsam bzw. sprach der zwar Deutsch, verstand aber scheinbar nicht, was man ihm sagen wollte.

    Ich hatte leider bisher nicht die Kraft dagegen anzugehen. Von der Seite weiß ich nicht, ob das zum jetzigen Zeitpunkt Sinn macht in Sachen Teilzeitrente o.ä. was zu unternehmen.

    Leider leider neige ich vorm Doc immer dazu, meine Probleme zu bagatellisieren......ganz bescheuert, ich weiß. Ich arbeite aber schon an mir, also jetzt bitte nicht zu sehr "hauen".

    Ich bin teilweise mit der Diagnose PsA eh noch überfordert. :conf:
     
    #16 2. Juli 2015
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2015
  17. kukana

    kukana Moderatorin

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    Also das mit der Gleitzeit ist doch schon mal ok. Bei uns gibt es zur Kontrolle einen Zeitstempel, bzw. es wird elektronisch eine Karte ausgelesen, ebenso gibt es die Möglichkeit sich auszustempeln um Pause zu machen oder man kann auch einen Arztgang einstempeln. Je nach Tarifvertrag ist der übrigens auch während der Arbeitszeit genehmigt, sofern man keinen Termin nach der Arbeitszeit nehmen kann. Du musst die Zeit dann nicht nacharbeiten. Guck dir bitte dazu deinen Vetrag und die Arbeitsanweisungen mal an. Die gibt es in jeder Firma. Egal wie groß oder klein sie ist.

    So könntest du wenn früh morgens mal Labor gemacht werden muss, dann entsprechend später anfangen bei Gleitzeit.
     
  18. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Das weiß ich doch alles, aber es gibt eben diverse Gegebenheiten, die es nicht so einfach machen.

    Letztendlich komm ich mir jetzt doch langsam irgendwie "schuldig" vor, weil ich Zeit reduzieren will. Gründe hab ich schon angeführt. Die Arztbesuche sind einer davon. Will ich um 8.00 Uhr zum Blut abnehmen in die Praxis vom HA, bin ich u.U. so spät auf der Arbeit, weil seine Praxis von meinem Wohnort 12 km weit weg liegt. Hatte erst kürzlich zu ihm gewechselt und bin sehr zufrieden dort. Will ich von da auf die Arbeit bin ich 37 km Unterwegs in der schönsten Rushour. Genau das will ich vermeiden.....außerdem krieg ich dann garantiert keinen Parkplatz mehr (weil sehr sehr knapp kalkuliert). Andersrum das gleiche....der Weg ist einfach zu lang. Aber deswegen wechsel ich nicht den HA. Aber egal jetzt....werd sehen, wie es ausgeht.
     
  19. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    un-schuldig

    lumpi, ich glaub nicht, dass irgendjemand Deinen Wunsch nach Stundenreduzierung kritisiert, ganz im Gegenteil!
    Ich persönlich hab mit meinem Beitrag versucht, Dir aufzuzeigen wo meiner Meinung nach Stolperfallen für Dich sind.
    In einem anderen Forum habe ich einen witzigen, ironischen Beitrag gelesen:
    "Der Online-Kurs "Neinsagen für Einsteiger" findet um 20 Uhr im Chatraum statt"
    Du bist ja schon auf dem richtigen Weg. Lass Dir nicht immer mehr aufdrücken, reduziere nicht nur Deine Arbeitszeit, sondern auch Dein Arbeitsvolumen (!!). Nutze Beratungsmöglichkeiten, auf die Kukuna hingewiesen hat.
    Und wenns denn ein Attest braucht, bring es bei.

    Das 6-Stunden-Pausen-Problem kenne ich auch....echt nervig, aber gesetzlich zum Schutz der Arbeitnehmer festgelegt.

    Ich drück Dir die Daumen!
     
  20. kukana

    kukana Moderatorin

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    Genau das Problem habe ich auch, mein Arzt ist sogar 30 km weg und von dort zur Arbeit auch 30 km und knapper Parkplatz. Ist mir aber egal- entweder ich suche dann einen Parkplatz in der Nebenstrasse oder ich schaue ob ich genug Std. frei machen kann, da auch ich immer ein paar Minuten eher da bin und einige Minuten später gehe, kommen auch ein paar Übstr. zusammen die ich an solchen Tagen nutze und komplett frei mache. So habe ich keinerlei Stress, nicht beim Fahren, nicht beim Arzt und nicht auf der Arbeit.

    Ich denke das sind Sachen die man ummodeln kann. Aber dazu musst du wohl auch das Gespräch suchen, z.B. mit dem Rheumaarzt, dem Arbeitgeber und evtl. einem Rentenberater. Es i ja gut möglich dass es dir nach einiger zeit mit Therapie und Medikamenten auch wieder besser geht und du zurückkehren kannst zu deinen Alten Zeiten.

    Das Gespräch mit uns hast du ja schon :top: und den einen oder anderen Tipp kannst du sicher nutzen.

    LG Kukana