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Rechtsfragen - wer kennt sich aus?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Christi, 4. Mai 2007.

  1. Christi

    Christi Mitglied

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    Hallo an alle,

    wer weiß, wie die Rechtslage in folgendem Fall ist:

    Meine Rheumatologin schreibt auf der Überweisung an den Handchirurg "Teilarthrodese Handgelenk". Muß sich der Handchirurg daran halten? Er meint, daß das n o c h nicht nötig sei und will eventuell "nur" eine Arthroskopie / Synovektomie vornehmen. Muß oder muß er sich nicht an die Überweisung der Rheumatologin halten? Wer weiß Rat?:confused::confused::confused::confused::confused:

    Gruß
    Christi
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    tjaaaaaaaaaaaa

    also, eine Überweisung ist meist ein Hinweis und eine Bitte: Hinweis auf das, was der überweisende Arzt als Krankheitsbild annimmt und Bitte an den Kollegen, sich die Sache genau anzusehen und sich dazu zu äussern - ob und inwieweit eine OP nötig ist oder wäre, muss der Chirurg mit dem Patienten abklären.

    Rechtslage bei Überweisungen ?? Wenn mein Doc mich zum Kardiologen schickt, schreibt er auch was drauf, muss er ja............... die folgende Untersuchung seitens des Facharztes wird ergeben, wie wo was warum.......... also, abwarten, Tee trinken.

    Pumpkin
     
  3. Christi

    Christi Mitglied

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    Hallo Uschi,

    danke für Deinen Beitrag. Es war allerdings nicht so direkt eine Antwort auf meine Frage. Ich wollte eigentlichen wissen, ob ich auf die OP-Variante, die die Rheumatologin, die mich ja eigentlich besser kennt, beim Handchirurgen bestehen kann, so quasi, ob er das tun muß, was die Rheumatologin vorschreibt. Warten und Tee trinken kann ich dabei ja nicht, war ja schon nahe dran, die OP überhaupt zu verschieben bzw. einen anderen Chirurgen zu suchen. Nur die Aussicht, daß ich nach der OP auf Humira umgestellt werden soll, hält mich davon ab.

    Liebe Grüße
    Christi
     
  4. bise

    bise Neues Mitglied

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    der operateur ist der "chef im ring" und nicht der überweisende doc. der operateur muss die notwendigkeit bzw. zweckmässigkeit der op prüfen und bejahen. er ist niemals der erfüllungsgehilfe des überweisenden docs, zumal es sich um keine notop handelt. du kannst und solltest niemals den operateur zu einem eingriff zwingen, hinter dem er nicht steht.
    das kann durchaus viele gründe haben, weshalb der operateur den eingriff ablehnt. z.b.: er kennt die op methode nicht, er beherrscht die methode nicht, er wägt risiko-nutzen anders ab, er ist von einem eingriff nicht überzeugt etc.
    also ziehe mal dem operateur nicht die ohren lang, wenn er nicht das macht, was dein doc, der nicht operiert, vorschlägt.
     
  5. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Hallo Christi,

    bise hat vollkommen Recht. Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. An Deiner Stelle würde ich mich auf den Chirurgen verlassen, der ja - davon ist auszugehen - die praktischen Erfahrungen hat. Er ist verpflichtet, Dich zu beraten und Dir sein Für und Wider zu erläutern sowie eine von ihm favorisierte Methode vorzuschlagen. Entscheiden musst Du letztlich.

    Ich habe übrigens vor zwei Jahren bei einer Sache an der HSW genau das Gegenteil erlebt: Der eine Chirurg sah keine Notwendigkeit zum Eingreifen, der zweite handelte sofort. Und der Erfolgt gibt ihm bis heute Recht ...

    lg
    Susanne
     
  6. Christi

    Christi Mitglied

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    Rechtsfragen - wer kennt sich aus

    Hallo,

    muß noch was hinzufügen. Der Handchirurg hat die OP, die ich und, nach Rücksprache, nun auch meine Rheumatologin befürworten, selbst als Alternative vorgeschlagen, falls die von ihm empfohlene OP keine Besserung der Schmerzen bringt. Dazu muß ich sagen, daß er ja dabei eine Nervdurchtrennung zur Schmerzausschaltung vornehmen wollte. Er will nun, trotz ich ausdrücklich die Nervdurchtrennung abgelehnt habe, die gleiche OP ohne durchführen. Das kann doch eigentlich nicht funktionieren. Da müßte er doch eigentlich gleich auf die Alternative zurückgreifen. Warum hat er sonst die Neurotomie vorgeschlagen, wenn nun auf einmal die OP auch ohne funktionieren soll. Da hat er mir ja umsonst jede Menge schlaflose Nächte gemacht.

    Sicher habe ich mich erst Mal mit ihm geeinigt, daß er im Verlauf der OP je nach Notwendigkeit noch umschwenken kann. Habe allerdings jetzt Probleme, mit diesem Gedanken, nicht zu wissen, was letztendlich kommt, die 3 Wochen bis zur OP durchzustehen.

    Liebe Grüße
    Christi
     
  7. bise

    bise Neues Mitglied

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    du solltest den operateur fragen!!!!!

    nützt alles nix, hole eine 2. meinung ein. du musst vertrauen haben und dies liegt bei dir nicht vor. du bist total verunsichert,,,,,,, überleg dir die op nochmals.
    gruss