Hallo Gemeinde,
im Folgenden möchte ich meine Leidensgeschichte mit Happy End erzählen, auch um Mut und Hoffnung zu säen. Im November 2017 bekam ich urplötzlich starke Schmrzen im Iliosakral-Gelenk im unteren Rückenbereich. Der Orthopäde hat eingerengt und damit war für ihn der Fall erledigt. Die Schmerzen allerdings blieben und zudem schwollen meine Füße und Knie an, hinzu kamen noch fast unerträgliche Schultergelenkschmerzen. Ein anderer Orthopäde war quasi ratlos ob er erhöhten Entzündungswerte in meinem Körper. Starke Schmerzmittel sowie das Punktieren der Knie sollte Linderung bringen - ohne Erfolg. Zweimal musste ich in dieser Zeit per Rettungswagen ins Krankenhaus, weil ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Nach sechs Wochen die Überstellung zum Rheumatologen. Dessen Zitat: "Morbus Bechterew in Reinkultur!" Kein Zweifel. Eine reaktive Arthritis schloss er unter anderem aus mit den Worten: "Die wäre nach zehn Tagen wieder weg!". Ich kontaktierte einen weiteren Rheumatologen, der mir ebenfalls wenig Hoffnung auf Genesung machte. Er verschrieb mir sündhaft teure Biologica-Spritzen, mit nicht ganz erforschten Nebenwirkungen - auch auf Fortpflanzung sollte ich während der Behandlung verzichten. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich noch 20 mg Cortison um die Schmerzen zu ertragen. In der Nacht vor Beginn der Behandlung mit dem Biologica fasste ich den Entschluss mich zu verweigern. Vielmehr wollte ich alle anderen Optionen ausschöpfen. Ich stellte meine Ernährung um, verzichtete auf Käse und Schweinefleisch oder Schokolade. Zudem begann ich sukzessive mit der Absenkung der Kortisondosis. Trotz niedriger Dosis wurden die Schmerzen nicht schlimmer, im Gegenteil sie gingen zurück. Ein Monat später war ich komplett schmerzfrei - und ich lag bei 0 mg Kortison. Es handelte sich also tatsächlich um eine reaktive Arthritis. Mir ist im Klaren dass ich Glück gehabt habe, allerdings braucht man eben auch die innere Überzeugung was die Behandlungsmethoden angeht.
Allen Betroffenen viel Erfolg und Durchhaltevermögen.
im Folgenden möchte ich meine Leidensgeschichte mit Happy End erzählen, auch um Mut und Hoffnung zu säen. Im November 2017 bekam ich urplötzlich starke Schmrzen im Iliosakral-Gelenk im unteren Rückenbereich. Der Orthopäde hat eingerengt und damit war für ihn der Fall erledigt. Die Schmerzen allerdings blieben und zudem schwollen meine Füße und Knie an, hinzu kamen noch fast unerträgliche Schultergelenkschmerzen. Ein anderer Orthopäde war quasi ratlos ob er erhöhten Entzündungswerte in meinem Körper. Starke Schmerzmittel sowie das Punktieren der Knie sollte Linderung bringen - ohne Erfolg. Zweimal musste ich in dieser Zeit per Rettungswagen ins Krankenhaus, weil ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Nach sechs Wochen die Überstellung zum Rheumatologen. Dessen Zitat: "Morbus Bechterew in Reinkultur!" Kein Zweifel. Eine reaktive Arthritis schloss er unter anderem aus mit den Worten: "Die wäre nach zehn Tagen wieder weg!". Ich kontaktierte einen weiteren Rheumatologen, der mir ebenfalls wenig Hoffnung auf Genesung machte. Er verschrieb mir sündhaft teure Biologica-Spritzen, mit nicht ganz erforschten Nebenwirkungen - auch auf Fortpflanzung sollte ich während der Behandlung verzichten. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich noch 20 mg Cortison um die Schmerzen zu ertragen. In der Nacht vor Beginn der Behandlung mit dem Biologica fasste ich den Entschluss mich zu verweigern. Vielmehr wollte ich alle anderen Optionen ausschöpfen. Ich stellte meine Ernährung um, verzichtete auf Käse und Schweinefleisch oder Schokolade. Zudem begann ich sukzessive mit der Absenkung der Kortisondosis. Trotz niedriger Dosis wurden die Schmerzen nicht schlimmer, im Gegenteil sie gingen zurück. Ein Monat später war ich komplett schmerzfrei - und ich lag bei 0 mg Kortison. Es handelte sich also tatsächlich um eine reaktive Arthritis. Mir ist im Klaren dass ich Glück gehabt habe, allerdings braucht man eben auch die innere Überzeugung was die Behandlungsmethoden angeht.
Allen Betroffenen viel Erfolg und Durchhaltevermögen.