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Reaktive Arthritis + Sulfasalazin + keine Blutkontrolle?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Chefk0ch, 19. Mai 2007.

  1. Chefk0ch

    Chefk0ch Neues Mitglied

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    Hallo erstmal,

    habe seit ca. sechs Wochen reakt. A., das zweite Mal in meinem noch recht jungem Leben (29). Seit heute darf ich endlich mich nicht mehr nur mit Diclofenac betäuben und mit Cortison aufschwemmen lassen, sondern bekomme endlich Sulfasalazin. Wie gesagt, hatte das schonmal.

    Jedoch ist leider mein alter Arzt, der mich damals behandelt hatte, verstorben. Mein neuer HA ist nun der Meinung, Blutkontrolle, who cares, brauchen wir nicht!

    Egal, wo ich etwas über Sulfasalzin lese, überall steht, Blutkontrolle ist erforderlich teilweise auch vorgeschrieben. Ist vor fünf Jahren auch so gewesen, dass ich anfangs jede Woche zum Blut "spenden" musste.

    Davon mal ganz ab, dass mein HA überfordert wirkt mit meiner Behandlung, halte ich ihn langsam aber sicher für extrem unfähig.

    Der Rheumaarzt bzw. Ärztin, die mich untersucht hat und dann nach von meiner Seite aus erzwungener Rücksprache mit meinem HA, dem HA empfohlen hat, Sulfasalzin zu verschreiben, ist leider erstmal 3 Wochen im Urlaub. Erzwungene Rücksprache heißt, sie hat nen Bericht geschrieben, Ha hat eben jenen, glaub ich, nicht verstanden. Das wars. Darufhin habe ich bei der Ärztin angerufen und darum gebeten, dass sie doch mal mit meinem HA telefoniert.

    Sollte ich vielleicht doch mal den Arzt wechseln oder ist das nicht so wild mit der Blutkontrolle?

    Gruß
    Chefk0ch
     
  2. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo Chefk0ch,

    das kann ich nicht verstehen, dass du nicht zur Blutkontrolle mußt.

    Ich nehme jetzt schon seit 3 Wochen Sulfa und ich muß ständig zum Blut abnehmen. Ist ganz wichtig.

    In den ersten 3 Monaten alle 2 Wochen, dann bis zum 6. Monat alle 4 Wochen und dann für immer alle 8 Wochen.
    Anscheinend sieht man die Nebenwirkungen von Sulfa vor allem im Blut oder so. Also mein Rheumatologe und mein Hausarzt sind ganz verpicht drauf, das ich regelmäßig zur Blutabnahme komme. Hab auch schon für gut ein halbes Jahr Termine.

    Also es ist sehr wichtig. Frag da bitte noch mal genau nach.
     
  3. Chefk0ch

    Chefk0ch Neues Mitglied

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    Hallo Wicky,

    ich habe nachgefragt!
     
  4. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo Chefk0ch,

    also ich kann dir wirklich nur das sagen wie es bei mir ist. Und so wie ich das ständig raus höre, sind die Blutkontrollen überaus wichtig.

    Da würde ich vielleicht doch den Arzt wechseln. Und wenn dein HA überfordert ist, dann würde ich es schon machen.

    Aber ich kann nur von mir reden und von der Behandlung wie es bei mir ist.
     
  5. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo chefcoch,

    ich finde es unverantwortlich keine blutkontrollen durchzufrühern!!!. medikamente können veränderungen im blutbild verursachen die auch ein arzt bei dem arztbesuch nicht erraten kann ohne blutabnahme...

    diese aussage wäre für mich ein grund sofort den arzt zuwechseln, bei einer basistherapie gibt es eine abrechnungsziffer für diese laborwerte!! dann ist der kostenfaktor schon mal kein argument.
    hier findest du für dein medikament eine empfhelung für den hausarzt bzgl. welche blutwerte und was bei diesem medkiament zubeachten ist!! diese informationen wurden mir immer vom rheumatolgen für den hausarzt mitgegeben damit er weiß welche blutwerte für mein neues medikament abgenommen werden muß..... auf welche nebenwirkungen er achten sollte bei den terminen.
    http://www.rheumanet.org/content/m3/k3/k31/index.aspxx

    liebe grüße und viel erfolg.
    bine
     
  6. Christi

    Christi Mitglied

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    Reaktive Arthritis + Sulfasalazin + keine Blutkontrolle

    Hallo Chefkoch,

    zuerst Mal ein herzliches Willkommen hier in der Runde.

    Hatte mit meinem Hausarzt auch so ein ähnliches Problem, glaube manchmal, ich brauche ihn blos um die Überweisungen für die anderen Ärzte zu schreiben. Ich habe cP und nehme MTX und Cortison. Hatte wegen MTX von Anfang an Probleme mit den Leberwerten. Meine Rheumatologin hat in den Bericht geschrieben : strengste Kontrollen der Leberwerte. Wenn ich bei meinem HA nicht immer Druck ggemacht hätte und mir einfach immer wieder einen Termin hätte geben lassen für die Blutuntersuchungen, wäre wahrscheinlich garnichts geschehen. In den letzten 2 Monaten habe ich allerdings nichts mehr getan, weil ich ja wußte, daß ich absetzen muß. Habe diese Woche zum letzten Mal MTX gespritzt.

    Habe auch schon überlegt, den HA zu wechseln, denn egal mit was ich zu ihm komme, er schreibt nur Überweisung zum Facharzt. Aber wer was weiß, was danach wieder kommt. So einfach ist es halt auch nicht.

    Also dran bleiben.

    Liebe Grüße
    Christi