Tris
Bekanntes Mitglied
Hallo liebe Rheumis,
ich bin nunmehr seit 2 Wochen wieder in Deutschland und wollte mal berichten wie es mir in den Staaten ergangen ist und was sich seither getan hat. Ich hatte ja bereits Mitte Juni geschrieben, dass ich mich kurzentschlossen doch dazu durchgerungen habe mit Imraldi zu beginnen.
An der Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle die mir von ihren Erfahrungen mit Imraldi berichtet haben. Das hat mir doch sehr geholfen die Vorbehalte abzubauen.
Nunmehr haben ich 4 Injektionen hinter mir und ich muss sagen, dass bereits nach der ersten Injektionen jeglicher entzündlicher Schmerz im ISG sofort weg war. Was mir jedoch nach Therapiebeginn vorerst erhalten geblieben ist, war dieses Druckgefühl am unteren Ende der Brustwirbelsäule und eine leichte Schwellung am linken Sprunggelenk und dem rechten Großzeh. Hier scheint Imraldi erstmal gar nix bewirkt zu haben.
Am 23.06. ging es dann also los zur Familie meiner Frau von Frankfurt über Amsterdam nach Boston. Mit im Handgepäck waren zwei Imraldi Pens in entsprechender Kühltasche. Sowohl bei der Sicherheitskontrolle also auch der Einreise in die USA hat man sich für die Pens nicht sonderlich interessiert.
Der Flug und das viele sitzen hat mir zum Glück nicht viel ausgemacht, die Arthritis hat sich also nicht verschlechtert.
In den ersten Wochen meldete sich mein linkes Sprunggelenk schon noch sehr häufig und signalisierte mir recht klar wenn es zu viel war. Im Verlauf des Urlaubs wurde es allerdings doch spürbar besser, sodass ich aktuell (fast) keine Schmerzen mehr habe. Sowohl langes gehen als auch stehen erzeugt aktuell keine Beschwerden allerdings muss ich dazu sagen, dass die Knöchelkontur links innenseitig jedoch noch nicht wieder so klar ausgebildet ist wie rechts. Irgendwas scheint da noch zu sein obwohl ich gegenwärtig keine Schmerzen habe.
Etwas unerfreuliches hat sich dann doch noch im Urlaub ergeben, nämlich eine erbsengroße Schwellung auf der Sehnenscheide des linken Daumen auf der Handinnenseite. Alles begann am Folgetag nach einem recht intensiven Training mit einem sporadischen entzündlichen Schmerz im linken Handgelenk. Die Schmerzen sind im Verlauf eines Nachmittagswieder weg gegangen, jedoch hat sich die beschriebene Schwellung entwickelt.
Ich dachte anfangs an ein Ganglion und hab deswegen kurz auch in den USA ein Krankenhaus aufgesucht, sehr frustrierende Erfahrung, kann ich nur jedem von abraten!
Nach Rückkehr in D habe ich die Schwellung meiner Orthopädin vorgestellt, nach einem kurzen Ultraschall sagte sie kein Ganglion, muss etwas rheumatisches sein. Ich hab einen Verband zum ruhig stellen bekommen und bei bedarf soll ich Diclo einnehmen und beim nächsten Termin (16.08.) die Sache dem Rheumatologen vorstellen. Alles Schonen, Voltaren sowie Diclo Salbe hat leider nix genützt, die Schwellung ist immer noch da, in der Größe gleich geblieben, mal praller, mal weicher.
Aktuell ist es so, dass sich mein linkes Handgelenk in der Gegend der Daumensehne in Ruhe sehr müde anfühlt, als ob ich es massiv belastet hätte.
Ich hab dazu noch ein wenig recherchiert und bin der Meinung, dass es sich um das De-Quervain Syndrom/ Tendovaginitis handeln könnte, zumindest scheinen Lage und Symptome passend.
Hat jemand von euch Erfahrung damit bzw. kommen die Symptome jemanden bekannt vor, wenn ja was war euere Diagnose?
Hallo @tanto
Jetzt ist es schon lange her deine Frage. Habe sie gerade gelesen und ich habe momentan auch diese Schwellungen an Sehnenscheiden an den Handgelenken. Auch ich dachte erst an ein Ganglion.Habe Bilder eingestellt in der Fotogalerie, da sieht man es auch.
Bei mir war die Diagnose des Orthopäden Tendovaginitis.
Habe Ibu-Schmerzgel und mein Rheunatologe hat gesagt ich soll die Etoricoxib auf 90 mg täglich hochfahren.
Ich habe axiale Spondylarthritis. An einen vorausgegangenen Infekt kann ich mich nicht erinnern.
Wie geht es dir mittlerweile?
Lg Tris