S
steinsil
Guest
Hallo Leute,
bin neu hier. Ich habe seit Januar eine rheumatische Erkrankung, die im Mai als solche festgestellt wurde. Es fing mit Schmerzen im Schlüsselbeinbereich und Ziehen in beiden Beinen an, die noch nicht schlimm waren. Mitte April begann es, daß ich morgens mit sehr starken Rückenschmerzen im Brustwirbelsäulenbereich aufwachte, die nach dem Aufstehen besser wurden. Der Orthopäde verschrieb mir zunächst Voltaren und Krankengymnastik, es wurde aber immer schlimmer. Ende April fing es dann an in beiden Beinen zu ziehen, daß ich Schwierigkeiten beim Gehen bekam, und dann bekam ich über Nacht solche Schmerzen im rechten Fuß, daß ich nicht mehr auftreten konnte. Daraufhin kam ich mit Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung zu einem Internisten, der sowohl Antikörper auf Yersinien als auch positives HLA-B27 feststellte und mich mit Verdacht auf M. Bechterew zu einem Rheumatologen überwies. Der Rheumatologe meint, es sei wahrscheinlich kein Bechterew, weil die Beweglichkeit der Wirbelsäule dazu zu gut sei, und er tippt auf eine reaktive Arthritis nach Yersinieninfektion. Ich wurde dann mit einem Antibiotikum für 10 Tage und Cortison behandelt. Leider wurde es aber auch damit erst noch schlimmer, Anfang Mai hatte ich dann massive Ergüsse in beiden Kniegelenken, die zweimal punktiert wurden, dann begann eine zusätzliche Therapie mit Sulfasalazin (Azulfidine). Es ist inzwischen deutlich besser geworden, und ich kann wieder einigermaßen normal leben. Ich mache mir aber trotzdem Sorgen, weil es einfach nicht weggeht. Der Fuß tut mir jeden Morgen beim Aufstehen weh. Verschiedene Gelenke ziehen abwechselnd tageweise. Der Rücken ist etwas steif, wobei nicht die Lenden-, sondern nur der Brustwirbelsäulenbereich betroffen ist. Die Knie ziehen eigentlich immer.
Kann eine reaktive Arthritis so lange dauern? Gibt es noch Hoffnung, daß ich jemals von den Medikamenten wegkomme? Ich habe immer noch Angst, vielleicht doch eine chronische Erkrankung zu haben, z.B. Bechterew....
Grüße, Silke
bin neu hier. Ich habe seit Januar eine rheumatische Erkrankung, die im Mai als solche festgestellt wurde. Es fing mit Schmerzen im Schlüsselbeinbereich und Ziehen in beiden Beinen an, die noch nicht schlimm waren. Mitte April begann es, daß ich morgens mit sehr starken Rückenschmerzen im Brustwirbelsäulenbereich aufwachte, die nach dem Aufstehen besser wurden. Der Orthopäde verschrieb mir zunächst Voltaren und Krankengymnastik, es wurde aber immer schlimmer. Ende April fing es dann an in beiden Beinen zu ziehen, daß ich Schwierigkeiten beim Gehen bekam, und dann bekam ich über Nacht solche Schmerzen im rechten Fuß, daß ich nicht mehr auftreten konnte. Daraufhin kam ich mit Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung zu einem Internisten, der sowohl Antikörper auf Yersinien als auch positives HLA-B27 feststellte und mich mit Verdacht auf M. Bechterew zu einem Rheumatologen überwies. Der Rheumatologe meint, es sei wahrscheinlich kein Bechterew, weil die Beweglichkeit der Wirbelsäule dazu zu gut sei, und er tippt auf eine reaktive Arthritis nach Yersinieninfektion. Ich wurde dann mit einem Antibiotikum für 10 Tage und Cortison behandelt. Leider wurde es aber auch damit erst noch schlimmer, Anfang Mai hatte ich dann massive Ergüsse in beiden Kniegelenken, die zweimal punktiert wurden, dann begann eine zusätzliche Therapie mit Sulfasalazin (Azulfidine). Es ist inzwischen deutlich besser geworden, und ich kann wieder einigermaßen normal leben. Ich mache mir aber trotzdem Sorgen, weil es einfach nicht weggeht. Der Fuß tut mir jeden Morgen beim Aufstehen weh. Verschiedene Gelenke ziehen abwechselnd tageweise. Der Rücken ist etwas steif, wobei nicht die Lenden-, sondern nur der Brustwirbelsäulenbereich betroffen ist. Die Knie ziehen eigentlich immer.
Kann eine reaktive Arthritis so lange dauern? Gibt es noch Hoffnung, daß ich jemals von den Medikamenten wegkomme? Ich habe immer noch Angst, vielleicht doch eine chronische Erkrankung zu haben, z.B. Bechterew....
Grüße, Silke