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reaktiv oder chronisch

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von svenja86, 4. Februar 2009.

  1. svenja86

    svenja86 Neues Mitglied

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    hallo!

    Ist eine yersinien indizierte arthritis nach knapp 3 Jahren eine reaktive arthritis oder schon chronisch?
    Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?
     
  2. waschbär

    waschbär Neues Mitglied

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    Hallo svenja,

    eindeutige Antwort:

    Selbst, wenn die Arthritis ursprünglich durch Yersinien ausgelöst wurde (was manchmal schwer nachzuweisen ist) ... wenn sie 3 Jahre andauert ist sie chronisch und wird auch wie eine chron. Arthritis behadelt.

    Gruß waschbär
     
  3. svenja86

    svenja86 Neues Mitglied

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    Naja es war ja so , dass ich kaum noch laqufen konnte und dann hat ein Arzt Yersinien festgestellt und ich wurde ein paar Monate mit Antibiotika behandelt. Dann fahren meine Hände komplett beschwerde frei und meine Knie schmerzfrei. Jetzt sind sie halt nur noch steif und kann sie nicht belasten. Eine weitere Antibiotatherapie hat keine veränderung gebracht. Naja und jetzt 1 Jahr später werde ich mit Sulfasalazin behandelt. Meine Yersinienwerte sidn zwar positiv aber der Rheumatologe hat nichts dazu gesagt. Die waren halt bis vor einem Jahr mal höher....Naja jetzt habe ich halt steife Knie die ich nicht belasten kann weil sie dann noch steifer werden, aber keinerlei schmerzen und das Sulfasalazin hat jetzt nach 5,5 Monaten auch noch nicht gewirkt.

    Jetzt frage ich mich halt, ob man da jetzt nicht irgendwas machen kann, weil man ja die Ursache weiß im Gegensatz zu anderen Rheumasachen.
    Diagnose vom Rheumatologen ist allerding Undifferenzierte Gonarthritis. Also das wort chronisch kommt ja nicht wirklich drin vor, deshalb meine Frage
     
  4. waschbär

    waschbär Neues Mitglied

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    Hi Svenja,

    es ist schwierig zu sagen, ob die Yersinien letztlich die Ursache der rheumatischen Beschwerden sind bzw. waren.

    Hypothese:
    Vermutlich sind nicht die Yersinien selbst für die Gelenksymptome verantwortlich. Man weiß es nicht genau aber das Abwehrsystem verwechselt eventuell Gelenk"anteile" mit Yersinien-Teilen.

    Es war vermutlich richtig - wenn die Infektion damals "frisch" war - antibiotisch zu behandeln und bei erneutem Auftreten der Gelenkbeschwerden (und entsprechenden Yersinienwerten) noch einmal antibiotisch zu bahandeln.
    Dass die 2. Antibiotikatherapie nicht mehr geholfen hat, spricht für die o.g. Hypothese.

    Die Gelenksymptome haben sich "verselbstständigt".

    Sulfasalzin ist eines der üblichen Medikamente bei Yersinienarthritis.

    Die Frage ist jetzt, warum Deine Knie steif sind:
    sind knöcherne Veränderungen da? Muskelverkürzungen?
    Das sollte durch ein Röntgenbild und durch eine körperliche Untersuchung feststellbar sein.
    Hattest Du Krankengymnastik?

    Sprich Deinen Rheumaarzt an:
    auf ein anderes Basismedikament
    auf eine Kortisoninjektion in die Gelenke
    Krankengymnastik

    Was er Dir raten wird, hängt von den jeweiligen Befunden ab

    Gruß waschbär