yellowbutterfly50
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Hallo, ich bin 25 und habe im Oktober 2009 mein erstes Kind bekommen. Genau 3 Wochen und 1 Tag nach der Geburt bin ich Nachts mit so starken Schmerzen in der rechten Schulter und Arm aufgewacht, die mir noch schlimmer als die Geburtsschmerzen vorkamen. Dieser Zustand hielt auch gut 3 Wochen an und war verbunden mit einem Taubheitsgefühl bis in die Finger des rechten Arms. Schlafen war in den 3 Wochen (fast) nicht möglich. Da ich zu der Zeit noch stillte, konnte ich auch kaum Schmerzmittel einnehmen, die geholfen hätten. Nachdem mich mein damaliger Hausarzt einfach nur Heim geschickt hatte, waren die Schmerzen dann an einem Tag so stark, dass ich Sonntags ins Krankenhaus gefahren bin und die dann den Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall geäußert haben und schlußendlich mit starken Schmerzmitteln Heim geschickt haben und sagten, ich solle mit Stillen aufhören. Eine Überweisung für einen Spezialisten für Bandscheibenvorfälle hab ich dann auch noch mitbekommen. Der schickte mich dann in die Röhre, zuerst für den Schulter- und dann noch den Kopfbereich. Rausgekommen ist allerdings nicht wirklich was. Als ich dann wegen meinen Knieschmerzen beim Orthopäden war, riet der mir abzunehmen (1,70 m, 73 kg) und verschrieb mir Einlagen für meine Schuhe. Ihm zeigte ich dann noch mein rechtes Schulterblatt, weil dieses nach diesen "Schmerzwochen" irgendwie komisch hervortrat, sobald ich den Arm anhob. Daraufhin überwies mich der Orthopäde zum Neurologen. Dort wurden dann die Ströme gemessen und festgestellt, dass eine Lähmung der Muskulatur, die für das Anheben des Armes verantwortlich ist, besteht, diese aber nach 1 oder 2 Jahren wieder zurückgehen kann. Die Frage, ob mir deswegen schon einmal Blut abgenommen wurde, konnte ich nur verneinen. Ein halbes Jahr später erst erhielt ich dann von diesem Neurologen die Blutergebnisse und es stand drin
"Antinukleäre Antikörper 1:320+; CRP 6,7+"
und er empfahl mir eine Nachkontrolle. Diese machte ich dann gleich bei meinem Hausarzt mit dem Ergebnis
"ANA 1:320; CRP 6,7+"
Daraufhin wurde ich Anfang diesen Jahres zum Rheumatologen überwiesen, der nochmals einen Bluttest machte mit dem Ergebnis
"ANA auf HEp2 Zellen positiv 1:1280, fein gesprenkelt" und
"ANA Differenzierung (ELISA) U1RNP positiv (2,3)".
Da ich mit diesen Ergebnissen nichts anfangen konnte und mir die ganzen Einträge im Internet Angst machten, rief ich den Rheumatologen nochmals an und bat mir dies zu erläutern. Er meinte, dass diese Ergebnisse für mein Alter untypisch seien und wir in einem halben Jahr nochmals eine Kontrolle durchführen müssten. Auf die Frage, ob es Rheuma wäre, meinte er, er könne noch keien eindeutige Diagnose stellen.
So jetzt sitz ich hier und muss bis August warten, um mir nochmals Blut abnehmen zu lassen um dann wieder vier Wochen zu warten, bis ich die Ergebnisse erhalte und keiner will mir sagen, warum die Werte untypisch sind und was es dann sein könnte. Ich fühle mich ziemlich allein gelassen mit diesen Zetteln. Die Ärzte können sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, dass das auch seelisch eine ganz schöne Belastung ist, wenn man nicht mal mehr in die Knie gehen kann ohne dann irgendetwas zum Abstützen zu finden, damit man wieder hoch kommt, vorallem wenn man seinem 1,5-jährigen Kind sitzend eine Geschichte vorliest und dann kämpfen muss, überhaupt wieder hoch zu kommen....
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen, da ich nicht weiss, mit was ich hier rechnen muss und wie mich das noch weiter einschränken wird, denn mit diesem ganzen Thema habe ich mich davor noch nie befasst.
Ach, und die Schmerzen im Arm mit Taubheitsgefühl bis in die Finger waren dann wieder weg. Geblieben ist nur eine Schwäche des rechten Arm, wenn ich z. B. etwas mit gestrecktem Arm anheben muss, dann hab ich einfach nicht mehr die Kraft, das lange zu halten und er Arm fängt an zu zittern.
Ansonsten hab ich noch des Öfteren Schmerzen, die sich vom rechten Hüftbereich bis über den Po in das Bein bewegen und dann wie ein ziehender Schmerz sind. Das kommt so alle paar Wochen vor und hält dann mal für ein paar Stunden an. Ob das nun auch damit zusammenhängt, weiss ich allerdings nicht.
Medikamente nehme ich zur Zeit keine, da der Rheumatologe meinte, so lange es ohne ginge, solle ich es probieren.
Bitte ganz arg um Hilfe!!!
"Antinukleäre Antikörper 1:320+; CRP 6,7+"
und er empfahl mir eine Nachkontrolle. Diese machte ich dann gleich bei meinem Hausarzt mit dem Ergebnis
"ANA 1:320; CRP 6,7+"
Daraufhin wurde ich Anfang diesen Jahres zum Rheumatologen überwiesen, der nochmals einen Bluttest machte mit dem Ergebnis
"ANA auf HEp2 Zellen positiv 1:1280, fein gesprenkelt" und
"ANA Differenzierung (ELISA) U1RNP positiv (2,3)".
Da ich mit diesen Ergebnissen nichts anfangen konnte und mir die ganzen Einträge im Internet Angst machten, rief ich den Rheumatologen nochmals an und bat mir dies zu erläutern. Er meinte, dass diese Ergebnisse für mein Alter untypisch seien und wir in einem halben Jahr nochmals eine Kontrolle durchführen müssten. Auf die Frage, ob es Rheuma wäre, meinte er, er könne noch keien eindeutige Diagnose stellen.
So jetzt sitz ich hier und muss bis August warten, um mir nochmals Blut abnehmen zu lassen um dann wieder vier Wochen zu warten, bis ich die Ergebnisse erhalte und keiner will mir sagen, warum die Werte untypisch sind und was es dann sein könnte. Ich fühle mich ziemlich allein gelassen mit diesen Zetteln. Die Ärzte können sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, dass das auch seelisch eine ganz schöne Belastung ist, wenn man nicht mal mehr in die Knie gehen kann ohne dann irgendetwas zum Abstützen zu finden, damit man wieder hoch kommt, vorallem wenn man seinem 1,5-jährigen Kind sitzend eine Geschichte vorliest und dann kämpfen muss, überhaupt wieder hoch zu kommen....
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen, da ich nicht weiss, mit was ich hier rechnen muss und wie mich das noch weiter einschränken wird, denn mit diesem ganzen Thema habe ich mich davor noch nie befasst.
Ach, und die Schmerzen im Arm mit Taubheitsgefühl bis in die Finger waren dann wieder weg. Geblieben ist nur eine Schwäche des rechten Arm, wenn ich z. B. etwas mit gestrecktem Arm anheben muss, dann hab ich einfach nicht mehr die Kraft, das lange zu halten und er Arm fängt an zu zittern.
Ansonsten hab ich noch des Öfteren Schmerzen, die sich vom rechten Hüftbereich bis über den Po in das Bein bewegen und dann wie ein ziehender Schmerz sind. Das kommt so alle paar Wochen vor und hält dann mal für ein paar Stunden an. Ob das nun auch damit zusammenhängt, weiss ich allerdings nicht.
Medikamente nehme ich zur Zeit keine, da der Rheumatologe meinte, so lange es ohne ginge, solle ich es probieren.
Bitte ganz arg um Hilfe!!!
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