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Radontherapie pro und kontra

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Pezzi, 1. Oktober 2013.

  1. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    dann unternehme ich mal einen Versuch, zu alternativen Heilmethoden etwas zu sagen :).

    @Spham:
    Ich bin sehr offen für alternative Methoden. Ich spritze Enbrel und kann dort mittlerweile die Dosis verringern. Seit 2009 fahre ich jährlich in den Radonstollen von Bad Gastein, das hilft mir (ich habe Bechterew). Statt 50 mg alle 7 Tage spritze ich jetzt 25 mg alle 5 - demnächst alle 6 - Tage.
    Daneben habe ich schon Heilfasten probiert - über 40 Tage hinweg, sowie den Verzicht auf einige Nahrungsmittel. Auch das wirkt(e) - die Nahrungsmitteleinschränkung halte ich für mich aufrecht - sich positiv aus.

    Soviel zu meinen Erfahrungen.

    LG Pezzi
     
  2. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Beim Thema Radium kann ich nur Bad Schlema und Bad Brambach empfehlen. Hier wurden auch Studien durchgeführt, um die Kassen dazu zu bewegen die Kosten zu bezahlen.
    Insgesamt wurde das Thema aus Sicht der Patienten positiv beschieden. Inwiefern die Kassen dem folgen bleib abzuwarten.

    LG
    Waldi
     
  3. tiger1809

    tiger1809 Gesperrter Benutzer

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    Hallo Bärchen,

    Wie passt (ganz ernstgemeinte Frage) der Radonstollen zu diesem Zeitungsbericht

    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/vorbeugung/tid-30548/unterschaetzter-lungenkrebs-ausloeser-radioaktives-radon-in-diesen-gebieten-ist-die-strahlung-gefaehrlich-hoch_aid_958040.html

    Sind das zwei unterschiedliche Dinge?

    Und: Vielleicht ist das ein Thema für einen neuen Thread, damit dieser hier langsam in den Archiven versinkt.
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    Ich hab das mal verschoben.

    Die Warnung vor der Strahlung ist sicher nicht von der Hand zu weisen, die Radontherapie wird auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen angewendet und zeitlich begrenzt. ist also nicht ganz so zu vergleichen.

    Frau Lind -Albrecht die in Düsseldorf ist, war lange Chefin in Bad Gastein. Der Stollen dort geht sehr tief in den Berg, man geht in badekleidung hinein. In Bad Kreuznach dagegen ist es auf ebener Erde, man geht in normaler Kleidung hinein und die Luft die man dort einatmet wird zusätzlich gefiltert. Ich hab es nicht gemacht - aber viele Bechterew Patienten. Ich hab nur die Besichtigungstour mal mitgemacht. Die Entscheidung fällt auch vor Ort der Arzt.

    Gruß Kuki
     
  5. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Tigerchen,
    scheinbar bekommen die Menschen, die in den heißen Radonstollen in Bad Gastein einfahren, keine Krebserkrankungen. Es gibt aber Einschränkungen für die Einfahrt, z.B. Menschen nach einer Tumor-OP etc. müssen einige Jahre die OP zurückliegen haben...

    Es scheint ein Unterschied zu sein, ob man das Radon im Keller hat und somit das Haus dauerhaft belastet ist oder ob man für 1 Stunde max. 12x im Jahr im Radonstollen liegt.
    Die Zugfahrer in Gastein sind zumindest seit Jahren die gleichen und die schauen wirklich kerngesund aus :).
    In Bad Kreuznach war ich nun zur Reha, dort aber nicht im Stollen - das wäre zu viel, so auch die Ärzte dort. Denn ich bin um Pfingsten herum 8x im Stollen, zu Allerheiligen 4-5x... Das genügt.

    Meine persönliche Erfahrung ist eher, dass der Stollen alles aus dem Körper raushaut, was da nicht reingehört - mal platt ausgedrückt...

    LG Pezzi