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Radiosynovirtose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Paula, 15. März 2003.

  1. Paula

    Paula Guest

    Hallo Ihr Lieben !
    Jetzt habe ich schon zwei Infusionen mit Remicade bekommen (in Verbindung mit MTX) und dadurch eine erhebliche Besserung erfahren.
    Nur mein linkes Knie ist ständig geschwollen - schrecklich.
    Wer hat Erfahrungen mit Radiosynovirtose ? Ist es sinnvoll, es im Krankenhaus machen zu lassen ? Wird das Bein eingegipst oder bekommt man eine Schiene ? Wo in Frankfurt oder Umgebung gibt es eine gute Klinik hierfür ? Wie lange muß man danach ruhe halten ?
    Freue mich über alle Infos, denn ich soll jetzt zur Kur und würde es vorher gerne noch machen lassen, damit ich alle Anwendungen und eine wenig Sport machen kann.
    liebe Grüße
    Paula
    :-I:-I:-I
     
  2. Ulla

    Ulla Guest

    :) Hallo Paula,
    ich komme aus der Nähe von Marburg, bei mir wird demnächst eine RSO an beiden Hüftgelenken duchgeführt?:-(
    Habe leider noch keine Erfahrung damit, nur soviel:
    Da die betr. Gelenke ja ruhiggestellt werden müßen und eine RSO nur ambulant von der Krankenkasse gezahlt wird, mußte ich einen entsprechenden Antrag bei der Krankenkasse stellen.
    Nach gut 8 Wochen bekam ich gestern endlich die Kostenzusage für zwei Tage Krankenhausaufenthalt:-o
    Bei mir wirde diese Behandlung in der Uni-Marburg durchgeführt, allerdings hat man mir bei der Aufklärung erzählt das es auch in Wiesbaden eine Radiologische Praxis dafür gibt.
    Ich wünsch dir alles Gute
    ;-)Ulla;-)
     
  3. dodo

    dodo Guest

    Hallo Paula,

    ich habe 2001 eine RSO an beiden Sprunggelenken machen lassen. Da man sich danach nicht bewegen soll, war ich 2 Tage stationär.

    Schienen hatte ich nicht und eine Genehmigung der Krankenkasse brauchte ich auch nicht.

    Viel Glück, es ist nicht schlimm.

    Doris
     
  4. bodo

    bodo Guest

    Hallo Paula

    ich hatte im September 2002 eine Radisynoviorthese am rechten Kniegelenk. Ist wie punktieren, überhaupt nicht schmerzhaft, da bei mir örtlich betäubt wurde. Bei mir wurde (nach einer Synovektomie in Juli) die RSO Stätionär mit 4 Tagen Aufenthalt durchgeführt, und musste nicht bei der KK beantragt werden. Nach der Injektion waren 3Tage Bettruhe angesagt. Schienen und sonstige Mittel zur Ruhigstellung werden keine benötigt. Innerhalb einer Woche sind auch die bestehenden Schmerzen vergangen.
    Ich wünsche Dir alles gute :) und viel Erfolg damit

    Snoopie

    [%sig%]
     
  5. Werner

    Werner Guest

    Hallo Paula,
    ich hab auch eine RSO im Dernbacher Krankenhaus (Westerwald) machen lassen. Ich kann nichts negatives darüber berichten.
    Wie das gemacht wird, habe ich auf meiner Internetseite aufgeschrieben.
    Kannst ja mal gucken : www.rheuma-seite.de

    Viele Grüße

    Werner
     
  6. hannilein

    hannilein Guest

    Hallo Paula,

    meine Erfahrungen mit der RSO sind durchweg gut. Eine RSO am Knie würde ich Dir schon stationär empfehlen, da hast Du doch mehr Ruhe als zu hause. Bei mir wurde es am Sprunggelenk gemacht, da bekam ich keine Schiene und zur Toilette (im Zimmer) durfte ich aufstehen. Was die Genehmigung bei der Krankenkasse angeht, da habe ich auch meine Erfahrungen. Egalwas sie Dir in der Klinik sagen, Du brauchst keine Genehmigung. Es ist 100 pro eine Kassenleistung. Meine RSO haben sie erst abgelehnt, nachdem ich mit Rechtsanwalt und Presse gedroht habe, stellten Sie plötzlich fest, dass der Antrag gar nicht nötig war, weil sie es selbstverständlich zahlen würden. Nachdem ich mit Doc L. danach gefragt habe, hat er mich fast ausgeschimpft, dass ich überhaupt gefragt habe. Also lass Dir dies eine Lehre sein.
    Über eine Klinik in Deiner Nähe kann ich leider nichts sagen.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg.

    Alles Liebe Kathrin
     
  7. KU

    KU Guest

    hallo snoopie,

    und wie geht es Dir jetzt damit? Kannst normal gehen? Radeln? Wandern? Ich überlege, es auch machen zu lassen. Ich befürchte, dass "es" dann weiter Richtung Zentrum (Hüften) wandert, wenn "es" aus dem Knie vertrieben wird (ich weiß, das hört sich vielleicht büschen mystisch an, aber so war es bisher immer - es wandert :-().

    Klaus

    [%sig%]
     
  8. Ulla

    Ulla Guest

    Hallo Paula und Kathrin,
    sicherlich ist die RSO eine Kassenleistung.
    Nur die Verträge sind so abgeschlossen das es nur als ambulante Behandlung getragen wird.
    Ist ja auch bei den meisten Gelenken kein Problem.
    für alles war darüber hinaus geht, sprich stationäre Behandlung, brauch man eine Kostenzusage der KK.
    Da sonst das Krankenhaus auf seinen Kosten sitzen bleibt.
    War aber bei mir kein Problem, nur dauerte es ein paar wochen bis ich Bescheid kam.
    Gruß
    Ulla:)
     
  9. Bodo

    Bodo Guest

    Hallo Klaus!
    Wie Du vielleicht weißt, hatte ich im Juli eine Synovektomie (re.Knie) und im September wurde die RSO angefügt. Diese hat bei mir super angeschlagen. Nach der RSO sind alle Schmerzen verschwunden und die Beweglichkeit kam voll zurück. Ich hatte leider nur das persönliche "Künstlerpech", daß sich Verwachsungen und ein Gangliom im rechten Knie bildeten. Das wurde im Oktober festgestellt. Dadurch wurde eine weitere OP im Februar fällig. Ich führe den Rückschlag jedoch NICHT auf die RSO zurück und würde diese jederzeit wieder machen lassen. Da bei mir zusätzlich die Sprung-Hand-Schultergelenke und auch das linke Knie durch die RA betroffen sind, habe ich jedoch keine Verschlechterung eines anderen Gelenkes verspürt, die ich auf die RSO zurückführen könnte.
    Bei jedem Menschen wird wohl die Krankheit etwas anders ablaufen, für meine Person kann ich Dir nur sagen, daß ich die RSO machen würde.
    Viele Grüße
    Snoopie
     
  10. hannilein

    hannilein Guest

    Hallo Ulla!

    Genau diese Aussage, dass die RSO stationär extra beantragt werden muss bei der KK ist nicht richtig. Der stationäre Aufenthalt ist unüblich, wird aber auch ohne vorherigen Antrag von der KK bezahlt. Wenn man diesen Antrag stellt, läuft man Gefahr, dass die Sache vom MDK geprüft wird, der mangels Erfahrung immer ablehnt. Hat man aber eine Einweisung, muss die Kasse bezahlen. Kein Krankenhaus ist bisher auf seinen Kosten sitzen geblieben. Wie schon geschrieben, Doc L. kann dies in allen Punkten bestätigen. Also keine Flausen in den Kopf setzen lassen, weder vom Krankenhaus und schon gar nicht von der Krankenkasse.

    Gruß
    Kathrin