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RA durch Chemie

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von queenkiss01, 16. September 2009.

  1. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Ich hatte mich gestern abend mir einem kollegen über meine krankheit unterhalten ( RA - besonders die re hand ist betroffen - also immer geschwollender handrücken und auch schmerzen , dazu ist der knochen " durchlöchert " ).

    Er meine ob es nicht möglich sei , das die erkrankung nicht durch chemikalien
    ausgelöst worden kann , ich dachte etwas nach und meinte dann das könnte sein , bin mir nicht sicher .Da wir unteranderem mit Phenol, Formaldehyd und auch anderen krebserzeugenden und fruchtschädigenden chemikalien umgehen dachte ich mir mal nachzufragen - da dann die bg chemie informiert werden muss

    Meine Ärtztin sagte letztens das alle blutwerte ok sind bis auf einen , aber kein entzündungswert .

    Hat mal einer einen tip ?

    Chris:confused:
     
  2. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Chemie

    Hallo Chris,
    wenn du den Verdacht hast, daß dein RA durch Chemikalien ausgelöst wurde, da müßte doch dein Rheumadoc dir eine Antwort geben können. Hast du den schon gefragt, denn auslösende Faktoren von RA können viele sein. Spekulieren hilft hier ja nicht!
    Lieben Gruß und alles Gute für Dich von Schlappi
     
  3. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

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    hallo quenkiss

    etwas faktisches zu dem thema weiß ich nicht. ich denke, daß die forschung zum thema RA noch einiges zu tun hat.
    mich macht es etwas stutzig, wenn "rheuma" z.b. mit einem antimalariamittel und/oder einem antikrebsmittel behandelt wird. nur zufällig hat man herausgefunden, daß diese mittel gelenkbeschwerden lindern. und über den auslöser ist, von ausnahmen abgesehen, wenig bekannt.
    hoffen wir, daß es bei der forschung voran geht und die patienten davon profitieren.
    allen ein schmerzarmes wochenende,
    pablo56
     
  4. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Ich glaube kaum, dass man Chancen hat eine RA als Berufskrankheit anzuerkennen. Es gibt z.B. eine Studie dass eine Sklerodermie, durch Quarzstäube und Silkon ausgelöst werden kann. Selbt wenn jemand nachweislich mit diesen Stoffen gearbeitet hat und eine Sklerodermie bekam, wurde diese dann auch nicht als solche anerkannt.
     
  5. Kachingl

    Kachingl Neues Mitglied

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    Bisher weiß man noch nicht, woher rheumatoide Arthritis kommt, von daher kann man weder ausschließen noch bestätigen, dass Chemikalien daran Schuld sind. Das wäre aber ein Zusammenhang, der garantiert schonmal aufgefallen wäre. Ich denke, der Anteil an Menschen, die in einem Labor arbeiten, ist in diesem Forum sehr gering. :) Und trinken oder einatmen tust Du das Phenol ja auch nicht. :) also würde ich mir darüber keine weiteren Gedanken machen.

    lg, Kachingl
     
  6. Akkordeon1987

    Akkordeon1987 Neues Mitglied

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    Ich würde (als Chemiestudentin) das ganze auch kritisch hinterfragen wie du darauf kommst. Weil eigentlich habe ich den Eindruck, dass man bei passender Ausrüstung im Labor weniger mit den Chemikalien in Kontakt kommt als der Rest der Bevölkerung (z.B. Tankstelle).

    - Sind etwa eure Sicherheitsvorkehrungen so miserabel? Das was du nennst ist doch eigentlich gut zu händeln?
    - Sind mehrere Mitarbeiter betroffen seit etwa dem gleichen Zeitraum? (z.B. seit die Abluft mal kaputt war und Monatelang nicht repariert wurde)
    - Ist die Diagnose sicher? oder kann es z.B. auch eine Art Vergiftung/ anderweitige Schädigung sein?
    In einem dieser Fälle würde ich anfangen mir Gedanken zu machen, ansonsten würde ich sagen ist ein Chemieberuf nicht gefährlicher als jeder andere auch, nur dass bei den andren die Chemikalien nicht so gut ausgeschildert sind...


    Achja und bevor jetzt noch Zweifel aufkommen... Ich hatte schon weit vor Studienbeginn Probleme...