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Ra +Diabetes

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Kurt53, 9. Februar 2007.

  1. Kurt53

    Kurt53 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Februar 2007
    Beiträge:
    209
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    :) Hallo
    kann mir jemand sagen ob Ra und Diabetes was miteinander zu tun haben ? Hatte einen Schub und währentdessen den BZ 50-100 Punkte über normal.Das hatte ich schon mal.Habe gestern das erste mal Humira gespritzt und möchte wissen ob es öfter vorkommende Nebenwirkungen gibt . wer hat damit zu tun.?



    Viele Grüße
    Kurt
     
  2. adina

    adina Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2005
    Beiträge:
    567
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    Hallo Kurt,

    wenn Du neben den anderen Medis auch Cortison erhältst und auch noch eine entsprechende Veranlagung in Dir trägst, kann sich mitunter schon ein Cortisoninduzierter Diabetes entwickeln.
    Wenn der Zuckerwert gerade während eines Schubes erhöht war, gehe ich einmal davon aus, daß Du während dieser Zeit neben der Basis auch Cortison bekamst!?:confused: :cool:
    Andererseits ist RA ja eine Autoimmunerkrankung und es gesellen sich leider gern andere Autoimmunerkrankungen dazu. Diabetes Typ I kann man durchaus auch im *fortgeschritteren* Alter;) bekommen :( :eek: . Aber das es mit Humira zusammenhängen könnte, glaube ich nicht :o .
    Ich habe neben der RA auch noch eine Autoimmunerkr. der Schilddrüse
    > Morbus Basedow < . Das heißt M.Basedow seit ca.20 J.(Diagnose 1995),
    RA seit ?????, gesicherte Diagnose 2003.
    Da ich auf Grund der anderen Erkrankung auch jahrelang mit hohen Cortisondosen, neben der Dauertherapie immerwieder hochdosierte Stoßtherapien behandelt wurde, bescheinigte man mir bereits vor der Diagnose RA einen > Cortisoninduzierten Diabetes Typ II <. Das heißt also, ausgelöst durch das Cortison :( :( :cool: . In der Hoffnung, das *Übel*
    wieder loszuwerden, *verzichtete* ich viele Monate auf das Medi, aber was blieb, waren konstant hohe Zuckerwerte:mad: :eek: . Also wurde ich unter stationären Bedingungen noch einmal vollkommen durchgecheckt, um einen
    Typ I auch sicher auszuschließen und gleichzeitig medikamentös eingestellt
    und weiß nun, daß ich mit oder ohne Corti zeitlebends damit leben muß,was mir während einer Reha auch nochmals *bescheinigt* wurde:( .
    Ein *Vorteil* hatte die lange Pause aber dennoch:o , meine jahrelangen Gelenkprobleme inklusive Schwellungen nahmen während dieser (Aus)zeit
    solche Ausmaße an, daß ( im Rahmen einer Begutachtung) , diese nun auch einen Namen bekamen. :rolleyes: Bis dato wurde alles auf das SD-Problem geschoben. :confused: :( :o Also gibt es seitdem (ohne Unterbrechung) wieder Cortison.:cool: Und je nach Dosishöhe verhalten sich auch die Zuckerwerte:mad:
    Hohe Dosen spiegeln sich bereits einige Stunden später beim Zucker wieder:mad: :rolleyes:.
    Andere Baismedikamente, wie MTX, (Humira, Remicade) und jetzt Enbrel haben (bei mir) keinen Einfluß auf den Zuckerwert.
    Natürlich gibt es noch viele Gründe für Zuckerentgleisungen und sollte demzufolge immer entsprechend abgeklärt werden.:cool:

    Liebe Grüße und ein schönes schmerzfreies WE
    adina :)