Quensyl

Zitat von AnnaKollage: ↑
Ich war schon beim HNO-Arzt und beim Gastroenterologen. Sie konnten mir nicht weiter helfen.
@AnnaKollage , welche Untersuchungen wurden denn bezüglich deiner Schluckstörungen beim Gastroenterologen und HNO Arzt gemacht ? Es gibt da ja ein paar Untersuchungen.
Zum einen steht die FEES (Flexible endoskopische Evaluation des Schluckens) Untersuchung zur Verfügung. Dabei wird mit einer kleinen Kamera über die Nase in den Rachen geschaut. Hierbei besteht die Problematik, dass der Moment des Schluckens und der Eingang der Speiseröhre nicht einsehbar sind.
Des Weiteren gibt es die Videofluoroskopie (VS). Sie ergänzt die FEES. Hierbei handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung, bei welcher die Schluckstraße durch einen Kontrastbrei dargestellt wird. Prof. Olthoff erklärt in dem Zusammenhang die Aufnahmen eines Patienten mit IBM. Am Speiseröhreneingang befindet sich ein Muskel, der beim Schlucken normalerweise erschlafft. Bei der IBM ist jedoch die Erschlaffung des Muskels gestört und das führt zu einer Schluckstörung.
Als dritte Untersuchungsmethode wurde das Echtzeit-MRT vorgestellt. Bei dem Echtzeit-MRT werden vom Patienten viele aufeinanderfolgende Aufnahmen während des Schluckens von Ananassaft aufgezeichnet. Durch das Mangan im Ananassaft ist dieser auf den Aufnahmen sichtbar und lässt sich während des kompletten Schluckaktes verfolgen. Röntgenstrahlen werden hierbei vermieden und Weichgewebe wie die Schluckmuskeln sind darstellbar.
Quelle: myositis-netz.de/diagnostik-und-therapie-von-schluckstoerungen/

Bevor alles auf die Psyche geschoben wird, finde ich es schon wichtig auch erst mal organisch bedingtes abklären zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

wg der Trockenheit der Schleimhäute ab dem Mund würde mir noch Zitronenbonbons einfallen - die lassen auch sehr gut fließen.....

Ich denke auch wie Lagune:

eher - mal wieder - alles auf die Psyche geschoben wird,
sollten die körperlichen Untersuchungen abgeschlossen sein.

Wenn Hausärzte usw. nicht mitmachen wollen - weil es zu viel Arbeit für sie ist für zu wenig Geld, dann sollte man immer an einen Wechsel denken.
Viele von uns mussten schon den behandelnden Arzt wechseln, weil sie einfach nicht weiter kamen.

Wenn ich an damals denke, das die dusselige Rheumatologin hier bei mir meinte Fibro zu diagnostizieren und mich 2 Jahre unbehandelt herum
laufen zu lassen, wird mir heute noch schlecht. Zu meinem Entsetzen fing sie dann auch noch in meiner Hausarztpraxis ( Große Praxis mit x-Ärzten)
an zu arbeiten - jetzt ist sie, dem Himmel sei es gedankt - wieder draussen. Ich wollte auch partout nicht von ihr behandelt werden....


Aber nach 2 Jahren hatte ich so die Nase voll, dass ich meine Hausärztin fragte, ob sie mich bitte endlich einweisen könne - auf die rheumatologische
Abteilung und das war mein Glück.....

Wenn ein Arzt immer nur quer schießt, dann muss gewechselt werden, bevor das Vertrauen völlig unten ist - das wäre mein Gedanke dazu.
 
@Colana
wg der Trockenheit der Schleimhäute ab dem Mund würde mir noch Zitronenbonbons einfallen - die lassen auch sehr gut fließen.....
Zitronenbonbons werden gerne empfohlen.
Wer noch eigene Zähne hat, sollte sich das Lutschen von Zitronenbonbons überlegen. Bei fehlendem Speichel werden die Zähne nicht mehr ausreichend mineralisiert und sind ungeschützt. Die Säure könnte die Zähne schädigen, zu Erosionen führen.
Wenn es unbedingt sein muss, sollte zusätzlich zu zuckerfreier Ware gegriffen werden. Das Kariesrisiko ist ebenfalls erhöht auf Grund der Mundtrockenheit.
 
Hallo,
Letzte Woche hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Arzt / Heilpraktiker. Er sagte mir, dass ich nicht erwarten soll, mit Quensyl meine Schmerzen loszuwerden. Quensyl sei dafür nicht konzipiert. Er persönlich hält das Medikament für sehr gut und meint, der Rheumatologe würde es richtig machen, dass er mir nicht zu etwas stärkerem rät und bei Quensyl bleibt. Schließlich wird man im Laufe der Jahre noch andere Medikamente nehmen müssen. Quensyl ist dafür da, um das Immunsystem im Schach zu halten

Ich glaube, ich werde mich erst einmal auf die Meinung des Rheumatologen und des Heilpraktikers verlassen und einfach hoffen, dass die Schmerzen irgendwann trotz allem weniger werden.
Oder mehr Schmerzmittel nehmen.


Und noch etwas anderes: Die Praxis meines Hausarztes hat mir gestern versprochen, den Antrag auf eine Aufnahme in der RheumaKlinik zu faxen. Nun hat mir die Ambulanz dieser besagten Kilinik geschrieben, dass die Wartezeit momentan bei 36 Monaten liegt!!!
Die Uniklinik hier in der Stadt nimmt schon lange keine Patienten mehr auf. Eine andere Klinik nimmt keine Rheuma-Patienten auf, wenn sie diagnostiziert sind. Nicht so erfreulich…

Grüße und ein schmerzfreies Wochenende.
 
Nun hat mir die Ambulanz dieser besagten Kilinik geschrieben, dass die Wartezeit momentan bei 36 Monaten liegt!!!
36 Monate ist ja "ewig" lang, wolltest du da nur ambulant in diese rheumatologische Klinik in die Ambulanz, oder stationär?
Ich kann mir nicht vorstellen das es überall so lange dauert, vor allem, wenn man stationär geht, da können doch die ambulanten, niedergelassenen Ärzte, wo man sonst ist etwas mithelfen, um das zu beschleunigen unter anderem mit einer Einweisung. Klar sind die Termine mitunter mit langer Wartezeit, aber wenn es dringlich ist geht da schon was früher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ich habe das Gefühl, dass hier alles total überlaufen ist. In den Praxen ist immer der Wahnsinn los. Wenn ich hier lese, dass man beim Arzt eine halbe Stunde Zeit hat oder in der Praxis sonst keiner ist, dann klingt das für mich wie ein Märchen aus einer anderen Welt. Ich bin froh, wenn ich 5 Minuten habe. Davon liest der Arzt am PC noch 3 Minuten, was ich habe…

Alle Praxen, die noch Patienten aufgenommen hatten, haben sich in Private umgewandelt. Die merken hier wahrscheinlich, dass der Bedarf groß ist. Die Kliniken nehmen - angeblich wegen Corona - keine Patienten mehr auf.

Es handelt sich leider um keine Highendklinik ;-)

Ich denke, vielleicht gibts Menschen, die es nötiger haben und den Platz sofort brauchen. Ich werde jetzt einfach noch etwas warten. Die Kliniken in der Umgebung hatte ich abtelefoniert. Für ganz Deutschland fehlt mir mit einem Vollzeitjob und zwei kleinen Kindern einfach momentan die Zeit. Habe nur so schlimme Rückenschmerzen, dass ich nicht weiß, wie ich den Tag überstehen soll.

Euch alles Gute
 
Ich habe mal jemand angesprochen bzw. angeschrieben, wo evtl.vielleicht maybe was frei wäre. Aber noch keine Antwort. Schicke dir dann eine PN dazu mit Daten falls ich positive Info bekomme.

Gegen Rückenschmerzen unterstütze ich oft mit einem Nierengurt/Orthese.
 
Letzte Woche hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Arzt / Heilpraktiker. Er sagte mir, dass ich nicht erwarten soll, mit Quensyl meine Schmerzen loszuwerden. Quensyl sei dafür nicht konzipiert.
Quensyl kann unter anderem bei rheumatischen Erkrankungen auf entzündlich bedingte Schmerzen wirken und helfen. Bei manchen reicht das Quensyl alleine aus, bei manchen nicht und einige nehmen das auch in Kombi mit Immunsuppressiva.
Mir hilft das Quensyl bei meinen entzündlich bedingten Schmerzen gut, Entzündungswerte wie Blutsenkung ist auch damit runtergegangen. Die Aussage des Arztes/Heilpraktikers kann ich ehrlich gesagt so nicht nachvollziehen und mir wurde das auch anders erklärt.
Gegen andere Schmerzen, die nicht von den rheumatischen Entzündungen kommen hilft es mir nicht.
 
@AnnaKollage
Aus welchen Gründen möchtest du denn in die Rheumaklinik? Die Rückenschmerzen sind doch neu und eigentlich nicht typisch für eine Kollagenose.
Und wenn es entzündlich ist, warum erhälst du kein Cortison?

Viele Grüße
 
Habe dir eine PN und Daten geschickt mit Info. Hoffe es klappt dort zeitlich eher. Somit kannst du wegen Arbeit und Kinder rechtzeitig was organisieren.
 
Hallo Anna,

ich nehme seit vielen Jahren Quensyl, auch mit div. Nebenwirkungen. (...)

Hallo zusammen,
ich wollte nur hier einmal für vielleicht manche, die Quensyl verschrieben bekommen und Sorge wegen der Nebenwirkungen haben, schreiben, dass ich nach eineinhalb Wochen noch keine Nebenwirkungen habe. Nur, um den Horror beim Lesen des Beipackzettels, der einer Tageszeitung ähnelt, bissl zu mildern. Es muss nicht so kommen.
Ich nehme allerdings nicht morgens die Tablette, sondern abends, da ich in der Früh oft nichts essen kann und meinen nüchternen Magen nicht überfordern will.
Falls jemand Infos hat, dass eine abendliche Einnahme aus irgendwelchen Gründen nicht gut ist - gern sagen!
Außerdem hat mir die Rheumatologin das Quensyl derzeit nur einmal täglich und nicht, wie im Beipackzettel empfohlen, jeden zweiten Tag zweimal täglich, aufgetragen. Meine Dosis ist also sehr niedrig.

Natürlich kann ich nach dieser kurzen Zeit noch nichts über langfristige Nebenwirkungen wie Haarausfall sagen... Von Wirkung ist selbstverständlich noch nicht zu reden.

Ich will hier nicht schmälern, dass es leider viele gibt, die an diversen Nebenwirkungen leiden. Wollt nur auch schreiben, dass es nicht selbstverständlich so sein muss.

Lg und alles Gute allen hier!
Most
 
@Most

Man kann das Quensyl ohne Probleme morgens oder abends nehmen.
Bei manchen macht es ja leicht müde und dann wird sogar zur Einnahme am Abend geraten. Ich nehme auch nur 200mg täglich und da es mich nicht müde macht, nehme ich sie morgens.
 
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