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QUENSYL UND ERKÄLTUNG - was beachten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von lola, 18. März 2008.

  1. lola

    lola Neues Mitglied

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    hallo ihr lieben,

    ich nehme für mein pSS Quensyl. Habe nun eine ziemlich unangenehme Erkältung bekommen. Meine Frage: muß ich hier etwas beachten? Ich hatte fast 2 Jahre keine Erkältung mehr, das Quensyl nehme ich seit 8 Wochen und promt habe ich eine. Ich weiß nicht: hängt das zusammen? Ich renne mit einer Erkältung normalerweise nie zum Arzt, kuriere die immer gern mit Hausmittelchen aus. Wie ist es nun mit Quensyl? Soll ich abwarten, wie es sich entwickelt? Oder besser gleich zum Hausarzt? (Wobei der ziemlich überforder ist..mit der Behandlung des Sjögren). Vielen Dnak für Eure Antworten/Tipps.

    Alles Liebe
    Lola
     
  2. katzenmaus

    katzenmaus tierliebe

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    Hallo Lola
    Also ich habe seit 10 J seronegative cP und habe Quensyl
    ein paar Jahre genomen, bin dann auf Resochin " umgestiegen".
    Ich brauche nix besonderes zu beachten und kuriere soweit es geht
    die " normalen " Wehwechen selber.;)
    Wenns aber nicht besser wird, würd ich doch um Arzt gehen.
    Gute Besserung,Gruß Katzenmaus
     
  3. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo lola,

    ich schließe mich katzenmaus an, während meiner 3 quensyljahre gab es bei infektionen nichts besonderes zu beachten. klar, bei allen basismedis steigt die infektionsgefahr, weil das immunsystem gebremst wird, ich habe das mit viel hygiene (im wesentlichen besonders häufiges händewaschen, z.t. auch desinfizieren) gut in den griff gekriegt. nimmst du paralell noch corti? wenn ja, müsste man da zumindest schauen, ob eine dosisanpassung notwendig ist. das würde ich dann aber eher individuell mit dem arzt besprechen. langfristig bist du besser bei einem internistischen rheumatologen aufgehoben, wenn du noch keinen hast, wird es langsam zeit sich nach einem umzuschauen, auch weil unter der therapie mit basismedis manches zu beachten ist, was einen hausarzt schnell überfordern könnte.
    für deine erkältung, aber auch danach als vorbeugung, würde ich dir eine nasendusche wärmstens empfehlen wollen. die vorteile liegen auf der hand: wegspülen von keimen, gutes befeuchten der nasenschleimhäute, wenn man laues wasser benutzt auch leicht beruhigende wirkung bei schwellungen. so unangenehm das klingt, wenn man es noch nicht probiert hat, so überraschend leicht erträglich ist es, wenn man es dann doch versucht, zumal das gefühl, die keime regelrecht wegzuschwemmen durchaus angenehm ist, man fühlt sich einfach "gereinigt". gerade bei sjörgren dürfte das übrigens, wegen der eh immer trockenen schleimhäute, durchaus auch ein hilfreicher behandlungsansatz sein.

    liebe grüsse und gute besserung
    lexxus
     
  4. lola

    lola Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für Eure Antworten!!! Bringt mich weiter! Man hat schon einige Fragen, wenn man so so "frisch" dabei ist :) Das mit der Nasendusche ist eine gute Idee. Ich benutze ja eh schon häufig Meerwasserspray. Ich werde das mit der Nasendusche gerne versuchen. Freue mich über alle Tipps. Das mit Hände-desinfizieren hatte ich aber noch nicht... werde darauf achten, die jetzt häufiger zu waschen. Bei meiner trockenen Haut ist das zwar nicht so toll, dann muß ich eben immer cremen (mache ich sowieso.. )

    Internistischen Rheumatologen habe ich (das krankenhaus, in dem ich war). dort muß ich aber nur alle 3 monate zur Kontrolle. den rest macht der hausarzt. blutchecks etc. etc. zur zeit alle 2 wochen!! wenn ich fragen habe, ruf ich bei den spezialisten im krankenhaus an, rest macht dann wieder der hausarzt. aber so ist das wohl mit einer krankheit, die nicht unbedingt so "bekannt" ist.

    Vielen Dank nochmal für Eure Antworten - ich wünsche allen schöne -ostern!!! Bis bald - viele grüße

    Lola
     
  5. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo lola,

    nasenduschen gabs vor ein paar wochen für 5 euronen bei lidl, da war sogar gleich ein vorrat an nasenspülsalz dabei. vielleicht hat die eine oder andere filiale ja noch was davon rumstehen. ich selbst habe eine von emser, die auch ganz gut, aber deutlich teurer ist. nasenspülsalz gibt es als 250gramm-paket (reicht für etwa 125 anwendungen) in der apotheke für ca. 4 euro mit messlöffelchen. in portionsbeutelchen ist es bedeutend teurer (ca. 5 euro für 40 stück). meersalznasenspray ist auch gut, dringt aber nicht so weit nach oben vor, wie eine spülung mit nasendusche. die kombi aus beidem ist wahrscheinlich gar nicht so verkehrt.
    ich selbst hab auch probleme mit stark trockener haut an den händen (häufiges händewaschen ist da dann natürlich deutlich besser als desinfizieren, weil letzteres noch zusätzlich austrocknet), genauer handelt es sich bei mir um neurodermitis. ich hab jetzt angefangen mir meine handwaschseifen selbst zu mischen und benutze duschöl/badeöl und kombiniere das mit beliebigen flüssigseifen (kann durchaus auch mal shampoo sein), die mir vom geruch her zusagen (duschöl allein riecht immer so muffig). wenn es ganz schlimm ist spachtel ich mir abends dick creme auf finger und handrücken, ziehe vorsichtig baumwollhandschuhe drüber und lasse das über nacht einwirken. gut bewährt hat sich dafür zinksalbe (auch wenn der an sich austrocknende effekt des zinks erst einmal kontraproduktiv scheint), einerseits fettend (salbe), andererseits entzündungshemmend (zink). das günstigste dafür ist stinknormale penatencreme (diese feste in den blechdosen), in der apotheke ist das nur unnötig teuer. wenn es ganz schlimm ist muss halt zwischendrin auch mal eine salbe mit corti dran. gut bewährt für häufiges eincremen hat sich für mich "lindeza", das ist eine handcreme mit bienenwachs.

    liebe grüsse, gute besserung und schöne osterfeiertage
    lexxus