Hallo, ich war heute beim Rheumatologen in Berlin, das erste mal seit der Diagnose Anfang Februar (Termine sind ja rar). Meine Diagnose ist seronegative rheumatiode Arthritis und ich bekam Quensyl 1x1 Tablette verordnet, war dann 3 Wochen in Bad Freienwalde zur Kur. Bisher habe ich nicht viel Veränderung gespürt, die Schmerzen sind geblieben und sogar fortgeschritten, waren zuerst die Finger und Handgelenke betroffen (dort waren auch im Ultraschall Veränderungen zu sehen, dann endlich eine Diagnose, die Finger schmerzten schon 2 Jahre und wurden immer dicker, hatte aber nie einen Faktor) nun sind es auch die Knie, Ellenbogen und Fußgelenke (Fußgelenke auch geschwollen). Die Rheumatologin hat nun Quensyl abgesetzt und will in 2 Monaten noch mal Ultraschall machen, Med. bekomme ich nun gar keine (bis auf die die ich eh nehmen muss), sie kann wohl keine Immunsuppression ansetzen da ich einen allergischen Schnupfen habe seit mehr als 30 Jahren. Kennt sich jemand aus, ich bin nun ganz unsicher, was muss ich nun erwarten, weiter zunehmende Schmerzen so ganz ohne Behandlung. Einen Kurbericht hatte sie nicht bekommen und auch so sind die Informationen immer rar die ein Arzt dem anderen zukommen lässt. Ich komme mir schon seit Jahren blöde vor, zuerst haben alle die Schmerzen auf die Depressionen geschoben, obwohl Rheuma in der Familie liegt, nun heißt es der Verlauf wäre doch milde. Ich finde es nicht so toll, wenn ich heute mal meine Hände normal gebrauchen kann (da habe ich schon Abstriche gemacht, ganz ohne Schmerz kenn ich gar nicht mehr) morgen aber nicht und ich kann ja nicht jedes Mal zum Arzt gehen, habe allein dieses Jahr schon wieder 9 Fehlwochen. Nun fällt mir nicht nur plötzlich alles aus der Hand, sondern es knicken auch einfach mal die Knie weg, ohne Anzeichen vorher, weh tut es ja inzwischen fast immer. Schmerzmedis die darf ich noch nehmen. Also wer hat mit diesen 'Dingen Erfahrung, kann mir was raten. Ich danke Euch allen im Voraus und wünsche Euch eine schmerzfreie Zeit.
Medea
Medea