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Psoriasis athritis oder osteochondrose

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Czisey, 28. November 2014.

  1. Czisey

    Czisey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2014
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    Hallo,
    ich bin neu hier und verfolge schon seit einigen Wochen eure Beiträge.
    ich habe seit ungefähr 2 Monaten Gelenksschmerzen die jetzt ihren Höhepunkt im Rücken gefunden haben. Mein Dermatologe hat schuppenflechte an einem Nagel diagnostiziert. Jetzt hab ich aber Röntgenbilder gemaCht und hier steht eine hochgradige osteochondrose der wirbelsäule diagnostiziert. Meine Gelenke sind derzeit wieder ganz ok, bis auf den Rücken. Ich habe keine Schwellungen sondern nur etwas steife Finger morgens. Eine konkrete Diagnose fehlt noch.
    Ich bin Typ 1 Diabetikerin obendrauf seit 22 Jahren und hatte vor 18 Jahren einen bandscheibenvorfall. Eigentlich bin ich sportlich und weiß nicht warum meine Wirbelsäule so desolat ist.
    Könnten die Gelenksschmerzen auch von der osteochondrose sein? Oder ist der Rückenschmerz die Folge von der athritis? Rheumafaktor ist negativ.
    hat hier jemand ähnliche Erfahrungen?
    lg karin
     
  2. Rheinhessin

    Rheinhessin Mitglied

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    in Rheinhessen ;-)
    PSA bzw. Sapho

    Hi,

    habe auch Psoriasis und als Diagnose PSA bzw. Sapho-Syndrom.

    Jedenfalls hatte ich zu Anfang kaum irgendwelche Gelenksprobleme, mit Mitte 20 kamen dann ab und an Rückenschmerzen bzw. Probleme mit der HWS. Dann nachts zum Morgen hin, Schmerzen in den Schultern, Ellenbogen etc. mit Ende 30.

    Damit bin ich zum Rheumatologen. Bei MRT ist dann u. a. einiges an Schäden, aber Knochenanbauten etc. festgestellt worden. Außerdem Knochenmarksödeme in beiden Schlüsselbeinen, deshalb Verdacht auf Sapho.

    Nehme MTX, Sulfasalazin sowie Amytryptilin, da noch Fibro dazugekommen ist. Z. Zt. bin ich dankbar, dass ich eingestellt bin, da die Schmerzen jedes Jahr mehr wurden. Ansonsten alles was es gegen Schmerzen so gibt. Novaminsulfon, Arcoxia, Diclofenac, Traumal usw.

    Sport hab ich immer gemacht, war kein Stubenhocker. Was ich damit sagen will. Hatte nur ab und an Schmerzen, die kamen dann verstärkt, bis es kaum noch zum Aushalten war. Über Jahrzehnte. Meine Wirbelsäule sieht aus, wie die einer 80 Jährigen, merke jetzt auch Wetterwechsel usw. Bandscheibenvorfälle jede Menge, Knochenanbauten an den Wirbeln und anderen Gelenken. Die Osteochondrose hab ich so nebenbei, obwohl ich immer Sport getrieben habe, immer aktiv war.

    Deshalb gehe ich mal davon aus, dass die Wirbel eben durch die rheumatische Grunderkrankung derart geschädigt wurden. Jetzt soll MTX usw. helfen, dass es sich nicht weiter ausbreitet.

    Ansonsten bin ich leider nie schmerzfrei. Von Knieschmerzen mit Schwellung, Fersenschmerzen, Rückenschmerzen, Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, HWS etc. immer wechselnd. Durch die Medis halt so, dass ich damit umgehen kann. Es ist, je älter ich geworden bin, immer schlimmer geworden. Jetzt bin ich 48. Ich kann mir nicht vorstellen, das mir meine Osteochondrose Schmerzen bereitet, sonst hätte ich die Schmerzen immer. Ist halt Verschleiß. Schmerzen hab ich nur durch die Arthritis, Schub, Wetterwechsel!

    Schwellungen hab ich nur die letzten 12 Monate ab und an in den Fingergelenken; früher nie. Und das rechte Knie ständig; mal mehr/mal weniger. Mein Rheumafaktor ist auch negativ, was die Psoriasis Arthritis jedoch nicht ausschließt. Die Pso hab ich auf der Kopfhaut. Was sagt uns das? Ähnlichkeiten sind vorhanden.

    Meine Mum hatte übrigens Rheuma, mein Dad PSA. Uroma auch. Also haben wir wohl hier geschrien.

    Schönen Abend!

    Ramona