Hallo,
ich (w,22) habe gestern die Diagnose Psoriasis-Arthropathie von meinem Rheumatologen bestätigt bekommen.
Alles fing vor etwa 7 Wochen an, der Zeigefinger meiner linken Hand tat mir im Mittelgelenk auf einmal weh, der Finger schwoll dann in den nächsten zwei Wochen auf fast das doppelte an, teilweise konnte ich den Finger nicht knicken oder nicht ausstrecken. Ich glaubte erst, mir den Finger vielleicht geprellt zu haben und ging zum Chirurgen. Dort wurde der Finger geröntgt, da war alles in Ordnung. Habe dann eine Schiene bekommen, um den Finger ruhig zu stellen. Das hat nichts genützt, der Finger tat noch genauso weh.
Da ich Arzthelferin bin und somit auch ein bisschen was von Medizin verstehe, ließ ich mir dann Blut abnehmen (CRP, ASL, RF, BSG). ASL war grenzwertig erhöht. Mein Hausarzt schloss Rheuma aber aus. Da dann mein Mittelfinger der linken Hand anschwoll und sich die Schmerzen kaum noch aushalten ließen (die Schmerzen zogen schon in die ganz Hand), habe ich mich beim Rheumatologen vorgestellt. Nachdem er mich nach meinen Symptomen und meiner Vorgeschichte befragt hat, stellte er die Verdachtsdiagnose Psoriasis Arthopathie und schickte mich zum Röntgen der Hände und Vorfüße, Rheuma-Werte wurden abgenommen.
Sowohl die Röntgenbilder, als auch die Blutwerte waren soweit ohne Befund.
Leider nahmen meine Beschwerden in der linken Hand zu, der rechte Mittelfinger begann nun auch zu schmerzen. Nachts wurde der Finger total steif, sodass ich nachts erstmal eine Runde massieren musste, damit er wieder bewegbar war. Probleme bekam ich nun auch mit meinen grundgelenken der Füße. Laufen war morgens nur mit sehr viel Schmerzen möglich. Im Laufe des Tages legte es sich immer etwas, aber ganz weg gehen die Schmerzen nie. In den Fingern sind die Schmerzen bzw. die Unbewegelichkeit so schlimm, dass ich zeitweise die leichtesten Dinge (wie Zahnpasta aus der Tube drücken) nicht mehr alleine geschafft habe. Mittlerweile knacken meine Knochen (vor allem Handgelenke und Finger) oft so doll und laut, dass ich es vor Schmerzen kaum aushalte.
Habe erst mit Ibuprofen und Diclo probiert, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Mit keinem großen Erfolg. Habe dann Meloxicam eingenommen (15mg/Tag), was überhaupt nicht half. Nun nehme ich ab nächster Woche Sulfasalazin ein. Ich hoffe, das hilft dann endlich.
Da ich beruflich sehr auf meine Hände und Füße angewiesen bin, wäre das ein großer Segen für mich.
Jetzt, wo das Wetter hier so verrückt spielt, merke ich jeden Knochen, vor allem der Rücken tut arg weh.
Würde mich freuen, wenn sich vielleicht ein paar Leute bei mir melden, die auf unter psoriasisarthropathie leiden und mir ein bisschen was erzählen können.
Viele Grüße
Giraffi
ich (w,22) habe gestern die Diagnose Psoriasis-Arthropathie von meinem Rheumatologen bestätigt bekommen.
Alles fing vor etwa 7 Wochen an, der Zeigefinger meiner linken Hand tat mir im Mittelgelenk auf einmal weh, der Finger schwoll dann in den nächsten zwei Wochen auf fast das doppelte an, teilweise konnte ich den Finger nicht knicken oder nicht ausstrecken. Ich glaubte erst, mir den Finger vielleicht geprellt zu haben und ging zum Chirurgen. Dort wurde der Finger geröntgt, da war alles in Ordnung. Habe dann eine Schiene bekommen, um den Finger ruhig zu stellen. Das hat nichts genützt, der Finger tat noch genauso weh.
Da ich Arzthelferin bin und somit auch ein bisschen was von Medizin verstehe, ließ ich mir dann Blut abnehmen (CRP, ASL, RF, BSG). ASL war grenzwertig erhöht. Mein Hausarzt schloss Rheuma aber aus. Da dann mein Mittelfinger der linken Hand anschwoll und sich die Schmerzen kaum noch aushalten ließen (die Schmerzen zogen schon in die ganz Hand), habe ich mich beim Rheumatologen vorgestellt. Nachdem er mich nach meinen Symptomen und meiner Vorgeschichte befragt hat, stellte er die Verdachtsdiagnose Psoriasis Arthopathie und schickte mich zum Röntgen der Hände und Vorfüße, Rheuma-Werte wurden abgenommen.
Sowohl die Röntgenbilder, als auch die Blutwerte waren soweit ohne Befund.
Leider nahmen meine Beschwerden in der linken Hand zu, der rechte Mittelfinger begann nun auch zu schmerzen. Nachts wurde der Finger total steif, sodass ich nachts erstmal eine Runde massieren musste, damit er wieder bewegbar war. Probleme bekam ich nun auch mit meinen grundgelenken der Füße. Laufen war morgens nur mit sehr viel Schmerzen möglich. Im Laufe des Tages legte es sich immer etwas, aber ganz weg gehen die Schmerzen nie. In den Fingern sind die Schmerzen bzw. die Unbewegelichkeit so schlimm, dass ich zeitweise die leichtesten Dinge (wie Zahnpasta aus der Tube drücken) nicht mehr alleine geschafft habe. Mittlerweile knacken meine Knochen (vor allem Handgelenke und Finger) oft so doll und laut, dass ich es vor Schmerzen kaum aushalte.
Habe erst mit Ibuprofen und Diclo probiert, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Mit keinem großen Erfolg. Habe dann Meloxicam eingenommen (15mg/Tag), was überhaupt nicht half. Nun nehme ich ab nächster Woche Sulfasalazin ein. Ich hoffe, das hilft dann endlich.
Da ich beruflich sehr auf meine Hände und Füße angewiesen bin, wäre das ein großer Segen für mich.
Jetzt, wo das Wetter hier so verrückt spielt, merke ich jeden Knochen, vor allem der Rücken tut arg weh.
Würde mich freuen, wenn sich vielleicht ein paar Leute bei mir melden, die auf unter psoriasisarthropathie leiden und mir ein bisschen was erzählen können.
Viele Grüße
Giraffi
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