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Psoriasis - Arthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von rheumi67, 2. Januar 2005.

  1. rheumi67

    rheumi67 Meer u- Strandsüchtig

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    Hallo und ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr,
    danke für die guten Tips und Infos .
    Ich werde mich gleich im neues Jahr beim Hautarzt vorstellen, um nun wegen der Haut weiter richtig behandelt zu werden.
    Die Infolinks waren ziemlich aufschlussreich, auch auf die Vergangenheit zu sehen.
    Das Bindehautentzündungen , wie ich sie in den letzten 2-3 Jahren im Sommer immer mal hatte, im Zusammenhang mit Psoriasis stehen können , hatte ich nicht gewusst.
    Eine Frage habe trotzdem noch : wie geht eure Umwelt mit eurer Krankheit um ?
    LG
    Rheumie67
     
  2. Nanina

    Nanina Guest

    Hallo rheumi67

    Hallo,

    also ich heiße Nadine und habe seit gut 5 Jahren CP + morbus bechterew.

    Als das Rheuma anfing war ich gerade 16, und natürlich noch in der Schule.

    Als ich dann öfters ausfiel und ich wieder kam hatte es sich schon rumgesprochen was ich habe !!!

    In der Schule muß ich sagen wurde ich dan angesprochen wie : "Echt , hast du die Oma Krankheit ???".

    Und noch mehr Sätze die einfach nur verletzten.

    Als ich dan die Schule beendete und eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin anfing, war es mit der Krankheit ganz vorbei!!!

    Alle in der Berufschule wußten es und respektierten es oder machten sich sogar eher Sorgen um mich und meine Abschlussprüfung !!

    Ein halbes Jahr vor der Abschlussprüfung viel ich leider für 4 Monate aus und hatte echt viel verpasst.

    Meine lehrerin besuchte mich und munterte mich auf und sagte das ich dann eben ein halbes jahr dran hängen soll und es dann sicher klappt.

    Ich bin aber von natur aus ein Typ der alles versucht was geht und sagte ihr das ich in die Prüfung rein gehen werde!!!

    ALs dann der große Tag sich näherte war es schon hart aber ich habe es GESCHAFFT !!!

    Und dazu muß ich sagen hat mir die Umwelt super viel Unterstützung gegeben, aber auch vor allem meine Familie.

    Jetzt werde ich in 16 Tagen 21, arbeite leider nicht mehr als Zahnarzthelferin weil es nicht mehr geht, dafür aber in einem großen Supermarkt an der Kasse !!! ( was mir auch viel SPaß macht )

    Meine Freunde, Familie und vor ALLEM mein Schatzi gehen super mit der Krankheit um, und dabei geht es mir richtig gut !!!

    Ich hoffe ihr habt ähnliche Erfahrungen!!

    Liebe grüße Nanina
     
  3. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Umgang mit Rheuma

    Hallo Rheumi67
    Also erstmal noch alles Gute fürs neue Jahr.
    Hoffe der Arzt findet die richtige Diagnose und es geht "vorwärts".
    Ja Umwelt und Kranke....ein oft beschriebenes sehr schwieriges Thema.
    Schuld ist einmal die Frage wie die Sichtweise auf "Rheuma" im Alltag und durch Andere ist.
    Ich weis zwar das Rheuma im eigentlichen Sinn die vom Erkrankten spürbare Reaktion auf ein Fehlverhalten des Immunsystems ist, aber das ist zu kompliziert zu erklären.
    Wir haben aus der Sicht Außenstehender :
    -Was mit dem Rücken
    -Die Knie (Gelenke) sind kaputt
    -sind oft müde
    -da ist was mit dem Blutbild
    -können schwer heben, tragen, gehen, stehen und so ...aber nicht immer
    -Schmerzen, aber wo genau...halt manchmal überall
    ...naja eigentlich sehen die doch ganz gesund aus, meistens jedenfalls. Und mitn Rücken haben ja viele.

    Ja und diese verschiedenen Ansichten sind das, womit wir oft konfrontiert werden. Und vielelicht machen wir etwas falsch???
    -wer Kopfschmerzen hat will keinen Sex
    -verstauchte Knie oder so werden eingerieben und bandagiert, daß man es sieht
    -Hexenschuß wird entsprechend bejammert (Reaktion? der Ärmste)
    -Grippe....7 Tage krank, man sieht elend aus
    -Vorteil........ man wird wieder gesund und kann es allen erzählen
    Das sind alles Einzelerscheinungen, die jeder versteht, daß Rheumis das alles haben können....ja gibt es denn sowas??

    Ja und wir sind wohl irgendwie gesund, nur auf einem niedrigem Niveau, als Andere...zumindest scheint es mir manchmal so. Und ich bin in meinem Bekanntenkreis als Experte verschrien, trotzdem wird diese Frage auch nicht richtig gesehen.
    Gerade jetzt mit einigen Problemen, wohl ein Schub.......meinen alle "mir geht es schlecht". Eigentlich geht es uns nie gut, wir sind krank und werden nicht wieder gesund...also fehlt hier eine andere Bezeichnung oder die problematik krank müßte neu disskutiert werden.
    Kurzum bedeutet "KRANK" für die meisten, daß dieser Kranke auch wieder "GESUND" wird. Ich denke, daß ist das Problem, unter anderem.

    Ja soweit und einen Neujahrsgruß aus Berlin "merre".


    -
     
  4. Jackie

    Jackie Guest

    Hallo Rheumi
    ich habe gerade überlegt wie ich eigentlich mit meiner Psa umgehe. Eigentlich versuche ich sie so gut wie möglich zu überspielen. Den meisten geht es nach einer Weile auf die Nerven , damit konfrontiert zu werden. Solange ich nur Pso hatte, war das anders , das sieht man und wird auch ständig darauf angesprochen, seit ich psa habe, habe ich festgestellt, dass viele sich überhaupt nichts darunter vorstellen können und weil ich noch nicht im Greisenalter bin, können es viele nicht nachvollziehen,dass ich mich nicht gut bücken kann,morgens fast eine Stunde Anlauf brauche, bis ich meine Hände richtig bewegen kann und laufe , als hätte ich Eier unter den Füssen. Manchmal werde ich schon schräg angeguckt, so nach dem Motto, was ist denn mit der los?? Der Freundeskreis weiss Bescheid, die nehmens hin, wenn ich mal wieder richtig "lahm" bin. Du siehst die Reaktionen sind sehr unterschiedlich.
    Liebe Grüsse
    Jackie