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Psoriasis - Arthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von rheumi67, 28. Dezember 2004.

  1. rheumi67

    rheumi67 Meer u- Strandsüchtig

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    Hallo,
    wer hat auch im Raum Flensburg/ Schleswig oder sonst irgenwo diese Rheuma- Art und welche Erfahrungen damit und auch mit behandelnden Ärzten gemacht?
    Ich habe diese Diagnose Anfang Dezember nach Klinikaufenthalt bekommen, nach langem Ärzte-hinundher, unnötiger Op , wg. falscher Diagnose usw.:mad:
    Nun werde ich endlich richtig behandelt und habe nach Monaten kaum noch Schmerzen.:) Mein Finger ist zwar immer noch stark geschwollen, was sich lt. Arzt nach einigen Wochen durch das MTX wieder geben soll.
    Die Schmerzen im Rückenbereich sind auch kaum noch vorhanden.
    Ich selber habe jetzt erst von der bestehenden Schuppenflechte ,als solche erfahren, da die seltenen Ekzeme sonst immer nur als Überempfindlichkeit auf Shampoo abgetan wurde.:confused:
    Meine Haut ist sonst sehr selten und dann wenig betroffen.
    Für meinen Hausarzt bin ich der erste Patient mit diesem Krankheitsbild.
    Gruß
    Rheumi67
     
    #1 28. Dezember 2004
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2005
  2. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Hallo Rheumi67,

    http://www.m-ww.de/krankheiten/hautkrankheiten/psoriasis/?page=2

    Kapitelübersicht: Zusammenfassung - Allgemeines - Definition - Ursachen - Häufigkeit - Symptome - Diagnose - Therapie - Prophylaxe - Prognose - Ratgeber

    http://www.kosmetische-medizin.at/news.php?aktion=newslang&ID=31

    Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine der häufigsten Hautkrankheiten. Rund zwei Prozent der deutschen Bevölkerung sind von dieser nicht ansteckenden, schubweise auftretenden Hautkrankheit betroffen. Sie wird durch die überschnelle Bildung der Oberhaut verursacht und kann die Lebensqualität der Betroffenen in erheblichem Maße einschränken. Mit dem "Psorinol" Haarpflegekonzept konnte bislang all jenen geholfen werden, die vor allem von der Schuppenflechte auf der Kopfhaut betroffen sind. Jetzt stehen mit "Psorinol care" und "Psorinol shower" auch Pflegeprodukte zur Verfügung, die speziell für die Bedürfnisse trockener, empfindlicher und zu Psoriasis neigender Haut entwickelt wurden. Die Inhaltsstoffe - eine einzigartige Kombination aus Kräuterextrakten, Harnstoff und 1,5 Pentadiol - lindern den Juckreiz und halten die Haut weich und geschmeidig. Mit einem pH-Wert von 5,5 und dem Zusatz von Kamille und Olivenöl reinigt die Duschcreme besonders schonend. Propolis in der Pflegecreme wirkt zudem lindernd, Teebaumöl entzündungshemmend und die Extrakte von Shorea Stenoptera glätten die Haut und halten sie den ganzen Tag weich und zart. Alle Psorinol-Erzeugnisse sind frei von Teer und Corticosteroiden.

    Lg. Gisi
     
  3. pesub

    pesub Mitglied

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    Hallo Rheumi,

    ich komme zwar nicht aus der Nähe von Flensburg sondern aus dem Saarland, aber ich habe ebenfalls Psoriasis Arthritis und kann Dir von meinen Erfahrungen berichten. Bei mir war es genau das gleiche. Erst auf dem Kopf die Schuppenflechte, die ich auch als Überempfindlichkeit gegen Haarspray,
    -Schampoo etc gedeutet habe und dann der geschwollene Ellebogen wo vom Bruch über Tennisarm alles diagnostiziert wurde. Auch ich habe erst nach 6 Monaten die Diagnose PSA bekommen. Das ist jetzt 2 Jahre her. Die Entzündungen in den Gelenken (Knie, Ellenbogen, Zeigefinger, Zeh) sind dank MTX zwar fast ganz weg aber bei mir sind extreme Sehnenprobleme geblieben im Arm und an den Sehnenansätzen im oberen Rückenbereich und in der rechten Hand, so dass ich grade meine erste Reha genehmigt bekommen habe.
    Dass Dein Hausartz das Krankheitsbild nicht kennt, finde ich etwas seltsam.
    Mein Hausartz hat mir die Diagnose gestellt bevor er mich zum Rheumatologen geschickt hat. Gott sei Dank arbeiten beide gut zusammen, so dass ich mich wirklich gut betreut fühle. Die Hauterscheinungen der Schuppenflechte werden leider zur Zeit schlimmer, was aber auch mit meinem beruflichen Stress zu tun haben kann. Ich kann Dir nur raten, Dir einen erfahrenen Rheumatologen zu suchen, der sich richtig gut auskennt. Vielleicht bekommst Du ja hier noch Tipps, wo in Deiner Gegend ein solcher zu finden ist...

    ...alles Gute für Dich!
    Petra
     
  4. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Psa

    Hallo und zwar aus Berlin, aber auch mit einer ums genau zu sagen "psoriais arthropatika pustulosa".
    Oft zeigt sich bei der PSA einer der beiden Beteiligten erst später, meist beginnt es mit mehr als Hautentzündung oder ähnlichem gedeuteten Beschwerden.
    Einige Beschwerdebilder deuten vielfach in Richtung Bechterew, da es ähnliche Verläufe sind und eine Abgrenzung schwer fällt. Letztendlich hat man sich bei mir geeinigt und nun habe ich beides und eigenartigerweise beides mit klaren Befundbildern, also ISG mit Beteiligung LWS und stammnaher Gelenke. ISG völlig durchbaut/ HLA-B27 Positivität und lWS betroffen/Verkalkung der Wirbelgelenke und Längsbänder der WS sowie im Ligamentum Nuchae.
    Bei der BWS ist man sich nicht so einig, aber ein HWS-syndrom wird der Psoriasis zugeordnet, die sich im Bereich der Beine (Knie, Fuß) und insbesondere an den Händen Fingergelenke und Spitzen schubweise zeigt. Hierbei fehlt die Erneuerungfähigkeit der 3. Hautschicht, die Haut wird spröde weißlich hornartig und löst sich blätternd ab. Die neue Haut ist rötlich extrem dünn und reißt leicht blutend auf. Meist verliert sich das inerhalb 2 Wochen und beginnt dann nach 4 Wochen von Neuem.
    Der Befund der Psoriasis Pustulosa wurde in einer Unihautklinik klinisch gesichert und dann auch auf eine PSA entschieden. Die arthtritische Seite sind dann so aus:
    Insbesondere die Fingerendgelenke und jetzt auch die Grund- und Handgelenke sind betroffen. Die Endgelenke sind gelenksspaltverschmälert und zerstört mit seitlichen Anwachsungen, die weiteren Gelenken zeigen ähnliche Verlaufsformen. Beim Greifen und Arbeiten schmerzen die betreffenden Gelenke.
    Ein HWS-syndrom wird der PSA zugeordnet, mit vertebrobalisärem Verlauf.

    Also sollte man eine Typisierung der Psoriasis vornehmen und insbesondere bildgebende Verfahren zur Diagnostik der kleinen Gelenke, meist Finger anwenden.
    Schwellungen sollten, wenn sie gelenknah gelagert sind unbedingt genauer untersucht werden, um Gelenkschäden auszuschließen.
    Eine Typisierung der Psoriasis sollte mittels Hautprobnen gemacht werden.

    Wie ich gelesen haben sind die Probleme bei Euch als anfängliche Erscheinungen zu betrachten, umsomehr sollte der Arzt damit nicht so lax umgehen. Die Behandlungsfenster (Möglichkeiten Dauerschäden abzuwenden) bleiben nicht allzulang offen.

    Gute Besserung "merre"
     
  5. Jackie

    Jackie Guest

    hallo rheumi

    auch ich zähle zu denen die mit Psa leben und komme aus Aschaffenburg. Ich hatte 11 jahre lang "nur" die Hautpsoriasis, nach einem schlimmen Schub bei dem 80% der Haut betroffen waren fingen bei mir plötzlich die Gelenkbeschwerden ganz massiv an. Zuerst habe ich Nsa eingenommen, die aber leider nicht sehr halfen,seit einem dreiviertel Jahr nehme ich auch Mtx, musste es jetzt aber absetzen weil die Leberwerte zu stark angestiegen sind. Ich kann dir nur raten dich an einen internistischen Rheumatologen zu wenden,wenn dein Hausarzt wenig erfahrung mit diesem Krankheitsbild hat. Ich wünsche dir ein möglichst schmerzfreies neues Jahr
    Liebe Grüsse
    Jackie