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Psoriasis-Arthritis und MTX

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bea44, 29. April 2007.

  1. bea44

    bea44 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich war längere Zeit nicht im Forum. Mittlerweile habe ich eine Diagnose:
    Psoriasis-Arthritis. Eigentlich war mir das schon eine ganze Weile klar, nur den Ärzten nicht.
    Ich nehme jetzt seit 7 Wochen MTX, vertrage es soweit ganz gut, auch die Schmerzen lassen langsam nach, nur: meine Schuppenflechte wird immer schlimmer!
    Hat hier vielleicht jemand ähnliche Erfahrung und deshalb das Medikament gewechselt?
    Für Hinweise und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

    Schöne Grüße - bea
     
  2. zap

    zap Neues Mitglied

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    Hallo bea !! :)

    habe auch die Diagnose PSA und bekomme ebenfalls MTX (15 mg s.c). Nehme noch zusätzlich Corti und Arcoxia.
    Na ja, ich kann nur sagen, dass die Schuppenflechte bei mir seit dem nicht schlimmer geworden ist. Eher ein wenig besser. An Deiner Stelle würde ich mal den Doc darauf ansprechen und sehen, was er voschlägt.
    Ich drück Dir die Daumen !!

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag von z.gif ap !! :) :)


    zunshine.gif
     
  3. Sanchen

    Sanchen Neues Mitglied

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    hallo bea44

    Meine Psoriasis gedeiht im Frühling und im Herbst besonders gut.
    Wenns zu schlimm wird nehme ich täglich Hirse in meinen Speiseplan auf.
    Nach spätestens 6Wochen war immer frei von Schorf und roten Placken.
    Es gibt auch Siliciumgel, in der Drogerie und in der Apotheke, letzteres ist teurer.
    Vielleicht magst du mal damit experimentieren. Hirse härtet auch den Zahnschmelz durch den hohen Anteil an natürlichen Fluor.
    lg Sanchen
     
  4. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    7 Wochen MTX und deine Psoriasis wird schlimmer? Das ist sehr ungewöhnlich. Nach 4 Wochen MTX war meine Haut fast wieder erscheinungsfrei. An den Unterschenkeln sitzen noch einige hartnäckige Erscheinungen, aber Arme, Rücken, Bauch, Hals sind wieder gesund.

    Vielleicht wirkt MTX bei dir nicht oder dein Organismus hat Antikörper gebildet.Zusätzlich hatte ich noch ein Corticoid der Klasse IV zum Einreiben.

    Bei MTX sollte auf UV-Therapie zur Psoriasis verzichtet werden, sie wird dann auch schlimmer.

    Mehr kann ich im Moment nicht für Dich tun.

    herzlichst grummel
     
  5. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Hallo Bea

    Ich habe auch Psoriasis arthritis.
    MTX hat mir weder bei meinen Gelenkschmerzen noch bei der Psoriasis geholfen.
    Nun nehme ich Ciclosporin.Meine Schuppenpflechte im Ohr war in sehr kurzer Zeit verschwunden.Meine Nagelpsoriasis beobacht ich noch.Die Löcher sind natürlich noch da,wichtig ist der neue Nagel der wächst.


    Alles Liebe

    Kiki 2:)
     
  6. ibe

    ibe Guest

    Liebe bea,

    ich habe das auch erlebt. Es liegt aber schon lange zurück. MTX war für meine Gelenke wunderbar, aber meine Haut wurde schlimmer und schlimmer. Nach gut einem Jahr MTX musste ich es absetzen, da ich sonst keine Bestrahlungen hätte bekommen können. Dann musste ich noch ca. 6- 9 Monate warten, dass das MTX wirklich aus dem Körper war, dann konnte ich erst meine Haut behandeln lassen. Ich hatte aber das Glück, meine Gelenke blieben ruhig.

    Ich würde es mit deinem Arzt besprechen, ob du noch eine weiter Basis wie Cisclosporin oder Enbrel dazu bekommen kannst.

    Grummelsack, du siehst, es ist nicht ungewöhnlich, leider.

    Viel Glück wünscht dir ibe.
     
    #6 29. April 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. April 2007
  7. bea44

    bea44 Neues Mitglied

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    Hallo,

    vielen Dank für Eure Mitteilungen.

    Ich muss dazu noch sagen, dass ich im Moment 'nur' Psoriasis pustulosa habe, sprich Hände und Füße befallen sind. Bestrahlungen bekomme ich nicht, Cortison in niedriger Dosierung hat mir auch nicht wirklich geholfen, so dass ich es mittlerweile abgesetzt habe. Ich sollte es auch nur die ersten Wochen nehmen, bis das MTX anfängt zu wirken. Zwischendurch habe ich wegen der Gelenkbeschwerden auch noch Arcoxia genommen.
    Ach ja, und Folsäure-Tabletten nehme ich auch.

    Ich muss zu den Hautproblemen noch sagen, dass ich schon ca. 30 Jahre damit zu tun habe. Es war aber sehr dezent, so dass ich damit keine Probleme hatte - mal ein paar Bläschen und dann war es gut. Nach einer, wie ich hoffe, ausgeheilten Borreliose bekam ich auch an anderen Körperteilen Schuppenflechte, die aber mittlerweile abgeheilt ist.

    Nach einem grippalen Infekt Ende letzten Jahres mit starker Mandelentzündung kam dieser neue Schub, der jetzt, so vermute ich,
    durch das MTX noch schlimmer geworden ist.

    Das MTX habe ich auch erst nur erst einmal zum ausprobieren (10 Stück)
    in 14 Tagen habe ich eine neue Blutuntersuchung, danach werde ich mit meinem HA alles weitere besprechen.

    Viele Grüße - bea
     
  8. ibe

    ibe Guest

    Liebe Bea,

    ich kann dir einen Tipp geben. Ich habe mal jemanden mit der pustolösen Psoriasis kennengelernt. Der hat sich immer schwarzen Tee gekocht, abkühlen lassen, dann die Hände und Füße in den mit Tee getränkten Tüchern eingewickelt ca. für 10 - 20 Minuten, an der Luft trocknen lassen, da die Pusteln ja austrocknen müssen. Er hatte damit Erfolg. Vielleicht kennst du es ja schon.

    Alles Gute wünscht dir ibe.
     
  9. bea44

    bea44 Neues Mitglied

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    Hallo, ibe,

    danke, mit schwarzem Tee habe ich keine Erfahrung, aber Schwedenkräuter/Schwedenbitter hat den gleichen Effekt.
    Das bewahrt mich aber nicht vor neuen Bläschen. Das ist ja das Problem: was nutzt mir eine äußerliche Behandlung, wenn die Ursache im Innern zu suchen ist.:(

    Viele Grüße - Bea
     
  10. Rosenstolz

    Rosenstolz Neues Mitglied

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    Komisch...

    Hallo bea44!

    Ich habe auch PSA (und Borreliose ) und nehme erst seit drei Wochen MTX und bei Bedarf Arcoxia. Im Moment ärgert mich meine Schuppenflechte eh nicht so dolle, aber mein Rheuma Doc Langer hat mir zu Beginn der Behandlung gesagt: "Bei MTX haben Sie noch den entscheidenden Vorteil, dass die Schuppenflechte wahrscheinlich verschwindet". Von daher finde ich es seltsam, dass sie bei Dir schlimmer wird. mmmh....
    Also wiklich raten kann ich Dir leider nix.
    Alles Liebe
    Rosenstolz
     
  11. bea44

    bea44 Neues Mitglied

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    Hallo, Rosenstolz,

    dass ist interessant, dass Du auch PSA und Borreliose hast. Ich habe es schon verschiedentlich gehört, dass es zwischen Schuppenflechte und Borreliose evtl. einen Zusammenhang gibt. Aber nichts genaues weiss man:( , denn leider steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Die Amerikaner sind da zwar etwas weiter, doch da gibt es auch nur einen Erreger.
    Also werden wir wohl weiter mit der Ungewissheit leben müssen, warum ausgerechnet wir alles haben müssen.

    Viele Grüße - Bea
     
  12. Garfield

    Garfield Aktives Mitglied

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    Hallo Bea,
    ich hab keine Ahnung, ob es zwischen PsA und Borre einen Zusammenhang geben kann.:confused::(
    Jedenfalls habe ich PsA seit 1986 (gesicherte Diagnose 1992) und Borre erst seit ca. 2004. Ist aber erst dieses Jahr diagnostiziert worden. Bei mir also kein Zusammenhang.:rolleyes:

    :D:D:DIch wünsche noch einen schönen Feiertag:D:D:D

    der
     
  13. Rosenstolz

    Rosenstolz Neues Mitglied

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    Borr und PSA

    Hallo Bea!
    Hallo Garfield!

    Mmmh, Zusammenhang zwischen Borre und PSA???? Habe ich auch schon mal gehört, aber ich weiß nicht die genauen Zusammenhänge. Also ich habe bereits seit Jahren eine PSA, aber die wurde erst vor drei Wochen diagnostiziert. Das Gefühl Rheuma zu haben, hatte ich schon längst. Da ich aber seronegativ bin, hatte es kein Arzt für nötig befunden, mich zu einem Spezialisten zu schicken. Nun bin ich bei Dr. Langer.
    Nachdem ich mich im Januar 07 nochmal gründlich bei meinem Endokrinologen untersuchen lassen habe, wurde festgestellt, dass ich eine Borreliose habe. Diese scheint wiederum einen Rheumaschub ausgelöst zu haben, denn mir ging es in den letzten Monaten zeitweise sehr schlecht (gelenktechnisch). Erst mit dieser Diagnose (Boore) bin ich schlussendlich zum Rheumatologen gegangen und dort wurde dann noch PSA festgestellt. Mit meiner Schilddrüsenerkrankung Hashimoto Thyreoditis scheint auch ein Zusammenhang zu bestehen.
    Heute bin ich todmüde... Gestern habe ich MTX gespritzt bekommen, am nächten Tag bin ich dann wie erschlagen. Aber Gott sei Dank ist ja heute Feiertag und ich muss nicht arbeiten *freu*.
    Liebe Grüße
    Rosenstolz
     
  14. bea44

    bea44 Neues Mitglied

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    Hallo, Rosenstolz,

    Schilddrüsen-Probleme habe ich auch, erst Struma, jetzt autonome Bezirke. Hier Ausschnitte aus einem Bericht von Dr. Bleiweiss, zwar schon aus den 90er, aber immer noch aktuell. Die Frage ist halt, was war zuerst da, die Zecke oder die Psoriasis. Das kann ich bei mir nicht sagen, weil ich mich an einen Zeckenbiss nicht erinnern kann.

    *Ekzema und Psoriasis können in Verbindung mit LB auftreten. Eine LB-Patientin hatte generalisierte Psoriasis, die 40 % ihres Körpers bedeckte. Antibiotika gegen LB befreiten sie vollständig von ihren Symptomen.


    Antikörper gegen Bb im Kontext von finden sich auch in der Literatur.

    In steigendem Maße treffe ich Schilddrüsenerkrankung bei LB an. Ein Endokrinologe in meiner Gegend bemerkte mir gegenüber in einem Gespräch, daß die Schilddrüse bei LB-Kranken häufiger in Mitleidenschaft gezogen ist, als ausgehend von der Normalbevölkerung zu erwarten wäre. Ein endgültiges Urteil muß bis nach einer rigorosen statistischen Auswertung warten. In vielen dieser Patienten wurde beobachtet, daß die Schilddrüsenfehlfunktion von der Hypophyse oder dem Hypothalamus ausging. Man muß weiterhin aufmerksam die Möglichkeit einer Schilddrüsenerkrankung einbeziehen, weil beträchtlicher klinischer Überlapp mit LB besteht. Subakute Thyroiditis ist das vorwiegende Schilddrüsenphänomen, das ich bei LB sehe. Hypoadrenalismus (Nebenniereninsuffizienz, d. Übers.) kann sich in Einzelfällen entwickeln. Nicht korrigierte hormonelle Aberrationen können eine ansonsten wirksame LB-Therapie in Frage stellen. Wie jede Infektion kann LB den Beginn einer Hyperglykämie provozieren und die Möglichkeiten der Diabetes-Behandlung beeinflussen. *


    Viele Grüße - Bea
     
  15. Rosenstolz

    Rosenstolz Neues Mitglied

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    Ist ja ein Ding!

    Hi Bea!

    Das ist ja ein Ding! Jetzt wird es ja wirklich interessant. Also finde ich schon irre, wenn wir fast das Gleiche haben...:rolleyes:
    An einen Zeckenbiss erinnere ich mich im Übrigen auch nicht. Daher habe ich die Diagnose Borre, die ja erst seit Februar 07 besteht, immer in Frage gestellt. So richtig glaube ich immer noch nicht dran. Es steht auch noch ein letztes Testergebnis aus, ich glaube der Westernblot-Test.

    Nun denn, es liegt wohl nicht an uns die Zusammenhämge rauszufinden, aber ich werde das mal im Auge behalten und beim nächsten Besuch beim Endokrinologen nachhaken. Mein Doc genießt allerbesten Ruf, da sollte doch ein intensives Nachforschen drin sein... Nur helfen wird uns das wohl nix!
    Liebe Grüße
    Rosenstolz