Hallo Nivija,
herzlich Willkommen!
Wenn ich mal fragen darf, was sind denn Deine PSA-Symptome, aus Deinem Beitrag lese ich das nicht so direkt heraus.
Hallo und danke für die Antwort.
Also die Schuppenflechte trat erstmalig mit 1 Jahr auf, war als Kind sehr ausgeprägt und ging dann während der Pubertät gut zurück. Nur am Kopf kommt keine Ruhe rein bis heute. Wobei da keine großen Herde sind, nur die Schuppen und es juckt halt höllisch. Damit arrangiert man sich irgendwie.
Irgendwann so Mitte 20 fing es dann mit einer ganz merkwürdigen Geschichte (die sich jetzt erst beim recherchieren zur Krankheit mit einem "PLOPP" der Erkenntnis in Szene setzte) da sie eines der Arthritis vorausgehenden Symptome ist.
Es war ca. 6 Monate nach einer NOT-OP (Gallenblase), da fingen die Großzehenägel an sich zu verändern. Es tat nicht weg, juckte nicht, sondern sah einfach nur scheußlich aus. Die div. Hautärzte und Podologen die deshalb aufgesucht wurden, dokterten unwissend daran herum, mit sagen wir vernichtendem Mißerfolg. Nach 2 Jahren Pilztherapie wurde nur noch mit den Schultern gezuckt und gemeint, keine Ahnung was das sei... Erst nach 4 Jahren (wieder neue Fußpflegerin) kam ein Medikament ins Haus, dass die letzte Sache sein sollte, es in den Griff zu bekommen. Und siehe da! Es wirkte, die Fußpflegerin wußte zwar auch nicht was es ist, aber meinte damit haben schon viele ihre Problemnägel wieder hinbekommen. So, also nach 2,5 Jahren Therapie mit dem Mittelchen (insgesamt dann 6,5 Jahre nach Beginn) waren die Nägel wieder komplett rausgewachsen und sahen normal aus. Das war letztes Jahr endlich (2009-2015).
Dann traten vor ca. 4 Jahren immer öfters "Ekzeme" an den Ellenbogen auf, wieder meinte der ach so kompetente Dermatologe, mal bisschen Fettcreme drauf, dann gehts weg. Tat's auch, kam wieder, ging wieder---->aber die Creme machte da nichts aus. Es war wie Schübe. Auch an den Schienbeinen gab und gibt es immer wieder Phasen, wo die Haut juckt wie die Hölle und furchtbar trocken ist. Kommt und geht auch wie es will. Mein Ringfinger wird oft dick, sodass ich meinen Ring runter tun muß für Wochen, allerdings ohne zu schmerzen.
Seit letztem Jahr ging es dann eben wie oben geschildert mit den erst sich einschleichenden Schmerzen im rechten Bein los. Am Anfang kam und ging es. Der Vd. lag nahe, es käme vom BS-Vorfall, der ausstrahlen könnte, weil wieder rezidiv. Das heißt Hausarzt und Orthopäde haben blindlings dieser Vordiagnose einzige Aufmerksamkeit geschuldet. Doch da kam trotz MRT und Röntgen und KG nichts bei rum. Keine Änderung, keine Besserung, nur eine muskuläre Lockerung der Muskulatur durch regelmäßige KG.
Die Beschwerden waren außerdem untypisch für einen BSV, das wurde auch kommuniziert, da man es ja vergleichen kann, wenn man einen hatte vorher. Stieß aber auf taube Ohren bzw. Schulter zucken.
Es war immer am schlimmsten wenn Wärme im Spiel war (in der Badewanne und im Bett, bzw danach). Auftreten war nicht möglich! Ein stechender Schmerz schoß ein, Belastung auf dem Bein nicht möglich. Erst nach einigen Minuten des Stehens und leichter Belastungsaufbau peu a peu über die Zehen, Ballen, Ferse. Irgendwann dann mit Schonhaltung davon humpelnd. Das ist so geblieben. Irgendwann war es nicht nur nach warmer Umgebung, sondern generell wenn man wieder aufstand. Ein Schmerz schoß ein und es fühlte sich steif an. Natürlich nahm man auch automatisch eine Schon-gang-haltung ein, was die Sache an sich nicht besser machte.
Belastungen waren irgendwann nicht mehr wirklich machbar mit dem Bein. Alles schmerzt. Unter Ibu 2x800mg tgl. waren die Schmerzen allerdings anfangs komplett weg. Teilweise vergaß man die Tabletten zu nehmen, was den Schmerz wieder einschießen ließ und erinnerte.
Ein Osteopath untersuchte dann im Januar 2017 und meinte das wäre ne ganz krude Sache und passt nicht zum BSV. Aber er tippte dann eher auf was neurologisches (wie MS) oder entzündliches (wie Borreliose) und Hüftdysplasie oder Fußfehlstellung. Er meinte ab zum HA _Blutwerte auf Entzündungen und Borrellien abnehmen lassen = beides absolut unauffällig! Okay, weiter zum Orthopäden, der guckte sich das an und fixierte sich auch wieder auf den operierten BSV und meinte es könnte wohl Narbengewebe sein, was den Nerv komprimiert, der eben ins re. Bein ausstrahlt. Also ab ins MRT = Nichts! Alles schick. Dann 2 Monate noch mal zu ihm, weil die Hüfte steif wurde und höllisch weg tat. Wieder in's Mrt ... Alles soweit normal, bis auf altersbedingte Abnutzung.
Okay... auf zur letzten Idee.. der Neurologe. Der hat auch alles mögliche durchgecheckt wie MS und neurologische Ausfälle = nichts.
Gut. Also Schmerz noch da, alles unverändert. Trotz der Fachärzte und Untersuchungen, nur Ausschlüße
was es NICHT ist. Damit war's dann getan.
Der Neurologe, der als letztes von den Fachärzten aufgesucht wurde, verordnete langfristige KG, um zu schauen, ob sich unter monatelangem Bearbeiten was verbessert. Das war vor ca. 4 Monaten. Seit dem ist es nun soweit, das selbst mit Schmerzmitteln keine Schmerzfreiheit mehr gewährleistet ist. Die betroffenen Gelenke waren zu Beginn 2016 die Hüfte und das Knie. Jetzt ist die Hüfte schmerzfrei, dafür das Sprunggelenk betroffen. Das Knie ist aber am schlimmsten. Im Verlauf hat es sogar nun Schwellungen und Überwärmung entwickelt. Es sind stechende Schmerzen, die beim auftreten einschießen und immer nach Ruhe (liegen, sitzen, Beine hochlegen) unerträglich sind und dann aber nach mehreren Minuten besser werden und nach dem "Anlaufen" irgendwann moderat sind (unter Schmerzmittel). Ohne Schmerzmittel geht es gar nicht mehr.
Ach ja und die Kriterien sind auch alle erfüllt wie Alter, Betroffene 1. Grades in der Familie die auch betroffen sind usw.
So, ich hoffe ich habe dich jetzt in's Bild gesetzt.
"Einfordern " ist ein Begriff den Du vielleicht anders umschreiben solltest, wenn Du vor dem Arzt sitzt ��
Vermutlich haben Deine Ärzte bisher schon Untersuchungen gemacht, da könntest Du entsprechend die Befunde oder Bilder mitnehmen, zum Vergleich.
Viele Grüße
Na, doch einfordern ist schon genauso gemeint. Bei uns geht man zum HA und sagt dies und jenes ist indiziert, im besten Falle mit Ausdruck und Anleitung. Denn wie du oben lesen kannst, haben die Ärzte nicht mal den Ansatz gemacht, weiter zu forschen, nach dem ihre abrechenbaren Leistungen im Sack waren. Die ganzen Untersuchungen wurden auch nur gemacht, weil der Osteopath die notiert hatte udn meinte damit gehst du hin und forderst die Untersuchungen ein. Kann ja nicht sein, dass die nach einem Jahr Schmerzen und IBU schlucken nichts machen und dich so stehen lassen.
Tja, so isses bei uns in der Region
LG